Soll uns nie was Schlimmeres passieren…

So beginnt einer der weisen Sätze meiner Freundin Margit- manche haben Lebenserfahrung und daraus auch gelernt.

Soll uns nie Schlimmeres passieren, als

Masken zu tragen
Ein Jahr nicht Skifahren zu gehen
Ein Jahr nicht in den Urlaub zu fahren
Ein Jahr lang in einer vernetzten Welt, in der ich mir jedes Wissen aneignen kann, nicht dauernd im Präsenzunterricht zu sein…

Es gibt Zeiten, da habe ich das Gesumse dieser verwöhnten Fratzen- und da rede ich jetzt von Erwachsenen -satt.
„Nobler“ ausgedrückt: Jammern auf hohem Niveau.

Soll mir nie Schlimmeres passieren, als mich auf dieser Liegestatt mit diesen wunderschönen Polstern von Petra, die in ihrem EINFRAUBETRIEB ihren Mann steht, dem Hubsi, dem Eberhofer, dem Kluftinger, dem Tatortreiniger, dem Beischläfer oder Haindling hinzugeben.

Jetzt muss ich schon recht schmunzeln…
EH!!
Logisch!!

Im Lebenslabyrinth oder wie aus der Urschel eine Börnie wurde

Wie schaut es aus, Angelika, schaffst du diesen Beitrag jetzt in knackiger Kürze oder wird das jetzt ein Evangelium aus dem Jahre 2020?
Schaug miar amål, nåcher seiche miar schu…

Ja genau, damit hat das alles zu tun: Mit dem Schauen, dem Sehen, dem genau hinschauen, was tut sich denn da wo?

Wenn es so in der Luft liegt, du eine Ahnung davon bekommst, da tut sich was…
Wenn so von überall her die Botschaften ins Haus trudeln…
Wenn die Zufälle keine Zufälle oder eben genau Zugefallenes sind…
Wenn sogar auf allen Teesorten, die du bekommst, Botschaften stehen…

Dann braucht es manchmal nur mehr diese eine Botschaft, die dir eine Erkenntnis bringt.
Ein Schlüssel, der dir bisher verschlossene Türen aufsperrt.

Dann passiert Wandlung.
Und die Hin-WENDUNG zum Leben.

Versinnbildlicht auf unserer Krippe.
Seit gestern wartet „die Urschel“- so sagt man das bei uns „ Mei, bisch du sou a Urschel“ nicht mehr darauf, bis der schlafende Hiaterbua aufwacht- der hat ja den weckenden Engel.

Sie hat sich umgedreht, den Blick auf Geburt und Leben gerichtet.
Nimmt den Weg über die beiden Stufen und ist mitten drin in diesem Wunder.

Manchmal hilft klärender geweihter Rauch um die bezaubernde Jeannie aus der Flasche zu locken.

Börnie- wieso Börnie?
Naja, das ist wieder eine andere Geschichte.
Börnie heißt eigentlich Bernadette, aber alle nennen sie Bernie- ausgesprochen Börnie.
Ihr haftet die Leichtigkeit und das Spielerische an.

Als sie in der Volksschule mit einem eher „ durchwachsenen“ Zeugnis nach Hause kam, hat sie auf die Frage ihrer Mutter. „Und was sagst denn du dazu?“
Mit dem Satz geantwortet:
Ich bin sehr zufrieden mit mir!

Das ist doch ein Motto für das nahende neue Jahr.

Wo zwei oder drei …

Besuchen oder besucht werden ist immer ein Herzensakt. Was für eine Freude! Und wenn es einem nicht so gut geht, zählt’s doppelt und dreifach. Mindestens!

Wohlgeschmack zum Ferienende

Mama Mia, was war das für ein Schulbeginn.
Alarmstufe ROT ist gleich von mehreren Seiten ausgerufen worden.
Ja, Halleluja und Saggrahaxn…
Umso tröstlicher und erfreulicher die Geschenke, die auch eine Punktlandung hingelegt haben.
Guat waren sie, die Schwammerln und die Süßigkeiten.
Das Bier wartet noch auf den Zeitpunkt, wo Weißglut und Rotglut sich wieder beruhigt haben- dann schmeckt es gleich doppelt so gut.
Und das Prosit auf das Meisterstück kann ich kaum erwarten.
Was für passende Biernamen…

Jakobsweg des Lebens

Die Freisinger waren da, herrlich erfrischend, herrlich zwanglos. Was für eine Wohltat für Herz und Seele — so lang kennen wir uns schon und gehen immer wieder Wegstücke gemeinsam.

