A Krout in der Garage

Irgendjemand hat ihm vermutlich erzählt, dass es in der Klockerei gutes Essen gibt. Warum sonst hätte sich diese Kröte oder der Frosch in unsere Garage gesetzt und gewartet. Box auf, Krout rein, Box zu und ab zum nahe gelegenen Weiher. Box auf, Krout raus, Krout gerettet. Nur ganz kurz haben wir über eine Aussiedlung nach Buchkirchen nachgedacht.

Die vierte Mahd

Im Juni haben wir das vierte Mal gemäht und sind mit dem Resultat sehr zufrieden.

5 Sterne Stall

Aja und weil Hermann ja sonst nichts zu tun hat – außer Arbeit, Schularbeiten, Matura, eine marode Frau begleiten, kochen, misten und den neuen Zaun machen – hat er den Hennen einen Sommerstall gemacht. Sonnendurchflutet und gut belüftet. Da werden die Eier gleich in der Morgensonne in die Einstreu gelegt – bei einem Sonnenbad. Luxus! und ein Tausendsassa.

Günter, schau åber

Ja, jetzt gibt es noch einen Beitrag zum Thema Zaun. Wahrscheinlich werden eh noch einige folgen, weil wir sind schon recht stolz auf diese neue Begrenzung unseres Hofes.
Mein Aspekt kommt allerdings aus einer etwas anderen Richtung, obwohl es letztendlich doch wieder dasselbe ist.
Über viele Jahre habe ich mich in einigen Lehrgängen mit der Idee von Viktor E. Frankl auseinandergesetzt. Ich und später auch wir hatten das große Glück dabei einem Mann zu begegnen, der es verstand, uns diese Idee schmackhaft zu machen: Günter Funke
Als mir Hermann dieses Foto gezeigt hat war ich recht berührt: das ist Existenzanalyse zu Bild gebracht. Der alte Zaun, der nicht mehr gepasst hat wird zerlegt und in einer neuen Form wiederverwendet. Wie im Leben: das, was nicht mehr passt/stimmt wird zerlegt und das, was noch gut zu haben ist in den neuen Lebensabschnitt eingebaut. Der wichtigste Teil dieses Tuns ist für mich auf diesem Foto schön zu sehen: Das Nichts und die Leere dazwischen – die geben den Blick auf den Raum und Zeit FREI. Freiraum und Freizeit.

Zaunholzrecht

Auf unserem Grundstück ist ein Zaunholzrecht. Ich habe nur erahnt, was das heißt, aber gefühlte 10 Telefonate später war uns dann die Bedeutung der heutigen Form dieses Rechts klar.

Einst war es für jene Bauern, die durch einen Zaun ihren Tieren – oder den Menschen und deren Besitz in der Umgebung – Schutz geben wollten. Aber heute ist das alles irgendwie agrargemeindeanders gedacht. Egal, wir brauchen einen neuen Zaun, die Jahre haben genagt und Emma hat mit ihrer Kraft das Ihrige dazu getan. Über das wie und was haben wir einige Zeit hin- und her überlegt und uns entschieden. Ja und jetzt liegt das Zaunholz und die Maschinen bereit und demnächst gehts los. Schritt für Schritt und Feld für Feld.

Auch im Garten wird alles neu

Nicht nur der Mai macht alles neu. Ich genieße es sehr, dass ich die Zeit habe, MEINEN Garten wieder einmal neu zu gestalten. Auch an diesem Ort unseres Hofes wird der Reinigungsprozeß der letzten Monate sichtbar werden. Zuerst einmal trage ich alle angesammelten Gegenstände an den jeweiligen Orten zusammen – dem Material nach geordnet. Jetzt kommen die freudvollen Überlegungen, wo denn die Steinecke und wo die Blechecke in MEINEM Garten sein werden. Dann kann ich in aller Ruhe die Erde mit Kompost anreichern und das bereits Vorhandene mit neuen Pflanzen und Kräutern ergänzen. Er ist und bleibt mein Seelen- und mein Heilungsort – dieser MEIN Garten.

Den Mädels gehts gut,

wenn der Schnee wieder die Erde frei gibt. Kein Ungeziefer ist mehr vor ihnen sicher, aber auch kein Grashalm. Gesucht und gefunden wird an allen nur erdenklichen Orten – oder übt Fany für eine Zirkusnummer.