Von den Kindern. Zum 18. Geburtstag von Eva

Liebe Eva!

Von den Kindern
[…]
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so, wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Auszug aus: Khalil Gibran. „Der Prophet.“

Zu diesem Geburtstag haben wir für Dich einen “Stangger” hergerichtet. Ein ganz besonderer, wir haben ihn vor vielen Jahren gemeinsam aus einem alten Stadel im Allgäu geholt. Einer der drei Außenstäbe war irgendwann gebrochen und musste geflickt werden, verlängert mit einem anderen Ast mit langer Geschichte aus unserem Garten, ein innerer, abgebrochen, neu eingehängt.

Wie der Bogen, der auf die Freude, das Leben gerichtet ist, ist der Stangger ein Gerüst, nicht immer ganz grad vielleicht, aber tragend. Da haben wir Vieles eingehängt, im Lauf der Jahre, Keime und Kerne.

Dein Stangger hat viele kleine und große Packtln dran, gemeinsam hast Du sie mit uns ausgepackt und wir haben uns erinnert. Lachend und zu Tränen gerührt.

Flieg wie ein Pfeil ins Leben!

Ich kann schon das Meer riechen

Danke Mädl

Bei euch erstrahlt ja alles

lautete die Rückmeldung von Petra zu unseren neuesten Blogbeiträgen. Ja, bei uns erstrahlt gerade alles. Im Garten, im Haus und ums Haus herum.Und weil Stefan die eine Seite in der Garage, an der noch der grüne Gipskarton zu sehen war, derart schön verputzt hat, haben wir auch diesen Raum umgestellt und neu eingeteilt. Hermann hat nicht lange überlegt und mit den abgebrochenen Besenstielen und einem Restbrett ein Snowboardregal konstruiert und Evas Kraxe hat sich perfekt für Figl und Pickel angeboten. Da Thomas uns unsere Bikes wieder fahrtauglich gemacht hat, steht jetzt allen sportlichen Aktivitäten nichts mehr im Wege. Jeder von uns geht mindestens einmal am Tag vollkommen grundlos in die Garage. Nur schauen, weil sie so schön und geordnet ist.

Kuchen für die Klockerei

oder aus der Klockerei. Ja, wie jetzt? Genau. Eva hat ihrer Fantasie freien Lauf gelassen und diesen herrlichen Kuchen für uns gebacken. Buchweizentorte mit Preiselbeeren. Und wenn in der Klockerei gebacken wird, dann wird meistens gleich mehr gebacken. Hermann hat das Sonnntagsfrühstück mit lauwarmen Buchteln gekrönt. Das nenne ich einen gebührenden Abschluß dieser Ferien.

Frühlingserwachen

Nach getaner Arbeit ist gut ruhen und das herrliche Wetter ladet zu Lust und Launen ein. Die Schaukel wieder einmal auslüften lassen,sich streiten, wer sie als Erster ausprobieren darf, im Freien essen und schon allerlei Spuren der Lebensskraft namens Frühling entdecken.

Wie alt werden Hennen?

War die erste Frage, die Eva damals gestellt hat, als wir 2010 die erste Schar Seidenhühner vom Züchter geholt haben. Diese Frage konnte uns bis heute niemand beantworten. Die meisten von ihnen dürfen nur so lange leben, so lange sie Eier legen. Genug Eier. Von den Züchtern haben wir eine Schätzung, maximal 5 Jahre gehört.

Wann immer eine Henne kränkelt oder geht, hole ich die handschriftlichen Haus- und Hennenbücher, die wir seit dem Einzug in dieses Haus schreiben aus dem Regal. Dabei habe ich festgestellt, dass Paula im Jänner 6 Jahre alt wurde. Sie ist in ihrem 7. Lebensjahr und immer noch schön wie eh und je. Fast im gleichen Alter ist Gretl, die in ihrem Leben schon so einiges mitgemacht hat. Sie ist in ihrem 6. Lebensjahr und feiert im Juni Geburtstag.
Könnte man mit den beiden Zeitzeugengespräche führen, könnte man wohl ein Buch damit füllen.

Das neue Jahr am See begrüßen

Ein Spaziergang an diesem geschichtsträchtigen See war geplant, nachher eine Einkehr beim Fischer. Es war bitterkalt, nur eine Hälfte des Sees lag (wie erwartet) in der Sonne — und so kürzten wir ein bisschen ab, ließen uns aber auf einem Sonnenflecken genüsslich Zeit für eine Rotkäppchenjause: Kuchen und (Schaum-)wein fand sich in der Jausendose und so konnten wir auch mit Eva auf das neue Jahr anstoßen. Die Blicke der Hunde hingen an meinen Händen (weil da der Kuchen war)!

Das Essen im Fischer fein wie immer!

Fesch und schneidig – die Eva hålt

Es ist wieder einmal Zeit, DIR einen Beitrag im Hausbuch der Klockerei zu widmen. Bist du doch seit Jahren gewichtiger Teil davon.

