Orvieto

ist immer noch ein bisschen da: wir haben es reich beschenkt verlassen: nicht nur mit viel mehr Gepäck zum Nachhause-Tragen, sondern mit Haut und Haar und Herz und Seele erfüllt von allem Erlebten.

Bei diesem Abschied ist das Bild unten entstanden, unsere Hochzeitsringe (italienisch getragen) an unseren Händen. Sie stammen aus einer kleinen Goldschmiede in Orvieto – Orogami, die ich vor längerer Zeit entdeckt habe. Gemeinsam mit Angelika haben wir uns dort ungetraut hineingetraut (Danke Andreas!) und waren von den Kollektionen der beiden Inhaber – Massimo und Tiziana – beeindruckt: die Kollektion “Seed” fesselte uns als erstes. Die beiden gingen mit einer Herzlichkeit und Einfühlsamkeit auf uns ein, und bald hatten wir die beiden Weißgoldringe aus der Kollektion “Timeline” ins Auge gefasst: sie sollten unsere Verlobungsringe werden.

Die Ringe sind mit lauter feinen Linien an der Oberfläche gearbeitet – “millerighe”, symbolisch für die parallelen Zeitlinien derjenigen Menschen, mit denen wir gemeinsam durchs Leben gehen.

Einige Zeit später suchten wir den zweiten Ring für Angelika dazu als Hochzeitsring aus – ich sollte nur die Seite wechseln. So begleiten uns diese Ringe von den Anfängen unserer Zeiten in Orvieto an. Und jetzt sind sie immer bei uns.

Sogar wenn Angelika einen Blumentopf umwühlt und zur Freude der Hennen darin nach Delikatessen sucht, bleiben sie dabei und bleiben unversehrt – schauen nach dem Waschen aus wie neu.

Wir hatten eine Riesenfreude mit dem Bild und haben es Massimo und Tiziana geschickt, die uns via Mail gefragt haben, ob sie das Bild verwenden könnten, wir haben zugestimmt. Und gestern haben wir dann plötzlich uns selbst in Facebook gesehen!

Die Neugier und das Entdecken

Wie jeden Tag gehen wir an unserem Quittenbaum vorbei und entdecken “a Kischtl voll” reifende, pralle Früchte.

Unsere jüngste Brut sonnt sich im Rosenstock. Sie lieben es, ganz eng aneinander und ineinander und übereinander zu liegen.

Von links:Jota, Rho, Tau und Sigma- im Hintergrund Mama Lotte

Einen Tomatenstanger habe ich ihnen gemacht. Die leeren Tomatenstauden waren noch so schön, grün, satt und voll mit Kleingetier, dass ich sie auf einen Stanger gegeben habe, um dort in Ruhe abzureifen.

Und da Hennen von Natur aus sehr neugierig sind, hat es nicht lange gedauert, bis die Entdeckungstour stattgefunden hat.

Oben: Gina in der Mitte, Chaira und Gundel links.

Und hier Lotte mit Rho und Jota.

Ein guter Tag geht langsam zu Ende!!!!

Gestern war STALLPUTZTAG

Der Wetterbericht hat für einige Tage warm und sonnig angekünigt. Das war ausschlaggebend um den Stallreinigungstag zu erledigen.
Alle Einstreu wurde rausgebracht, in Säcke verbannt, um bald in die abgeernteten Beete als guten Dünger einzubringen.

Alle angebrachten Teile, wie Leitern, Kotstangen, Balkon wurden abmontiert, gewaschen und desinfiziert.

Beim Trocknen ist dann sichtbar geworden, wieviel Wissen, Liebe und Geschick Hermann in alle diese Teile eingebracht hat.

Den Stall selber haben wir mit dem Gartenschlauch “entstaubt”, geschrubbt, getrocknet und desinfiziert.

Jetzt schaut er wieder aus wie NEU!!!!!!
Nach dem heutigen “Resttrocknen” gibt es frische Einstreu und ein neues Sandbad.

Und Hopfen, Brennnessel, Lavendel, Sonnenblumen und Ysop fürs Gemüt.

Für unsere Hennen kann der Herbst/Winter kommen!!!!!

