Die neuen Hochbeete sind fertig

Zwei niedere und zwei höhere mit Handlauf- oder zum draufsitzen und ratschen. Ich habe in der Zwischenzeit die Füllung vorbereitet. Altes Holz, Astwerk, Grasschnitt, Hennenmist, Kompost und Erde. Drei Kubikmeter Füllmaterial brauchen wir für die vier Stück. Das sind 300 !!! Kübel mit 10l Füllvermögen.

Mit Emma auf Reisen

Es waren wohl die jeweiligen Wesensarten, die dazu beigetragen haben, dass Emma und ich ein Team sind, Hermann und Vega das andere.

So auch auf unseren Reisen. Emma ist für mich nach wie vor ein Traum von einem Hund. Sie kann so vieles und versteht alles. Heuer hat sie das Wort ROMA gelernt.
Mit zwei Hunden an Ostern durch Rom zu flanieren bedeutet hunderte Menschen, einige Hunde und tausende Gerüche.

Mit dem Wort Roma ist ihr erstmals gelungen an der Leine zu gehen- sie hasst Leine gehen- ohne Zug zu machen.

Ein Traum. Ein Team.

Ein Dreamteam.

Eine Frau und eine Kamera

Zwei Hunde und kein Aschenbecher.

Mehr als eine Hand zuwenig.

Tiberinsel Ostern 2018.

Wer den Platz verlauft,

der hat ihn auch verkauft – lautet ein Satz eines Kinderspiels, das ich nie wirklich gemocht habe. Für Cipollino ist das eines seiner erklärten Lieblingsspiele. Sobald ich mich von einer meiner Wärmeeinheiten erhebe – schwupp, und da wird er wieder jung und agil – hat er den Platz besetzt. Und freiwillig gibt er den nicht mehr her. Unfreiwillig nur mit Extrastreicheleinheit.

Am und im Archbach

Und ich schaffe immerhin schon die Ebene und das Gestrüpp.

Engelwurz oder Angelika

Jetzt wächst sie langsam in Richtung zweiter Stock, diese Heilpflanze. Die ersten “Blüten” sind da und so der Sommer will, werde ich im Herbst die Samenkörner durch die Flockenquetsche lassen und mich an diesem herrlich süßlichen Duft, der auch in den Wurzeln steckt, erfreuen.

Und so

schließt sich der Kreis….

Aus Maria Bildhausen

habe ich mir drei Heilkräuterpflanzen mitgenommen. Galgant, eines der HILDEGARDGEWÜRZE, eine Pimpernelle und eine Angelika. Jetzt sind sie an dem Ort, wo ich sie gerne haben wollte. Ich freue mich schon auf das Wachstum, die Ernte und das Ausprobierenn der Heil- und Würzkräfte.

Es wäre wohl nicht

unsere Vega, wenn sie dem Tierarzt und seinen Assistentinnen nicht alle Erfahrungen und alles Wissen abverlangt hätte. ” Für die muß ich mir eine neue Narkose einfallen lassen”, ja so schnell gibt unsere Vega die Kontrolle nicht her. Lange hat es gedauert bis sie die Augen zugemacht hat. Dann bin ich gegangen. Beim Abholen habe ich sie mit einem hübschen Body und Pflaster wieder erhalten.
Diesen Schutzanzug haben wir aber nach dem ersten Pieseln( Angelika war viel zu langsam um die Knöpfe zu öffnen) ausgezogen und gegen einen handgestrickten Bauchschal getauscht. Schaut doch gleich viel besser aus, Vega und der Schal.

Wir sind sehr dankbar und im wahrsten Sinne des Wortes HEILFROH, dass wir sie wieder munter( recht munter) bei uns haben. Auch an dieser Stelle ein Danke an alle, die uns dabei begleitet und getragen haben. Das ist das Gefühl, das bleibt: GETRAGEN SEIN!

Freudentriathlon am Unsinnigen

Wenn man am Unsinnigen am Morgen aufwacht, so würde man sich vielleicht als 15 jähriges Mädchen auf den Faschingsumzug freuen. Aber da kennt man die viel besseren Pläne von Papa und Angelika nicht! Ich muss dazusagen ich kannte diese Pläne anfangs auch nicht und hartnäckig wie die beiden sind, wollten sie einem armen, neugierigen, “kleinen” Mädchen diese bis zum Schluss auch nicht verraten.

Schon bald war ich mitten drin im Triathlon.

Angefangen mit einem Vormittag im Sonnenschein auf der Piste, folgte ein Ausflug mit Vega und Emma nach Zöblen. Nicht oft sieht man einen so klaren und blauen Himmel wie an diesem Tag.

