Ein Paar und ein Engel

Unter dem wortwörtlich meter-hohen Schnee liegt noch einiges, aber unser Hochzeitspärchen schaut schon fröhlich raus (neben einigen Kohlsprossen). Der Engel wurde offensichtlich überrascht, er liegt eher Hals über Kopf auf seiner Nase!

Langsam schmilzt der Schnee

Von ausapern kann keine Rede sein, aber er wird weniger und die ersten Schäden an Sträuchern und Bäumen zeigen sich.
Es war einfach zuviel des Guten.
Am ärgsten hat es die Mispel erwischt, da bin ich mir noch nicht sicher, ob sie das übersteht, aber auch Dirndl und der Nussbaum haben Äste verloren.
Und ob wir vor Ostern noch unseren Kugelbaum leeren können wird sich erst weisen.

Sternenstaub am Parcours

Sie bieten uns ein tägliches Schauspiel, unsere drei Flossenträger.
Was habe ich mir für Sorgen gemacht, ob ich diese drei Wesen über den Winter bringe.
Und was machen sie, sie leben das wie ein großes Abenteuer.
Erlebnispark Klockerei.
Jeden Morgen tauchen plötzlich drei Hälse an der Zaungrenze zum Gehege auf. Und schwupp sind sie mit Hilfe der Schneemengen auch schon auf der anderen Seite- quasi in der großen Freiheit.
Dort erkunden sie jede Anhöhe und kriechen in jede Höhle, die sich da bietet.
Sternenstaub ist jene der drei, die sich gar nicht gerne zurück ins Gehege begibt.
Valentin und Frida kraxeln nicht nur einmal hin und her, um sie zu holen.
Wie man sieht ist sie schon recht geübt- Hanglagen und Querungen sind ihr nicht das geringste Problem.
Und wenn der Schnee jetzt nicht rechtzeitig schmilzt und dadurch an Höhe verliert, springen sie als nächstes über den Zaun.
Na, Prost Mahlzeit.

Quittenessig

Auch das steht nach einigen Monaten der Lagerung wieder einmal an.
Welche Früchte halten sich noch und was können wir noch irgendwie mit den angefaulten machen.
So ganz nach dem Motto: die guten ins Töpfchen…
Viele verschiedene Rezepturen haben wir heuer mit den Quitten ausprobiert.
Nicht alle Rezepte konnten wir in die Tat umsetzen, da fehlt es uns einfach auch an Zeit.
Für die kommenden Jahre gibt es da noch einiges auszuprobieren.
Ein Versuch gärt gerade in den vielen Sonnenstunden vor sich hin: Quittenessig.
Was mit all den Beeren und Blättern funktioniert, sollte doch auch mit Quittenstücken gehen.
Riechen tut es schon recht gut.
Wir sind gespannt.

Zwei Kisten voll mit Grallelen

sind uns neulich frei Haus geliefert worden, gerade zur rechten Zeit, um uns und dem Gefieder noch einmal ein paar Vitamine zu gönnen.
Die Grallelen stammen von Bäumen, die schon seit Generationen stehen, niemand kann sich mehr an die Namen der Sorten erinnern.
Aber sie tragen noch immer reiche Ernte- so auch im letzten Sommer.
Und so sind noch einige Kisten im Lager, die jetzt gerade ihre Besitzer wechseln.
Danke Peter, dass du dabei auch an uns gedacht hast.
Wir wissen es zu schätzen.

Apropos Grallelen- die Kugeln apern auch gerade wieder aus.
Schneegekühlt und knackfrisch- sozusagen.

Das Klavier wird gestimmt

Jetzt hat das Klavier schon einige Jahre darauf gewartet, endlich ist es wieder soweit: ein Klavierstimmer kommt — wir beide haben uns darauf gefreut! Sehr behutsam und sorgfältig wird das gesamte Drumherum beschaut, wenn möglich werden Kleinigkeiten eingestellt oder gerade “gebogen”. Dann erst geht’s an die Töne, die einzelnen Saitenchöre.
Besonders beeindruckend war dieses Mal, dass der Stimmer nicht ein Messgerät verwendet hat, sondern, ausgehend vom a’ (wobei ich angeben konnte, wo genau ich das haben wollte) alles andere allein nach dem Gehör gestimmt hat. Das war ein Rauf und Runter, Girlanden von Intervallen und Akkorden immer wieder versetzt, fast 2 Stunden war das ein feinstes Abstimmen (wir durften im selben Raum nicht einmal leise Sprechen!).
Erst nach einem Wartetag hab ich mich getraut, ein Stück anzuspielen, in dem gerade die Wohltemperierung eine Rolle spielt, das Präludium in C-Dur (BWV 846), das wir uns auch für unsere Hochzeit in Orvieto ausgesucht hatten. Die reine Freude!

