Dieser Mohn trägt gerne Knitterlook

und ist eine ganz spezielle Sorte. Die Knospen sind walnussgroß und die Blüten halten sich über Wochen.

Die Stachelbeere hat mich, wie die anderen Beerenhölzer überrascht. Eigentlich sollte ich sie schon lange einmal ausdünnen. Aber noch mehr Beeren haben da gar nicht Platz.

Oranger Mohn

Jedes Jahr aufs Neue bin ich recht gespannt, wann und welche der Kapseln als Erstes aufspringt . Und jedes Jahr ist jede der Blüten wunderschön.

Pfingsten 2018

Nach 50 Tagen haben wir es endlich geschafft, die Beiträge über unsere Osterreise zu schreiben. Zumindest im Überblick, in der Hoffnung, dass uns all die Geschichten dann doch wieder einfallen. In diesen 7 Wochen haben die Pflanzen viel Wärme und Sonne erhalten und es sprießt an allen Ecken und Enden. Vielversprechend und verheißungsvoll.

Mohnblütenöl

So viel Mohn hatten wir heuer und jetzt habe ich durch Zufall erfahren, dass man damit Mohnblütenöl ansetzen kann. Ein altbewährtes Mittel, das den Gelenken hilft mit allen den Ablagerungen und Zerfallserscheinungen umzugehen. Sprich Gicht, Arthrose, Arthritis,Schmerzen und Verspannungen. Aber einen Versuch gibt es, den Spätblühern kurz vor dem Regen die Blütenblätter zu nehmen, um das Öl anzusetzen. Für einen halben Liter Öl braucht man eine gute Handvoll Mohnblüten. Einige Wochen in der Sonne stehen lassen, abseihen und bei Bedarf verwenden oder verschenken.

Saatgut aus der Klockerei

Im letzten Herbst habe ich das “alte” Saatgut ausgestreut und es hat so den Anschein, dass den Hennen doch einige Körner entgangen sind. Heuer habe ich die Mohnblüte von der ich immer geträumt habe, oder die ich mir anschauen fahren wollte: an allen Ecken und Enden und in vielen Kräutertöpfen ist dieses feenhafte Gewächs aufgegangen und erfreut mich gerade jeden Tag mit einer anderen Farbe oder einer anderen Form.

Iris, Mohn und Akelei

Seit viel zu langer Zeit habe ich keinen Beitrag mehr in unser Hausbuch geschrieben. Unser Alltag, das Leben in der Klockerei mit all ihren Wesen, der Garten, Freundschaften, die jeweiligen Zeiten und letztendlich all das Unerwartete und die Zufälle, die uns in unser Sein fallen haben ihren Beitrag dazu geleistet.

Eine Weile habe ich damit gerungen, all die Ereignisse nachzutragen – die Fotos waren alle schon importiert – aber das mit dem NACHTRAGEN ist hier wie dort eine mühsame Angelegenheit. Also fange ich im Jetzt an und werde das eine oder andere NACHHOLEN.

Es ist Sommer, zumindest von den Temperaturen her und die Blumen erblühen in all ihrer Pracht. Jetzt komme ich fast mit dem Schauen bei meiner täglichen Gartenrunde nicht nach.

Wir waren doch nur 2 Tage fort

Madame Erotik

kurz Pummele genannt erfreut sich am Sonnenschein, der Wärme und den passenden Blüten.

Noch eine Gartenschönheit

Nachzügler

Unter den Tulpen gibt es immer die eine oder andere Nachzüglerin, die dann mit dem Mohn oder den ersten Rosen um die Wette blüht.

Der orange Mohn gibt mir jedes Frühjahr das Gefühl, noch NIE SO schön geblüht zu haben.

All die anderen Blumen

und Kräuter lassen sich von der Rose nicht einschüchtern und gedeihen um die Wette.

Lasciate la porta aperta, ARRIVO!

Diesmal beginne ich im Nachhinein. Herrlich lebenskräftigende Tage im Süden bei und mit einigen meiner Lebensmenschen liegen hinter mir. Vor dem Wegfahren habe ich mich entschieden, weder Kamera noch Adapter mitzunehmen. Kein Blogbeitrag aus der Ferne. Nur BEGEGNUNGEN! Und dann habe ich mir noch einige Tage der VERKOSTUNG gegönnt. Wenn ich aber jetzt nicht über die Pfingsttage schreibe, dann holt das Leben die Ereignisse ein. Das wäre schade.

Es war wohltuend dann auch in heimischen Gefilden Sonnenschein vorzufinden und sich in aller Seelenruhe, mitten im Garten, einen guten Schluck Bier aus der Toskana zu gönnen. Auf jeder dieser Flaschen findet sich ein sinniger Spruch vom Vater des Braumeisters: LASS DIE TÜRE OFFEN, KOMME AN/ HEREIN. Ein sehr stimmiger Satz für die vergangenen Tage!!

Auch sie haben mit dem Blühen gewartet, bis wir wieder da sind. Augenweide!

Die erste Mohnblüte

hat heute ihre Blätter entfaltet. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz zerknittert schauen sie kurz nach dem Öffnen aus. Jedes Jahr bin ich aufs Neue von ihrer Schönheit gebannt.

Die Töpfe

auf der oberen Terrasse waren fast alle leer. Ein Hauswurz und ei paar Tulpen haben den Winter überstanden. Nach einer kräftigen Durchmischung der alten Erde mit dem Kompost habe ich Blattkoriander, Schwarzkümmel, Brotklee und Petersilie gesät. Goldmohn, Seidenmohn und Mohn habe ich aus dem Brachbeet in den letzten ungefüllten Topf gesetzt. Jetzt ist das Saatgut dran, zu wachsen und zu reifen. Allemal ist es ein feiner Ort der Ruhe und des Rückzugs, diese obere Terrasse. Cippolino ist ganz meiner Meinung.

Raindrops keep falling

Jene Pflanzen, die aus dem Winterquartier ins Freie gekommen sind, genießen die Regenbäder, die sie in den letzten Tagen erhalten haben. Darunter auch einige Hochzeitsgeschenke und der orange Mohn, der zur Blüte ansetzt. Man hat so das Gefühl, als ob die ganze Winterdunkelheit abgewaschen wird und alle Lebensgeister erweckt werden.