Da kennt uns jemand recht gut

Diese beiden Bilder sind Symbolfotos.
Symbol für den Besuch der letzten Tage.
Die nächste Generation war für ein paar Tage da.
Valentin und Nina.
Es waren ganz feine, erfrischende, gelassene und herzliche Begegnungen.
Danke für all die Geschmäcker, die ihr mitgebracht habt und die uns beim Kosten an euch erinnern werden.

Von den Tischgemeinschaften

Ein neuer Eintrag in der langen Liste der Tische, die wir mit unserer Grande Famiglia schon geteilt haben. Miteinander gegessen, erzählt, gelacht, ausgetauscht, getrunken und auch getrauert haben. Dieser Tisch steht jetzt in Rom, in einer sehr schönen, sehr großen Wohnung. Und allen Terminplanungen zum Trotz haben wir es geschafft, uns zumindest für einen Tag zu treffen und den Karfreitag miteinander zu verbringen. Inklusive einem Besuch bei Zia Caterina, Nonno Vito und den Jesuiten. Massimo und ich haben uns 22 Jahre nach unserem Albanienaufenthalt wieder gesehen. Wiedersehensfreude auf beiden Seiten.

Dieser Tisch steht in Mühl. Nach jedem Urlaub, nach jeder Begegnung mit unseren Freunden wird er zum Gabentisch und flüstert uns eine zeitlang all die Erinnerungen der gemeinsamen Tage zu.

Kardamon und Garam Masala

Ein Christkind war der Meinung, dass es an der Zeit ist, mich in die Heilkunst der Gewürze einzuführen. Und ein anderes Christkind hat uns mit hochwertigen Gewürzen aus dem Orient beschenkt. Was für ein Zufall.

Bisher war ich immer eine Vertreterin der heimischen Gewürze und der heimischen Heil- und Küchenkräuter. Seit ich allerdings am Morgen einen Kardamonkaffee trinke und dessen wohltuende Wirkung spüre, wird dieses Neue Jahr wohl ein Experimentierjahr zum Thema: Die Heilkraft der Gewürze.

Vom Geschmack bin ich seit meinem ersten Tee mit Kardamon in der Wüste des Oman angetan. Dass sie, die Kardamonkapsel, die Königin der Gewürze genannt wird, weiß ich erst seit Weihnachten.
Und bei dem Gedanken an Linsen mit Garam Masala wird mir jetzt schon ganz warm ums Herz und der Mund recht wässrig. Ich sage ja, das wird ein gutes Jahr. Ein sehr gutes.

Quittenchutney von der Universität Wien

Fast. Es hat schon mit der Uni Wien zu tun und mit dem Studium. Da ist vor vielen Jahren ein Quittenbäumlein von der Lehranstalt in Imst mit uns mit dem Zug nach Wien transportiert worden. Recht geziert hat sich das Bäumlein am Rande des Wienerwalds bis er erste Früchte getragen hat. Mei, halt ein Tiroler in der Stadt. In den letzten Jahren hat er aber ordentlich Gas gegeben und seinen Zwilling im Antoniusweg an Ertrag recht überholt. Allerlei Varianten von der Quitte haben sie verkocht und uns eine Kostprobe zukommen lassen. Sehr Gut im Geschmack. Das wird nicht alt, das Chutney von der Uni Wien.

Unser Bierkeller ist um eine Region reicher geworden

Diese Biere aus fünf verschiedenen fränkischen Kleinbrauereien sind seit Jahresbeginn Teil unseres Bierbestandes. Es tut sich so einiges in der Braukunst. Noch haben wir keines verkostet, obwohl der Festbock wohl gerade jetzt seine Zeit hat. Ich bin am überlegen, ob es eine fränkische Woche oder während der nächsten Wochen einen fränkischen Tag geben wird. Oder ob wir das Frühjahr abwarten und die Osterzeit damit zelebrieren. Solche Biere bekommt man ja nicht alle Tage.

Nicola und Livia

Die zwei Frauen bereichern mich schon seit geraumer Zeit. Zwei außergewöhnliche Frauen.

Dass sie mir die heurige Adventszeit derart mit SWING versetzen, hätte ich mir niemals träumen lassen.

Danke, IHR TUT SO WOHL!

Mein tragendes Netzwerk aus Menschen

hat mir wärmende und wohltuende Worte geschrieben. Wünsche geschickt, die ich gut brauchen kann. Mich mit Bildern, Fotos, Gedanken und Geschenken erfreut und mit mir DAS LEBEN gefeiert. Dafür bin ich sehr dankbar. Schön, dass es euch ALLE gibt!

So macht älter werden Spaß.

Auch oder gerade weil es diesmal arschknapp war…

Ein Paar Kerzen

Bianca hat uns aus Holz geschnitzte Kerzen mitgebracht: aber was für welche! Fast einen Dreiviertel Meter hoch, die Körper aus Zirbe, die Flammen aus anderem Holz (Eiche? Lärche ??) sind perfekt aufeinander abgestimmt: sie schmiegen sich (fast) aneinander, jeder ist einzigartig in seiner Form und Einverleibung der Astansätze.

Die Flammen sind ein Farbtupfer, gerade ein bisschen anders in Färbung und Oberfläche und vor allem: Weichheit. In ihrer Form sehr reizvoll und gut passend: wir werden diese Lichtspender den Winter über stehen lassen, die Form, die Farbe und nicht zuletzt der Geruch sind ein Genuss!

Süßes oder Saures?

war heute nicht eine Frage an der Haustür sondern die Begleitung eines gemütlichen Treffens zum Kaffee. Und, war die Antwort: wir haben einander erzählt, von den süßen und sauren Stückeln, die das Leben so spielt.

