Die Vorbereitungen

zu einer Einladung dauern meist ein paar Tage. Weil wenn wir schon DAS kochen, dann können wir doch gleich mehr davon machen. Und DAS haben wir auch noch, da könnten wir doch DIES daraus bereiten. Ja, und JENES wäre doch auch noch einen Koster wert. Außerdem haben wir ja jetzt ZEIT und da geht sich doch DAS auch noch aus. Das Ergebnis ist immer ein herrliches Festmahl und meist haben wir soviel vorbereitet, dass wir auch noch nach den Einladungen verkosten und Restl verwerten. Und in der Kühltruhe sind dann auch noch einige Portionen zu finden.

Onkel Anders Nussen werden für die Engadiner Nusstorte hergenommen. Das ist bei einer Hühnerschar nicht immer ganz einfach, weil da sind ja in den Schalen noch klitzekleine Reste, die man herauspicken kann.

Soviel Petersilie?????

Tischdekoration

Die erste heurige Ribisel- und Himbeerernte landet in KUCHEN IM GLAS.

Vorspeise und Suppe nehmen wir auf der Terrasse ein.

Nüsse knacken

Mir war wieder einmal danach, und Gott sei Dank haben wir noch einige Osttiroler Nüsse von Onkel Ander. Also hat Eva Nüsse geknackt und die Schale in einen Karton geworfen. Natürlich sind dabei immer wieder einige Stücke ” auf den Boden gefallen”. So wie eben, wenn man Tiere hat, die man ab und zu verwöhnt, immer wieder einmal etwas auf den Boden fällt.

Nach getaner Arbeit, 410g Nüsse waren geschält, haben wir den Karton auf den Boden gestellt. Sowohl Hund als auch Huhn haben da noch jede Menge Brösel gefunden.

Wie kann es anders sein, kam von Eva, die großen Gusto auf gutes Süßes hatte, die Frage: Soll ich einen Kuchen backen? Da überlegen wir nie lange, sie mag und sie kann es, die Zuckerbäckerin des Hauses. Engadiner Nusstorte hat sich Hermann gewünscht. Seine Erinnerung daran war rasend!

Also Rezept aufgeschlagen, mit einigen Raffinessen, die Konditorgeheimnis bleiben, bis jemand DIE GABE( eine Anlehnung an den Film mit Helen Mirren) hat, und gebacken. Herrlich geduftet hat es. Und sehr verlockend das Aussehen. Und der Geschmack….HIMMLISCH…

Germspeisen,

ein Backbuch von Maria Drewes habe ich neulich im Depot wieder einmal hervorgeholt. Hermann kocht immer wieder eines ihrer Rezepte nach und- er liebt Germspeisen.

Ein bisschen Blättern im Fundus der Rezepte, ein wenig nachdenken, was denn so an Schätzen noch im Depot lagert und schon waren die Ideen für eine stattliche Menge Germteig da:

Mohn aus dem Waldviertel, Trockenfrüchte aus der Klockerei und Anders Nüsse aus dem Osttirol.

Ich war fürs Nüsse knacken abgestellt. Für mich eine herrlich meditative Arbeit, die mich ins Staunen versetzte. Jede einzelne Frucht ein Meisterwerk der Natur. Fein ausgebildete Windungen und Rundungen, mit Maserungen versehen und einem dünnen Blättchen abgeteilt.

Vom Geschmack haben sich Emma, Vega und ich in einer gemeinsamen Verkostung überzeugen lassen. Das Ergebnis: MMMMMMMMmmmmmmhhhhhhhhh!!

Am Ende des Tages lagen da Nussschnecken in Hülle und Fülle, ein Mohnstrudel, wo die Fülle Guten Tag gesagt hat( Zitat Pumuckl) und ein Kranzkuchen. Das verbliebene Sechstel Teig wird noch im Glas gebacken.

Verkostet. Portioniert und eingefroren. Jetzt bleibt die Vorfreude auf gemeinsame Ratscher bei Kuchen und Kaffee. Nach einer gemeinsamen Skitour oder Schneestapferei ein Hochgenuss.

Nussen vun Ander

Seit wir in diesem Haus wohnen haben wir uns immer wieder auf die Suche nach Walnussbäumen gemacht. Wenige sind im Außerfern zu finden. Und noch wenigere tragen Früchte.

Beim Ander in Osttirol haben wir dann einen Steckling für einen eigenen Nussbaum bekommen. Hermann hat ausführlich darüber berichtet.

Am Wochenende hat uns dann der Klockerpapa Nüsse aus Anders Garten gebracht. Und weil wir uns so gefreut haben, hat er uns seine Ration gleich dazu geschenkt.

Endlich haben wir diese herrlichen, geschmackvollen Früchte auch in unserem Depot. Den diversen Kuchen und Tartes steht nun nichts mehr im Wege.

Gekostet haben wir auch schon. HERRLICH!!!

Wieso schmecken eigentlich die im Geschäft derart LÅB??