A neies Gatterle

Im Frühjahr gilt es zu schauen, was der Winter (oder die lange Zeit) so mitgenommen hat, dass man es “richten” muss. Während ein einfaches Querbrett leicht ersetzt werden kann, war für mich heuer das Gatterle zum Hennengehege eine zu große Aufgabe. Wir baten meinen Vater darum, uns eines zu machen, gern hat er das übernommen, die Skizze dafür wurde über das Handy geschickt.

Einige Wochen später holten wir es, besuchten dabei meinen Vater in seiner Schnitzwerkstatt im Ganghofer-Haus in der Leutasch und wurden dann von meiner Mutter, wie immer herrlich, bekocht.

Bei der Montage war die größte Herausforderung, die Hennen, die neugierig ohne Ende (und jederzeit fluchtbereit) sind, im Gehege auf Abstand zu halten. Unser Behelfszaun, der wenig später für Agnes eine neue Verwendung finden sollte, war da gerade recht.

Alles passte ganz genau, es mussten nur die Scharniere neu verschraubt und der Überflugschutz neu montiert werden.

Jetzt muss es nur noch ein bisschen grau werden, das macht der Regen und ein halbes Jahr!

Endlich: Was für Sägen!

Jetzt sind wir mehr als zwölf Jahre im Haus, vieles schon wurde aus Holz gebastelt, aber das fehlte noch immer: ein guter Fuchsschwanz und eine große Bügelsäge – zum gemeinsamen Sägen! Ein fantastisches Geburtstagsgeschenk von Angelika.

Unsere Lockenweide hatte gleich zwei Äste, die gekappt werden mussten. Mit diesem Gerät, das noch dazu sehr liebevoll verziert ist, war das eine Freude. Schade, dass nur zwei Äste abzusägen waren!

Erste Mahd

So hoch ist das Gras auf der Sonnenseite schon gestanden, dass es für die Sense gerade die richtige Länge hat. Und daher: statt einer kleinen Runde mit den Hunden Arbeit im Garten. Viel gscheiter, und ums Training braucht man sich keine Sorgen zu machen. Da ist der Puls gscheit raufgegangen, immer wieder waren Verschnaufpausen nötig: einmal für die Sense – endlich hab ich mir wieder einmal Zeit zum Dengeln genommen, das hat sich rentiert, und ein paar Mal für mich, um etwas zu trinken und durchzuschnaufen.

Über das Gras haben sich dann die Hennen gscheit gfreut. Und ich war am Ende des Tages so müde und zufrieden wie selten.

Heuer hat es so ausgeschaut, dass zwei Bäume “der Schlag getroffen“ hat (wie es meine Mutter sagt). Schwarz und trieblos stehen sie Ende April da, während es rundherum austreibt. Für den Sanddorn haben wir keine Hoffnung mehr, obwohl wir ihm(ihr?) letztes Jahr einen Gefährten spendiert haben, schade. Aber die Weide („die kann man doch gar nicht umbringen, die ist wie Unkraut“ sagt meine Mutter) beginnt tatsächlich jetzt wieder zu treiben. Überall!

Neue Gäste im Weinkeller

Der Weinkeller hat das Fassl weniger, dafür ein paar ausgewählte Schätze mehr. Jeweils zwei Flaschen ausgesuchter Weine, die eine wie die andere an die wunderbaren Reisen, die wir in den Süden unternommen haben, erinnern, sind dazugekommen. Den Lilliano haben wir schon gekostet — umwerfend!

Ein paar Flaschen vom Hauswein sind auch eingelagert. Jede einzelne wird zu besonderen Anlässen heraufgeholt und gefeiert.

Die neue Wiese im Paradiesgarten

ist jetzt fertig! Im Zentrum hatten wir lange eine Weide, dabei unsere zwei Hochzeitsgeschenk-Ribisel und ein Brennessel-Feld. Die Ribisel sind ins Gehege gewandert, dort wunderbar angewachsen und tragen schön Früchte.

Heraußen aber ist nun ein Genussplatz entstanden, unser Feuer-Fassl im Zentrum (schon eingeweiht!), umrahmt von all den herrlichen Gewächsen und Bäumen (heuer im Frühjahr wurde auch der Nussbaum geschnitten). Das frisch gesäte Gras wurde schon zweimal gemäht, einmal mit der Sense.

Jetzt fehlt nur noch die Muße und die Sonne. Beides wird kommen, allein das Rausschauen ist schon eine Freude, sogar wenn es warm regnet!

Wildbienenhotel

Björn hat uns von seinem Projekt “Wildbienenhotel” erzählt, das hat uns sofort fasziniert. Wir hatten einige Äste von unserem Baumschnitt, es müssen auf jeden Fall Laubhölzer sein: tatsächlich hatten wir von unserem Nussbaum Zweige mit verschiedenen Durchmessern, inzwischen gut abgelagert.

Nachdem wir uns noch einmal ausführlich beraten hatten (“quer zur Faser” aus der Anleitung bei Wildbiene.at gilt nicht für Äste!), ging es los: die Zweige in Stücke schneiden — das war recht mühsam bei den dickeren! (Das mit “fingerdick” aus der Anleitung hab ich ein bisschen frei ausgelegt — aber wenn ich an die Finger meines Vaters denke … )

Holzbohrer mit Zentrierspitze hatte ich in unserem Werkstattregal (dann doch irgendwann gefunden).

Dann wurden die Löcher sauber gebohrt (zwischen 2 und 9 mm sollten sie haben, Bohrertiefe und vor allem: sauber, keine Fransen!).

Nur die Metallsäge schneidet schöne Schnitte!

