Rund um den Stall

Auch heuer musste ich wieder auf den Boden, der Länge nach, um unter den Stall zu robben. Josefine hatte sich ihren Brutplatz diesmal unter dem mittleren Träger des Stalls eingerichtet. Um an das Nest zu kommen, musste ich zuerst das Schutzgitter, das aus den Zeiten des alten Zauns stammt, entfernen. Mit Zange und Schraubenzieher. Dann vorsichtig alle Eier herausnehmen und Josefine dabei gut zureden, dass das kein sicherer Brutplatz ist. An dem Gelege waren vor allem zwei Mädels beteiligt. Vivienne und Josefine. Gott sei Dank hat sie jetzt ihre Brut beendet und ist in die sicheren Gefilde zurückgekehrt.

Dieses Foto zeigt jetzt endlich, wie schön die Lockenweide aus Johannas Garten in Mattsee geworden ist. Sie, die auf dem Grabl von Marilyn gepflanzt wurde, ist wahrlich unsere Stallwächterin. Ganz in seinem Sinne.

Vielfältig und bunt

bereichern sie den Garten und unser Leben. Jede mit einer eigenen Persönlichkeit ausgestattet. Den Sonntag feiern, heißt sich an der Schöpfung erfreuen- Hennen schauen gehört dazu- und beruhigt ungemein.

Tratschen und flüstern

Manchmal überkommt mich die Lust aus den Fotos von den Hennen Comics zu gestalten. Man kann es an ihren Gesichtern ablesen, was sie zum Tratschen, Reden und Flüstern haben.

Jota zu allem bereit.

Matea und Tau tauschen sich ob des Abflugplatzes aus.

Josefine, die unter dem Stall brütet, bei ihrem morgendlichen Besuch.

Anna hat sich für ihr Sonnenbad ein Nestl bereitet. Heubad, um in der Wellnesssprache zu schreiben.

Wir tun so als OB….

Josefine

Gott sei Dank habe ich inzwischen schon einige Jahre Hennenerfahrung, ansonsten könnte ich im Moment wohl nicht mehr wirklich gut schlafen. Josefine, die Strupphenne der letzten Brut hat sich nämlich entschieden UNTER dem Stall zu brüten. Bäuchlings liege ich der Länge nach da um durch den schmalen Spalt zu schauen, ob sie noch lebt. Gartengeräte habe ich mir zur Hilfe geholt, um sie anzustupsen. Wir haben keine Ahnung, wieviel Eier drunter liegen. Jeden Morgen erscheint sie pünktlich,, während die anderen noch im Stall schlafen, zum Trinken und zum Essen. Dabei wird sie sehr verwöhnt und erhält besondere Kraftnahrung. Auf der einen Seite bin ich glücklich, dass wir unseren Hennen so eine Haltung ermöglichen können, dass sie der Natur entsprechend brüten können, auf der anderen Seite hätte ich sie lieber im Stall, dort ist es einfach sicherer. Hoffentlich geht die Brut gut vorbei.

Frohe und lebendige Ostern

Während er letzten Wochen haben wir gewerkelt, gefastet, entsorgt, verwertet, gereinigt, gesäubert, verkocht und sortiert. Jetzt lassen wir über das alles die Auferstehung passieren und machen es wie unsere Mädels: Ruhen, Rasten und Sunnelen. In diesem Sinne FROHE OSTERN.

Wenn der Sonntag

zum Verweilen einlädt.

Drei sind noch da

aus der Brut 2015. Ich knabbere immer noch daran, dass die anderen so oder so an anderen Orten sind. Sie fehlen mir so, diesmal war ich nicht gut genug darauf vorbereitet. Aber aus den Dreien werden gerade GSTÅNDENE WEIBERLEIT: Josefine, Morele und Vivienne. Hoffentlich bleiben wenigstens sie noch lange da!!!