…dann kommt die Fåsnåcht eben zu mir

Es war mir heuer nicht möglich das Imster Schemenlaufen zu besuchen.
Das ist für jemanden wie mich nicht ganz einfach … zwecks dem berühmten Virus und dem dazugehörigen Fieber.

Den glücklichen Umstand, dass die Fåsnåcht in dieser Form trotz alle dem, den Weg zu mir gefunden hat, habe ich Eva zu verdanken.
Jetzt mag ich ein wenig ausholen, weil es für mich eine sehr schöne Geschichte ist.
Wer in Imscht in mei Huamhaus geht, erkennt auf den ersten Blick die tragenden Säulen der Familie: Die Bergwelt und alles was so dazugehört und die Fåsnåcht.

Wer das Haus zur Weihnachtszeit besucht, erhält auch einen Einblick in das dritte Element- die Krippen.
Davon war mein Aufwachsen geprägt und so habe ich vor einigen Jahren Hermann und Eva das erste Mal die IMSCHTER Fåsnåcht gezeigt. Mit all den Geschichten und Informationen, die man als Mark so kennt und weiß.

Viele Jahre sind seither ins Land gezogen und heuer wollte Eva mit ihrem Freund Alexandro und ihrer Freundin Miriam das Schemenlaufen besuchen, was sie dann auch getan haben.
Vor ein paar Tagen hat sie uns dann besucht, es war ein sehr lebendiger und berührender Abend. Immer wieder war da ihre Frage:” Habe ich das richtig gesagt, dass….?”
Ja, sie hat alles richtig gesagt und erzählt. Alles von damals hat sie sich gemerkt und an ihre Lieben weitergegebn.
Als sie dann noch die Rof’n-Kathl aus ihrer Tasche zieht:” Schau, hab ich dir mitgenommen.” hat mich das im Innersten berührt.
Berührt haben mich auch ihre Erzählungen darüber, was ihren Freunden an diesem Spektakel gefallen hat. Sie haben schon ein gutes Gespür für das Wesentliche… dia jungen Leit.

Ja, und damit bin ich auch bei meinem zweiten Geschenk vom heurigen Schemenlaufen.
Dies habe ich Alexandro Huber, einem begeisterten und versierten Filmemacher zu verdanken. Ein atmosphärisches Video.
Schnitt und Ton ( auch von ihm) sind beeindruckend.
Als ob man dabei wäre… So wie man schaut, wenn man den Aufzug geht.

Und NEIN, weder Eva noch ihm war klar, dass Björn und Niklas am Ende des Filmes zu sehen sind.
Und JA, Miriam hat genau Ausschau gehalten nach dem Markenzeichen von Gabi und Pia- die kleinen Spiegel am Deckel vom Aufputz. Zufälle gibts- oder doch eine Regie.
Die des Lebens und die der Herzen.

L’Ape- die Bienenkönigin der Herzen

stand neulich vor unserem Haus.
Herrlich, auf diese Art und Weise an Träume erinnert zu werden.
Seit unserem ersten gemeinsamen Italienaufenthalt träumen Eva und ich davon, ein derartiges Gefährt unser Eigen zu nennen.
In den schillerndsten Farben haben wir uns ausgemalt, was wir damit alles unternehmen werden.
Der Besitzer dieser Piaggio hat etwas von einem Magier.
Mit seinem Fuhrpark — die Ape ist nicht sein einziges Gefährt- zaubert er den Menschen ein Strahlen in die Augen oder ein Lächeln ins Gesicht.
Fein, dass du da warst und nicht nur unsere Träume wieder in Schwung gebracht hast.

Wie nehmen wir es denn- dieses 2020?

Rückblick und Ausblick.
Das Christkind, besser gesagt einige Christkinder haben so allerhand ins Haus gebracht.
Zwei der liebevollen Freuden hängen jetzt an der Haustüre, damit ich täglich daran erinnert werde, was wohl tut, was fein ist, was ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Zum einen hängt da eine Zeichnung des KLEINEN PRINZEN, eine Geschichte die mich seit Jahrzehnten begleitet und immer wieder berührt.
Mich hat dieses Buch immer getröstet, ermutigt es doch aller Verletzbarkeit zum Trotz, dass es sich schon lohnt mit dem Herzen zu schauen.
Es ermöglicht einfach einen ganz anderen Blick und es ist dabei- das Herz.

BEHERZT und GETRÖSTET gehe ich in das neue Jahr.

