Mit Emma auf Reisen

Es waren wohl die jeweiligen Wesensarten, die dazu beigetragen haben, dass Emma und ich ein Team sind, Hermann und Vega das andere.

So auch auf unseren Reisen. Emma ist für mich nach wie vor ein Traum von einem Hund. Sie kann so vieles und versteht alles. Heuer hat sie das Wort ROMA gelernt.
Mit zwei Hunden an Ostern durch Rom zu flanieren bedeutet hunderte Menschen, einige Hunde und tausende Gerüche.

Mit dem Wort Roma ist ihr erstmals gelungen an der Leine zu gehen- sie hasst Leine gehen- ohne Zug zu machen.

Ein Traum. Ein Team.

Ein Dreamteam.

Eine Frau und eine Kamera

Zwei Hunde und kein Aschenbecher.

Mehr als eine Hand zuwenig.

Tiberinsel Ostern 2018.

Ein Meer an Brennnesseln

umrundet unsere zwei Imschter Ribiselstauden, die wir von Paula, Karl und Karin zur Hochzeit bekommen haben. Das wird ein Fest: Suppe und Spinat. Reinigend und entgiftend. Allein die Wirkkraft dieses jungen Grüns ist Augenweide und Heilung.

Die Schlehen verlangen

einen Einschub in der Berichterstattung unserer Osterreise. Ein Blütenmeer erscheint von einem Tag auf den anderen.

Laut Wissenschaftlern stimmt die Formulierung: explodieren. Mit 5 bar ( 2-facher Druck eines Autoreifens) springen sie ins Leben.

Ribisel und Stachelbeere setzen ihre Früchte an.

Das jährliche Wunder Frühling.

Borgo Pirolino

Dieses Mal wollten wir uns Orvieto aus der Umgebung anschauen — dass es so eine berauschende Aussicht werden würde, war ein Glücksfall.

Der sehr nette Vermieter wartete gerne auf unsere etwas spätere Ankunft und erklärte alle wichtigen Details unserer Unterkunft: ein kleines abgeschlossenes Häuschen, mit Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer mit einem kleinen Gärtchen davor. Das beste war aber die riesige Wiese im Anschluss an den Garten: weit hinunter reichte das Gras, unsere Hunde konnten laufen wann immer sie wollten. Am Ende dieser Wiese ist Orvieto zu sehen.

Die Küche war sogar mit einfachen Zutaten wie Öl und Salz ausgestattet, das Geschirr mehr als vollständig: wir konnten also gleich am ersten Abend, es war bald recht kühl, eine Kleinigkeit kochen!

Bei der Abreise, nahmen wir dann noch zwei Flaschen des selbst gemachten Olivenöls mit: 11 Euro verlangen sie und ich fragte nach: etwa 1,5 Liter Ertrag bringt die Ernte eines einzigen Baumes in guten Jahren — sie haben 400. Da ist dieser Preis schon wieder niedrig, wenn man an all die Arbeit denkt, die da dran steckt. Und: wenn man schmeckt, wie gut es ist!

Warum sind wir eigentlich damals nach San Galgano?

An Ostern 2015 haben wir diese Abbazia das erste Mal besucht. Den Grund wissen wir beide nicht mehr. Damals waren wir im Chianti und von dort aus ist es schon einige Zeit zu fahren.
Während meiner langen Krankheit, in der es mir so ergangen ist, wie dem Mann mit dem Raben auf dem Bild von Siger Köder, ist mir eines unserer Fotos der damaligen Reise zu einem Heilungsbild geworden. Die Ähnlichkeit der Umrisse waren wohl der Auslöser dafür. Seit ich wieder in der Lage war auch nur darüber nachzudenken, dass wir vielleicht wieder einmal Richtung Süden fahren können, war dieser Wunsch: NOCH EINMAL NACH SAN GALGANO Halt, Hebstecken und Richtungsweiser.

Und jetzt bin ich wieder da.
Noch nicht ganz wieder hergestellt- aber da.

Es hat sich gelohnt, diesen weiten Weg auf uns zu nehmen, um an die Heilung und die Auferstehung erinnert zu werden und diese auch zu feiern.