Ich gestehe, bereue nichts und empfehle

Wir haben ein Faible für Handarbeit, wenns sein soll für handbetriebene Geräte (s. Pflanzenwolf). Und gerade einen Germteig mit der Hand zu kneten, ihn zu schlagen, ist ein Erlebnis für alle Sinne – Eva tut das besonders gerne: sie wirft den Germteig mit großer Wucht auf die Werkbank, drückt und knetet ihn durch und wirft wieder – bis er eben fürs nächste Gehen bereit ist.
Aber auch wir haben einen Alltag und der lässt manchmal nur wenig Raum. Dann kommt die Brotmaschine zum Einsatz (Ich gestehe!), die wir uns vor drei Jahren nach einem Besuch in Orvieto zugelegt haben: ein Behälter, in dem geknetet, gegangen und zum Schluss auch gebacken wird – wenn man dem Programm folgt. Hätten wir diese Maschine nicht, wäre es wohl manchmal dem Beschäftigt-Sein zum Opfer gefallen, eigenes Brot zu backen.
Vor einiger Zeit sind wir dazu übergegangen, das Backen dann nicht mehr der Maschine sondern unserem Backrohr – mit dem “Pizza”-stein (Granit, 10kg) zu überlassen, kein Vergleich. Das Brot wird herrlich und auch Germgebäck gelingt mühelos. Ausnahmslos zu empfehlen!
Aber das beste kommt noch: wie alle Brotmaschinenrezepte, die man etwas über Nacht laufen lässt, vereinfachen sich alle Backrezepte – auch Germteig! – zum einfachen Grundrezept:
1. Alles, was flüssig ist und alle Gewürze zuerst in den Behälter
2. Das Mehl und alles feste drauf
3. Den Germ oben drüber bröseln
4. Programm (Anwärmen, Kneten, Gehen lassen, das mehrfach) bis vor das Backen laufen lassen.
5. Im Rohr auf dem Stein backen.

Das unterscheidet sich im Aufwand von den Rezepten, die mit einem Dampfl beginnen grundlegend. Und ist als Begleitprogramm zu einem feinen Abend locker möglich: vor dem Abendessen alles in die Maschine, zwei Stunden später nach Rätseln, Lesen oder Ratschen ins vorgeheizte Rohr und als Betthupferl noch einen Koster!

Unser letztes Brot war ein “Kartoffelbrot”, das wir sehr gerne mögen – das komplizierte Rezept findet sich im “Strudel- & Striezelbuch” aus der Servus, die vereinfachte Variante, etwas größere Menge und weniger Zucker hier (wie oben):

1. 120g geschmolzene Butter, 1/4l Milch, 4 Esslöffel Staubzucker, 1 Spritzer Rum, 2 Teelöffel Salz, geriebene Schale einer halben Zitrone, 4 Esslöffel Trockenfrüchte (Rosinen, Dörrpflaumen – was gerade da ist) in den Behälter, wenn gut durchgemischt und lauwarm 3 Eier und 300g gekochte Kartoffeln (gerieben) dazu.
2. 3/4 kg glattes Mehl dazu
3. 1 Würfel Frischhefe oben drauf bröseln
4. Programm Hefeteig laufen lassen – bei uns wird vorgewärmt und zweimal geknetet – Gehen gelassen
5. Backen bei 160° (30′) und 180° (15′). Evtl. abdecken, damit es nicht zu braun wird.

Das Ergebnis kann sich (nicht allzu lange) sehen lassen – meist ist es sehr schnell aufgegessen: am besten nur mit Butter!

Ich esse für mein Leben gern!!!!!


Nein, hier handelt es sich nicht um moderne Kunst. Das ist das vorläufige Ergebnis von meinem zweiten Apfelbeerenrezept.

Getrocknete Apfelbeere in Schokolade gehüllt.Ob ich dafür ein Aufbewahrungsglas suchen soll, oder ob sie nicht alt werden, wird sich weisen.

Wärmende Linsen/Bohnensuppe ist ein wahrer Energiespender für herbstliche Tage!

Dirndl in Hülle und Fülle gibt es heuer.Heute habe ich das erste Körberl gepflückt und heimgetragen.Pralle reife Früchte warten auf bewährte oder neue Rezepte.

Am Heimweg habe ich dann noch einen Hagebuttenstrauch entdeckt. Der wartet auch auf mich!?
Manchmal wundere ich mich sehr, dass die Menschen derartige Köstlichkeiten am Wegrand gar nicht beachten. Für mich ist das Pflücken jedes Mal mit Staunen und Dank verbunden.

Steinpilze

Diese Köstlichkeiten, die der Waldboden verschenkt, von Hermann “gesucht” werden, trocknen bei unserem Raumklima auf schonendste Weise.

