Wintersalat

Tatsächlich hat die letzte Salataussaat bis in den Advent hinein gehalten und so erfreuen wir uns erstmals um diese Zeit an Salat aus den Hochbeeten. Ein Novum in der Klockerei.

Erntedank

Was sonst soll ich zu solchen Bildern schreiben.
So viel an Ertrag ist schon eingebracht und so viel wird uns in dieser Endrunde noch geschenkt.
Gott sei Dank gibt es Einiges an Gemüse, das man in der Erde lassen kann bis der Frost kommt, sonst müsste ich mir wirklich Sonderurlaub nehmen, um das alles zu verarbeiten.
Besondere Freude bereitet mir heuer der Salat.
Das ist die vierte Aussaat und die sollte auch Schnee und Winter gut überdauern.
Der wächst allerdings derart rasant, dass ich Mitte November noch knackfrischen Salat ernten kann.
Was für ein Segen.

Die zweite Salatsaat

wächst und gedeiht vor sich hin. In den letzten Jahren ist mir die zweite Aussaat des Salats nie gelungen. Meist sind die Pflanzen ob des Wetters vor sich hingeschrumpelt und geschimmelt. Heuer habe ich bereits das dritte Mal Salat eingesetzt und alle drei Garnituren gedeihen prächtig. Es schaut ganz so aus, als ob wir heuer das erste Mal auch im Herbst noch Salat ernten können.

Die drei Zinnen mit Wendeltreppe

So schaut der Lollorosso im Hochbeet aus.
Dem Geschmack tut die Höhe keinen Abbruch, ein dankbares Gewächs.

Das nenne ich Sommersalat

Wenn sich die Himbeeren aus dem Garten mit den Radieschen aus dem Garten im Salat aus dem Garten ein Stell- Dich- ein geben, dann ist das ein Gaumenschmaus und Augenweide.

Salatherzen mit Sardellen — aus dem Falter

Schon einige Zeit begleitet uns der Falter, was unter anderem daran liegt, dass es keine vergleichbare Zeitung in Österreich gibt — gerade in den innenpolitisch düsteren letzten 1½ Jahren war er uns Begleiter, oft ein Trost.
Diese herrliche Zeitung zieht aber auch immer wieder in andere Bereiche ein: zur Anzucht von Jungpflanzen werden unsere Aussaat-Töpfchen aus älteren Ausgaben gefertigt, was nicht nur hübsch aussieht sondern manchmal auch Erinnerungen weckt.

Und gestern, ich hatte mir das damals beim Lesen gemerkt, habe ich ein Rezept aus einer zwei Wochen alten Ausgabe ausprobiert: Salatherzen mit Sardellen. Das Salatherz war der Teil des Römersalats, der noch in Ordnung war, also die perfekte Resteverwertung. Nach der einfachen Anleitung habe ich den Salat geviertelt, in heißem Öl kurz beidseitig angebraten und dann mit der “Vinaigrette” (mit Zitrone statt Essig) mariniert: es hätten vielleicht zwei dieser Sardellenfilets je Salat sein können, die ich noch von unserem letztjährigen Urlaub im Regal gehortet hatte. Für zwei Personen (also einem halben halbierten Salatherz) habe ich 3 EL gutes Olivenöl, 1 EL Zitronensaft, etwa ½ TL Salz, etwa ¼ TL Zucker, etwa ⅔ TL Dijon-Senf und etwa 1 TL frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer gut verrührt (abschmecken: war recht kräftig und in der Kombination dann perfekt) und über den Salat verteilt, dann eben die Filets drüber. Danke für dieses sehr schnelle, einfache, frische und wunderbar schmeckende Rezept!

Frisch gewaschen

waren Salat, Kraut und all die Blüten nach dem nächtlichen Gewitter.
So eine gereinigte, frische Luft mit einem derartigen Anblick ist schon eine reine Wohltat.

Es wächst in den neuen Hochbeeten

Bei der Durchsicht unseres Hausbuches ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nichts über die Pflanzung in den Hochbeeten geschrieben habe. Erwähnt gehört auch, dass ich heuer keine Vorzucht betrieben habe und die Pflanzen erst Mitte Mai ausgesät und ausgesetzt habe. Trotzdem ist alles bereist weiter gediehen und gewachsen als in  den vorangegangenen Jahren. Statt viel Regen und Kühle haben sie viel Wärme und Sonne erhalten. So ein schönes Frühjahr. Die ersten Radieschenbrote mit Schnittlauch haben wir schon verspeist und der frische Salat aus dem Garten ist Gold wert.

Salat mit geräuchertem Fisch und Kichererbsen

Die Mitbringsel aus dem Urlaub am Ortasee werden nur hin und wieder zu besonderen Gelegenheiten genossen: heute war eine solche, ein warmer Sommerabend, die Salate aus den Hochbeeten erntebereit! So gab es ganz in Erinnerung an das im Pan e Vino Servierte einen grünen Salat mit ein paar Eiern unserer Hennen, ein bisschen Parmesan und Rucola, dazu eine Dose geräucherten Fischs mit Kichererbsen.

Dazu etwas Weißbrot und ein Prosecco. Mehr brauchst nicht mehr. Das ist schon höchster Luxus!

Amerikanischer Brauner

heißt eine der Salatsorten, die ich heuer das erste Mal ausgesät habe. Alle vier Sorten gedeihen prächtig und haben einen zarten Geschmack.

Herbstsalate

gehören gerade zu meiner täglichen Wunschliste, wenn Hermann mich fragt, was ich gerne essen möchte. Diese Salate wie Chinakohl, Zuckerhut, Endivien… eben jene Salate, die man sich für den Herbst und den Winter pflanzt, haben für mich den Sommer in sich. Ganz zum Unterschied zu den frischen Frühlingssalaten. Ausserdem können sie mit all den Früchten und Beeren, die über das Jahr gereift sind, kombiniert werden. Oder mit all den Restln, die sich im und um den Kühlschrank noch so finden. Zum Beispiel eingelegte Johannisnüsse oder Grapparosinen vom Stekovics. 100% Geschmack, Energie und Genuss. Knackig und gehaltvoll.

Salatvariationen

Fünf verschiedene Salate haben wir heuer gesetzt und erfreuen uns seit Wochen an den Köpfen und den Blättern.

Erdlager

Unsere Hochbeete bieten ein Klima, dass wir das restliche Wurzelgemüse überwintern können. Nebenbei bietet es uns noch einiges an Salat und Frischgemüse an. Herrlich!

An allen Ecken und Enden

wächst und gedeiht es. Ich komme mit dem Schauen gar nicht mehr nach. Reizend, wie die Erdäpfel sich durch das Schutznetz schleifeln( in etwa einfädeln, durchfädeln). Wenn ich die Fotos betrachte, dann spüre ich schon die geschmackliche Reihenfolge. Für jeden Monat etwas!

Ich glaube es mir selber nicht mehr,

dass ich im Außerfern lebe, wenn ich die Ernte des Tages vor mir sehe. Wie sehr wir dieses Beerenjahr genießen, erkennt man daran, dass ich sogar für den Salat welche pflücke. Alles aus dem Garten! Für mich entspricht das genau dem Essen, das Leib und Seele zusammenhält.

So, jetzt hole ich noch die Gläser für das Fruchtpüree und das Kompott. Davon kann ich dann im Winter leben.