Es erscheint mir wie ein Wunder.

Auch jetzt noch, im Nachhinein.

Danke Heiliger Galgano, der du das Schwert mit der Einkehr getauscht hast.

Mitten in den Weiten der Maremma: San Galgano

Ich mag diese Ruhe und diese Langsamkeit mit der wir uns abseits der Autostradas durch dieses Land bewegen. Wir haben auf all unseren Reisen durch Italien mehr Hügel, Bergstrassen und Pässe befahren als am Meer oder am Strand zu sein. Das Abgelegene, das Ursprüngliche hat es uns angetan. Bei der Routenplanung war eine Station von Anfang an klar: San Galgano. Schau mal nach, ob man dort auch übernachten kann. Gesagt und gebucht. Es war nur mehr ein Appartement frei, der Preis hat gepasst.

Auf den letzten Kilometern, wir waren inzwischen schon seit einiger Zeit allein auf der Strasse, war ich schon recht aufgeregt, ging doch ein Traum in Erfüllung: Wir werden diesen Ort nicht nur besuchen, wir werden dort auch übernachten.
Der freundliche Herr an der Rezeption, der seinen Dienst wegen uns verlängert hat, erledigte die Formalitäten und zeigte mir dann das gebuchte Zimmer im oberen Stock. Ich war sprachlos. Wir sind in einem Schloss gelandet. Großzügige, sehr geschmackvoll eingerichtete Räume. Ein riesiger Aufenthaltsraum mit Küche, zwei Schlafzimmer mit Doppelbetten, zwei Bäder.

Contenance Angelika, das lässt du dir jetzt gegenüber Hermann, der inzwischen das Auto geparkt und die Hunde versorgt hat, nicht anmerken. Diese Überraschung möchte ich auch ihm ohne Vorbereitung oder Vorwarnung überlassen. Gelungen. Einige Minuten später sind wir dann alle vier in unserer Unterkunft und können unser Glück kaum fassen.

Ja, in den Weiten der Maremma stehen eine verfallene Abbazia, ein Agriturismo und ein Ristorante. San Galgano.

San Galgano bei Nacht

Im Gasthaus waren außer uns noch ein, zwei Tische besetzt, als wir dann am Ende des Mahls auf den Vorplatz treten, sind wir ganz allein. Recht bald können wir die Hunde freilassen und uns ganz auf die Abbazia, ganz allein, inmitten der Nacht einlassen.

Erinnerungen an unseren letzten Besuch werden wieder lebendig: das Mittelschiff, mit dem Blick auf den Altar, die Seitenschiffe. Die imposanten Fenster an den Seiten und die grandiosen im Chor. Der Himmel über uns hat eine warme Dunkelheit, ein paar Wolken ziehen langsam durch, gleichzeitig fühlen wir uns geborgen und dem gesamten Weltenall gegenüber. Alles andere, alles außen, alles gestern, ist in diesem Moment nicht vorhanden. Nur jetzt, wir.

Warum mir Italien so gut tut (Teil 1)

Als Ines das letzte Mal bei uns zu Besuch war, sind sie gemeinsam auch durchs Allgäu gefahren, durch ein paar dieser kleinen Dörfer, über die Hügel mit ihren gepflegten Feldern. Schon schön, meinte sie, aber ihr sei das alles viel zu gerade, viel zu sauber, viel zu perfekt, starr, nicht lebendig.

Wenn wir ins Piemont fahren, über die Schweiz, gibt es da diesen Grenzübergang am Lago Maggiore, wo derselbe See, dasselbe Ufer sich von schweizerisch zu italienisch verwandelt: plötzlich ist der Straßenrand etwas unbefestigter (und nicht bis zum letzten Zentimeter an den Fels asphaltiert und offensichtlich jeden Tag gekehrt), die Beschilderung nicht mehr immer ganz gerade, und der erste Ort, an dem wir immer gerne halt machen, Cannobio, mit einer Uferpromenade, die auch bereits eindeutig italienisch ist.

