Statt Byron Bay in Eis und Schnee

Eva war Wellenreiten im Surferparadies Byron Bay — das sieht man ihr jetzt noch an, so haben auch die Fotos auf dem Surfbrett ausgesehen! Bei mir schaut’s eher kurz vor Abflug aus, aber: das ist Fliegen und Schwerelos-Sein und Spüren all der Kräfte zwischen Himmel und Erde.

Ob dieses Bier direkt vom Himmel kommt?

Zumindest hat es einige tausend Flugkilometer und dabei wohl auch einige tausend Höhenmeter hinter sich, bis es in der Klockerei auf dem Tisch gelandet ist.
Eva hat es für Hermann aus dieser Brauerei, die sich besucht hat, mitgebracht.
Ein Engele mit einem Bierkrug in der Hand ist das Logo dieser Firma.
Ja, wenn das keine Bereicherung für den Bierkeller der Klockerei ist, dann PROST.

Emma, die Lebensfreude

Sie ist unsere Große, und sie ist wunderbar — diese beiden Bedeutungen ihres Namens erfüllt sie mit Leichtigkeit. Heute waren wir wieder einmal im Gelände, die kleine Neuschneeauflage genießt sie in vollen Zügen: da läuft sie, da wälzt sie sich, da gibt’s manchmal einen Mäusesprung, ein großer Spielplatz! Die Freude steht ihr ins Gesicht geschrieben, lachend läuft sie einem entgegen nur um umzudrehen und wieder voranzusausen!
Seit dem letzten Mal läuft sie beim Abfahren entspannt die Aufstiegsspur entlang, auch wenn ich ein bisschen daneben runterfahre — traumhaft. Sie erzählt sogar allen anderen, dass wir jetzt kommen, Wuff, Wuff, Wuff geht’s mit ihr durch! Das hört man sicher bis Australien!!

Eva, Hühner und Enten

The poultry yard , Melchior d’HONDECOETER, National Gallery of Victoria, Melbourne

Dieses Bild aus dem späten 17. Jh. ist eines (von den vielen), das Eva bei ihren zahlreichen Museumsbesuchen in Australien gefunden und uns geschickt hat. Danke!!
Ein solches Bild bekommt eine ganz andere Bedeutung, wenn Erinnerungen lebendig werden: wir haben damals mit und für Eva Hühner zu uns gebracht (Miss Daisy, Berta, Fräulein Agathe und Salvatore), einen ganz speziellen Hühnerstall gemeinsam gebaut (ein Schloss!), Hähne waren immer Evas Lieblinge, das Aufziehen der Küken ist für uns alle unvergesslich.
Dass wir jetzt auch noch Enten haben schlägt die Brücke in die Gegenwart.

Liebes 2018, es war uns eine Ehre

Mein Blick schweift zum Kamin, an dem zahlreiche Erinnerungen an deine Tage hängen.
Du warst ein gutes Jahr.
Voll von wunderbaren Begegnungen und Ereignissen.
So viel Wohlwollen und Herzlichkeit.
So viel Lebensfreude und Lebenslust.
So wohltuendem Trost in all den traurigen Zeiten.
Diese Bilder vom 31.12. sind stellvertretend für das, was dir gelingt, an einem Tag zu bieten.
Auch noch an deinem letzten Tag.
Danke, und wie gesagt: ES WAR UNS EINE EHRE.

Schau Eva- die Mimi

Mimi war noch am Leben, als du als kleines Mädchen diese Figur gebastelt hast.
Du hast sie uns irgendwann für unsere Krippen geschenkt.
Noch heute ist sie die einzige Figur auf der Kastlunger Krippe, die nicht vom Schnitzer selber ist.
Immer steht sie als Wächterin über all das Geschehen im Hintergrund.
So wie sie von Anfang an Wächterin über Haus und Hof war- bis heute.

Eva ist in Australien

und lässt uns an ihren Abenteuern teilhaben.
Aufregend und bereichernd sind all die Spuren, die sie in Wort und Bild hinterlässt.
Eine ganz besondere Zeit und ein sehr spezieller Advent, der da hinter uns liegt.
Ja, seither weiß ich auch was Cassowaries sind.
Beeindruckende Lebewesen von denen ich vorher noch nie gehört habe.

Australien im Advent

Seit vielen Jahren erweisen mir der Olivenbaum, der gemeinsam mit dem Oleander in einem Topf sitzt, über die Wintermonate hinweg ganz spezielle Dienste.
Ersatzchristbaum oder Träger der Weihnachtspost oder einfach nur Grün und Blüten und Duft.
Heuer wird er neben all den Weihnachtskarten mit ganz speziellen Bildern von Eva geschmückt.
Bilder von ihren Tagen in Australien.
Bilder, die einen besonderen Bezug zu gemeinsamen Erlebnissen haben.
Halt doch wieder ein CHRISTBAUM- halt der anderen Art.

