Johanniskraut

Der Legende nach ist dieses Heilkraut damals unter dem Kreuz Jesu gestanden und hat jeden Blutstropfen mit seinen Blütenblättern aufgefangen. Den Namen hat es Johannes dem Täufer zu verdanken, der am 24. Juni gefeiert wird. Um diese Zeit herum blüht dieses Geschenk der Mutter Natur. Da ich noch reichlich an Johannisöl habe, setze ich heuer eine Tinktur an.

Ich lasse den Ansatz 6 Wochen an einem warmen Ort ziehen. Dann wird abgefiltert und in dunklen Flaschen aufbewahrt.

3x täglich 20-30 Tropfen bei Nervosität, Verdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Kopfschmerzen und Migräne.
Dieser Vorgang fasziniert mich jedes Mal aufs Neue – egal ob im Öl und im Korn. Innerhalb kürzester Zeit lösen sich all die roten Punkte in den Blütenblättern und den Staubgefäßen auf und färben die Flüssigkeit ein.

Holunderblüte

Heuer ist es gar nicht so einfach, trockene Blüten vom Holunderstrauch zu holen. Regen, Regen, Regen,…
Trotzdem habe ich mit Hilfe des Windes die ersten Blüten zum Trocknen ausgelegen. Bevor aus diesen herrlichen Geschenken der Natur irgend etwas anderes gemacht wird, brauche ich die Gewissheit, dass ich GENUG Holunderblütentee für den langen Winter in den Gläsern habe.