Die drei aus Mattsee

Drei Laufenten aus Mattsee sind seit Samstag dabei, die Klockerei zu erkunden.
Viele Orte, viele Menschen und viele Geschichten laufen bei diesen drei Wesen zusammen.
Sie alle zu erzählen fällt wohl eher in die Kategorie: irgendwann im Ruhestand.
Bis dahin erfreuen wir uns an neuem Leben und daran, dass all unsere Tiere so fein miteinander SEIN können. Hennen, Hunde, Katze und Enten.
Immer wieder erstaunlich.

Hennen schlafen auf Bäumen

Bin gespannt, ob sie auch auf Christbäumen schlafen?

Die Weihnachtshexe Befana

kennt in Italien jedes Kind. Sie macht genau das, was auf den Bildern zu sehen ist. Sie schaut im Stall( in dem von Bethlehem) nach, ob wohl alles in Ordnung ist. Und dafür braucht sie einen Besen. Um eventuelle Unordnung zu beseitigen.

Nein, ich habe nicht IM Stall nachgeschaut, sondern unter dem Stall.

Ja, und Hennenbesitzer beginnen bereits jetzt zu grinsen.

Ja, eine unsere Mädels hat zu brüten begonnen.

Ja, unter dem Stall.

Ja, an der unzugänglichsten Stelle.

Deswegen der Besen.

Ja, mitten im Winter.

Nein, weder Bergrettung noch Feuerwehr waren nötig.

Entweder die Nacht war ihr doch zu kalt oder sie hat sich recht erschrocken über die Befana.

Der Sonne entgegen

recken sich die Hälse der meisten, die es sich im alten Stall, der zu einem überdachten Sonnenplatzl umgebaut wurde, gemütlich gemacht haben. Endlich wieder einmal Sonne! Ein paar sind natürlich neugierig genug, den Weg über den Schnee zu marschieren, da könnt’s ja noch was geben irgendwo…

d´Schnute Hanni und die Sirapuit Goti

Ja, diese zwei Fotos müssen auch noch sein.
Die Lebensgeschichten dieser beiden schneidigen Weiberleit würden auch Bände ergeben. Allein die Ansammlung an Wissen, die sie hatten…
Ich habe mir diese beiden Bilder wegen der Hennen ausgesucht. Auch da bin ich in guter Tradition.

Gummitwist im Hennengehege

Im letzten Jahr haben wir den Versuch gestartet, die Hennen im hinteren Teil des Gartens zu lassen. Getrennt mit einem grünen Plastiksteckzaun, den wir noch aus der Kückenzeit hatten. Uns hat der Versuch überzeugt und so kam es zu der Idee, einen fixen Zaun zu machen. Um die entsprechende Gerade zu erhalten hat Hermann eine Schnur gespannt. Für unsere Mädels die Herausforderung des Tages. Als gäbe es nur noch diese Schnur. Drunter durch und oben drüber.

Fany in ihrem Element. Gummizwisten.

Agnes nimmt noch Anlauf: Oben drüber oder unten durch?

Der Arbeitsplatz ist hergerichtet.

Die Elemente auch.

Schau, Johanna

Als ob sie deine Nachricht gestern gelesen hätten.

“ERINNERUNGEN SIND WÄRMFLASCHEN FÜRS HERZ” stand auf dem display.

Und am Nachmittag haben sich dann plötzlich alle Hennen unter der Lockenweide versammelt.

Klettern war, Schaukeln ist

Das ist DIE Herausforderung in unserem Hennenparcours. Evas alte Kletterleiter haben wir als Hängebrücke zwischen zwei Paletten montiert. Hederl ist noch sehr skeptisch, aber Viviene traue ich es zu. Bin gespannt, wer die Erste sein wird, die das für sich entdeckt.

Sara am Laufsteg

Sara hat gleich ausprobiert, ob sich die Paletten auch für den Catwalk am Laufsteg eignen. Anscheinend gibt es auch den Chickenwalk. Sehr gekonnt, Sara.

Hennenparadies

Der Teil des Gartens gehört den Hühnern – mit Ausnahme der Hochbeete, die sind gut geschützt. Um die Schattenplätze mit Beschäftigung, Futter und Spiel zu kombinieren, haben wir ihnen einen mit den alten Strohballen und den Paletten einen Parcours gebaut. Sie haben sehr viel Freude daran und wir immer etwas zum Schauen und zum Lachen.

Den Mädels gehts gut,

wenn der Schnee wieder die Erde frei gibt. Kein Ungeziefer ist mehr vor ihnen sicher, aber auch kein Grashalm. Gesucht und gefunden wird an allen nur erdenklichen Orten – oder übt Fany für eine Zirkusnummer.

Flugsicherheit

Die Hennen sind für dieses Jahr im hinteren Bereich des Grundstücks angesiedelt. Zum einen, dass sich der Rasen einmal so richtig erholen kann, zum anderen, weil dort die sogenannte Überstallung leichter machbar ist. Der vordere Teil des Gartens gehört heuer MIR – auch der darf sich einmal von all dem Federvieh erholen.

Das kann doch eine Henne nicht erschüttern

Zumindest keine Henne aus der Klockerei. Das bißchen Schnee. Eine geht voraus, die anderen hinterher. Ungeregelte Kreuzungen sind kein Problem und überholen ist allemal drin.

Am besten nur wundern

und das Beste drausmachen. Was soll ich denn zu dem leidigen Thema HXYZFUNZENVIRUS sagen. Wer sich informiert, wer selber denkt, der weiß schon längst Bescheid. Nutzt nichts, Österrreich glaubt wieder einmal, dass sie das Geflügel einsperren muss – oder eben überstallen. Die Klockerei lässt ihrer Kreativität freien Lauf und trinkt ein entsprechendes Bier, das uns Gabi aus England mitgenommen hat.

Unerschrocken

sind sie, auch bei Minus 10°.