Archiv des Autors: Angelika

Lisa,

jetzt habe ich mir deinen blog noch einmal durchgelesen, wir waren eine deiner Abonnenten und so im Nachhinein liest sich vieles noch einmal anders.

Deine Bilder auf instagramm noch einmal angeschaut und mich für diese hier entschieden. Die gefallen mir besonders gut.
Und beim Essen haben wir beide uns wohl getroffen.

Nein, nicht nur dort.
Mei Lisa, du warst so ein herzlicher und lebensfroher Mensch, man nennt es wohl ein sonniges Gemüt- im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe dich nur freundlich und strahlend erlebt.

Und du hattest immer etwas zu sagen, egal ob du die Runde begonnen hast, oder so als Sahnehäubchen am Ende.

Dein Platz ist jetzt leer.

Sehr leer.

Und er wird leer bleiben.

Für immer.

Mein Kopf weiß es, aber ich kann es weder fassen, noch begreifen. Du wirst uns fehlen.

Sehr sogar.

MIR werden deine Anregungen in deinem blog fehlen und deine Wahlstrategien. Und dein Lächeln und deine strahlenden Augen.
Gut, dass du noch am Technikerball warst, obwohl du am nächsten Tag arbeiten musstest.

Pfiati Lisa.

Schön, dass du da warst.

Schlimmstenfalls wird alles gut

Und die hier auch.

Die Stimme von Ernst Grissemann auf Ö1

hat diesen Sonntag eröffnet. Gedichte zu den Themen Gelassenheit, Gleichmut, innere Ruhe. Die hier haben mir besonders gefallen.
Am besten nachhören, seine Stimme macht Balsam aus den Worten.

Zwei große Liebhaber des Lebens

Ein Satz in einer Mail- DANKE CLAUDIA- war es, der ein wahres Feuer der Erinnerungen in mir wach gerufen hat und so ganz nebenbei den fehlenden Mosaikstein der Erkenntnis gebracht hat. Wie Schuppen ist es mir von den Augen gefallen.

Die Treppe rauf zu meinem Lebensregal und eins, zwei, drei,…. da lagen all die Bücher und mit Ihnen all die Erinnerungen.

Teresa von Avila und Juan de la Cruz( da mag ich den spanischen Namen lieber).
Zwei Biografien, die mir wieder einmal aufgezeigt haben, dass es Menschen gibt, die das Leben so sehr lieben, dass sie bereit waren 1000 Tode zu sterben- im wahrsten Sinne des Wortes.

Und ihre Leben kreisten um Gott.

Diesen uralten Turm.

Gottverbunden- so heißt diese Darstellung.

Vertrauen in Mich.

Vertrauen in Gott.

Ist es dir zum Trost?

Ist es dir tröstlich?

Hinterlässt es dich getröstet?

Das sind die möglichen Fragestellungen zur UNTERSCHEIDUNG DER GEISTER, das zentrale Element in der geistlichen Begleitung.
Manchmal erschrecke ich darüber, wieviel Zeit all die Quälgeister, all die Plagegeister sich nehmen dürfen. Wieviel Raum ich ihnen gebe. Auseinandersetzung mit allen erdenklichen Fragen und Antworten.

Dabei wäre es so einfach: Ist es dir zum Trost? Wenn es dich nicht tröstet, kommt es nicht von Gott- so das Fundament der christlichen Lebensbegleitung. Wenn es dich nicht tröstet, tut es dir nicht gut!
Unsere Kalenderwand ist mir Trost.

Vier Mal Februar:

2015: Bei Claudia und Robert

2016: Imschter Schemenlaufen

2017: Emma und Vega

2014: Mit unseren italienischen Freunden auf dem Weg nach CASANOVA.

Der Blick von meinem Essplatz aus: Sehr tröstlich

Glück und Unglück

Auf der Suche nach einem Zitat ist mir dann auch noch dieser Text von Erich Fried untergekommen.

Ja, das ist Glück, Herr Fried.

es blüht hinter uns her

Dieser Satz war in ein Gespräch, das Melanie Wolfers mit den Teilnehmern des Lehrgangs geführt hat eingestreut. So ganz nebenbei. Mit der Ergänzung Hilde Domin. Ich habe diese Worte damals aufgeschnappt. Auch so ganz nebenbei. Und sie haben mich seither nicht mehr losgelassen. Ich weiß noch den Innenhof dieser Töpferwerkstatt in dem dieses Kreuz damals ausgestellt war. Ich habe es mir gegönnt. Seit vielen Jahren erinnert es mich immer wieder an diesen hoffnungsvollen Satz. Und neulich hat mich die Sonne an all die Blühkraft in uns erinnert.