Dieses Glas wird wie ein Schatz gehütet und uns einige herrliche Essen verfeinern.

Wenn so ein Glas getrockneter Pilze in unserem Depot ist, kann der Hermann wieder beruhigt wandern gehen- ohne ständig Ausschau zu halten!!!

Reich beschenkt von der Natur.

Diese Köstlichkeit ist LEIDER schon wieder fertig.

TURRON-spanisches Mandelnougat haben wir als ein Mitbringsel von unserer Weltenbummlerin erhalten.

Zergeht auf der Zunge und erfüllt herbstlichen (Schiachwetter) Energiemangel.Ich habe schon nach einem Rezept gesucht- gefunden- und werde es ausprobieren.Hat SUCHTFAKTOR oder ist Übungeinheit in Zurückhaltung.

Ab und zu kann die Sonne durchkommen

so lautete die Wetteransage. Seit Schulbeginn(!!!!!!!!!!) regnet, stürmt oder schneit es auf 1200m.

Und siehe da, die Sonne kam durch!

Der Boden und die Erde in den Töpfen ist vollgesogen. Es ist nass und es windet.

Aber wenn die Sonne durchkommt, ergeht es Mensch und Tier gleich:Sonnelen ist angesagt!

Dabei legen sich die Hühner auf den Boden, halten einen Flügel ein wenig nach oben, so dass die Sonne den Bauch und das Herz erreicht.Hier Haiderl mit Mizzi, Vroni, Rosa und Erna.

Und Jule, noch ein wenig gezeichnet von der erfolglosen Brut. Aber in der Wärme der Sonne bekommt sie wieder die notwenige Energie.

WIR AUCH!!!!

Linsen und Bohnen

gehören zu meinen Leibgerichten.Deshalb lasse ich mir von unseren Freunden immer was vom Naschmarkt in Wien mitnehmen(linkes Paktl). Das rechte habe ich vom Bauernmarkt in Orvieto.

Das wünsche ich mir morgen zum Essen. IIrgenwas mit Linsen und /oder Bohnen!!
Und gestern gab es Polenta mit Trüffelöl aus Todi und Tomatenvielfalt mit Mohnöl. Mei der Polenta (aus Haiming-Tiroler Tirgge gemahlen) isch sou guat!!!!

Alltagsgschichten


Gina und Gundel ruhen sich nach der Mittagszeit gerne auf unserer Sonnenliege aus.

Gundel isch doch ganz die Mama!!

Und die beiden feiern ihre Flitterwochen.Matteo und Little Miss Sunshine kennen sich schon eine ganze Weile. Bisher wollte sie nicht viel von ihm wissen.Seit sie gebrütet hat und ihre Jungen großartig in die Welt begleitet hat, benimmt sie sich wie eine Dame und Matteo geleitet sie galant durch den Garten. Anscheinend mag sie das, denn die anderen Hähne haben nur noch wenig Chancen.

Von links nach rechts:Tau, Jota, Lotte.

Sie hat es wirklich geschafft, unser kleinstes Küken auf den höchsten Schlafplatz zu bekommen. Und es freut sie gar nicht, dass ich das dokumentieren will.

Kunigunde, Thea und Antonia sind sich einig: Das Wetter im September lässt zu wünschen über.

ER IST MEIN HELD

Im Herbst 2013 haben wir ihn als 7 Tage altes und verkrüppeltes Küken von einem Züchter geschenkt bekommen-sonst kriagt ihn am Abend der Fuchs- so sein Kommentar.Die Sicherheit und Entschlossenheit mit der Hermann ihn mir in die Hand gedrückt hat, weiß ich noch heute.Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Schon einmal haben wir versucht ein verkrüppeltes Küken großzuziehen. Ohne Erfolg, es konnte nicht selbstständig essen und so haben wir es einschläfern lassen müssen.
Zu dem Zeitpunkt hatten wir 3 Bruthennen- alle drei haben ihn verpickt- und so kam es, dass Lucia ihn über 4 Monate großgezogen hat. Von ihr hat er viel gelernt!!
Heute ist er ein Hahn, der in die Schar integriert ist. Keiner tut ihm was zuleide.
UNERSCHÜTTERLICH hat er sich seinen Alltag bereitet.Er hat seine Plätze und Stationen.
Um zu seinem Schlafplatz zu kommen, muss er über zwei Treppen “springfliegen”- anders kann man das nicht nennen.Diesen Schlafplatz hat er sich ausgesucht, weil er immer in der Nähe seiner Lucia sein wollte. Auch nach ihrem Ableben ist es sein Schlafplatz geblieben.
Ganz schnell wird er, wenn er eine Henne sieht, die es ihm angetan hat. Davon haben wir zwei! Aber mit nur einem gesunden Bein ist das mit dem bespringen nicht ganz einfach.
Niemals hat man den Eindruck, dass ihn das frustriert. UNERMÜDLICH unternimmt er dieses Unterfangen Tag für Tag.
Niemals habe ich erlebt, dass er andere pickt und, dass sich die begehrtesten Damen unserer Schar bei ihm ausrasten, die Küken bei ihm schlafen zeigt mir, dass er nicht nur für mich etwas BESONDERES ist.
MARILYN, DU BIST MEIN HELD. Dich in deiner Geduld, deinem Frohsinn, deiner Ausdauer, deinem Mut, deiner Unerschütterlichkeit jeden Tag zu erleben, berührt mich im Innersten. Und das sieht man manchmal über die Wangen rinnen.