Das Plakat mit der Kuhfrisur hat, bis es überhaupt zu mir ins Haus kam, bereits einige typische( zwecks der Beteiligten) Geschichten mitgeliefert.
Vor Jahren bin ich dieser Idee begegnet, sie hat mich begeistert, mag ich doch diesen Umgang mit dem, was man gerne übersieht.
Da wären wir wieder bei Plakat eins.
Dass jede Kuh eine andere Frisur hat war mir bis dorthin nicht bewußt.
Hab zuwenig genau geschaut.

Das HUMORIG, LAUNIGE der Kuhfrisuren wird mein zweiter Begleiter durch dieses neue Jahr.
In diesem Sinne, PROSIT 2020.
Ich freue mich schon recht auf dich.

Besuche im Advent

Zum Geburtstag ins Kaffee

Zu meinem Geburtstag hab ich von Eva einen “Das Kaffee“-Gutschein bekommen, ein Gori-Frühstück mit einem kleinen Bio-Weizen. Und an diesem Tag endlich eingelöst, etwa sechs Monate später. Herrlich, wie schon so einige Male!

Zu Wasser in den Wind gestellt

Obwohl dieses Ereignis schon einige Zeit her ist, mag ich darüber schreiben, sind doch das Wasser und der Wind zwei heilsame Begleiter des Lebens.
Eva ist seit einiger Zeit stolze Besitzerin eines Segelbootes, das den Sommer über am Plansee stationiert ist.
Gegen Ende der Ferien war Petra mit ihrer Familie auf Besuch und was lag da näher als an diesem herrlichen See das Boot in den Wind zu stellen.
Die Freude war beim wieder an Land kommen allen anzusehen.
Auf weitere erfolgreiche WENDEN und HALSEN.

Sehr gut vorbereitet und noch besser gelaufen

Vortag, 10:30: die Zeiten für alle Zwischenstopps werden fixiert.
Vortag, 11:00: alle verfügbaren Kühlakkus sind eingefroren.
Vortag, 19:00: der Hänger vom Ritschi geholt. Test, alle Liachtln tun was sie sollen. Er gibt mir auch zwei robuste Gurten mit, meine kleinen schauen dagegen aus wie aus einem Überraschungsei. Übungskurven am Plansee-Parkplatz. Läuft perfekt nach. Wenn ich überhaupt was davon sehe.
Vortag, 20:30: der Hänger ist beladen. Fast alles, bis auf zwei Kleinteile hat Platz. Die Expertin, Angelika Frächterstochter, nimmt den Hänger anstandslos ab.
06:00: Getränke (Tee, Zitronenwasser, Kaffee-Limonade) werden zubereitet.
07:00: Abfahrt, es wird der heißeste Tag Tirols werden: 37°C.
07:15: Eva abgeholt.
08:30: Pakete in Imst abgegeben.
08:50: Beim Glatzl in Haiming einen 25 kg-Sack Roggen abgeholt.  
09:30: Ankunft in der Studenten-WG in Innsbruck. Schmal und steil, verwinkelt. Immer mehr Vertrauen zum Fahren mit Hänger. Mit vereinten Kräften Ausladen. Wohnungsbesichtigung — sehr schön! Weiter nach Telfs.
11:30: Ankunft in Telfs, Hänger ab, Eltern rein, Fahrt zur Ropferstub’m vorbei an persönlich-historischen Orten.
11:45: Platzerl mit Talblick ausgesucht (sehr kleiner Tisch :-), Essen ausgesucht und sehr genossen. Beide Fische sehr empfehlenswert, der Affogato traumhaft, insgesamt wird mit a bissl Herumtauschen jeder satt.
14:50: Aufbruch, die Hitze ist brütend. In Telfs wieder den Hänger dran und mit 6 Kanthölzern aus Lärche, die Papa besorgt hat, beladen. Damit werden die Schäden an der Terrasse nächste Woche repariert werden. Feine, gemütliche Heimfahrt, die Klimaanlage ist zum Küssen.
15:50: Wieder zuhause, Ausschnaufen, Ankommen.
17:00: Ich bringe den Hänger zurück, gemeinsam mit einem Sackl Schlipfkrapfen (noch unbekannt!).
19:00: Ursprünglicher Essenplan beim Anblick der Kaspressknödel, die wir von Mutti bekommen haben, sofort verworfen. Natürlich diese Knödel, zu Hühnersuppe-Wasser und mit Lollo-Rosso zu Land!
??:??: Nur mehr liegen, glücklich und zufrieden.