“Schau Hermann, das sind Bäume für dich!” Zitat: Angelika

Wenn die Sonne einem die Richtung zum Ziel zeigt, so ist der Weg ein wahrer Genuss. In unserem Fall führte dieser Weg zu einem wunderschönen Kapellele am “Gipfel” eines Hügels.

Auch wenn Papa sagt Vega sei manchmal so blind wie ein Maulwurf, so erkennt sie an diesem Tag “die große Gefahr” auf meilenweite Entfernung.

Wir wurden durch kurzes Alarm schlagen von Skitourengeher gewarnt und gerettet.

Der dritte Teil von diesem Freudentriathlon schließt mit einem Essen in einem traumhaften Lokal ab (aber darüber schreibt Papa noch mehr).

Wenn ich an all die verkleideten Menschenmengen denke und diesen Karneval mit einem so vollen Tag vergleiche, so gehöre ich sicher nicht zu diesen 15 Jährigen, die sich am Morgen schon auf den Faschingsumzug freuen.

So entstehen viele unserer Bilder

wenn es darum geht, den Moment festzuhalten, die richtige Perspektive zu finden und das dann auch noch mit natürlichem Licht – dann ist eine ruhige Hand oder eine ruhige Unterlage gefragt!
Angelika liebt ihre Nikon D40, mit einem Zoom, das recht zickig sein kann. Aber die beiden gewöhnen sich aneinander!

Dazugelernt

habe ich einiges, seit ich via facebook die Anfrage erhalten habe, ob wir Platz für “ausrangierte” Hennen aus Hühnerfabriken haben.
Es gibt seit Jahren Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Hühner, deren Legeleistung nicht mehr profitabel ( grausliges Wort!) ist, nicht dem Schlachter zu überlassen, sondern ihnen ein neues Leben zu ermöglichen. Rettet das Huhn ist wohl die bekannteste davon.
Meine Neugier war geweckt und so habe ich mich informiert, wie und wo und was und, und, und.
Auf den jeweiligen Seiten wird dann auch der Zustand beschrieben, in dem diese geschundenen Wesen sich befinden. Und was man alles braucht, um welche aufzunehmen. Da lese ich, dass sie Hühnerpullis zur Verfügung stellen.
HÜHNERPULLI???
Das halte ich für einen Scherz.
Sofort die Suchmaschine anwerfen und was finde ich:
Hühnerpullis in den liebevollsten Varianten.
Da die Hennen wegen den Haltungsbedingungen meist wenig bis keine Federn mehr haben und auch keine Temperaturen unter 20 Grad gewohnt sind, liefern diese Organisationen Hühnerpullis für die ersten 4-6 Wochen, bis die Federn nachgewachsen sind, mit.
Als ich dann noch bei einem Forumsbeitrag gelandet bin, der beschreibt, dass in England, das ja durch seine sehr spezielle Beziehung zu Hühnern bekannt ist, Damen in Altersheimen Hühnerpullover stricken, hat sich meine ursprüngliche Verwunderung in kindliche Begeisterung verwandelt.
Jetzt MUß ich einen Hühnerpullover nähen und einen stricken. Falls einmal eine unserer Damen sich recht intensiv der Mauser hingibt. Erkenntnis: Es gibt viele so fraulich(!!!!) Verrückte wie MICH!!!!

Das ist jetzt die Frage

Wieso kleben an der Zwicklflasche Anweisungen für mich????
Da liest sie es mit Garantie?
Da findet sie es niemals?
Kein anderer Platz war frei?
Weil wir eine Schnitzeljagd spielen?
Jå, wås jetzt???

Die leiblichen Freuden

kommen ob all der Arbeit nicht zu kurz.

Hermann macht uns Brot,

Angelika verwertet Eiklar für die Meringe und

Eva probiert wieder einen neuen Kuchen: BIRNENSCHOKOTARTE!!

Prädikat: Bitte noch ein Stück!

Sager und Geschichten

“Da möchte ich meine Eier in Zukunft legen” flötet Traudl ihrem Coco zu.

Worauf er sehr ausgiebig das Nest bereitet und nachschaut, ob sie das ja gefahrlos tun kann.

“Mein Opa war beim Zirkus, also kann ich das auch..” (Maxi zum besorgten Hermann)

“So passe ich sogar ins Handgepäck. Ja, ich kann mich sehr klein machen, HAUPTSACHE, ich bin dabei.” (Emma zu Angelika)