Über Genussintoleranz und Teresa von Avila

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Ich hab um meinen Vierziger herum im profil gelesen, dass es Fructoseintoleranz gäbe, erkannte mich im Artikel wieder – und hab mich gleich testen lassen (ziemlich zeitaufwendige aber harmlose Prozedur) und siehe da: mein Wert war bei über 300, die Intoleranz begann bei 80. Also nix mehr Honig, kein Obst mehr, Zucker sowieso schon lang nicht mehr, nur mehr Bitterschokolade (aber die hat eh ihre unvergleichlichen Reize, also gutes Beispiel dafür, dass, wenn eine Tür zugeht, eine andere aufgeht).

Ach ja, im selben Artikel gab’s dann auch noch die Laktoseintoleranz, natürlich hatte ich die auch (120 über 80). Ich möchte niemandem, der unter FI und/oder LI leidet zu nahe treten, aber meine Beschwerden waren im Vergleich zu schweren Fällen eigentlich ein Schas.
Aber: ich hab trotzdem all das aus meiner Ernährung verbannt, nur mehr laktosefreie Milch, und davon wenig.

Bis ich vor etwa gut einem Jahr, also fast 10 Jahre später, wieder vorsichtig anfing: ein bis zwei Marillenknödel (Mmh!), hie und da ein halbes Marmeladebrot zum Frühstück (Aah!), Honigbrot usw. Und siehe da: all die Genüsse, die ich mir jahrelang versagt hatte, waren derartig Lebensfreud-voll, dass ich gar nicht mehr so genau darauf achtete, was denn da an Folgen kam. Es kam was, aber es war noch nicht einmal Schall und Rauch!

Kurz: auf den Genuss von Früchten in jeder Form und auf Milchprodukte wie Joghurt zu verzichten, mag ich mir nicht mehr vorstellen, und es scheint schon auch so zu sein, dass je weniger ich darauf achte, desto weniger auch passiert. Also: da spielt der Kopf eine (zu) große Rolle! Ich litt wohl viel eher an meiner Unfähigkeit, all das genießen zu können (was übrigens ja auch automatisch die Mengen verringert).

Und daher: auf zu alten Ufern, ich hab heute eine Nachspeise probiert, die für mich noch vor kurzem aus Absurdistan zu kommen schien: Joghurt mit Feigen, und das geht so:

Joghurt mit karamellisierten Feigen (für zwei Personen):
200 g griechisches Joghurt (10% Fett, s. unten!), 3 Feigen, 2 EL Honig, 1 TL Butter, 1 EL Weißwein
Zwei der Feigen schälen, klein würfeln und mit 1 EL Honig unters Joghurt rühren, kalt stellen. Die dritte Feige in Scheiben schneiden, aus dem Rest Karamell machen (warm werden lassen, dabei rühren, und den Punkt, wo der Honig karamellisiert = alles braun wird, beherzt abwarten) und die Feigenscheiben darin schwenken, bis sie untrennbar verbunden sind. Darüber legen, Restkaramell als Deko darüber.

Nur ein Wort zum Joghurt/zur Butter: da halt ichs mit der Teresa von Avila: wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn! Weder Magerjoghurt noch Margarine kommen da auch nur in Frage! Gscheit oder gar nicht!

