Archiv des Autors: Angelika

Erbsen und Gurken

wachsen um die Wette: Wer ist schneller am Spalier? Die Rohne sucht ihren Platz im nahrhaften Erdreich.

Es wächst in den neuen Hochbeeten

Bei der Durchsicht unseres Hausbuches ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nichts über die Pflanzung in den Hochbeeten geschrieben habe. Erwähnt gehört auch, dass ich heuer keine Vorzucht betrieben habe und die Pflanzen erst Mitte Mai ausgesät und ausgesetzt habe. Trotzdem ist alles bereist weiter gediehen und gewachsen als in  den vorangegangenen Jahren. Statt viel Regen und Kühle haben sie viel Wärme und Sonne erhalten. So ein schönes Frühjahr. Die ersten Radieschenbrote mit Schnittlauch haben wir schon verspeist und der frische Salat aus dem Garten ist Gold wert.

Dieser Mohn trägt gerne Knitterlook

und ist eine ganz spezielle Sorte. Die Knospen sind walnussgroß und die Blüten halten sich über Wochen.

Die Stachelbeere hat mich, wie die anderen Beerenhölzer überrascht. Eigentlich sollte ich sie schon lange einmal ausdünnen. Aber noch mehr Beeren haben da gar nicht Platz.

Der Garten feiert sich

Es hat so den Anschein, als ob der Garten nicht nur ob der Wärme und der Sonnenstunden, die er im heurigen Frühjahr erhalten hat jubiliert. Es scheint, als ob er in Fest- und Feierlaune ist. Dafür haben sich einige der Blüten ihr schönstes Ballkleid angezogen und warten nur auf den Einsatz des Taktstockes. Wir erfreuen uns an jeder Stunde, die wir sitzen und schauen und entdecken.

Oranger Mohn

Jedes Jahr aufs Neue bin ich recht gespannt, wann und welche der Kapseln als Erstes aufspringt . Und jedes Jahr ist jede der Blüten wunderschön.

Die Fülle an Dirndl

deutet eindeutig in Richtung Marmelade.

Akelei und Iris zeigen sich Ton in Ton

Die Schlehen hängen knatteldick

Seit Jahren wachsen nun die Schlehenstauden in unserem Garten In erster Linie um den Abhang zu befestigen. Dass sie zugleich Vogelparadies und Nahrungsquelle sind war zweitrangig. An eine derartige Fülle an Früchten kann ich mich nicht erinnern. Es schaut ganz so aus, als ob es heuer wieder einmal Schlehengelee, das wir geschmacklich sehr schätzen, geben wird.

Der Håhntennen isch wieder offen

Meist schafft es die Straßenmeisterei mit all der Gerät- und Mannschaften die Passstraße über das Hahntennjoch bis Pfingsten wieder befahrbar zu machen. Dann dauert es nicht lange bis meine Eltern sich auf den Weg machen um sich mit uns irgendwo im Lechtal auf einen Ratscher zu treffen. Am liebsten würden sie, glaube ich, gleich hinter der Schneefräse, so als Polier der Strasse übers Joch fahren….Diesmal war neben dem schon traditionellen Speck auch Bier aus Oberösterreich dabei. Eine lange Reise von Buchkirchen über Imst hat es hinter sich und ist nun endlich am Bestimmungsort angelangt. Mit einem herzlichen Vergaltsgott steht der Verkostung jetzt nichts mehr im Wege. Mahlzeit und Prost.

Pfingsten 2018

Nach 50 Tagen haben wir es endlich geschafft, die Beiträge über unsere Osterreise zu schreiben. Zumindest im Überblick, in der Hoffnung, dass uns all die Geschichten dann doch wieder einfallen. In diesen 7 Wochen haben die Pflanzen viel Wärme und Sonne erhalten und es sprießt an allen Ecken und Enden. Vielversprechend und verheißungsvoll.

Und das ist auch Rom

So im flanieren und strawanzen: “Komm, da schauen wir jetzt einen Sprung rein.” Aus dem Sprung wurde dann ganz schnell ein Staunen und Schauen und wieder Staunen und wieder Schauen.

Filippo Neri, der Apostel von Rom

Wir haben sie tatsächlich gefunden, diese Kirche in der dieser Heilige begraben ist. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich das erste Mal von ihm gelesen, um ihn anschließend in meiner Bibelrunde vorzustellen. Der Heilige mit den rosa Filzpatschen und anderen humorigen Geschichten. In diese Kirche habe ich meine Queen nicht mitgenommen, ich wollte sie für mich alleine. Dann doch zumindest ein paar Bilder mit dem Handy, zumindest vom Plan der Kirche- so zur Erinnerung. Dass in dieser Kirche an den Wänden und der Decke auch Rubens und Caravaggio zu finden sind, ist auch Rom. Wie Ines gesagt hat, soviele Kirchen, soviel weltberühmte Künstler- ohne Eintritt zu bezahlen. For free.

Trastevere

ist eine meiner Lieblingsecken in Rom. Ursprünglich, gemütlich, gefüllt mit viel Kreativität und berührenden Ideen wie die TRATTORIA DE GLI AMICI oder der obdachlose Jesus von Sant Egidio.

Wir haben uns das Kochbuch “Eating in Trastevere” mitgenommen, auch um beim nächsten Mal zu wissen, wo wir noch hinwollen!

Entlang des Tibers bis zur Tiberinsel

Flanieren und strawanzen in Rom

Drei Tage Rom- ohne Programm- nur ein paar Ideen.