Johanna und Alex (und Valentin und Valentin)

haben ein paar Urlaubstage mit uns verbracht! Dabei kamen dann — aus purem Zufall — gleich zwei Geschichten zusammen. Unsere Laufenten, die uns seit zwei Jahren begleiten, haben wir Johanna zu verdanken. Den Transport damals von Mattsee zu uns hat Valentin übernommen, deshalb heißt unser Erpel auch so. Dass Valentin mit Hannah dann auch gleich am Mittwoch ankamen und wir alle miteinander einen Abend verbringen konnten, kann nur Fügung sein. Eine glückliche!

Unser Abschiedsessen war dann beim Fischer am Heiterwangersee. Eine dritte Geschichte. Mindestens.

… halb zog sie ihn, halb sank er hin…

Danke Mitch für diese herrlichen Bilder und dieses passende Zitat. Und den feinen Ratscher.

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A bisl Hochzeiten wieder einmal

es war so fein.

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Nie war mir Pablo Neruda so gegenwärtig

Langjährigen Bloglesern ist dieser Text schon lange vertraut. Manchmal habe ich das Gefühl, ich erwähne ihn jedes Jahr um diese Zeit.

Die Grundaussage lautet in etwa so: Alle Kriege der Welt können nicht verhindern, dass der Frühling kommt (Pablo Neruda).
Wir erleben gerade eine- nicht nur für mich als Historikerin- sehr spannende Zeit.

Und trotz all den Absurditäten, die die Welt gerade zu bieten hat, wird es FRÜHLING. Es riecht danach, es blüht, wächst und gedeiht.
Es erfreut und erwärmt die Herzen.

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Traudi, die Hüterin der Musik ist da

Da war doch was mit Tanz und mit Opern und Schokolade…
Früher einmal, in den Anfängen und als Teil des Versprechens am See… Damit dafür wieder Raum und Zeit ist, habe ich Traudi erstanden. Um uns an die Wichtigkeiten des Lebens zu erinnern.

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Die Bewegung in den Fastenwochen

erhält nicht das Ausmaß, das wir uns manchmal wünschen.
Es gehen sich meist nur kleinere Runden aus.
Aber heute haben wir eine gute Runde zur Christl ans Grab gemacht, bei der wir endlich wieder einmal unsere Hochzeits-Handschuhe an die frische Luft gebracht haben.
Fein wars.
Frisch und feierlich.

Pfiati Christl!

Das ist mir jetzt fast ein bißchen zu schnell gegangen, treffender formuliert bin ich wider besseren Wissens wieder einmal der Hoffnung auf den Leim gegangen.
In deiner Gebrechlichkeit war das Sterben manchmal zum Greifen nahe und trotzdem warst du beim nächsten Treffen wieder dabei und hast uns an deinen Gedanken teilhaben lassen.
Ich habe gehofft, mit dir noch das eine oder andere Thema unserer Religion und unseres Glaubens wälzen zu können, aber gestern hast du deine Augen für immer geschlossen.
Pfiati Christl!
Danke für deine Lebensweisheiten, deine Erzählungen, deine Tränen und deinen Humor.
Unvergessen die Wanderung durch das Hochmoor oder deine Art, dich auf die Beichte vorzubereiten.
Noch kann ich es nicht glauben, dass dein Platz leer bleiben wird.
Du wirst mir fehlen und wie ich bereits an anderer Stelle formuliert habe: a bisl Neid i in Herrgott die Gesellschaft mit dir.

Am Heiterwanger See

https://www.fischeramsee.at/schifffahrt/

Am Heiterwanger See haben wir vor fünf Jahren unser Hochzeitsfest gefeiert, an diesem Platz, der Anlegestelle mit der kleinen Wiese für das See-Frühstück vom Fischer am See. Heute hatten wir den Platz für uns allein, der Steg war ein feines Platzl. Wir wollten wieder einmal den See umrunden, hier am See sitzen. Rasten, zur Ruhe kommen. Auslassen.
Die Ausblicke genießen, die Erinnerungen wie die Wellen herankommen lassen, die das Linienschiff Wilhelm, das vorbeifuhr, zu uns schickte. Das hat uns auch damals mitgenommen und innegehalten, mitten am See, bevor es uns zurück zum Fischer brachte.
Als Stärkung haben wir ein kleines Bier mitgenommen, das eine sehr weite Reise hinter sich hat: Eva hat es uns aus Fremantle von der Brauerei Little Creatures, etwa 14.000 km entfernt (sagt Tante Google), mitgebracht. Ganz fein malzig, gerade richtig hopfig und: Engel auf dem Etikett (Sicher rosa, würd die Mazi sagen. Nein: rot!).
Kreise, ganz große, und kleine berühren sich. Wir machen uns auf den Weg zurück.