Es ist hier überall zu spüren: eine Gelassenheit, die sich auch an den Äußerlichkeiten zeigt, die so bleiben dürfen, wie sie sind: viele Hausfassaden etwa. In diesen Häusern befinden sich die herrlichsten Läden oder Wohnungen.

Und genauso gelassen werde ich immer mehr, wenn wir dort sind. Es muss nicht alles (äußerlich) perfekt sein, und ich muss es auch nicht.

Es gibt Wichtigeres, etwa den sorgsamen Umgang mit Lebensmitteln und Essen. Aber das wird Teil 2.

Ankunft und Essen in San Galgano

Die Fahrt von Santa Margherita nach San Galgano haben wir auch wieder bewusst nicht auf der Autobahn geplant: bis nahe Pisa auf der SS1, der Via Aurelia, dann dem Arno entlang bis Pontedera, um dann nach Süden über Volterra ins Val d’Elsa zu kommen.

Entlang der Route kommen wir an Orten vorbei, an denen wir schon waren: am Passo del Bracco, an dem ich vor zwei Jahren mein iPad liegenließ (und von La Spezia aus wieder holen fuhr), bei Sonnenuntergang sind wir dann in Volterra. Es wird mit der Ankunft knapp werden, die Rezeption ist nur bis acht besetzt, nach einem Anruf von Angelika teilt der freundliche Rezeptionist mit, er wäre für uns bis halb neun im Haus. Wir fliegen über die Hügel, immer mehr dämmert es.

Plötzlich, vielleicht 20 m von uns entfernt sehen wir eine ganze Herde von Wildschweinen: sie laufen frei auf der Wiese herum, spielen oder raufen, und scheinen sich von uns überhaupt nicht gestört zu fühlen. Noch einmal später werden uns Wildschweine begegnen: die hier sind die ersten unseres Lebens! Wir schaffen es auf fünf nach acht, der Rezeptionist ist die Liebenswürdigkeit in Person und unsere Unterbringung ist sagenhaft.

Am Abend können wir dann auch noch im Restaurant essen: die Kellnerin sieht mich an und ergänzt auf meine Bestellung “Pappardelle” sofort “al cinghiale?”. Nein, heute sicher nicht. “Al fagiano” gibt’s als zweite — erste — Wahl. Angelika wählt eine Ribollita, die so gut schmeckt, dass meine Vorsätze, wieder einmal eine zu kochen, zu Schwüren werden. Am Ende ein Grappa für beide. Nach einem Rundgang um die Abtei in der Stille und Kühle der Nacht erwartet uns tiefer, seliger Schlaf: den Kaffee in der Früh kann ich selbst zubereiten!

Angelika hat schon am Vortag “Math”-Biere im angeschlossenen Laden entdeckt: ein Wiedersehen mit unserer ersten handfesten Begegnung mit italienischen birre artigianale — lange bevor es Craft-Biere bei uns überhaupt gab.

Ich hab dann noch etwas Proviant für die Reise gekauft — Salami und Schafkäse, göttlich, wir hatten noch Tage danach davon.

Santa Margherita Ligure

Dieses Kleinod in Ligurien haben wir uns ausgesucht, um auf unserer Reise auch ans Meer zu kommen. Die Promenade hat immer noch diesen einladenden Charme. Zum Flanieren, zum Sitzen und zum Ratschen, zum Leute und Schiffe schauen. Genussvoll bin ich zumindest bis zu den Knien ins noch recht frische Meer.

Wir gehen nach Morimondo

Für den Sonntag hatten wir einen Weg von der L’aia aus ausgesucht, der abseits von Straßen manchmal auch über Wege zwischen den Feldern entlang des Naviglio Grande bis Castelletto — erste Rast –und entlang des Naviglio di Bereguardo  bis nach Morimondo führt.

Der Naviglio Grande, im 12. Jahrhundert erbaut, bezieht sein Wasser aus dem Ticino, also dem Lago Maggiore und fließt bis ins Zentrum von Mailand, der Darsena; der Naviglio di Bereguardo (zu Beginn des 15. Jahrhunderts zur Bewässerung erbaut) zweigt von diesem ab und wurde zur Bewässerung und zur Schifffahrt benutzt: beeindruckend geht man an einer großen Schleuse vorbei, die mehrere Meter überbrückt.

