Der letzte Ferientag ist uns heilig

In diesem Jahr hatte er eine doppelte Bedeutung für uns. Hieß es doch für mich zu schauen, ob mir die Arbeit und der Arbeitsplatz noch gefällt und ob ich die 30jährige Berufslaufbahn zu einem guten Ende bringen kann. Dass sich ausgerechnet für diesen Tag zwei ehemalige Schülerinnen angekündigt hatten war für uns ein Wink des Schicksals. Es war ein herzlicher, fröhlicher und genussvoller Abend. Reich an Erzählungen und Erinnerungen. Die Handschrift der jungen Frauen spiegelt sich in den Geschenken, die sie uns mitgebracht haben, wider. Einen besseren Start in dieses Schuljahr hätten wir uns nicht wünschen können.

Auf und unter der Zugspitze

Es war uns eine außerordentlich große Freude, unseren italienischen Freunden auch ganz besondere Schmankerln zu zeigen: wir fuhren gemeinsam auf die Zugspitze! Dort genossen wir die Stimmungen und Aussichten und danach ging’s zum WAS-Cooking in Biberwier, wo wir zwei neue herrliche Burger verkosteten. Für die Mädels als Vorspeise natürlich: dolce!
Tipp: der Schweizer!

Orvieto in der Klockerei

Es passiert uns nicht oft, dass unser großer Tisch nicht mehr ausreicht um allen Gästen Platz zu bieten. Am Samstag war es wieder einmal soweit. Wenn schon Besuch aus Orvieto, dann fragen wir doch gleich Nico und Antonia ob sie auch zum Essen kommen wollen. Und zu unser aller Freude waren gerade noch seine Eltern auf Besuch. Das war ein Hallo und ein Halleluja, so dass uns das passiert ist, was uns bei solchen Begegnungen recht oft passiert: Obwohl wir beide die Kamera vorher “griffbereit” herrichten, vergessen wir ob der lebendigen Gespräche und dem Glachter darauf, auch ein Foto zu machen. So dienen die Fotos DANACH der Erinnerung, die restlichen Bilder sind Herzfotos und somit an einem Ort, der die Taste löschen nicht kennt. Augen zu und Film ab…

“Wozu Paradies, wenn Erde so schön ist”

Dieser Satz stammt von einem jungen Moslem, der von Mazi begleitet wird und der sich seine Lebensmöglichkeiten sehr genau anschaut. Diesen Satz habe ich mir mitgenommen, beschreibt er doch sehr treffend, was ich in den letzten Tagen erleben durfte.

Der Besuch von Andi und Mazi war im Kalender eingetragen. Punktgenau mit der Fertigstellung von Haus und Hof sind sie in Mühl eingetroffen. Dass es dann aber zwei Tage später klingelt und MEIN NUMERO UNO mit Familie steht vor der Türe hat dem Leben dann doch die Krone von Freundschaft und Beziehung aufgesetzt. Im Gepäck hatten sie die Leichtigkeit und die Lebenslust gepaart mit all den Sorgen, die Menschen untereinander und miteinander teilen.

Das Klingeln war damit aber noch nicht zu Ende. Pia hat es sich nicht nehmen lassen, ihren orvetianischen Freunden Grüß Gott zu sagen. Um zu späterer Stunde mit den Mädels auf ein Bier zu gehen. Genau: WOZU PARADIES, WENN ERDE IST SO SCHÖN?

Wir haben das Leben gefeiert

An Maria Himmelfahrt haben uns Bianca und David besucht. Zwei ehemalige “Schüler”, die längst schon Freunde und Lebensbegleiter geworden sind, schauen regelmäßig bei uns vorbei. Diesmal haben wir uns Catering erlaubt, eingebettet in Holunderprodukte aus der Klockerei. Hochzeitsholersekt als Aperitif und Hollerbeerchen als Schlusspunkt der Verkostung. UND, wir haben dabei das Leben gefeiert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Sind so kleine Hände

ist, so erinnere ich mich eine Textzeile von Bettina Wegener. Die fällt mir immer ein, wenn derartige Buntheit unser Leben bereichert. Was so kleine Hände an Gestaltkraft haben.

Hopfiges

Wenn derartige Besonderheiten in unserem Haus landen, klingt das verdächtig nach Besuch. Nach Besuch mit reichlich Erfahrung im Umgang mit Hopfen und Malz.

allein das Eier aufschlagen

war eine helle Freude.

Dreimäderlhaus

Hermann hat sich sehr genau überlegt, womit er unseren Besuch kulinarisch verwöhnen möchte. Immerhin ist Kochen und Essen eine der großen Leidenschaften von Claudia. Pasta e lenticchie musste dabei sein und da sich das Dreimäderlhaus schon sehr darauf gefreut hat, wieder mit Hermann zu kochen, war der Plan klar. Die Mädels machen die Nudeln selber. Aus dem bereits bewährten Rezept haben sie den Nudelteig gemacht, geknetet, ausgerollt und geschnitten. Es war herzerwärmernd mit welcher Begeisterung und mit welcher Ausdauer sie unter Hermanns spielerischer Anleitung die Malfatti für dieses Gericht zubereitet haben.

auch das bedeutet, Besuch zu haben

So ein Besuch hat viele Facetten, die ich mag. Endlich wird einmal der ganze Tische gebraucht, auf jedem Platz steht ein Teller und die Behältnisse und Gläser weisen auf die Geschmacksvielfalt des Lebens hin.

Eines der liebsten Zeichen ist mir die große Zufriedenheit und die rechtschaffene Müdigkeit unserer Vierbeiner. Bis zum Umfallen sind sie immer bei allem dabei, im speziellen Emma und Vega. Aber auch für Cipollino stellen Besuche noch eine Herausforderung dar: Wo soll ich denn jetzt schlafen, bei so vielen Möglichkeiten? So viele Kniekehlen ganz für mich alleine.

Wenn

die Sträußchen, die beim Spaziergang oder bei der Wanderung gepflückt werden, mehr werden-

wir mit Zeichnungen beschenkt werden-

der Eingangsbereich diesen Anblick bietet-

und vor dem Haus allerhand fremde Gefährte zu sehen sind-

dann haben wir Besuch. Claudia war mit ihren drei Mädels da und am Donnerstag ist Robert nachgekommen. Ein volles Haus.

Besuch von oben

Gestern haben wir Besuch von oben bekommen. Fast. Ein paar Meter neben unserem Haus sind sie gelandet. Laut Profi heißt das, dass da jetzt ein offizieller Landeplatz ist. Da haben wir ja dann allerhand zum Schauen.

Wenn die großen Töpfe

aus dem Depot geholt werden, dann weiß ich, dass etwas gekocht wird, das wir dann einwecken oder einfrieren und mich an vielen Winterabenden erfreuen wird. Außerdem kann es dann des Öfteren überraschende oder geplante Besuche geben. Zum Essen, ratschen und zusammensitzen, ist dann immer etwas auf Vorrat da. Diesmal haben wir uns durch die Hochbeete gekostet. Erdäpfel, Karotten, Sellerie, Pastinaken und Petersilwurzel . Hermann hat daraus zwei herrrliche Suppen bereitet. Beide haben wir mit Maxi und Isabell verkostet, den Rest hat Hermann eingeweckt.

Bagheera und Maxi sind auf Besuch


Ob der Hermann mir einen Schluck von seinem Bier gibt?

Wir lernen das Gras und Emma kennen

Foto