 

Flammkuchen und Ketzer-Wein

Gestern und heute waren Backtage und nachdem das immer auch heißt, den “Pizza”-Stein im Ofen gut vorzuheizen (mindestens eine Stunde auf 250°C), kann man eine Weile backen wozu man Lust hat.
Gestern war zuerst unser Weißbrot dran,

Französisches Brot:
3/4l Wasser, 2 EL Öl – nicht unbedingt Olivenöl, 2 TL Zucker, 2 TL Salz, 1 kg Mehl, 150g Hartweizengries, 3/4 Würfel Frischhefe
bei 220° backen bis es braun ist; gelingt auch bei etwas höherer Temperatur

…und weils gerade Abend war hatten wir Lust auf einen

Flammkuchen:
ein faustgroßes Stück vom Teig dünn ausrollen und mit Creme-fraiche (leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt) bestreichen, ein paar Zwiebelringe drauf und wer mag noch ein bisschen Bergkäse.

Wenn der Brotteig schon da ist, und der Stein schon heiß ist er in kürzester Zeit vorbereitet und gebacken: am liebsten (und da folgen wir der Herkunft dieser Brotteig-Pizza, halt ohne Flammen!) noch vor dem Backen, dann sieht man, ob der Stein schon schön heiß ist: dann gehts nämlich in Minutenschnelle! Und für den Flammen-Effekt zum Schluss noch ein bisserl mit den Heizringen drüberbruzzeln…

Dazu entdeckte ich einen Wein in unserem – ähm – recht kleinen Wohnort, der tatsächlich aus Orvieto kam: ein Cabernet Sauvignon – “Le Conce”. Ich wunderte mich kurz, nahm ihn aber mit und er ist hervorragend! Auf der Winzerseite kann man dann nachlesen, dass sie eh selbst wissen, dass sie da mehrfach aus der Reihe tanzen:

Meanwhile, in the San Valentino vineyard, today focal point of the estate, the Merlot and Cabernet Sauvignon vines, considered “heretical” in an area dominated by white wines, have matured. Notwithstanding, the “heresy” was widely accepted thanks to the quality and exceptional elegance.

Auf jeden Fall aber war für uns die Silhouette von Orvieto auf dem Etikett genau das, was wir noch brauchten, um trotz all des Schulanfangstrubels der Erinnerung an den Urlaub wieder näher zu kommen.

 

PS: am nächsten Tag bei der vorletzten Backrunde gab’s dann ein süßes Flammenbrot: gscheit saure Äpfel (aus Nachbars Garten) mit etwas Zucker und Zimt als Belag: herrlich!

PPS: die ausführliche (von Wikipedia überlieferte) Geschichte zum Flammbrot hab ich oben nur angedeutet: beim Anheizen eines Holzofens hat man noch während die letzen Flammen brannten, ebendiesen Flammkuchen aus einem Teil des Teigs für das zukünftige Brot in den Ofen geschoben, um die Temperatur zu testen. Wenn’s noch mehr Feuer brauchte, ging nichts weiter, wenn aber die Temperatur recht hoch war, konnte es sein, dass die Ränder recht rustikal wurden.

Die Tomaten

werden zum Nachreifen in die Wärme gebracht.

Alle Sorten, die ich ausgesäet habe, haben Früchte gebracht.

Nach einer Kostprobe freuen wir uns schon auf Tomaten, die wie TOMATEN schmecken.

Es summiert sich.Der” BorlottiTopf” kann bald gekocht werden.

Es ist so dunkel

und so kühl draußen!!!!

Trude, Hederl und Hannerl machen es sich auf der Terrasse gemütlich.

Thea hat das schöne Gefieder ihrer Mutter.Sogar den einen, weißen Zehennagel hat sie von ihr geeerbt.

Alma(sie ist sooooooo hübsch) möchte lieber noch mit Marilyn kuscheln.Jeden Abend warten die 5 aus der Afra/Little Miss Sunshine Brut im Nest, das wir speziell für Marilyn gemacht haben.Da ist viel Heu drinnen, damit er sein Hinkebein entspannen kann.

Jetzt ist er im wahrsten Sinne des Wortes der HAHN IM KORB!!

Der Brotstempel wird ausprobiert

Hermann nützt den trüben, regnerischen Tag, um die nächste Brotration zu backen.

Jetzt gibt es seit fast drei Jahren nur noch selbergebackenes Brot bei uns.

Heute haben wir die Brote das erste Mal mit dem Brotstempel versehen.Es erscheint mir jetzt noch HEILIGER!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Das erste Klocker-Mark-Brot!