Gemeinsam haben wir damals, vor dem ersten Wahldurchgang, es war schon dämmrig draußen, die Sonnenblumen ins Freie gesetzt. Drei Stück. Als Zeichen der Zuversicht und der Hoffnung. Alle drei sind sie groß geworden, sehr groß, sie haben die 4m Marke erreicht.
Und sie stehen noch immer, inzwischen sind den Wildvögeln Nahrungsquelle geworden. Und sie sind immer noch Zeichen der Zuversicht und der Hoffnung. So wie junge Menschen, die sich engagieren, die aufstehen und für etwas einstehen, die Gesicht zeigen.

Eva, ich bin sehr dankbar, dass ich dich kenne und dass du Teil meines Lebens geworden bist. Und ich bin so mächtig stolz auf dich – sou fesch und sou schneidig!

Namaste

Angelika

Über Gott und die Welt

Finde ich nach langen Überlegungen( Navi/ müde/ Hunger/…) doch den treffendsten Titel für diesen Beitrag. Viel WELT, vor allem viel Italien hast du mit uns jetzt schon erkundet. Unzähligen Diskussionen über GOTT und ebendiese WELT hast du dir angehört oder hast sie mit uns geführt. Manchmal war dir danach, die ganze WELT zu umarmen und GOTT sei Dank warst du so oft mit uns auf dem Weg durch diese WELT. Danke, Eva!!

Dank Eva

haben wir jetzt zumindest EINEN Schwimmhund. Vega hat nach jahrelangem Locken nachgegeben und hat Gefallen daran gefunden, den sicheren Boden zu verlassen und ihre Runden zu ziehen.

Zwiebel

Vielleicht sollte ich es mir einmal ein Jahr lang aufschreiben, unseren Zwiebelverbrauch. Geschätzt hält er sich wohl mit den Erdäpfeln die Waage und da kommen wir im Jahr auf gut 100 Kilo. Ich müßte ein Feld bestellen, um den Bedarf abzudecken. Das haben wir nicht, dennoch geht geschmacklich nichts über die eigenen Zwiebeln. Also gibt es heuer zumindest ein Hochbeet, das diesem Grundnahrungsmittel der Klockerei gehört. Eva hat sie gesetzt. Es schaut zwar nach Lineal aus, aber das kann sie mit freiem Auge. Derart liebevoll gepflanzt kann es nur eine gute Ernte werden.

Germgebäck und Schokoladekuchen

Eva hat die ersten Tage der Osterferien bei uns verbracht und sich AUSGIEBIG an der Reslverwertung- diesmal im süßen Bereich- beteiligt. Nussschnecken mit Vollkornmehl, Osttiroler Nüssen und Dörrobst des letzten Jahres. Immer wieder bin ich erstaunt, wie ergiebig Dörrfrüchte und Onkel Anders Walnüsse sind. Wir können noch ein paar Kochereien damit gestalten. Es sind so schöne Nüsse – jede Kaliforniafrucht erblasst dagegen.

Kartoffelbrot vom FEINSTEN.

Diese Waben bergen einen sehr speziellen Honig in sich. Immer noch stärke ich mein Immunsystem mit dem Erzeugnis der Lechtaler Bienen vom Kusses Karl.

Schokoreste verschiedenster Sorten haben den Weg in diesen Kuchen im Glas genommen. Den gibt es auf Grund der Mischung nur einmal. Herrlicher Geschmack.Ein Glas davon erreicht gerade Orvieto und wird die Kinder zu animali werden lassen- so nennt das Ines immer, wenn sie über Lebensmittel herfallen.

Die Winterferien

haben eine eigene Qualität, die wir heuer ganz besonders auskosten. Viel Zeit und Ruhe haben, eigentlich ist es schon so etwas wie Muße haben. Backen und kochen ohne Zeitlimit, das uns der Alltag sonst gebietet. So viele Gutigkeiten lagern wieder in unserem Heim. Noch schöner ist es dann, wenn all die Köstlichkeiten gleich bei gemeinsamen Essen mit Familie und Zufallsbekanntschaften ausgiebig zelebriert werden. Das sind dann schon die ersten Frühlingsboten, die auch symbolisch das Ratschen und das Austauschen begleiten.

Passend dazu war der Valentinstag ein gebührender Abschluss dieser Winterferien.

Zeigt her, eure Freude

war nicht nur ein Hinweis in meinen Adventmails, sondern auch in den jeweiligen Showeinlagen, die Herr Polai und seine Assistentin mit diesen jungen Menschen einstudiert haben, zu erleben. DANKE, BRAVISSIMO E COMPLIMENTI!!!!!!!!

Der Generationenwalzer

Die Mädchen holen ihre Väter, die Burschen ihre Mütter und alle miteinander tanzen einen Walzer. Ein Hauch von OPERNBALL liegt in der Luft.Ich hatte einen “Logenplatz” am Balkon und konnte somit die Tanzfläche gut einsehen. Wenige Eltern-Kind-Paare sind so übers Parkett geschwebt wie Hermann und Eva. Da kommen dann zur Gaudete auch Freudentränen dazu.