Paletten-Bett für Eva

Eva hatte schon längere Zeit die Idee, das Bett für ihre Studentenwohnung in Innsbruck selbst aus Paletten zu bauen — eine versenkte Matratze war die Grundidee. Die gemütliche Rücklehne haben wir dann gemeinsam aus den ausgeschnittenen Teilen erarbeitet: schaut sehr gemütlich aus, das Probeliegen war erfolgreich!

Extra Pale Ale aus Australien

Das letzte hatten wir am Heiterwanger See verkostet, dieses versprach als “Extra Pale Ale” eher anspruchsvoll zu sein, vielleicht extra bitter vom vielen Hopfen.
Ganz im Gegenteil offenbarte es sich als sehr weiches, angenehmes Bier, das in seiner Leichtigkeit auch noch exotische Fruchtnoten wie Maracuja mitbrachte. Sehr fein!
Wer genau schaut, wird am Etikett auch noch ein Surfbrett erkennen. Was für ein Zufall!

Da waren noch ein paar braune Bananen

im Depot.
Und weil Hermann gerade mit Eva ihr Bett für die Studentenwohnung zusammenbaut- die beiden haben eine Palettenwoche eingelegt- gibt es Bananenkuchen.
Nach diesem Rezept.
Köstlich, gibt gute Kraft und gute Energie.

Unser Tisch hat wieder einmal

einiges zu erzählen.
Kreuz und quer aus aller Welt sammelt es sich gerade wieder einmal an diesem Platz.
Lebensnetzwerke laufen zusammen und laden zum Träumen und zum Erinnern ein.
Bin schon recht gespannt, ob der beste Kaffee der Welt und die Sardinen aus Portugal wirklich ihrem Ruf gerecht werden.

DER Durstlöscher 2019 ist abgefüllt

Ja, so heißt der heurige Holersekt, weil der Zufall und das Wetter es so wollte, dass einige recht spezielle Weiterleit daran beteiligt waren.
Eva hat mit Hermann die Dolden gepflückt — unter Einsatz ihres Lebens. Ich sage nur: LÄUSE.
Die Kübel wurden zwei Tage lang von der Sonne gewärmt und unserer Madame bewacht.
Abgefüllt wurde diese Köstlichkeit an Gabis Geburtstag.
Na, wenn das kein Zaubertrank wird.

Pfluttern und Kuttern oder LACHEN SIE WOHL

Ich mag unseren Blog- unser digitales Hausbuch- aus mehreren Gründen.
Zum Einen, wegen dem Sinn an sich: Nachschauen, was sich denn wann, oder wie ereignet hat.
Zum Zweiten ist es mir immer wieder Trost und Beistand in schwereren Zeiten.
Er bringt immer alles in eine RELATION.
Zum Dritten und das ist für mich immer wohltuend, wird er von vielen Menschen gelesen und diese Leser bestimmen die Leseliste (blogroll) .
Neulich hat sich jemand wieder zu den Artikeln über die EXPO in Mailand „verirrt“.
Das wiederum war mir Anlass, alle Beiträge der EXPO zu lesen, dabei bin ich über dieses Bild gestolpert.
Es ist Balsam, miteinander WOHL GELACHT zu haben und ich hoffe, wir haben noch viel miteinander WOHL ZU LACHEN.
Danke Doris Glaser für diesen Wunsch.

Ein – kleines – Mitbringsel aus Prag

So steht es auf der Karte, die Eva beigelegt hat, in ihrer unverkennbaren, gestochen schönen Schrift.
Nein, klein ist es Beigottnicht.
Eva war für einige Tage in Prag und wir beide hatten einen Deal.
Ihr Beitrag dazu war, mir etwas aus dieser herrlichen Stadt, die ich schon -zig Male besucht habe, mitzubringen.
Während ihres Aufenthalts ist sie in ein Lokal „gestolpert“, hat diese Fotografien von ALES DUSA gesehen und war von ihnen „verzaubert“.
Jetzt hängt eines der Werke, die mit „der Queen“ gemacht wurden, in der Galerie der Klockerei.
Was für ein Foto.
Was für ein Gesicht.
Was für eine Lebensgeschichte.
Danke für den Zauber und die Magie.

Statt Byron Bay in Eis und Schnee

Eva war Wellenreiten im Surferparadies Byron Bay — das sieht man ihr jetzt noch an, so haben auch die Fotos auf dem Surfbrett ausgesehen! Bei mir schaut’s eher kurz vor Abflug aus, aber: das ist Fliegen und Schwerelos-Sein und Spüren all der Kräfte zwischen Himmel und Erde.