Auf den Zwischenstücken waren wir allein, eine herrliche Ruhe und, vor allem, herrliche Wärme und Sonne begleiteten uns. Die Hunde konnten oft frei herumsausen. Entlang der Kanäle waren am Wochenende viele Radfahrer unterwegs, für die das genauso genussvoll sein musste.

In Morimondo freuten wir uns dann auf die Trattoria San Bernardo, direkt auf dem Platz neben der Abtei: sie hat sich der Verarbeitung lokaler Produkte verschrieben, auf der Speisekarte findet man viele typische lombardische Gerichte. Wir waren vom Spargel-Flan und den Tagliatelle mit Wildschwein-Ragout begeistert, danach verkosteten wir verschiedene Salami lokaler Erzeuger (unglaublich gut!). Ich hatte noch Hunger genug, um den Hirsch mit Polenta aus Rovetta zu genießen und die Nachspeise, Millefoglie mit Erdbeeren restlos zu verspeisen. Sehr, sehr gut!

 

Das alles braucht seine Zeit. Wir haben uns vorgenommen, für den Heimweg ein Taxi rufen zu lassen, ich denke nicht weiter darüber nach. Als sich dann schon der Sonnenuntergang ankündigt, gehe ich in die Gelateria Repossi am Platz (Piazza San Bernardo 5) und bitte eine der beiden Inhaberinnen darum, mir ein Taxi zu rufen. Sie ist sehr hilfsbereit und ruft für mich eines aus dem Ort an. Das nicht abhebt. Dann eines in Abbiategrasso. Das keine Zeit hat. Dann eines in Mailand! Das schon kommen würde, in frühestens einer Stunde und um ein Vermögen. Wir können nur mehr zustimmen, unsere Stimmung ist aber schon recht missmutig. Wir warten und warten, es wird immer kühler. Dann endlich kommt der Anruf: auch das Mailänder kommt nicht!

Die Inhaberin überlegt kurz, es ist inzwischen acht Uhr abends und bittet uns zu warten: sie käme gleich wieder und wenige Minuten später fährt sie mit ihrem recht kompakten Kleinwagen vor: wir sollen einsteigen, sie und ihre Schwester machen jetzt das Taxi, kein Problem: nach Cassinetta — bitte sehr! “Non c’è niente qui”, sagt sie kopfschüttelnd lachend über ihren Heimatort und erzählt uns, dass in Morimondo zwar am Wochenende viel los sei, aber sonst eben nichts, gar nichts.

Inzwischen brettern wir schon mit einem Hunderter über die 6oer-beschränkte Bundesstraße, die beiden vorne amüsieren sich über ihren Aushilfsjob, wir hinten sind zu viert gut verpackt: auch die beiden Hunde sitzen halb auf der Rückbank, halb auf uns. Ein paar Sätze tauschen wir aus, dann sind wir schon in Abbiategrasso und rauschen durch den Kreisverkehr: “Jetzt wissen wir nicht mehr, wohin genau ihr müsst!” rufen die beiden! “Destra” stammle ich, “Sinistra” und dann “Dritta!”, einige Male. Als wir ankommen versuche ich ohne jede Chance, den beiden etwas zu geben, sie zum Abendessen oder eine Flasche Wein zu überreden.

Es bleibt uns also nur mehr, uns herzlichst zu bedanken. Hiermit noch einmal. Grazie, grazie mille!

Una passeggiata in Abbiategrasso

Nach langer Zeit haben wir uns wieder getroffen — herrlich! Auf ein paar Getränke, wunderbare stuzzichini. Dann ein Schlendern durch die ruhigen Gassen, ein Einkauf beim Gemüsehändler, entspannter kann ein Samstagnachmittag nicht sein.

