Zu Wasser in den Wind gestellt

Obwohl dieses Ereignis schon einige Zeit her ist, mag ich darüber schreiben, sind doch das Wasser und der Wind zwei heilsame Begleiter des Lebens.
Eva ist seit einiger Zeit stolze Besitzerin eines Segelbootes, das den Sommer über am Plansee stationiert ist.
Gegen Ende der Ferien war Petra mit ihrer Familie auf Besuch und was lag da näher als an diesem herrlichen See das Boot in den Wind zu stellen.
Die Freude war beim wieder an Land kommen allen anzusehen.
Auf weitere erfolgreiche WENDEN und HALSEN.

Erholsame Osterferien

Nach 40 Tagen Wüste und Tod gehen wir der Auferstehung entgegen.
Wie treffend und wie passend.

Der Cruiser ist fahrbereit

Allerlei Gegebenheiten haben in mir den Plan reifen lassen, dass ich jetzt wirklich ein paar Frühlingsboten brauche.
Beim Tschippograbl ist nur Erde und Restlaub.
Margit hat nichts Blühendes am Grab.
Die Petersilie hat den Winter nicht überlebt.
Und beim Türeingang sieht es noch recht grau aus.
Eigentlich wollte ich gehen und den Einkauf im Auto verladen, da kam Hermann mit der Idee mit dem Rad.
Genau, das Rad wird ausgepackt- aus dem Winterschlaf geholt.
Und wenn ich schon nicht mit Fany im Korb durch den Markt radeln kann( einer meiner Träume, den ich ihr im Moment nicht zumuten möchte), dann wenigstens mit Blumen.
Ein guter Plan, beinhaltet er doch, dass ich nicht mehr einkaufen kann, als im Korb Platz hat.
In Gärtnereien geht es um diese Jahreszeit immer durch mit mir.
Es sind dann doch zwei Töpfe mehr geworden, aber zum Glück habe ich ja dafür, die für alle Zwecke ausgestatteten Taschen von Petra.
Und so bin ich sehr glücklich und zufrieden nicht über Land gefahren aber durch den Ort gecruist.
Fein wars und wohl hat es getan, wie die Blumen im Fahrtwind mit der Sonne um die Wette gestrahlt haben.
ES IST FRÜHJAHR.
HALLELUJA.

Und alle haben sich Zeit genommen

Für einen gemeinsamen Ratscher bei einer gemütlichen Jause, einem ausgiebigen Frühstück oder einem feinen Spaziergang.
Es war schön, euch alle wieder einmal zu sehen und mit euch Gedanken und Geschichten auszutauschen.

Zwei Mal eine Queen

Ein Versuch, mich kurz zu fassen.

Manche Wörter schauen nach der “neuen Rechtschreibreform” so bescheuert aus, dass ich sie so schreibe, wie sie mir gefallen. Zurück zum Thema.

Das ist jetzt nicht ganz einfach, das mit der Kurzfassung, beinhaltet es doch Lebensgeschichten aus einigen Jahrzehnten.

Fotografieren gehört zu meinen Leidenschaften. Nein, eigentlich ist es eine meiner Kraftquellen. Besser gesagt, war eine meiner Kraftquellen. Wann immer die Welt aus den Fugen geraten ist oder ich Ordnung in mein Leben bringen wollte, bin ich fotografieren gegangen. Viele düstere, dunkle und zugleich ausdrucksstarke Bilder erzählen davon. Manchmal entlocken sie mir immer noch einen Seufzer und außerdem das Wissen: es ist draußen. Entgiftung.

Wieder einmal war es Hermann, der genau hingeschaut hat, sich gefragt hat, sich getraut und gehandelt hat.
Ja, seit geraumer Zeit( ja, es war ein ganz besonderer Anlass) bin ich in Besitz einer neuen Kamera. Einer Legende. Einer Queen. Einer Canon 5D Mark II. Mit zwei Objektiven: 24-105mm und 70-300mm. Tief durchatmen Angelika- ich kann es immer noch nicht fassen. Dieses Teil ist ein Traum. Eine Queen, was das Ergebnis betrifft. In der Handhabung UNKOMPLIZIERT. So mag ich es.