Vor fünf Jahren

war das gleiche Traumwetter wie heute! Auf der Terrasse beim Fischer am See war ein Tisch liebevoll gedeckt, wir wurden von Drago herzlichst begrüßt und begleitet, die Wirtin schaute vorbei, beide gratulierten uns: es war fast wie damals, als wir unser Hochzeitsfest hier feierten. Wir sind nicht mehr die von damals, aber immer noch schneidig und unerschütterlich.

Wir schlenderten Hand in Hand zum See hinunter. Er hatte eine ganz eigene, milchig-grüne Farbe, die Schneeschmelze, heuer gerade erst richtig im Gange, liefert wohl Wasser ohne Ende: und so fühlte es sich auch an! Mutig war Angelika die erste im See, wie damals, im selben Kleid. Ich war als zweiter dran und bewunderte nach wenigen Sekunden Angelika: gscheit kalt war der flüssige Schnee, kaum angewärmt (was allerdings das Bierlein gut kühlte, das ich mitgenommen hatte). Wir ließen den Tag am Ufer gemütlich mit den Gedanken ausklingen, wie fein es wäre, wenn die, die damals dabei waren, jetzt hier wären.

Wir rollten dann nach Hause. Das Thermometer zeigte 30°.

Am Ende der Gartensaison 2018

Nur zu gut erinnere ich mich an den Herbst 2017, von September an kalt und regnerisch.
Welch eine Wonne, im Vergleich dazu, der heurige Herbst.
Am Ende- nein, nicht des Tages- sondern der Gartensaison- gibt es Himbeeren, die zum zweiten Mal geblüht haben, zum Naschen.

Kann man immer noch draußen essen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Das blieb vom Rohnenkraut…

Ich flaniere noch einmal durch den Garten und erfreue mich an den Hochzeitsrosen, die immer noch blühen.

Und als Schlussakt des Jahres haben wir unser organisches Hochbeet mit dem ersten Weidenschnitt neu bestückt.
Der Winter kann kommen.

Die hölzerne Hochzeit

Haben wir zwar beide vergessen, aber Gott sei Dank hat Herlinde uns daran erinnert und so haben wir diesen speziellen Anlass zumindest mit einem Tag Verspätung gebührend begangen.

Orvieto, am Gründonnerstag 2018

So war der Plan: den Gründonnerstag wollten wir in Orvieto verbringen. Jener Tag, den ich liturgisch bis heute nicht aushalte.

Diese Verlassenheit von allen Menschen und Weggefährten und dieses Ausgeliefertsein im Garten der Todesangst.

Welcher Ort ist in der Lage, all diesen Schmerz aufzufangen? Orvieto.

Genau.

Anfänglich war es schon ein recht eigenartiges Gefühl nicht in die Stadt hineinzufahren, doch dann, beim Anblick dieses auf Fels gebauten Ortes- direkt vis-a-vis: wohltuend und beeindruckend wie immer.

Bei Nacht genauso anmutig wie bei Tag.

Der Besuch im Vinosus war dann doch sehr berührend.

Der inzwischen verstorbene Besitzer Luca, von dem es bis heute zahlreiche Erzählungen und wohl auch Legenden gibt, mitten in dem Gemälde vom letzten Abendmahl.

Die Worte von Fede, der uns damals bei der Wahl des Lokals für unsere Hochzeit behilflich war, klingen mir noch heute im Ohr.

Es ist ein ausgezeichnetes Lokal, aber der Besitzer ist verrückt.

So liebenswert können Verrückte sein.

Und so schön die Stadt, in der wir uns nach italienischem Recht das JA-Wort gegeben haben.

Hochzeitstag 2017

Holersekt am Hochzeitstag

Dem Stundenplan und dem Wetter sei Dank haben wir den heurigen Hochzeitstag auf der Terrasse beim Fischer am See gefeiert. Sehr herzlich wurden wir empfangen und dem Anlass entsprechend bedient. Nachher war wieder einmal die tägliche Holerernte angesagt. Ich im unteren Bereich, Hermann in der Höhe. Da war dann die Idee da, das heurige Houlerkracherle an unserem Ehrentag anzusetzen. Das schaut ja nach einem romantischen Jahr aus.

In und mit Liebe

weil Pfingsten ist und weil auf diese RUACH, diese wohlwollende Geistin Verlass ist. Sie weht einfach wo sie will…auch in meinem Rollatorjahr.