Wenn ich mich nur satt sehen könnte

und von satt essen keine Spur.
Jetzt rinnt mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Mit Ende April ist ausgesäet und angepflanzt

Nach einigen Jahren habe ich der Sehnsucht nach Garteln wieder einmal früher nachgegeben.
Es hat sich eingebürgert, dass ich vor Mitte Mai weder anpflanze noch aussäe, allzuoft hat mir der Frost oder der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Heuer hat es den Anschein, dass es sich ausgeht- ohne Frost und ohne Schnee und wenn ich mir die Bilder, die ich vor einigen Tagen gemacht habe so ansehe, dann stelle ich fest, dass die Pflanzen schon ordentlich gewachsen sind.
Cipollino und Sternenstaub zeigen mir bei meiner täglichen Runde die Verbundenheit von “drüben”.

Von meinem iPad gesendet

Die Hochbeete haben Nachwuchs bekommen

Alles ist gerichtet und bereit für die nächsten Wunder der Natur. Jetzt gehts dann bald (wir sind im Ausserfern) ans Aussäen und ans Einsetzen.

Von meinem iPad gesendet

Wintersalat

Tatsächlich hat die letzte Salataussaat bis in den Advent hinein gehalten und so erfreuen wir uns erstmals um diese Zeit an Salat aus den Hochbeeten. Ein Novum in der Klockerei.

Senfgurken

Drei Kerne an Saatgut hatte ich noch von den Gurken und ich war mir nicht sicher, ob sich eine Aufzucht ausgeht, aber alle drei Kerne sind aufgegangen und haben reichlich Frucht getragen.
Neben all den Salaten, Broten und Erdäpfel-Gurkensalatevariationen hatten wir noch reichlich um Senfgurken einzulegen.
Ich freue mich schon darauf, Glas für Glas zu öffnen.

Der erste Raureif

So lange es geht lassen wir Karotten und Rohnen in der Erde, ist sie doch der beste Schutz und der Geschmack ist unvergleichlich, wenn sie frisch aus der Erde gezogen werden.
Aber so langsam wird es Zeit, die Hochbeete mit wärmenden Decken zu schützen, kündigen sich doch schon die nächsten Frostnächte an.

Frisch gewaschen

waren Salat, Kraut und all die Blüten nach dem nächtlichen Gewitter.
So eine gereinigte, frische Luft mit einem derartigen Anblick ist schon eine reine Wohltat.

Am Ende der Gartensaison 2018

Nur zu gut erinnere ich mich an den Herbst 2017, von September an kalt und regnerisch.
Welch eine Wonne, im Vergleich dazu, der heurige Herbst.
Am Ende- nein, nicht des Tages- sondern der Gartensaison- gibt es Himbeeren, die zum zweiten Mal geblüht haben, zum Naschen.

Kann man immer noch draußen essen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Das blieb vom Rohnenkraut…

Ich flaniere noch einmal durch den Garten und erfreue mich an den Hochzeitsrosen, die immer noch blühen.

Und als Schlussakt des Jahres haben wir unser organisches Hochbeet mit dem ersten Weidenschnitt neu bestückt.
Der Winter kann kommen.

Blaukraut

Fünf Blaukrautpflanzen habe ich nachgekauft, weil noch Platz frei war. Alle fünf schauen so aus. Ob die wissen, wie ein Krautkopf ausschaut? Aber vielleicht wollen sie gar kein Krautkopf werden.

Zwei Tomatensträucher

wuchern in den neuen Hochbeeten. Ich hatte in den hohen Hochbeeten noch einiges an Platz und wollte die zwei zarten Tomatenpflänzchen nach der Idee von Herrn Stekovics anbauen. Ohne Stecken und auf Stroh- so wie sie in der Natur wachsen.
Inzwischen wuchern sie bereits in das zweite Hochbeet und tragen sehr viele Früchte. Die ersten, die unter der Staude auf Stroh liegen, werden schon recht schön rot. Hätte ich mir nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Man lernt nie aus.

Erbsen und Gurken

wachsen um die Wette: Wer ist schneller am Spalier? Die Rohne sucht ihren Platz im nahrhaften Erdreich.

Es wächst in den neuen Hochbeeten

Bei der Durchsicht unseres Hausbuches ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nichts über die Pflanzung in den Hochbeeten geschrieben habe. Erwähnt gehört auch, dass ich heuer keine Vorzucht betrieben habe und die Pflanzen erst Mitte Mai ausgesät und ausgesetzt habe. Trotzdem ist alles bereist weiter gediehen und gewachsen als in  den vorangegangenen Jahren. Statt viel Regen und Kühle haben sie viel Wärme und Sonne erhalten. So ein schönes Frühjahr. Die ersten Radieschenbrote mit Schnittlauch haben wir schon verspeist und der frische Salat aus dem Garten ist Gold wert.

Die alten Hochbeete

haben wir freigeschaufelt und mit gut abgelegenem Kompost vermischt in die neuen Hochbeete eingefüllt. Die leeren Kompostbehälter mit Kartonagen ausgelegt und Restmaterial als Bodensatz gefüllt. Die Bretter von all den Schrauben befreit, damit wir sie zu Brennholz verarbeiten können.

Dabei sind einige Fundstücke von früheren Osterfeuern aufgetaucht. Meine alte Filmrolle und ein Magnet dessen Botschaft die Jahre überdauert hat. Nicht nur meine Mädels hatten damit ihre Freude.

Die neuen Hochbeete sind gefüllt

Und, um wieder einmal Eva zu zitieren: MANN, DAS WAR EIN HARTES STÜCK ARBEIT.
So ganz nebenbei hat Hermann auch für die Wärmepumpe eine neue Verkleidung gefertigt.

Zum Abnehmen für alle etwaigen Reparaturarbeiten, mit integrierter Tischplatte. Sehr praktisch.

Die neuen Hochbeete sind fertig

Zwei niedere und zwei höhere mit Handlauf- oder zum draufsitzen und ratschen. Ich habe in der Zwischenzeit die Füllung vorbereitet. Altes Holz, Astwerk, Grasschnitt, Hennenmist, Kompost und Erde. Drei Kubikmeter Füllmaterial brauchen wir für die vier Stück. Das sind 300 !!! Kübel mit 10l Füllvermögen.