Damit nicht genug, weiß Hermann auch darum, was ich brauche, um die Queen auch wieder auf unsere Reisen mitzunehmen. Jahrelang war ich ohne Kamera unterwegs.

Er hat mit Petra von der Firma JT-recycling Kontakt aufgenommen. Zeichnungen, Telefonate, Mails und Videos sind zwischen Wels und Mühl hin und her gewandert. Das Ergebnis: Noch eine Queen.

Alle Fächer sind am richtigen Platz, mit der jeweiligen Sicherheitsstufe. Leicht und anschmiegsam. Mit einem Griff erreiche ich alle wichtigen Utensilien. Robust, mit genügend Schutz( getestet!).

Alles verpackt und bereit für die Reise. ALLES.

Gut angekommen in der L’Aia.

Erster Ausflug nach Morimondo. Mit Palmzweigen- die haben auch noch locker Platz. Eine Queen eben.

Bei euch erstrahlt ja alles

lautete die Rückmeldung von Petra zu unseren neuesten Blogbeiträgen. Ja, bei uns erstrahlt gerade alles. Im Garten, im Haus und ums Haus herum.Und weil Stefan die eine Seite in der Garage, an der noch der grüne Gipskarton zu sehen war, derart schön verputzt hat, haben wir auch diesen Raum umgestellt und neu eingeteilt. Hermann hat nicht lange überlegt und mit den abgebrochenen Besenstielen und einem Restbrett ein Snowboardregal konstruiert und Evas Kraxe hat sich perfekt für Figl und Pickel angeboten. Da Thomas uns unsere Bikes wieder fahrtauglich gemacht hat, steht jetzt allen sportlichen Aktivitäten nichts mehr im Wege. Jeder von uns geht mindestens einmal am Tag vollkommen grundlos in die Garage. Nur schauen, weil sie so schön und geordnet ist.

Jute, Holz und Ton

sind die Materialien, die meine Pflanzen, Büsche, Sträucher und Bäume heuer begleiten werden. Und mir sind sie Hilfe, wo ich denn was ausgesät habe. Mit dem letzten Gartenjahr waren die alten Schilder aufgebraucht oder durch die Witterung verbraucht, die Bindfäden haben sich schon beim Hinschauen aufgelöst, so war es Zeit für Nachschub. Diesmal habe ich mich für einen klassischen Gartenzwirn aus England und für Holzschilder entschieden. Das sollte wieder ein paar Jahre halten und überdauern. Dass die Tonschilder von Petra noch Jahrzehnte ihren Dienst tun werden, steht außer Frage.

[JT]recycling

ist eine EIN FRAU FIRMA in Wels. Ihre Arbeiten haben wir schon des öfteren in diesem blog vorgestellt. Hier ist ein weiteres Kunstwerk aus ihrer Werkstätte. Passt hervorragend zu meinem Winterkleid- ein richtiger Blickfang. Danke und COMPLIMENTI.

Liacht-Schriften

Da habe ich das Gefühl, dass ich immer noch, wie damals als Kind, vom Postkasten zurückkehre. Dann, wenn ich Briefe und Pakete mit einer mit Hand geschriebenen Adresse erhalte. Allein die verschiedenen Schriften kann ich lange anschauen. Die eine vertraut, mit all dem Verbindenden. Und schau, das ist jetzt die neue Schulschrift. So schön schreibt sie, die Carina. Ja, und die Schrift kenne ich noch gar nicht. Drei verschiedene Anschriften und dennoch sind alle bei uns gelandet. Jetzt bin ich fast versucht zu schreiben”Huuch, ist das aufregend”. Ja, es ist jedesmal aufregend, dann die Briefe, die Botschaften und die Pakete zu öffnen. Und jede dieser Schriften ist eine LIACHT Schrift, weil sie alle a Liachtl in mir entzündet haben. Danke.