Das Kreuz in Rieden

ist schon seit Ewigkeiten fester Stern am Außerferner Gasthaushimmel. Dieses Mal waren wir mit unseren Freisinger Freunden dort, es gab zu meiner Überraschung eine Fisch(= Muschel) Suppe, herrlich, und das beste Kalbsrückensteak meines Lebens. Muss ich (als Schonauchsehrgut-Vegetarier) leider zugeben.
Und halt sonst alles, was dort zu Recht gepriesen wird. Ich sag nur Steirischer Kartoffelsalat, Backhendl und so.

Valentin und Hannah

Vor gut einer Woche kam die Anfrage: Statt Hongkong stehe Tirol auf der Route! Wir wussten nur von einem umgebauten Ford Transit (in Corona-Zeiten) und freuten uns, viele Geschichten kamen uns in den Sinn.

Am Mittwoch Abend, Valentin und Hanna hatten den herrlichen Sommerabend am Plansee noch ausgiebig genossen, trudelten sie gerade rechtzeitig zu den gerade fertig gekochten Knödeln mit Suppe und Salat ein. Johanna und Alex waren schon da.

Der Donnerstag war dann eher ein Haus-Tag, sie frühstückten auf der Terrasse und arbeiteten auf und planten: für den Freitag die (legendäre) Tour zum Kogelsee. Das Wetter war zumindest bis Mittag gut versprochen, ein früher Aufbruch schien sinnvoll. Wir trafen uns am Abend mit Alex und Johanna beim Fischer, eine kleine Jause für die beiden war am Tisch vorbereitet. Emma freute sich außerordentlich!

Der Aufbruch gelang recht früh, das Wetter aber spielte nicht mit: bereits um 8 (im Valluga-Regenradar konnte ich es sehen) war Blitz und Donner, erst gegen Mittag klarte es dann auf. So sahen wir uns dann zum Abschied am späten Abend wieder. Der Freitag war schon zum Samstag geworden, die zukünftigen Pläne trafen sich mit alten Erfahrungen: auf nach Albanien!

Danke für die herrliche Begegnung!

Johanna und Alex (und Valentin und Valentin)

haben ein paar Urlaubstage mit uns verbracht! Dabei kamen dann — aus purem Zufall — gleich zwei Geschichten zusammen. Unsere Laufenten, die uns seit zwei Jahren begleiten, haben wir Johanna zu verdanken. Den Transport damals von Mattsee zu uns hat Valentin übernommen, deshalb heißt unser Erpel auch so. Dass Valentin mit Hannah dann auch gleich am Mittwoch ankamen und wir alle miteinander einen Abend verbringen konnten, kann nur Fügung sein. Eine glückliche!

Unser Abschiedsessen war dann beim Fischer am Heiterwangersee. Eine dritte Geschichte. Mindestens.

Und dann schaut auch noch das Rotkäppchen vorbei

Es läutet und eine ehemalige Schülerin steht vor der Türe und bringt uns Köstlichkeiten, verbunden mit den Wünschen ihrer Familie vorbei.
Da macht das Herz dann schon einen Sprung und erfreut sich an der Wärme dieser Geste.
Die Bärlauchbutter haben wir gleich am selben Abend verkostet. Das erste Mal wieder draußen Abendessen. Liebe Familie Schnitzer, ein ganz herzliches Danke für diese Sonnenstrahlen.

Von meinem iPad gesendet

Osterfeuer und Osterfeier

Ostern heißt: das Leben ist stärker! Und låsst sich nicht drausbringen.

Von Attwenger, Bartoli, Karajan über Molden, Jarrett, Toto bis zu Xavier und Zappa

Während Hermann sich durch den Kabelsalat und sämtliche Funktionen der Geräte gewühlt und gearbeitet hat, habe ich mich der “inneren” LP- und CD- Sammlung hingegeben. Ja, im Depot lagern auch noch jede Menge Schätze, das nenne ich die äußere Sammlung- die ist dann für die Pension, wenn ich ganz viel Zeit habe. Soll’s geben.

Unser beider Musik- und Konzertgeschichte hat sich vor mir ausgebreitet und es war ein Baden in all den Empfindungen und in all den Erinnerungen.

Und um auf die Überschrift Bezug zu nehmen, glaube ich, dass wir für jeden Buchstaben des Alphabets mehrere Interpreten in unserem Repertoire haben.

Jetzt sind sie alle- thematisch und zeitlich geordnet- griffbereit im schwarzen Kasten.

Der weiteren Beschallung der Klockerei steht nichts mehr im Wege.

