Archiv des Autors: Angelika

Salomonssiegel

Einen besonders schönen Gruß vom Streifen durch die Wälder habe ich heute bekommen und mit diesen Bildern mag ich mir ein paar Gedanken über die vergangenen Wochen in unser Hausbuch schreiben.
Es ist ein wenig Trauer dabei und ich finde es schade, dass diese geschenkte Lebenszeit jetzt ihrem Ende entgegen geht.

Das Außen klopft mit seiner erlebten Wucht wieder an die Türen.
Alles wird wieder schneller, häufiger, mehr, viel, hektischer, unruhiger,…bis „Der Alltag wieder die Seele auffrisst.“

Diese Pflanze namens Salomonssiegel erscheint mir dazu eine stimmige Symbolik.
Soll sie doch Kräfte verleihen, die Türen und Schlösser öffnen, gar Felsen sprengt, um Quellen zu finden.Daher wird sie auch Springwurz genannt.
Viele verschlossene Türen haben sich in den letzten Wochen geöffnet.
Und viele Quellen sind wieder zugänglich geworden.
So viel Brachgelegenes wiederbelebt.

Allesamt haben meiner Seele einen wohltuenden Balsam bereitet.
Einfach nur schauen oder einfach nur schaukeln, ohne den Antreiber der Leistung im Rücken zu haben.
A bisl in der Lebenszeit segeln…

Ich werde mir die Frustration ersparen, dass ich mir jetzt vornehme, irgendetwas aus dieser Zeit in den Alltag mitzunehmen.
Der wird noch etwas fordernder werden und sich dann im erprobten Wahnsinn einpendeln.
Das, was „hängen“ geblieben ist, bleibt schon da und darauf vertraue ich.
Und das finde ich sehr tröstlich.

Der Dattelessig ist abgefüllt

Sie gehört zu meinen Schönheiten

Das Aufblühen des Quittenbaums ist immer von einer Sorgenfalte begleitet. Kommt noch Frost? Geht es sich aus?
Der Knospenansatz war heuer zu frostigen Zeiten, einige der Blüten haben sich auch nicht ganz entwickelt, der Rest kann sich sehen lassen. So eine Schönheit.

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Dem Flieder

hingegen gefällt es heuer besonders gut.

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DER Mohn

sucht sich immer die Regentage aus, um aufzublühen.
Es hat den Anschein, dass er das so mag.

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… halb zog sie ihn, halb sank er hin…

Danke Mitch für diese herrlichen Bilder und dieses passende Zitat. Und den feinen Ratscher.

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A bisl Hochzeiten wieder einmal

es war so fein.

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“Jetzt hat sie ihn vor die Türe gesetzt” – Tratsch und Klatsch im Gehege

Sara, Karla und Martha spekulieren und diskutieren, warum ihnen jetzt eine Couch ins Gehege gestellt wurde. “Sie wird ihn doch nicht rausgeworfen haben” war eine der Varianten “Oder er sie?” die zweite Annahme.
Geeinigt haben sie sich dann darauf, dass es sich doch nur um eine Abflugrampe handeln kann, damit sie noch leichter in ihren Garten fliegen können, um das herrlich frische Grün zu verspeisen.

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Welches Theaterstück wird denn gespielt?

Bevor ich mir über diese Frage Gedanken mache, mag ich etwas zu diesen Masken sagen.
Danke Petra, so liebevoll gemacht und so angenehm zu tragen- Baumwollband statt Gummiband- herrlich.
Jetzt aber zum Stück: Also ich spiele einmal die Henne und Hermann ist mein Grün, in der zweiten Variante bin ich das Blütenmeer und er mein Himmel. Sehr treffend. Um die nächste Ebene des Geschehens zu benennen schwanke ich zwischen: Michael Häupl “Mei Österreich is ned deppet”
und in Anlehnung an ein Zitat meines Großvaters “Ihr seids noch in den Windeln gelegen, bin ich schon …”
Ja, Jungspund bleibt Jungspund- es fehlt halt recht an Lebenserfahrung und Lebensweisheit.

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Mit Ende April ist ausgesäet und angepflanzt

Nach einigen Jahren habe ich der Sehnsucht nach Garteln wieder einmal früher nachgegeben.
Es hat sich eingebürgert, dass ich vor Mitte Mai weder anpflanze noch aussäe, allzuoft hat mir der Frost oder der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Heuer hat es den Anschein, dass es sich ausgeht- ohne Frost und ohne Schnee und wenn ich mir die Bilder, die ich vor einigen Tagen gemacht habe so ansehe, dann stelle ich fest, dass die Pflanzen schon ordentlich gewachsen sind.
Cipollino und Sternenstaub zeigen mir bei meiner täglichen Runde die Verbundenheit von “drüben”.

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Und dann habe ich mir noch den Süden ins Haus geholt

Wenn sie schon meinen, dass sie meine Reisefreiheit einschränken müssen, dann hole ich mir eben den Süden ins Haus.
Zum Glück habe ich mir im Laufe meines Lebens ein prall gefülltes Erinnerungsalbum angelegt.
Jetzt sitze ich da, mach es auf und der Duft von Griechenland gepaart mit der Frische der Meeresbrisen von italienischen Inseln kommt mich besuchen und schupft meine Seele schon wieder an…

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Und dann schaut auch noch das Rotkäppchen vorbei

Es läutet und eine ehemalige Schülerin steht vor der Türe und bringt uns Köstlichkeiten, verbunden mit den Wünschen ihrer Familie vorbei.
Da macht das Herz dann schon einen Sprung und erfreut sich an der Wärme dieser Geste.
Die Bärlauchbutter haben wir gleich am selben Abend verkostet. Das erste Mal wieder draußen Abendessen. Liebe Familie Schnitzer, ein ganz herzliches Danke für diese Sonnenstrahlen.

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Wenn die Seele einmal ins Baumeln kommt,

dann baumelt sie ausgiebig- meine zumindest.
So ausgiebig, dass ich mit Pippi Langstrumpf gerade ihren 75. Geburtstag zelebriere- auch sehr ausgiebig. Manche Romanfiguren sind schon reiner Seelenbalsam.

3×3 macht 4, widde widde wit und 3 macht Neune…
Ich mach mir die Welt widde widde wie sie mir gefällt….

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Die Hochbeete haben Nachwuchs bekommen

Alles ist gerichtet und bereit für die nächsten Wunder der Natur. Jetzt gehts dann bald (wir sind im Ausserfern) ans Aussäen und ans Einsetzen.

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Heilfroh, dass Ostern gekommen ist

Die Schlehenstauden rufen mit der Blüte: PLOPP, das Leben ist! Immer wieder.
Gott sei Dank.

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