Woher wissen Katzen, was Weihnachten ist?

Manchmal redet SIE so einen Blödsinn

Aber ich gehöre ja den Wesen an, die für ihre unerschütterliche Gelassenheit berühmt sind.

Außerdem kenne ich SIE, die Zweibeinerin schon über 18 Jahre. Da erlebt man so allerhand. Da wird mir wohl keiner, der SIE kennt widersprechen. Jetzt in meinen betagten Tagen redet SIE allerdings an manchen Tagen schon recht wirres Zeug.

Der Doktor Pfleger habe gesagt, ich solle mich täglich bewegen. Das tue mir gut- und dabei stellt SIE mich einfach vor die Türe. Bei Wind und bei Wetter muss ich dann einmal den Hauswänden entlang SCHREITEN, um bei der Katzentüre wieder reinzukommen. Das sind sage und schreibe 28,5m. Was soll daran gut tun? Naja, wenn ich ehrlich…
Und nur um mich zu motivieren, vielleicht doch noch ein paar Lebensjahre dazuzulegen, hat SIE mir vor ein paar Tagen versprochen, dass ich im nächsten Advent auch so einen Kalender bekomme- nur weil mir dieser Rastplatz halt schon recht gefällt. Er hat so etwas von einem Thron.

An manchen Tagen frage ich mich schon, wer von uns BEIDEN alt und verwirrt ist.

Aber wie gesagt: Gelassenheit ist mein zweiter Name.

Eine Maus kämpft um ihr Leben

Seit geraumer Zeit fällt mir auf, dass in unserem Hausbuch die Geschichten des Alltags viel zu selten erwähnt werden. Oft sind es jene Geschichten, die unsere Aufmerksamkeit fordern, Zeit brauchen, tragen, uns erheitern, zum Lachen bringen, trösten und und und…

Diese hier handelt und Maxi und Mäusen. Dieser schwarze Kater ist ein ausgezeichneter Jäger. Sehr zu meinem Leidwesen, nur allzu oft bringt er uns Mäuse und Vögel lebend ins Haus. Inzwischen bin ich schon sehr geübt im “schneller als Maxi” sein. Zahlreiche Beutetiere erhielten zumindest eine zweite Chance auf Leben. So auch vor ein paar Tagen. Maxi kommt mit lebender Maus rein. Nein, nicht schon wieder. Maxi lässt Maus fallen. Wir, Maxi, Maus und ich spielen fangen. Ich bin schneller. Ich hab sie. Sehr laut schreiend habe ich sie aufs Feld getragen, während Hermann dafür gesorgt hat, dass Maxi das Haus so schnell nicht mehr verlassen kann. Vorsprung schaffen für die Maus. Was ich bis dato noch nicht erlebt hatte, ich war auch zu schnell für die Maus. Sie war noch im Modus Überlebenskampf und hat mir ihre sehr kleinen Schneidezähne mit all ihrer Lebenskraft in den Zeigefinger geschoben. Der stechende Schmerz – nein, die hat nicht losgelassen – war gepaart mit dem Staunen über diesen Mut und diese Kraft. Wir haben gewonnen, die Maus und ich. Und ganz nebenbei habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Kinderpflaster gute Tröster sind. Gut, dass aus Evas Zeiten noch ein paar da waren. Alltag in der Klockerei.

Maxi und der Zaun

Als hätten wir den Zaun für ihn maßgeschneidert, liebt er es auf einem der Pfosten zu sitzen. Dass er auf den Schmalen Brettern geht als wäre es ein breiter Weg verblüfft schon lange nicht mehr!

Äpfel stibitzen

Während Angelika mit den fröhlichen Burschen (hinter dem Zaun!), die gerade ihre Beute verzehren, ratscht (Sauer? Nicht zu grün? Dürfts ihr des überhaupt :-)?) und auch einen Koster abbekommt, nutzt Maxi die Gelegenheit für ein neues Kunststück!

PS: Die Antwort auf die letzte Frage war “Ja, die Mama hat gesagt, wir sollen…”

Bei dem Verpackungskünstler

habe ich einmal ein Praktikum gemacht- so lautete die Ansage von Hermann, nachdem er all unsere frisch gereinigten und sonnenbeschienenen Möbel kunstfertig verpackt hatte. Na schau, jetzt packen sie auch noch alles ein- übersiedeln die mit einem Hubschrauber?

Wir probieren die Gemütlichkeit

Wann immer ich mir die Zeit nehme, einfach nur dazusitzen und zu schauen, wird mir klar, wie oft wir von unseren Mitbewohnern reich beschenkt werden. So viel Ruhe, Gelassenheit und Gemütlichkeit strahlen sie aus. Ich bin sehr dankbar, dass sie mich immer wieder an diese Wichtigkeit im Leben erinnern: Miteinander fein haben