Il Paradiso

oder in Österreich auch Buchkirchen genannt. Ganz kurzfristig, weil wir beim 80er viel zu wenig zum Reden gekommen sind, haben wir die Möglichkeit genutzt, diesen Urlaub mit einem Besuch in Buchkirchen- für mich- mit einem Grande Finale- zu einem feinen, herrlichen, inspirierenden, herzlichen und guten Ende zu bringen. Alle haben sich Zeit genommen- DANKE!!! für die Stunden, die Zeit, die Gedanken, das Essen, das Trinken, die Herzlichkeit, das Ratschen,… EIN GUTER ORT, EIN GUTER PLATZ und SOU FEINE LEIT!!!!!!!!

Geschichten vom,

über und aus dem Leben.
In den letzten Monaten habe ich immer wieder einmal ein Foto erhalten, das mich im Innersten berührt hat. In einem der unzähligen Tischgespräche mit Hermann ist dann die Idee geboren, dass ich mir einige der Fotos ausdrucken könnte.

Weil sie vom LEBEN erzählen, weil sie aufzeigen, wie vielfältig und wunderbar die Facetten des Daseins sind und weil sie allesamt mit meinem Leben zu tun haben. Stundenlang kann ich zu jedem Bild erzählen.

Gesagt- getan- heute habe ich sie ausgedruckt und am Kamin angebracht. Immer im Blickfeld wenn ich am Tisch sitze, bei jedem Essen. Mir sind sie Anker des Menschseins und der Menschlichkeit. Herzverbundenheiten.

Rom und Wels

Was haben Wels und Rom gemeinsam? Das Franziskusbrot, das früher Hermann hieß. Petra, Thomas und Carina haben uns ein herzliches und liebevolles Paktl mit einem Viertel dieses Teigs geschickt. Inzwischen ist er von uns gefüttert und drei Teile davon wieder weiter gegeben worden. Morgen wird unser Anteil gebacken. Bin schon sehr gespannt. Danke.

Wir haben

einen Adventkalender der an fundiertem Wissen hängt. Eine zeitlang haben wir überlegt, was und wie und auch wo das heuer mit dem Begleiter durch den Advent so sein wird. Was er so auf und in sich hat. Die Entscheidungen waren dann recht klar und eindeutig. Sehr adventlich wird mir und ich freue mich auf jeden einzelnen Tag.

52 Jahre alt

hat er werden müssen, mein Bär, bis er das erste Mal in die Schule durfte. Ein bißchen zuviel Rummel war ihm, hat er mir gebrummelt- das kann er immer noch, wenn man ihn hin- und herbewegt. Es ist nicht mehr das tief, langanhaltende Brummen von früher, aber ein kurzes Grummeln kommt immer noch aus seinem Bauch. Die Kinder haben sich sehr gefreut und verstehen jetzt auch, was es mit Sakramenten auf sich hat. Mein Bär, den mir mein Onkel vor 52 Jahren aus der Schweiz, dort war er wieder einmal zum Bergsteigen, mitgebracht hat, hat sich vor allem über die coole Tasche gefreut, in der ich ihn transportiert habe. Jetzt darf er wieder auf seinen Platz, von dort aus hat er einen guten Überblick über all das Geschehen. Und seine Ruhe, der alte Herr, der mich seit 52 Jahren begleitet und beschützt.

Wo, wie und was?

Wenn ich so meine Saatgutsammlung der letzten Jahre durchgehe, dann überfällt mich jedes Frühjahr diese Lust und diese Freude, am besten ALLES auszusehen, weil mir alle Blumen und all das Gemüse gut gefällt oder herrlich schmeckt. Da heißt es dann immer alle möglichen Behältnisse anbautauglich zu machen. Da unsere Hühner ja auch keine Kostverächter sind, gehört die nötige Schutzvorrichtung dazu. Heuer kommt auch das Fischernetz, das ich einmal als Symbol für biblische Geschichten gehäkelt habe und Petras Tonkugelen zum Einsatz. Jetzt können die Pflanzen wachsen, ohne dass ein frecher Schnabel gleich ausprobiert, ob das gut schmeckt.