Le Terrazze sul Mare — mit Blick auf den Golfo del Tigullio

Ans Meer, unbedingt auch ans Meer! Das war einer meiner Sätze, als Ziel suchten wir Santa Margherita aus, Angelika war dort vor 18 Jahren mit Lisa bei Adela: damals hat sie den Urlaub mit Schilling und Lire begonnen und am Ende mit Euro bezahlt!

Wir haben den Weg von Abbiategrasso dorthin über den Appenin über Bobbio ausgesucht, in das Val Trebbia. Ein paar Kilometer weiter in Marsaglia teilt sich der Weg und wir fahren links ins Val d’Aveto, die direkte Verbindung zu Chiavari an der ligurischen Küste. Sehr, sehr schnell liegen die letzen Gebäude hinter uns, die Straße wird schlechter, schmäler, teilweise in den Fels hineingehauen mit großem überhängendem Felsblock darüber. Tief unten fließt ein wilder Fluss, manchmal mit weiten Kiesbänken, dann wieder schmal und tiefgrün. Das Baum- und Buschwerk wird auch immer wilder, dass hier Wildkatze und der italienische Wolf heimisch sind, überrascht nicht mehr. Nach dem Pass — einem Fischerparadies mit ein paar wenigen Häusern — wird’s wieder langsam grüner und wir schlängeln uns hinaus. Hemingway soll hier gefischt, vor allem aber auch den Wein außerordentlich gut gefunden haben und angeblich am Ende in einem Jeep recht tollkühn dieses wilde Sträßchen wieder hinausgefahren sein.  Wir fahren in die andere Richtung an immer mehr Ferienhäusern vorbei und sind dann plötzlich da: eine pulsierende, vom Feierabendverkehr verstopfte Stadt, in der wir langsam im Strom mitgleitend in Zaglio die Abzweigung nach oben erwischen. Nach immer noch einer Kehre glauben wir uns schon falsch, als ein Wegweiser die “Terrazze sul Mare” ankündigt. Am Ende einer Straße nur ein paar wenige Parkmöglichkeiten und: eine Stiege.

Etwa 100 Stufen sind’s, bei der ersten Begehung (mit den ersten Gepäckstücken, noch zweimal muss ich auf und ab) verfluche ich ab den ersten paar Dutzend jede einzelne: am nächsten Tag werde ich jede davon loben: ein derart besonderer Ort erwartet uns dort oben. In diese steilen Hänge sind Terrassen angelegt, mit Steinwänden, immer wieder mit Durchgängen. Dann eine große Terrasse mit Tischen, die nach den beiden Häusern, in denen die Zimmer untergebracht sind, noch einmal breiter wird. Unser Zimmer ist umwerfend: mit einer großen Terrasse, auf die man aus einem liebevoll mit edlem Stein und Holz gestalteten gemütlichen Zimmer tritt. Wenig später erkundige ich mich nach der versprochenen Möglichkeit Abend zu essen: normalerweise, wird mir gesagt, würden das alle gemeinsam neben der Küche einnehmen (das sehe ich später — sehr familiär!), wir aber brauchen an diesem Abend Ruhe: auf einem Tablett trage ich das frisch Gekochte (unglaublich gut!) auf unsere Terrasse, mit einer Flasche Hauswein (sehr gut!) unter Sternenhimmel blicken wir hinaus auf’s Meer und können unser Glück kaum fassen!
Nach guter Nacht müssen wir leider schon weiter, hier könnten wir es fein einige Tage aushalten!

Die L’Aia bei Abbiategrasso

Nach nur 7 Stunden- so schnell haben wir diese Strecke noch nie bewältigt- sind wir in unserer ersten Unterkunft angekommen. Endlich wieder einmal in der L’Aia.

Hier zu Gast zu sein, heißt eintauchen in eine Welt der Herzlichkeit, des Wohlwollens, des Naviglio, der Naturverbundenheit, gepaart mit geballtem Wissen um altes Getreide und altes Saatgut. Eine Oase der Vielfalt, der Kreativität, der Koch- und Backkünste. Wie in den Jahren vorher tauschen wir nicht nur spezielles Saatgut aus. Gelebte Freude des Wiedersehens.