Früchtchen

bilden sich an Schlehe, Dirndl und Kirsche und der Gingko hat sich mit seinem Platz ausgesöhnt und zeigt uns zahlreiche seiner unverwechselbaren Blätter.

Jedes Jahr

noch ein Stück größer und breiter werden sie, die Obstbäume und Obststauden. Und es sieht fast so aus, als ob sie den Frost überdauert hätten. Das kann man, so die Information eines alten Gärtners, allerdings erst nach einer Weile sagen. Aber es schaut gut aus.

Guat zuareden

Die nächsten Blüher nach Schlehe und Dirndl haben viele und pralle Knospen angesetzt. Jeden Tag kann der Moment da sein, an dem sie ihre herrlichen Farben und ihre zarten Blütenblätter zeigen: die Kirsche, die Quitte, die Apfelbeere und die Mispel. Egal, wie verschoben die Blühzeiten sind, jährlich ist zeitgleich Kälte, Schnee oder gar Frost Teil der Wetterprognose. Heute Abend bin ich noch eine Runde gegangen, habe allen Sträuchern und Bäumen gut zugeredet und sie gebeten, sich ihr Blühen gut einzuteilen, damit der Frost ihnen nichts anhaben kann. Jetzt kann ich nur noch warten, zuschauen und hoffen.

Gartensplitter

Seit einem Monat blüht das Johanniskraut, dieser Lichtbringer nun schon. Erstmals hat es schon vor dem Johannistag (24.6.) seine Blüten geöffnet.

Wenn jemand geht oder gegangen ist, dann räuchere ich auch im Garten, beim Luftansaugstutzen, dann duftet das ganze Haus gleich mit.

So schön kann Unkraut sein.

Was ich heuer ganz besonders schätze ist die Verteilung der Reife. Gestern eine Hand voll Kirschen, heute eine Hand voll Ribisel, die Himbeeren warten auch noch. Kein Stress, wann ich wieviel verarbeiten soll, sondern kosten und genießen, verschenken und verteilen und alles zu seiner Zeit.

Evaaaaaaaaaaa!!

Jetzt sind sie reif. Sonnengereift. Herrlich.Schmackhaft. Eis, Kuchen, Schmarren oder Palatschinken?

Blütenpracht

Die Apfelbeere, die wir im letzten Jahr gesetzt haben, hat heuer ihre ersten Blüten und das Kirschbäumchen zeigt seine volle Pracht.

Die Grünkraft

Die Hildegard hat schon recht gehabt, also sie vor einigen Jahrhunderten dem Grün eine besondere Kraft zugeschrieben hat. Nie fallen mir die unterschiedlichsten Grüntöne so auf, wie jetzt, wo die Blätter sich gerade entfalten. Wenn die Sonne dann auch noch durchscheint, komme ich wieder einmal aus dem Schauen und Staunen nicht heraus.

Frost

Der Frost kam heuer noch einmal genau zu der Zeit der Marillen- und der Kirschblüte.

Es gibt keine einzige Marille am Baum und die Kirschen kann man an zwei Händen abzählen.Die dafür sind eine Nascherei.

Knospen und Käfer

giggelen vorsichtig in den Tag und erfreuen mich in ihrer Schönheit!!!

A jede ein Wunderwerk!

Austreiben

Jetzt sind die Tage, an denen ich mit dem Schauen im Garten und in der Anzucht, gar nicht mehr nachkomme. Quitte und Kirsche treibt es zur Blüte. Die Stachelbeeren sind schon recht gut zu erkennen und die Hosbohnen rufen schon nach der Rankhilfe.

Große Freude bereitet uns, dass die Mattseer Weide austreibt. Sie wird unserem Hennenstall eine gute Wächterin sein. Danke Johanna!!!!

Gloria

Nachdem ich schon beim Jubeln bin, ist mir noch nach Gloria.

Gloria für die Krippe meines Papas. Nur er baute sie in dieser Art und dieser Weise!

Gloria für die Handwerker unter unseren Freunden, weil sie Nistplätze für neues Leben gestalten!

Gloria für die Ideen meines Trauzeugen.

Gloria für das Aufblühen der ersten eigenen Barbarazweige.

Und ein Gloria auf die Braumeister, die ein derartiges Gebräu zustande bringen.

Himbeeren und Kirsche

sind eingebracht.So ist das Gärtnern eine Wonne. Jeden Tag eine gehörige Portion an Beeren zu ernten- und im vorbei gehen immer wieder naschen.

Hagebutten,

Brombeeren und

Trauben reifen in satter Wärme und Sonne dem Herbst entgegen.

Sammeln

Heuer setze ich die Samen der Kapuzinerkresse in Sole an. Jeden Tag ein paar gesammelt, ergibt sehr bald ein Glas voll und erfreut uns im Herbst in Salat und Saucen.

Seit ich die Himbeeren und die Kirschen in diesen originellen, schönen, bunten Behältern sammle, hängen plötzlich doppelt soviele Kirschen am Baum und dreimal soviele Himbeeren an den Stauden.

Und jeden Tag begrüßen mich neue Blüten auf meiner Runde.

Die Wegwarte freut mich besonders.

Rottöne

bestimmen unsere Tage.

Mangold verkochen und verkosten.

Und endlich hat die Kapuzinerkresse auch rote Blüten.

Heuer werden die Kirschen vor den Vögeln genascht. Feiner herber Geschmack.

Bei der täglichen Gartenrunde werden sie zum Frühstückstisch gebracht.

Königskerzenhonig und Schafgarbenöl werden angesetzt.

Die Sonne ist wieder da

Und mit ihr Kirschen, Marillen, Quitten, Ribisel und Efeu.