Urlaub im Alltag

Free your mind …

Valentinstag

Heut am Valentinstag ist mir am Abend immer noch nicht recht viel Besonderes eingefallen, aber zumindest Kochen wollte ich etwas Gutes! Frittaten hatten wir schon lange nicht mehr (auch weil unsere Hennen erst seit kurzem wieder legen), in einer “echten” (so haben wir früher dazu gesagt im Gegensatz zur “Würfelsuppe”) Rindsuppe ist das dann eh ein Festessen.
Zwischendurch hab ich dann in den Blog hineingelesen und entdeckt, dass Angelika schon längst etwas für den Valentinstag geschrieben hat: weil ich so berührt im Beitrag und im Bild versunken bin, ist mir die letzte Palatschinke seeehr dunkel geworden!

Das Rosenhaus

kann es auch im Winter geben.
Im tiefsten Winter.
Nicht in der Vielfalt und der Fülle, die die anderen Jahreszeiten bieten, aber zumindest am Valentinstag soll ein Hauch vom Rosenhaus zu sehen sein.
Apropos Valentin- den haben wir ja jetzt auch noch- dazu gibt es andere Blogbeiträge.
Er ist ein Valentin im wahrsten Sinne des Wortes.

Risotto mit Quitten und Salbei

Ähnlich wie das Risotto mit Äpfeln (und ohne Lardo, obwohl der auch passen würde) zuzubereiten: aufgrund der längeren Garzeit hab ich die Quitte schon von Beginn an mitgeröstet und auch den Salbei (je nach Geschmack, ich hab eine Handvoll gehackten dazugegeben) gleich dazugegeben.

Kartoffelbrot aus Dinkel: für Rotkäppchen!

Das Kartoffelbrot (Rezept hier) gelingt genausogut mit Dinkel und Trockenhefe. Und kneten kann man’s natürlich auch ohne Maschine.
Sehr saftig. Dazu passt hervorragend Rotwein, das wusste schon Rotkäppchen. Zumindest ihre Oma!

Neben der Spur

fahr ich, wenn Vega mit dabei ist. Sie läuft in der Aufstiegs=Runter-renn-spur, sicher, dass ich immer wieder warte.
“Saus!” ruf ich (eine der wenigen Anweisungen, die sie befolgt 🙂 ) und sie läuft die Spur entlang runter und wir beide wissen, dass wir uns immer wieder treffen. Jedesmal wieder erinnere ich mich daran, dass sie vor wenigen Monaten ein Bein nur nachziehen konnte. Una meraviglia!

Valentin und sein Gefieder

Seit geraumer Zeit möchte ich diese Farbenpracht im Gefieder der Enten fotografieren.
Es gelingt mir nicht, sie sind immer in Bewegung und wenn sie eines ihrer Nickerchen machen, mag ich sie in ihrer Ruhe nicht stören.
Aber es ist mir zumindest gelungen, das Gesicht, das Valentin auf seinem Rücken trägt, annähernd ins Bild zu bringen.
Wann immer er davon watschelt schauen mich zwei blaue Augen an.
Manchmal im Gesicht einer Wildkatze, manchmal im Gesicht eines Fabelwesens.
Je nach Licht und je nach Fantasie.

Die ersten Enteneier aus der Klockerei

Über viele Jahre habe ich jetzt mit Hennen und Eiern zu tun, aber eines hat bis heute nicht aufgehört: Dieses Gefühl, das beim Anblick von einem Ei aufkommt.
Jedes dieser Wunder der Natur sind Botschaft es Lebens.
Und so ergeht es mir gerade mit den Enteneiern auch.
Da gehst du in den Stall und es liegt vor dir, dieses Meisterwerk der Schöpfung.
Es beinhaltet alles, was neues Leben braucht.
Wie gesagt, ein Wunder.

Kohlrabenschwarz

war die Scheibe von unserem Ofen. Musste er doch über zwei Wochen das ganze Haus befeuern.
Gedacht und gebaut wurde er so als „Spinnerei“ von Hermann- zum a bisl Fuierle schauen- ab und an.
Heilfroh waren wir in den Tagen ohne Heizung, dass es diese „Spinnerei“ in unserem Haus gibt.
Nach einer abschließenden und intensiven Reinigung der Scheibe haben wir jetzt wieder klare Sicht und hoffen, dass wir ihn in den nächsten Jahren wieder nur mehr fürs Fuierle schauen, für die Romantik und fürs Kuscheln brauchen.