Archiv für den Monat: November 2017

Brot aus Hartweizengries und Emmer mit Pasta Madre

Endlich! ist es soweit, ich habe das erste Brot aus dem grandiosen „Pasta Madre, Pane Novo, Grani Antichi“ von Antonella Scialdone gebacken und das Ergebnis ist sagenhaft! Eine herrliche Kruste, große und kleine Poren und ein unvergleichlich feiner, nur leicht säuerlicher Geschmack von der Pasta Madre.
Das Buch werde ich noch an anderer Stelle besprechen, es ist das erste, mit dem ich wirklich etwas anfangen kann, weil die Angaben sowohl zur Herstellung der Pasta Madre für die verschiedenen Getreidearten als auch die Rezepte genau genug sind. Das ist nicht mehr ganz so einfach wie mein Roggensauerteig, aber es lohnt sich ungemein!

d´Schnute Hanni und die Sirapuit Goti

Ja, diese zwei Fotos müssen auch noch sein.
Die Lebensgeschichten dieser beiden schneidigen Weiberleit würden auch Bände ergeben. Allein die Ansammlung an Wissen, die sie hatten…
Ich habe mir diese beiden Bilder wegen der Hennen ausgesucht. Auch da bin ich in guter Tradition.

Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln…

Damit und mit den beiden Fotos könnte ich diesen Beitrag auch schon belassen.

Die Bilder sprechen Bände. Ja, eben Bände. Bände könnte ich über diese beiden Bilder schreiben.

Vielleicht sollte ich eine eigene Seite einrichten, um über all die Fundstücke, die mir am letzten Wochenende untergekommen sind, zu berichten. Ich war auf der Suche nach Kopien für meine Bibelrunde, dabei ist mir auch der Ordner mit den alten Fotos in die Hände gefallen.

Gesprudelt haben die Geschichten über die Anstaltschützen(das gibt es wohl nur in Imst), die Pfarrkirche, in Papa, die Mama, in Herrn Eberlein, das Taschachhaus, Herlinde, warst du die Fotografin vom unteren Bild? Ich mache es kurz: Es tuat sou guat, wenn ma setnige Wurzeln hat!!

Das Wichtigste im Leben von EUGEN DREWERMANN

In den Zeiten der Muße finde ich wieder mehr Zeit um mich den Worten, der Sprache, den Gedanken hinzugeben. Meist fallen sie mir ja- einer Richtschnur gleich- in den Zeiten der Wellen, der Wogen und der Stürme zu. In diesen Zeiten bin ich allerdings mit Segeln und mit Rudern beschäftigt. Wenn dann alles wieder klar Schiff ist, dann mag ich es, mir die Route noch einmal anzuschauen, in diesem Falle auch aufzuschreiben.
Je abenteuerlicher die Zeit auf hoher See war,umso heimeliger der sichere Hafen, der mir eine liebgewonnene Bleibe ist.
Aber jetzt zu den Worten von Eugen Drewermann. Er ist mitverantwortlich dafür, dass mir das WORT GOTTES ein Auffangbecken fürs MENSCHELEN geworden ist. Von Beginn an.

Wir sind in dieses Dasein getreten als erwünscht, als geladen, als berufen.
Es gäbe uns nicht auf dieser Erde, stünde nicht ganz sicher fest, dass Gott uns an seiner Tafel haben möchte.
Wenn dieses Gefühl, beliebt genug zu sein, um dazuzugehören, tief genug ist, braucht die Profilierungsneurose uns nicht mehr zu verschleißen in endlosen Quälereien. Es ist möglich, ruhig dabei zu sein, den anderen gelten zu lassen…
Ist es nicht so, dass wir unser Dasein völlig anders betrachten könnten, fühlten wir uns wirklich als Eingeladene?
Wir brauchten um die Eintrittskarte nicht zu kämpfen, wir müssten nicht erst beweisen, wer wir sind, durch Leistung, Anstrengung als Emporkömmlinge.
Wir wären höchst erwünscht im Leben und es gäbe unsichtbar so etwas wie einen Anruf, der uns erreicht und bittet, da zu sein in dieser Welt:
Was wir das Leben nennen, sei nicht der Kampf der Fittesten gegen die Konkurrenten, sondern eine Vorbereitung für ein königliches Mahl;
an dieser Tafel Platz zu nehmen sei unsere Würde, die uns unsichtbar schon jetzt verliehen sei.

Buon appetito!!!!

Zwiebelrezept Teil 2

Zwiebeln in Olivenöl anbraten

bis sie Farbe angenommen haben.

Herausheben und in eine Schüssel legen. Knoblauch, Chili, Fenchel, Lorbeerblätter und Nelken im Öl kurz anbruzzeln und zu den Zwiebeln in die Schüssel geben. Schön aufgeteilt in die Gläser schichten.

Das restliche Olivenöl mit dem Honig erwärmen und abschließend über die Zwiebelen gießen. Verschließen und 4 Wochen warten bis man probieren darf.

Ein paar davon habe ich beim Einfüllen kosten MÜSSEN!! Prädikat: Sehr Gut

Zwiebeln in Honigmarinade

Auch das gehört für mich zur Muße. Was machen wir mit all der Ernte? Was können wir lagern?Was sollten wir verarbeiten?

Rezepte schmökern und ausprobieren.

Mit dem Einlegen, Einkochen und Einwecken beschäftige ich mich schon sehr lange, aber dieses Rezept hat mich von der ersten Zeile an neugierig gemacht. Diese Art war neu für mich.

Bei der Zwiebelernte waren auch ein Korb voll mit kleineren Knollen dabei. Die haben sich für dieses Rezept regelrecht angeboten.

Ungeschälte Zwiebel kochen!

Mit kaltem Wasser abschrecken und schälen.

Die pflutschen so richtig aus der Schale raus und liegen dann wie kleine Perlen in der Schüssel.

Mit Salz bestreuen und einen halben Tag ziehen lassen.

Zeit für die Muße

Am Ende des Gartenjahres waren wir zufrieden und müde zugleich. Wie so oft hat es uns die Wetterunbill dieser Region recht erschwert, den Garten in Ruhe winterfest zu machen. Aber- wir habenn es geschafft. Damit ist jetzt Zeit für Mußestunden- nicht nur für Cipollino und mich. Für alle in der Klockerei beginnt jetzt die gemütliche Zeit.