Wie alt werden Hennen?

War die erste Frage, die Eva damals gestellt hat, als wir 2010 die erste Schar Seidenhühner vom Züchter geholt haben. Diese Frage konnte uns bis heute niemand beantworten. Die meisten von ihnen dürfen nur so lange leben, so lange sie Eier legen. Genug Eier. Von den Züchtern haben wir eine Schätzung, maximal 5 Jahre gehört.

Wann immer eine Henne kränkelt oder geht, hole ich die handschriftlichen Haus- und Hennenbücher, die wir seit dem Einzug in dieses Haus schreiben aus dem Regal. Dabei habe ich festgestellt, dass Paula im Jänner 6 Jahre alt wurde. Sie ist in ihrem 7. Lebensjahr und immer noch schön wie eh und je. Fast im gleichen Alter ist Gretl, die in ihrem Leben schon so einiges mitgemacht hat. Sie ist in ihrem 6. Lebensjahr und feiert im Juni Geburtstag.
Könnte man mit den beiden Zeitzeugengespräche führen, könnte man wohl ein Buch damit füllen.

Mittågsschlafl

Diese Momente des Tages gehören für mich zu den Highlights. Wenn ich nach einem langen Schultag, der dann doch immer wieder auch einige Aufregungen zu bieten hat, nach einem herrlichen Burger( vegetarisch) aus der S-Bar, auf der Terrasse sitze, bei einem guten Glas Bier, den Blick schweifen lasse und alle um mich herum dösen, gnapsen oder ihr Mittågschlafl halten. Tiefes, zufriedenes Ausatmen und langsam in die Ruhe kommen gelingt dann recht leicht.

Balsam für die Seele und Freude fürs Herz!!

Drei Generationen

Jetzt muß ich dieses Foto noch einmal verwenden. Erst in der Durchsicht ist mir aufgefallen, dass ich heute drei Generationen mit der Kamera festgehalten habe. Paula, eine unserer ältesten Damen, erfreut sich im Moment an den Schattenplätzen. Viel hat sie schon erlebt, seit wir sie mit Nora zu unserer ersten Seidenhühnerschar, rund um Salvatore, dazu geholt haben.

Und wie man sieht war sie nicht nur die Glucke von Afra, sondern ist auch ihre leibliche Mutter. Und die Oma von Vivienne.

Setnige Kanåschter

Diese Formulierung, die ich noch aus meiner Jugendzeit in meinen Ohren habe, ist gar nicht so einfach zu übersetzen. Am ehesten hat sie einen Geschmack von Lausbuben und deren Streichen. Aber eben die weibliche Variante.
Ja, und diese Beschreibung trifft im Moment auf eine BANDE aus unserer Hühnerschar zu.

Sie sind noch gar nicht aus dem Stall, schwupp unter den Zaun durch, über die Straße und dann werden die Nachbarfelder abgegrast. Bis vor die Haustüren der Nachbarn kommen sie. Gestern war wieder einmal Emma im Einsatz. Sie haben sich nämlich auf den Weg Richtung “Hauptstraße” gemacht. Das geht gar nicht! Also Emma raus, mit dem Auftrag, die Hennen wieder heim zu bringen. Nach einer Ehrenrunde ihrerseits(Freiheit bleibt Freiheit) hat sie dann mühelos ihre Aufgabe erfüllt.

Beim Anblick der Hennen, wenn sie dann recht schnelle Füße kriegen, fällt mir immer obige Formulierung ein: SETNIGE KANÅSCHTER!

Lisl war heute auch wieder einmal im Gras und in der Sonne. Ganz fein håtses tunkt!!

Nein, nein alles in bester Ordnung. Hierbei handelt es sich um keine Verletzten einer Karambolage, lediglich um ein ausgiebiges Sonnenbad der älteren Damenrunde.

EngerlingErnte

Heute waren die Hochbeete dran. Gut abgelegener Hennenmist bildet die Grundlage für diese Spezialerde. Dabei landen alle Engerlinge, die ich finde, bei den Hennen, die mir bei dieser Tätigkeit nicht von den Beinen weichen. Manche können es nicht mehr erwarten und fliegen zu mir ins Beet. Andere werden zur Nachlese hochgehoben. FESTTAGSESSEN in der Klockerei.

Sommerregen


Amalia beschützt ihre Jungen.

Aber sobald es aufhört zu regnen kann Haiderl ihre Schar nicht mehr aufhalten.

Coco und seine Damen.

Paula wollte unbedingt eine warme Sommerregendusche.

Unsere Bruthennen

Haiderl

Little Miss Sunshine

Paula und Gina