Archiv für den Monat: März 2015

Auf dem Weg

nach San Galgano haben wir in einer kleinen Bar Rast gemacht. Auf einen Espresso und ein kleines Bier. Im langsamen Ankommen haben wir erst realisiert, dass wir in einem Paradies der regionalen Produkte sitzen. Angelika hat dann bestellt: VON ALLEM EINEN KOSTER!! Es war herrlich und wahrlich paradiesisch. Unsere Begeisterung über die Produkte und am Essen hat wohl dazu geführt, dass uns der Besitzer der Bar beim Bezahlen noch drei legewarme Eier für das morgige Frühstück geschenkt hat. Herzlichkeit ist unser Begleiter!

Manhattan des Mittelalters

nennt unser Führer unser Ziel: fünf Türme sind noch übrig in einem Städtchen, das eigentlich überlaufen sein sollte. Und eigentlich ist das Wetter kühl und bewölkt, wir kaufen zuerszt in San Donato ein: kaum zu glauben – im ersten Geschäft gleich vier Auszeichnungen bei Slow-Food-Verkostungen!

Nach einer Fahrt abseits der Autostraße über Hügel und Tal geht es langsam aus dem Val d’Elsa hoch und die Wolken reißen auf über einem Hügel, als ob sie uns ein Zeichen geben wollten: ein blauer Fleck Himmel tut sich auf über San Gimignano und begleitet unseren Besuch: da sind andere Leute, aber für jeden ist Platz. Auf der Piazza delle Erbe sind wir an den paar Tischchen der Bar mit den anderen Gästen allein, irgendwann kommt eine Geigerin und spielt Bach und Vivaldi, direkt schießt die Musik ins Herz, an-gerührt treffen wir uns aus Herzen lachend wieder.

Bei der Heimfahrt beschließen wir, den Abend mit einer Jause ausklingen und den Tag nachklingen zu lassen.

Ganz vorsichtig,

aber kraftvoll und zielsicher treiben die Bäume und Büsche aus. Sie folgen dem Ruf des Lebens, auch wenn sogar das Wetter sich an die Karwoche hält.

Emmas Blick

schweift schon in Richtung Süden. Sie ist sich noch nicht ganz sicher, noch ist der entscheidende Satz nicht gefallen, aber immer wenn die Fellpflege so genau gehandhabt wird, weist das eindeutig auf Urlaub hin.

Diese Woche

hat mir einiges abverlangt, da brauche ich dann einen Ausklang und einen Ausgleich. Wenn das Hausbuch geschrieben ist, mag ich es, ein paar Reihen Stoffstreifen zu verarbeiten. Das Material hat man früher für Fleckerlteppich verwendet. Ich versuche mich in einer “Bestuhlung”. Danach sind die Gedanken, Sorgen, Freuden und all die Wunder, die mir so begegnen, in einer guten Ordnung für eine gute Nachtruhe.

So mutig

und voller Lebenskraft ist sie, unsere Gretl. Sie rastet noch sehr viel, hat sich aber heute sehr über die 2 Stunden Auslauf gefreut. Begleitet war sie von zwei Bodyguards namens Hermann und Angelika, damit ihr ja niemand zu nahe kommt und an ihren Wunden pickt. Es hat so den Anschein, dass sie es überlebt- ich wünsche es ihr von ganzem Herzen.

Dass nur die Vega einen Hasen

bekommen hat, einen Schutzengelhasen für ihre Operation, damit konnte Eva nicht leben.
Also hat sie einen zweiten Hasen besorgt und Emma das Geschenk überreicht. Spielfreude in Reinkultur bekamen wir geboten. Eine helle Freude.