Von meinem iPad gesendet

Der Magier hat zum Fest geladen

Harald, der Magier hat zum Fest geladen.
Zum chinesischen Neujahrsfest, das er jährlich für seine Frau, seine Familie, seine Freunde und Nachbarn ausrichtet.
Das Jahr der Ratte hat begonnen.
Bereits auf dem Weg dorthin bot sich uns ein Bild, das in dieser Gegend nur selten zu sehen ist.
Von allen Seiten strömten Menschen mit Taschen, Körben oder Kartons zu ein und demselben Ort.

Das Ambiente:
Kinder sitzen in hohen Bäumen, schaukeln oder versuchen Tannenreisig doch zum Brennen zu bringen.
Bierbänke und Tische sind aufgestellt, umrahmt von Feuerstellen.
Eine Garage, in der Getränke und Süßigkeiten angeboten wurden und
MITTENDRIN die Bienenkönigin, deren Ladefläche ein reichhaltiges Buffet anbot.
Die Gastgeber in ihren Hochzeitskleidern gewandet.
Gelächter, Getratsche und Gustieren der Besucher.
Dass man in diesem Garten auch eine Gondel aus Val d’Isere, bestückt mit einem alten Paar Ski findet, ist genau das, warum er für mich ein Magier ist.

Wer genau hinschaut findet auf der Ape den Hinweis seiner Tätigkeit, die wohl von sehr vielen Menschen mit einer gewissen Schwere verbunden wird.

Wir waren das erste Mal dort und es ist auch ein Novum, dass die Klockerei nicht ausführlichst über das Buffet berichtet- zwecks unserer Fastenkur.
Einen Koster KIMCHI haben wir uns gegönnt, weil uns diese Speise schon seit einem Artikel in der SLOW-FOOD-Zeitung und dem Hinweis von Harald, dass es auf dem Fest auch koreanische Küche geben wird, angetan hat.

Und eines sage ich euch, liebe Leser, darüber werdet ihr in diesem blog noch einige Male lesen, denn Hermann ist infiziert.
Und noch eines sage ich euch: Das nächste Mal koste ich mich durchs Buffet und durch all die Süßigkeiten.

Auf welches Fest gehen wir?

Zum Mitraten für alle.
Außer Eva, die weiß es schon.
Und als kleiner Tipp, es ist keine Maus.
Die Einladung kommt mitten in unser Suppenfasten, was der Freude aber keinen Abbruch tut.
Was nehmen wir mit?- war schon eher eine Herausforderung und so war der gestrige Nachmittag Backtag in der Klockerei.
Es war nicht ganz einfach, nicht am Teig oder bei den Marmeladen zu kosten, jedoch hat mich der Geruch, der sich durchs Haus zog für alles entschädigt.
Jetzt nehmen wir die nächste Fastenherausforderung an und gehen auf das Fest.

L’Ape- die Bienenkönigin der Herzen

stand neulich vor unserem Haus.
Herrlich, auf diese Art und Weise an Träume erinnert zu werden.
Seit unserem ersten gemeinsamen Italienaufenthalt träumen Eva und ich davon, ein derartiges Gefährt unser Eigen zu nennen.
In den schillerndsten Farben haben wir uns ausgemalt, was wir damit alles unternehmen werden.
Der Besitzer dieser Piaggio hat etwas von einem Magier.
Mit seinem Fuhrpark — die Ape ist nicht sein einziges Gefährt- zaubert er den Menschen ein Strahlen in die Augen oder ein Lächeln ins Gesicht.
Fein, dass du da warst und nicht nur unsere Träume wieder in Schwung gebracht hast.

Im Fasten schwelgen

Klingt widersprüchlich — ist es aber nicht. Nicht, wenn man einen Göttergatten hat.
Schon seit geraumer Zeit wälzen wir den Gedanken, wieder einmal eine Fastenkur einzulegen. Wie und wann waren die großen Fragen, dabei kamen uns Saturn und Pluto — DANKE ROSA — zu Hilfe.
Dann hat sich Hermann selbst übertroffen und für uns eine Fastenkur gefunden, die mich schwelgen lässt.
Der Großteil der Zutaten lagert in unserem Depot oder in diversen Gläsern und erinnert an URLAUBE und HEILERINNEN.
Allein wenn ich die Bohnen vom Lago Trasimeno oder die Kichererbsen aus der Norcia hole, wandern meine Gedanken an all diese wunderschönen Orte.
Der Viererhonig meiner Mutter oder jener Kastanien-/Lindenblütenhonig vom Lago d’Orta machen jeden Tee und jeden Malzkaffee zu einem Hochgenuss.
Von der Heilkraft ganz zu schweigen.
Ja, das darf man bei der Kur alles trinken und es gibt so viele herrliche Suppenrezepte dazu, dass wir jetzt gleich noch eine Woche dranhängen.
Über alles andere berichtet hoffentlich Hermann, es war seine Idee und die Köstlichkeiten sind sein Werk.