Auch das war bald getan, gemeinsam schnürten wir schöne Bündel und dann kamen sie zu den Standorten: unter dem Dach des alten Hennenstalls, unter dem Dachl zum Erdbadl und zwei unter unserer Blumenwiese — die sieht man auf dem Video zum Schluss: alte Weinkisten auf einer Leiter, umrahmt von Kapuzinerkresse (dann halt, Außerfern-Zeit, aber man sieht jetzt schon kleine grüne Spitzen hervorlugen).

Und jetzt gibt es noch a bisl an Kitsch

Zwecks der Realität

wohnen in diesem Haus ein Herr Mark und eine Frau Klocker.
Jö, schau.
Wissende haben jetzt wohl einiges zu lachen.

Wer Tiere hat ist immer auch beschäftigt.
In diesen Fällen mit gutem Ausgang.

Wachsen bei uns die Stalagmiten und die Eier frieren.

Aja- und heute sind wir bei 1m Schnee.
Nur so zwecks der Realität.

Ein ganz herzlicher Dank nach Altenburg in Thüringen

Unbekannter Weise und recht ungewöhnlich ist dieser Dank.
Seit einiger Zeit erfreue ich mich ob all der Gedichte, die ich in den Kommentaren in unserem Hausbuch finde.

In den verdichteten Worten ist Frohsinn, Ehrfurcht vor der Natur, Liebe zu den Menschen, Aufmunterung und Nachdenkliches dabei.
Da ist so Einiges dabei, das ich mag.
Daher an dieser Stelle ein herzlicher Dank.

Verbunden mit den besten Wünschen,
Weiterhin viel Freude beim Skat spielen und am VERDICHTEN des Lebens zu Worten.

Mit herzlichen Grüßen aus dem winterlichen Mühl.

Schauen, Staunen und Sinnieren

Stundenlang kann ich schauen
und komme ins Staunen
und dann ins Sinnieren
dann kommen die Fragen

Wie geht denn das?
Wer hat das berechnet?
Wieso hält das?

Oberstudienräte nennen das dann Philosophie, Physik und Mathematik…

Für mich ist es das Staunen über das Wunderwerk Natur.

UND

Der Engel musste sein…

So schön…

Morgen wird es kitschig

Für morgen sagt der Wetterbericht strahlenden Sonnenschein vorher.
Dann werden diese Bilder richtig kitschig, zumal inzwischen noch einige Zentimeter dazugekommen sind.
Jössesna.

Es ist nicht, wonach es aussieht!

Gestern Abend wollte ich unseren geliebten alten Radioapparat einschalten, wie immer, da wird nichts verstellt sondern einfach der Strom über einen Schalter ein- und ausgeschaltet. Und wir hörten: nichts. Gar nichts. Oder eben ein bisschen Rauschen. Langwelle?? Die Drucktasten, die diese Umschaltung bewerkstellig(t)en waren immer schon ein Schwachpunkt, die Mechanik dahinter anfällig, die Tasten selbst zerbrechlich.

Die Hoffnung lebte, ich versuchte also wechselweise Tasten zu drücken, die andere (wie die “Aus”-Taste) wieder automatisch hervorschnappen lassen sollten. Taten sie aber nur ab und zu. Oder nicht. Manche Tasten verschwanden überhaupt so weit im Gehäuse, dass ein Schraubenzieher her musste: hin war das Gerät scheinbar eh schon. Trotzdem gab ich nicht auf.

Und dann, mit einem Knacken! Der Ton kommt wieder, in der gewohnten warmen Spielweise: alles funktioniert wieder! Was soll ich sagen: ich rühr da nix mehr an, solange die Musik spielt. Heute, Sonntag Morgen, bei der Matinee: Richard Strauss!! Herrlich!!!

Lieber gute Musik (und a bissl schellewengget) als lei guat ausschauen (für nix)!

Falter, da holst du mich bitte NICHT raus

Die TICKETTOTHEMOON habe ich bereits gekannt und so habe ich der Versuchung beim Verlängern unseres Falterabos nicht widerstehen können.
Also wähle ich das Kombiangebot mit der Hängematte von TICKETTOTHEMOON.

Als Einladung, die Seele doch etwas öfter baumeln zu lassen.
Oder eben dem Motto 80% Geltung zu verschaffen.

Und dann kam der Moment, sie einzuweihen…..
EUPHORIE

Das Teil ist ein Geniestreich, das ist keine Hängematte, das ist ein Biwak- Bergsteiger wissen, was ich meine.
Die macht ganz zu und du bist im schaukelnden Kokon- temperaturgeregelt.

Ja, das hat jetzt wohl zur Folge, dass ich in dieser Wiege auch die eine oder andere Nacht verbringen werde- ich warte nur noch die Gewitternächte ab.
Sehr wohlig und sehr luftig mit dem Hauch von Freiheit.
Da lasse ich mich so schnell nicht mehr rausholen.

Die Pfingstrose ist heuer pünktlich

zu Pfingsten aufgeblüht! Jetzt, zwei Wochen später erfreut sie uns immer noch mit ihren wunderbaren Blüten, die all dem Wind und den Regenfällen getrotzt haben!

“Jetzt hat sie ihn vor die Türe gesetzt” – Tratsch und Klatsch im Gehege

Sara, Karla und Martha spekulieren und diskutieren, warum ihnen jetzt eine Couch ins Gehege gestellt wurde. “Sie wird ihn doch nicht rausgeworfen haben” war eine der Varianten “Oder er sie?” die zweite Annahme.
Geeinigt haben sie sich dann darauf, dass es sich doch nur um eine Abflugrampe handeln kann, damit sie noch leichter in ihren Garten fliegen können, um das herrlich frische Grün zu verspeisen.

Von meinem iPad gesendet