Wenn Weihnachten im September ist

Allzu weit entfernt von 30 gemeinsamen Jahren ist wohl auch die Zeit nicht, die ich mit den Frauen der Bibelrunde auf dem Weg bin. Seit einigen Jahren nennen wir unsere monatlichen Begegnungen GLAUBENSGESPRÄCHE. Das Wort Gottes immer als tragendes Fundament, bereichert durch das, was das Leben so vorbeibringt.

Und das hat uns in letzter Zeit jede Menge an Aufgaben und Fragen vorbeigebracht. Gemeinsam sind wir sie durchgegangen, haben ausgehalten, gehofft, getröstet und gebetet.

Das haltende Netz hat einige Fäden dazu bekommen. Umso herzlicher, inniger und verbindender war die jährliche Feier in und mit dieser Runde. Üblicherweise machen wir dafür immer einen Ausflug. Heuer hatte das Leben anderes mit uns vor und so haben wir uns auf Kaffee und Kuchen getroffen und den Ausflug in die Nähe von Ostern verschoben. Verbunden mit der Hoffnung dann auch die Auferstehung im wahrsten Sinne des Wortes zu feiern. Auferstehung von den Toten.

Reich beschenkt an Gesten, Worten, Köstlichkeiten, Handwerkskunst, Trost und Aufmunterung bin ich heimgekommen. Das Auspacken war wie Weihnachten.

Ich war schon sehr gerührt und berührt, aber als ich erkannte, dass der Grund auf dem diese Schale steht eine der Dachschindeln von MARIA WEITSCHACH ist, hat der Tränenkanal seinen Inhalt doch preisgegeben.Eine Schieferschindel aus dem Jahre 1887. Von der Kirche in der Mathildes Mama über viele Jahre Mesnerin war.

Auf und unter der Zugspitze

Es war uns eine außerordentlich große Freude, unseren italienischen Freunden auch ganz besondere Schmankerln zu zeigen: wir fuhren gemeinsam auf die Zugspitze! Dort genossen wir die Stimmungen und Aussichten und danach ging’s zum WAS-Cooking in Biberwier, wo wir zwei neue herrliche Burger verkosteten. Für die Mädels als Vorspeise natürlich: dolce!
Tipp: der Schweizer!

Orvieto in der Klockerei

Es passiert uns nicht oft, dass unser großer Tisch nicht mehr ausreicht um allen Gästen Platz zu bieten. Am Samstag war es wieder einmal soweit. Wenn schon Besuch aus Orvieto, dann fragen wir doch gleich Nico und Antonia ob sie auch zum Essen kommen wollen. Und zu unser aller Freude waren gerade noch seine Eltern auf Besuch. Das war ein Hallo und ein Halleluja, so dass uns das passiert ist, was uns bei solchen Begegnungen recht oft passiert: Obwohl wir beide die Kamera vorher “griffbereit” herrichten, vergessen wir ob der lebendigen Gespräche und dem Glachter darauf, auch ein Foto zu machen. So dienen die Fotos DANACH der Erinnerung, die restlichen Bilder sind Herzfotos und somit an einem Ort, der die Taste löschen nicht kennt. Augen zu und Film ab…

“Wozu Paradies, wenn Erde so schön ist”

Dieser Satz stammt von einem jungen Moslem, der von Mazi begleitet wird und der sich seine Lebensmöglichkeiten sehr genau anschaut. Diesen Satz habe ich mir mitgenommen, beschreibt er doch sehr treffend, was ich in den letzten Tagen erleben durfte.

Der Besuch von Andi und Mazi war im Kalender eingetragen. Punktgenau mit der Fertigstellung von Haus und Hof sind sie in Mühl eingetroffen. Dass es dann aber zwei Tage später klingelt und MEIN NUMERO UNO mit Familie steht vor der Türe hat dem Leben dann doch die Krone von Freundschaft und Beziehung aufgesetzt. Im Gepäck hatten sie die Leichtigkeit und die Lebenslust gepaart mit all den Sorgen, die Menschen untereinander und miteinander teilen.

Das Klingeln war damit aber noch nicht zu Ende. Pia hat es sich nicht nehmen lassen, ihren orvetianischen Freunden Grüß Gott zu sagen. Um zu späterer Stunde mit den Mädels auf ein Bier zu gehen. Genau: WOZU PARADIES, WENN ERDE IST SO SCHÖN?

Wir haben das Leben gefeiert

An Maria Himmelfahrt haben uns Bianca und David besucht. Zwei ehemalige “Schüler”, die längst schon Freunde und Lebensbegleiter geworden sind, schauen regelmäßig bei uns vorbei. Diesmal haben wir uns Catering erlaubt, eingebettet in Holunderprodukte aus der Klockerei. Hochzeitsholersekt als Aperitif und Hollerbeerchen als Schlusspunkt der Verkostung. UND, wir haben dabei das Leben gefeiert, im wahrsten Sinne des Wortes.

Alle Jahre wieder

feiern wir diesen Geburtstag mit einem gemütlichen Abendessen. Dabei wird verkostet und geratscht und immer wieder wird dabei auch Essen und Kochen selbst ein Thema. Kochen ist nicht nur für mich, hab ich gestern erfahren, eine großartige Entspannung und oft ein Tagesabschluss.

Nach einem Vorspeisenteller (u. a. mit Grüner Couscous, Frittata) gabs Kostproben von Vorgekochtem (Ravioli, Hirschgulasch), das machte das Essen auch für den Koch sehr gemütlich.

Abschluss war der Affogato al caffé, der mit dem Vanilleeis aus dem Imster Eiswagen, der vor kurzem durch unsere Siedlung fuhr, und dem neapolitanischen Kaffee aus unserer Kanne, wirklich ein Genuss war!