Die Rose von Eva blüht noch einmal auf

Und das Mitte November.
Ein passendes Zeichen für ihre große Reise.

Schneidig, schneidig!

Sich allein auf eine dreimonatige Reise ans andere Ende der Welt auf den Weg zu machen! Diese Mischung aus Neugier und Mut wurde ihr sicher nicht in die Wiege gelegt. Dass sie dann auch noch alle Vorbereitungen selbst in die Hand genommen und alle Rückschläge weggesteckt hat zeigt, dass sie sich von nichts abhalten lässt, diesen Traum zu leben.

Heute haben wir eine Abschiedswanderung gemacht, haben zurückgeblickt auf die Vergangenheit. Übermorgen geht’s los in die Zukunft.

Baba und fall net, pfiat Di Gott!

Quittenernte 2018

Am 23. November 2010 haben wir unseren Quittenbaum gesetzt. Allen Wetterkapriolen, die 800m Seehöhe mit sich bringen, hat er getrotzt. So manches Jahr sind viele der Blüten erfroren. Aber jedes Jahr hat er so zwischen 20 und 30 Früchte getragen. Das hat gereicht und wir waren über jede dieser heilenden Früchte und ihren einzigartigen Geschmack glücklich.
Dass wir heuer ein ganz besonderes Gartenjahr haben, habe ich schon einige Male in diesem blog verschriftlicht.
Die Quittenernte setzt der diesjährigen Ernte die Krone auf- im wahrsten Sinne des Wortes.
Gezählte 284 Stück oder gewogene 115kg waren am Ende des Tages( das muß jetzt sein) in den Kisten und Körben.

Jede Einzelne ist mir wie ein Heiligtum.
Alleine der Duft, den sie verbreiten.
Vom Gelee, dem Saft, dem Honig und allen anderen Rezepten ganz zu schweigen.

Ich sage jetzt nicht: Man, da kommt noch ein hartes Stück Arbeit auf uns zu.(Zitat Eva)


Nein, wir freuen uns beide schon aufs Entpelzen, Schneiden, Entsaften, Verkochen, Einwecken….
Und auf all die Versuche, was man mit Quitten noch alles kochen kann.

Tanti Auguri

Paolo hat seinen ersten Geburtstag in der Klockerei gefeiert.
Es war ein gebührender und würdiger Abschluss dieser herrlichen Woche.
Danke an Anna und Eva für den außergewöhnlichen Kuchen( bisch du deppet, wor der guat).
Und Danke für euren Besuch und diese gemeinsame Woche- es war uns ein Fest- im wahrsten Sinne des Wortes.

Piano, piano in Lermoos

Ganz gemütlich haben wir es angehen lassen, diese Ecke von Tirol aufs Neue zu erkunden. Gewöhnung an die gute Bergluft, ans Gehen und an die diversen Transportmöglichkeiten. Einen Themenweg für Kinder haben wir als erstes Wanderziel ausgewählt. Mit der Gondel rauf, gemütlich sitzen, essen und ratschen und dann ganz langsam runter und dabei die jeweiligen Spiel- und Rastmöglichkeiten ausprobiert. Ein feiner Tag mit feinen Temperaturen und viel zum Schauen und zum Erzählen.

Von den Kindern. Zum 18. Geburtstag von Eva

Liebe Eva!

Von den Kindern
[…]
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so, wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Auszug aus: Khalil Gibran. „Der Prophet.“

Zu diesem Geburtstag haben wir für Dich einen “Stangger” hergerichtet. Ein ganz besonderer, wir haben ihn vor vielen Jahren gemeinsam aus einem alten Stadel im Allgäu geholt. Einer der drei Außenstäbe war irgendwann gebrochen und musste geflickt werden, verlängert mit einem anderen Ast mit langer Geschichte aus unserem Garten, ein innerer, abgebrochen, neu eingehängt.

Wie der Bogen, der auf die Freude, das Leben gerichtet ist, ist der Stangger ein Gerüst, nicht immer ganz grad vielleicht, aber tragend. Da haben wir Vieles eingehängt, im Lauf der Jahre, Keime und Kerne.

Dein Stangger hat viele kleine und große Packtln dran, gemeinsam hast Du sie mit uns ausgepackt und wir haben uns erinnert. Lachend und zu Tränen gerührt.

Flieg wie ein Pfeil ins Leben!

Ich kann schon das Meer riechen

Danke Mädl