Der Håhntennen isch wieder offen

Meist schafft es die Straßenmeisterei mit all der Gerät- und Mannschaften die Passstraße über das Hahntennjoch bis Pfingsten wieder befahrbar zu machen. Dann dauert es nicht lange bis meine Eltern sich auf den Weg machen um sich mit uns irgendwo im Lechtal auf einen Ratscher zu treffen. Am liebsten würden sie, glaube ich, gleich hinter der Schneefräse, so als Polier der Strasse übers Joch fahren….Diesmal war neben dem schon traditionellen Speck auch Bier aus Oberösterreich dabei. Eine lange Reise von Buchkirchen über Imst hat es hinter sich und ist nun endlich am Bestimmungsort angelangt. Mit einem herzlichen Vergaltsgott steht der Verkostung jetzt nichts mehr im Wege. Mahlzeit und Prost.

Alles Gute zum Geburtstag!

Aus Imscht kimmt die Tant, die Herlinde,
kann bei ålls und jeden Guats finde,
sie legt wås dazua,
Humor håt sie gnua,
låsst Not und an Kummer verschwinde!

A Krout in der Garage

Irgendjemand hat ihm vermutlich erzählt, dass es in der Klockerei gutes Essen gibt. Warum sonst hätte sich diese Kröte oder der Frosch in unsere Garage gesetzt und gewartet. Box auf, Krout rein, Box zu und ab zum nahe gelegenen Weiher. Box auf, Krout raus, Krout gerettet. Nur ganz kurz haben wir über eine Aussiedlung nach Buchkirchen nachgedacht.

Il Paradiso

oder in Österreich auch Buchkirchen genannt. Ganz kurzfristig, weil wir beim 80er viel zu wenig zum Reden gekommen sind, haben wir die Möglichkeit genutzt, diesen Urlaub mit einem Besuch in Buchkirchen- für mich- mit einem Grande Finale- zu einem feinen, herrlichen, inspirierenden, herzlichen und guten Ende zu bringen. Alle haben sich Zeit genommen- DANKE!!! für die Stunden, die Zeit, die Gedanken, das Essen, das Trinken, die Herzlichkeit, das Ratschen,… EIN GUTER ORT, EIN GUTER PLATZ und SOU FEINE LEIT!!!!!!!!

Nomen est Omen

Noch eine kleine Runde

bevor wir uns dann wieder in Richtung Tirol aufmachen. Vorbei an dem alten Hof, der liebevolle Gehege für allerlei Tiere bereit hält. Emma teilt meine Begeisterung über Schweine.

Das hat mich

in den Bann gezogen. Kraniche auf ihrem Flug nach Süden. Ein Naturschauspiel.

Buchkirchen

bedeutet Weite, Herzlichkeit, Natur, Ruhe, Erholung, Gemütlichkeit, Gastlichkeit, Fürsorge und Wärme. Also alle Zutaten, um das SEIN zu lassen und zur Ruhe zu kommen.

Frucht und Sinne

Manchmal ist es gar nicht so einfach, alles, was mit einem Paktl so mitgeliefert wird, in Worte zu fassen. Gemeinsamkeiten, Zufälle, Erinnerungen sind bei den Köstlichkeiten mit dabei. Es beginnt mit der Karte, die mit einem Zitat von MEINEM Thoreau bedruckt ist. Jener Mann, dessen Schriften von einem Mahatma Ghandi an seine Schüler weitergegeben wurden. Jener Mann, dessen Worte immer die Eröffnungsworte der geheimen Treffen beim CLUB DER TOTEN DICHTER waren.

Dass Hermann morgen wieder einmal Schwarzbrot machen möchte hat wohl nichts damit zu tun, dass da auch ein Paktl mit Schwarzbrotgewürz dabei war. Die anregenden Zusatzinformationen verleiten uns dazu, wieder einmal zu suchen, was es denn im Osten Österreichs für spezielle Betriebe gibt. Weil neben der Gewürzmühle wollen wir uns auch noch über Frucht und Sinne( eine noch unbekannte Schokolade) informieren.

Wir sind beschäftigt, ABER dabei werden wir probieren und verkosten. Darauf freue ich mich am allermeisten!!!

Es paktelt

und alleine die Verpackung bringt es mit sich, dass da ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird und die Worte die dabei zu hören sind, gleichen wohl eher einem Stammeln. Mei, schau, mei, liab, mei,….

Anregend sind sie, die Adressen. Mühl deutet wohl darauf hin, dass es an diesem Ort einmal Mühlen gegeben hat. Hermann weiß, dass es neun an der Zahl waren und nicht nur Getreide- auch Ölmühlen waren dabei. Jetzt machen wir uns auf die Suche nach genaueren Informationen und vielleicht finden wir gar das eine oder andere Foto.

Kinderzeichnungen auf einem Paktl, das habe ich noch nicht oft erhalten. Ganze Geschichten sind drauf zu finden. Und dass der Hermann von oben herab zum gemeinsamen Namen fällt, finde ich sehr passend. So ist das mit den Geschöpfen, die zumindest einen Flügel haben.

Das ist kein Bud

müsste man sagen, denn nach den neuesten Entwicklungen im Namensstreit dürfte (und sollte es meiner Meinung auch ruhig) nur Budweiser heißen: ich mag das normale helle Lager sehr gerne: erfrischend und trotzdem nicht zu hart passt es eigentlich immer.
Tante Herlinde aber hat mir den zweiten Teil meines Geburtstagsgeschenks zukommen lassen – wieder ein paar sehr spezielle Fläschchen (alles 0,33er) – und ich war überrascht: eine besondere Sorte „B:Strong“,die ich nicht kannte, mit einer Bezeichnung, die mich natürlich besonders neugierig machte.
Und wieder, wieder dasselbe (wie bei vielen Bieren aus dem „Osten“): rund, mild, ohne hervorstechende Säure oder Härte, deutlich aber nicht zu bitter hopfig und fein malzig – ein Genuss! Durch die Stärke ganz gemütlich in kleinen Schlucken zu genießen; zu warm sollt’s halt nicht werden, aber die Gefahr besteht kaum.
Fazit: wer solche Tanten hat, ist gut gestärkt!

PS: der Maxi hat sich da noch schnell ins Bild geschwindelt, das macht er öfter! Fotobombe!

Buchkirchen, Puchberg und Wels

bedeutet Weite und gehen, schauen und staunen, sitzen und schlemmern, ratschen und teichen, töpfern und Taschen!!!!

GLEICHGESINNTEN begegnen.

Balsam für Leib und Seele!

Erpfi

sagen sie zum Waldviertler Erdäpfel, eines der Genussprodukte dieser Region. Für Eva und mich war es eine helle Freude von den Ackerrändern die “verlorenen” Erdäpfel einzusammeln. Die Erpfi sind nun auch die Brücke zu Buchkirchen. Dort haben wir im Kreise der Familie ganz feine, GENUSSREICHE Tage verbracht. Mit lauter nette Leit, oder wie die Herlinde sagen würde: LAUTER SOU BURSCHEN WIA MIAR!! Und so haben sich zu den Erpfi noch zwei Sorten Erdäpfel aus Buchkirchen gesellt. Jetzt kann die Aussaat und die Verkostung beginnen.