Archiv für den Monat: Januar 2015

Hühnerglück und Hühnerlachen

Es hat so den Anschein, als ob sich der Zugang zu Hennen und der Umgang mit Hühnern so langsam entwickelt, oder sich doch wieder daran erinnert, welch erfrischende Wesen diese Zweibeiner sind.

Den Tipp zu diesem Buch von Anny Duperey, einer französischen Schauspielerin und Schriftstellerin, habe ich von jener britischen Hühnerseite, die sich für die Rettung von Hühnern aus Legebatterien, einsetzt.(British hen welfare trust)

Die Beschreibung zu diesem Buch ist recht kurz zusammenzufassen: Ein Muss für jeden Hühnerfeund.

Ich kann dem nur beipflichten. Die Bilder und Worte sind derart liebevoll, dass ich gerade schwer in Versuchung gerate, meine Damen, die gerade brüten, die Eier nicht mehr wegzunehmen. Sprich: brüten lassen!!!!

Ein nettes Beispiel, wie das Hühnerleben so laufen kann, war auch neulich in der Tiroler Tageszeitung zu lesen. Eine von vielen Geschichten, die das Leben so schreibt.

Gar nicht zum Lachen fand Antonia, dass ich ausgerechnet sie ausgewählt habe, um die Hühnerpullis anzuprobieren. Für Zwergwelsumer viel zu klein. Also Schnitt vergrößern und neu zuschneiden.

Ein ganz spezielles Kochbuch

wurde neu aufgelegt.
In den 70ern wurde die leidenschaftliche Köchin Sophia Loren gefragt, ob sie ein Kochbuch schreiben möchte. Sie hat es getan und jetzt ist dieses Kochbuch neu aufgelegt worden. IN CUCINA CON AMORE- KOCHEN FÜR DIE ITALIENISCHE SEELE.
Ein bißchen wie ein Geschichtsbuch. Rezepte, die es heute in dieser Art nicht mehr gibt, mit herrlichen Fotos der LOREN und netten Geschichten rund ums Kochen und ums Essen. Oder der italienischen Seele entsprechend rund ums TAFELN.

Guter Schutz

war im zweiten Paktl zu finden.

Meinem Hals und meinem Nacken kann mit diesem Loop nichts mehr passieren und ich habe festgestellt, dass es nicht nur um goldene Nähnadel, sondern auch um die goldene Häkelnadel geht.

Zum Schutz unserer Goggelen.

Aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ob sich diese fröhlichen Hauben nicht auch für unsere Hennen eignen. Christl war SICHTLICH nicht erfreut!!

Frucht und Sinne

Manchmal ist es gar nicht so einfach, alles, was mit einem Paktl so mitgeliefert wird, in Worte zu fassen. Gemeinsamkeiten, Zufälle, Erinnerungen sind bei den Köstlichkeiten mit dabei. Es beginnt mit der Karte, die mit einem Zitat von MEINEM Thoreau bedruckt ist. Jener Mann, dessen Schriften von einem Mahatma Ghandi an seine Schüler weitergegeben wurden. Jener Mann, dessen Worte immer die Eröffnungsworte der geheimen Treffen beim CLUB DER TOTEN DICHTER waren.

Dass Hermann morgen wieder einmal Schwarzbrot machen möchte hat wohl nichts damit zu tun, dass da auch ein Paktl mit Schwarzbrotgewürz dabei war. Die anregenden Zusatzinformationen verleiten uns dazu, wieder einmal zu suchen, was es denn im Osten Österreichs für spezielle Betriebe gibt. Weil neben der Gewürzmühle wollen wir uns auch noch über Frucht und Sinne( eine noch unbekannte Schokolade) informieren.

Wir sind beschäftigt, ABER dabei werden wir probieren und verkosten. Darauf freue ich mich am allermeisten!!!

Es paktelt

und alleine die Verpackung bringt es mit sich, dass da ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird und die Worte die dabei zu hören sind, gleichen wohl eher einem Stammeln. Mei, schau, mei, liab, mei,….

Anregend sind sie, die Adressen. Mühl deutet wohl darauf hin, dass es an diesem Ort einmal Mühlen gegeben hat. Hermann weiß, dass es neun an der Zahl waren und nicht nur Getreide- auch Ölmühlen waren dabei. Jetzt machen wir uns auf die Suche nach genaueren Informationen und vielleicht finden wir gar das eine oder andere Foto.

Kinderzeichnungen auf einem Paktl, das habe ich noch nicht oft erhalten. Ganze Geschichten sind drauf zu finden. Und dass der Hermann von oben herab zum gemeinsamen Namen fällt, finde ich sehr passend. So ist das mit den Geschöpfen, die zumindest einen Flügel haben.

Wenn es wimmelt

auf der Terrasse bei der Wohnzimmertüre, dann kann das nur eines bedeuten: Sie kommt mit der Extraration Futter zur Türe raus. Die verblieben Mandelsplitter der Weihnachtsbäckerei sind heute dran. Da wird gepickt und gemampft und Energie gegen die Kälte gesammelt. Und, ganz klar, meine Fany zeigt mir schon, wo der Nachschub zu finden ist. Reden tun sie noch nicht- also nicht in der Sprache der Menschen- aber sonst haben sie so ziemlich alles drauf- meine Mädels. Die Burschen natürlich auch. Zumindest tun sie dann, nachdem alle schon picken so, als ob sie das Futter gefunden hätten.

Honigquitte

war die Entdeckung des letzten Jahres. Jetzt sind sie noch gehaltvoller und bieten eine wahre Aromabombe, wenn man sie am Gaumen zergehen lässt. Die heurigen Quitten sind jetzt gut ausgereift und abgelegen. Einen Teil heben wir uns noch für die diversen Rezepte, wie das Rohnencarpaccio, auf. Den anderen Teil habe ich zu Honigquitten und meinem heiß geliebten Quittenkompott verarbeitet. Obwohl ich gerade davon genascht habe, läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen. Und so ganz nebenbei: SEHR GESUND!!!!