Ein Zeichen für Tibet

Sie war jetzt schon viele Jahre nicht mehr an der frischen Luft, die tibetische Fahne.
Heuer war mir wieder danach, ein Zeichen für Tibet zu setzen und die Weide schien mir ein geeigneter Platz zu sein.
Jährt sich doch die blutige Zerschlagung des Volksaufstandes zum 60. Mal.
80.000 Tote gab es damals und der Dalai Lama lebt seither im Exil.
Tibet, das Dach der Welt.

Was vom Stall noch übrig blieb

Diese Aussage bezieht sich Gott sei Dank nur auf das, was ob der Schneemengen noch zu sehen ist.
Er ist sehr stabil und nach diesem Winter können wir mit Fug und Recht sagen: der hält so einiges aus.

Kugelbaum mit Schnee

Weil er eine tägliche Augenweide ist.

Wie Phönix aus der Asche

Die Mattseer Weide ist unsere Stallwächterin, einer Wallküre gleich ist sie heuer im Frühjahr in vollem Grün im Garten erschienen.

Dann kamen Schnee und Frost und übrig blieb ein verbrannter, brauner Baum, dem dieÄste zu Berge standen.

Nach einiger Zeit hat sie begonnen an allen nur erdenklichen Stellen neu auszutreiben.

Hermann hat sie dann von ihren erfrorenen/verbrannten Teilen befreit.

Jetzt ist sie wieder im satten Grün, nur die Figur ähnelt eher Josephine Baker und so tanzt sie auch manchmal mit dem Wind. Was das Leben und die Natur immer wieder auf Lager haben erstaunt und erfreut mich jedes Mal aus Neue.

Triebkraft

Es ist immer wieder ein Wunder für mich, wenn ich die Stauden,, die Bäume und die Rebzweige bei ihrem Austreiben beobachte. Wie abgestorbenes Holz sieht alles aus. Dann schieben sich grüne Knospen scheinbar durch die Rinden durch. Nur wenige Tage später sind die kleinen Blätter und Früchte da.

Die Stachelbeere hat heuer herrlich geblüht und eine zeitlang sehr viel Früchtchen getragen.Bis unsere Hühnerschar ihre herrliche Säure entdeckt haben. Zu dritt stehen sie oft um die Büsche herum, bekommen einen ganz langen Hals und üben sich im Hochsprung. Eine Handvoll zum Naschen lassen sie uns hoffentlich noch über.