Baum- und Strauchschnitt radikal

Alles hat seine Zeit. Eine Zeit zum Wachsen und eine Zeit zum Schneiden.

Was das Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen angeht, bin ich keine “richtige” Gärtnerin. Jeder Ast darf wachsen und sein. Im letzten Jahr habe ich die Gartenarbeit schon eher wie ein Rekrut beim Heer gemacht. Am Boden kniend, schon fast robbend. Der Garten hatte schon den Charakter von einem Dschungel angenommen.

Aus. Schluss. Ende.
Bei Neumond haben wir all den Sträuchern und Bäumen einen radikalen Rückschnitt verpasst, uns einen Häcksler ausgeliehen und gutes Material für den Kompost und die Hochbeete erhalten. Jetzt kann ich wieder aufrecht durch den Garten gehen und wir haben wertvolles Schnittmaterial für die heurige Saison.

Der Garten wird für den Winter gerüstet

So sieht es bei uns aus, wenn der Spätherbst noch einmal die feine Wärme schickt, um sowohl den Stall als auch den Garten für den Winter zu rüsten. Heuer geht es recht langsam, aber Schritt für Schritt haben wir das Wichtigste getan. Die drei Kompostbehälter sind gut versorgt und gut bedeckt, so dass wir im Frühjahr wieder guten Dünger für all unsere Pflanzen haben. Auch der restliche Lauch, der ja den Frost recht gut aushält, hat eine Schutzschicht erhalten.

Aus allen Poren

Täglich schüttet es mindestens einmal wie aus Kübeln. Die Kraut”köpfe” wachsen in die Höhe, wollen durch die Abdeckungen, haben aber keine Ruhe zum Kopfen. Das werden heuer Krautstauden.

Und beim Kompost wächst neben Kürbis und Zucchini alles Mögliche aus den Öffnungen. Begrünter Komposthaufen mit Mohn, Nachtkerze, Brotklee, Klee und Unkraut.

Der Kreislauf und die Wechselwirtschaft

gehören zu den aufwändigen Arbeiten im Garten. Gut bedacht und eingeteilt ist die Versorgung unserer Kompostbehälter. Sechs Stück an der Zahl werden bewirtschaftet.

Jede Schichtung überlegt und die dafür notwendigen Arbeiten, wie mähen, sicheln, misten, Rückschnitt gut eingeteilt. Ein Hochbeet brauchen wir immer als Winterlager für das Wurzelgemüse und so waren die letzten Wochen eine zeitaufwändige Schaufelei für Hermann. Lockern, Engerlinge verfüttern, halbieren, Grobschnitt vorbereiten, Kompost umschaufeln, mit der vorhandenen Erde vermischen- bei jeder Hochbeethälfte. Jetzt sind zwei Hochbeete gefüllt mit braunem GOLD.

Die restlichen Behälter mit altem Kompost, Mist und Grasschnitt werkeln schon wieder, um daraus das regenwurmdurchzogene Gold zu produzieren. Heuer haben wir das erste Mal keine Erde zukaufen müssen, obwohl wir pro Hochbeet drei Kubikmeter Füllung brauchen. SUPER!!

Ein Hochfest

war heute für die Hennen: Hermann hat den Kompost in Hochbeet Nummer 3 geschöpft.

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Im Hennenschritt…

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