So viele Wärmflaschen fürs Herz


Martha, Sara und Karla

Big Mama- Fany

Vivienne

Agnes

Coco und Hannerl

Augen und Blicke

Frohe und lebendige Ostern

Während er letzten Wochen haben wir gewerkelt, gefastet, entsorgt, verwertet, gereinigt, gesäubert, verkocht und sortiert. Jetzt lassen wir über das alles die Auferstehung passieren und machen es wie unsere Mädels: Ruhen, Rasten und Sunnelen. In diesem Sinne FROHE OSTERN.

Schnappschüsse

Bloß nicht in die Legenester

Im Moment scheint es einen Wettbewerb zu geben, wer den exklusivsten Legeplatz findet. Manchmal wandern sie den halben Vormittag im Garten- auch im HAUS- oder im Schupfele oder im Depot( wenn grad mal schnell die Türe aufgeht) oder in der Nachbarschaft herum, um einen ENTSPRECHENDEN Legeplatz zu finden. Und so wie bei Martha schaut manchmal nur mehr die Schwanzspitze aus dem Heu. Um diese Eier dann zu finden, gräbt man den halben Heustock um.

Woll, woll,

es sind alle noch da, unsere Hennen, und wir haben auch sehr viel Freude mit ihnen. Die frechste und zutraulichste ist wohl Josefa. Mit ihr kann man sogar richtig schmusen. Sie läuft nicht davon, sie lässt sich einfach aufheben. Ihr Geruchssinn ist außergewöhnlich. Wenn einer von uns mit etwas Essbarem aus dem Haus kommt, setzt sie zum Flug an und landet meist am Arm. Manchmal legt sie die Flugroute anders an und landet auf der Schulter. Und sie weiß, was ihr schmeckt und das holt sie sich. So kommt man im Leben zu was !!

Die Hähne haben ihren GEFAHR VON OBEN Warnschrei ausgestossen, Martha und Karla
verstecken sich hinter der gelben Rose und warten bis Entwarnung kommt. Mich erinnert dieses Bild an englische Ladies, die sich zum Tee verabreden.

Immer wenn ich Anna, meine Opernsängerin sehe, fällt mir die Geschichte ein, die mir neulich einer meiner Schüler erzählt hat. Sie haben auch Hühner und haben sich jetzt Bruteier bestellt, aus denen kohlrabenschwarze Hühner schlüpfen werden. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich informiert. Das Ergebnis der Recherche ist GRAUSLIG. In China haben gewiefte Züchter erkannt, dass Seidenhühner eine andere Haut und ein anderes Fleisch haben. Dunkle Haut und dunkles Fleisch. Das ist jetzt eine der IN-DELIKATESSEN und deswegen werden jetzt in China jede Menge schwarzer Hühner gezüchtet. Genannt werden sie GOTHIK Hühner!!

Zu tausenden werden sie gezüchtet und geschlachtet. Hoffentlich weiß meine schöne, kohlrabenschwarze Anna das alles nicht.

Acht an der Zahl

Acht Mädels wollen schon wieder brüten. So brutfreudig, wie heuer habe ich sie noch nie erlebt. Wenn es irgendwie möglich ist, möchte ich jede einmal brüten lassen, das geht sich aber bei so vielen Möchtegernmamas nicht aus. Dann hätten wir ja bald an die 100 Küken. Also beginnt wieder das Eier unter ihnen hervorholen. Mit viel Streicheln geht es ein wenig besser, aber schreien tun die meisten. Den Schrei mag ich gar nicht, der klingt nach DU NIMMST MIR MEINE KINDER WEG. Ich hoffe, sie kommen alle gut über diese Zeit.

Alles ist so ruhig,

an diesen Sonntagen, so dass die Ausreißer, sobald der Reis vertilgt ist, nichts wie raus auf die Straße und auf die Nachbarfelder wollen. Kein Lärm weit und breit, kein Auto, nur die Ruhe eines Sonntagmorgens.

Auch die Hühner

haben sich heute für einen ausgiebigen Frühjahrsputz ihres Gefieders entschieden. Die Großen und die Kleinen, mit der gleichen Hingabe, und der Freude an der Wärme und der Sonne. Ich schaue ihnen gerne dabei zu, es hat etwas Meditatives und einen Hauch von Selbstvergessenheit.

Wenn es wimmelt

auf der Terrasse bei der Wohnzimmertüre, dann kann das nur eines bedeuten: Sie kommt mit der Extraration Futter zur Türe raus. Die verblieben Mandelsplitter der Weihnachtsbäckerei sind heute dran. Da wird gepickt und gemampft und Energie gegen die Kälte gesammelt. Und, ganz klar, meine Fany zeigt mir schon, wo der Nachschub zu finden ist. Reden tun sie noch nicht- also nicht in der Sprache der Menschen- aber sonst haben sie so ziemlich alles drauf- meine Mädels. Die Burschen natürlich auch. Zumindest tun sie dann, nachdem alle schon picken so, als ob sie das Futter gefunden hätten.

Gesund und munter

Alle unsere Hühner haben uns gesund und munter wieder empfangen. Der Schabernack ist ihnen nicht abhanden gekommen. Christl hatte sich so ein gutes Versteck ausgesucht, aber Martha hat sie verraten. Die Struppis erklimmen ihre Sonnenplatzln auf den Stangern.

Die Italiener wollen nicht glauben, das die zweite Aussaat(!!!!!) vor ihren Schnäbeln geschützt wird und die paar Himbeeren dürfen wir uns ob der guten Ernte wohl holen??!! Ja, und Josefa hat sich auf die Reste vom Himbeerkuchen spezialisiert.

Es tut wohl soviel Lebensfreude um sich zu haben.

Heimisch werden

Es ist für uns immer eine berührende, erheiternde Zeit, wenn Neuzugänge den Stall und den Garten erkunden. Schritt für Schritt, immer näher zu den Menschen kommen, auf das PUT, PUT, PUT angerannt kommen, sich ganz flink den Brotkrümel stibitzen oder ganz frech in den Kindergarten abhauen, entlockt uns oft ein Lächeln und ein Staunen. Die Einordnung in die vorhandene Schar sind regelrechte Studien des Sozialverhaltens. Von “SCHAU NICHT SO BLÖD” über “ICH WAR SCHON VORHER DA” bis zu “SCHAU, DA IST EIN STÜCK FÜR DICH” ist alles dabei.

Acht bildhübsche Damen

sind gestern in unser Leben getreten:
Vier Italiener namens Karla, Sara, Agathe und Fany, eine weiße Brahma, die Martha heißt und drei Seidis, die wir auf Mimi ( in Memoriam), Grauele uund Flocke getauft haben.
Sie sind sehr schön und sehr elegant. Wir freuen uns über sehr über all die Neuankömmlinge!!!!