Risotto vom geschossenen Fenchel mit Anis-Champignon

Fenchel-Risotto gehört zu meinen Lieblingsspeisen, leider, wie auch der Rübstiel sind die beiden im Hochbeet heuer geschossen. Mehr als einen halben Meter lang und das, was eine Knolle bilden hätte sollen ist im Abstand von einigen Zentimetern je ein hohles Blatt. Allerdings sind dünne Stengelchen getrieben und daran befindet sich recht viel Grün – also Material genug.

Heute hatte ich das erste Mal die Muße beim Spaziergang mit unseren Hunden ein bisschen in den Wiesen-Wald hineinzugehen — und fand kein einziges Schwammerl außer einem einzigen großen schönen Champignon — ein Pilz, den ich das letzte Mal vor 30 Jahren gefunden und gekocht habe. Zumindest im Geruch des rohen Pilzes sind sich die beiden Zutaten ja recht nahe.

Und so wurde daraus unser heutiges Abendessen: beim Risotto habe ich die dünnen, kleingeschnittenen Stengelchen von den Blättern getrennt und beim Kochen erstere zuerst, gleich nach dem Löschen mit Weißwein hineingegeben; die Blätter bei Halbzeit und fünf Minuten vor Garzeitende das Grün bis auf ein bisschen zum Dekorieren.

Den Pilz in Butter auf beiden Seiten gemütlich einige Minuten anbraten, auf der Lamellenseite ein bisschen salzen. Schaut nicht toll schiach aus, schmeckt aber grandios! 

Ein Welschriesling vom Umathum war perfekt dazu.

Leckereien

Ein Korb voll mit Apfelbeeren ist ins Haus gekommen.

Zwei verschieden Rezepte werden ausprobiert.

Heute hat mich Hermann mit Gartenvielfalt verwöhnt.Kohlrabischnitzelen mit Hosbohnen, Fenchel, Karotten und einer neuen Kartoffelsorte:Ditta

Der Brombeerdatschi kann gekocht werden!!!! Wieder ein neues Rezept zum ausprobieren. Klingt sehr verlockend!

Knackige Birnen, die geerntet wurden, warten aufs gsunde Jausensackl!!

Die Apfelbeeren/Weintrauben Marmelade ist fertig.

Die letzten Sonnenstrahlen

bringen die Fülle der Hochbeete zum Scheinen.

Sou viel guats Zuig.

Die Radischen sind eine Gaumenfreude und lassen die Vorfreude auf die Rohnen

und den Fenchel wachsen.