Die vierte Mahd

Im Juni haben wir das vierte Mal gemäht und sind mit dem Resultat sehr zufrieden.

Ich hab dein Knie gesehen

So schauen sie aus meine Knie, wenn ich mit der kleinen Sense am Weg bin um die schwer zugänglichen Ecken unseres Rasens zu sensen. Dafür kann sich das Heu dann sehen und erst recht riechen und schmecken lassen.

Heubett

Cipollino freut sich sehr, dass wir das Heu heuer anders trocknen müssen.

Der Duft

von frisch gemähten Wiesen und trockenem Heu umgibt uns während wir bereits das Frühstück draußen genießen. Die erste Mahd haben wir einarbeiten lassen, sprich am Boden getrocknet. Das Ergebnis ist ein gut gefestigter Grund. Die zweite und dritte Mahd wurde gestangert und wird jetzt bald wieder einen gebührenden Platz im Heuschober erhalten. Die Küken, die noch im Schupfen schlafen, werden heute übersiedelt.

Letzte Trocknung

Cipollino liebt es, im Heu zu schlafen und zu dösen.

Heuer schneide ich alle Heilkäuter, die im Überfluss wachsen mit, trockne sie getrennt und arbeite sie dann ins Heu ein: Spitzwegerich, Brennnessel, Oregano- so werden alle Heilkräfte und Stärkungsmittel für den Winter gleich mitgeliefert.

Anscheinend

gehört das Sensen und das dazugehörige Dengeln zum UNESCO Kulturerbe. Wer sich damit näher oder öfter beschäftigt kann das wohl auch verstehen. Seit wir einen Rasen haben wird bei uns mit den Sensen, der großen und der kleinen gemäht. Das Heu wird aufgestangert und für die Wintermonate eingelagert. Wie es seit jeher der Brauch ist. Jetzt war es an der Zeit, die Sensen wieder in gute Ordnung zu bringen, sprich zu dengeln. Hermann hat den kleinen Hackstock mit dem Dengeleisen versehen, und mit dem entsprechenden Hammer die Klingen wieder geschärft. Kaum war er mit der Arbeit fertig, musste Oskar den Dengelstock ganz genau unter die Lupe nehmen. Man weiß ja nie. Jetzt können wir unser Gras wieder sensen, stangern und einlagern. Detail am Rande: den Rasenmäherwahn, der entsprechende Spritverbrauch und das Wegwerfen von Gras ist uns beiden ein Ärgernis.

Woher ?

Woher kommt wohl dieses nicht auszurottende Vor-Urteil, dass im Außerfern NICHTS wächst?

Bei uns gedeiht Mais, Getreide allerlei Art, Erdäpfel, Karotten und Zucchini- um nur diese Bilder zu benennen. Vom Heu können wir uns heuer kaum erwehren- wir mähen das 6.Mal!!

Und es ist nicht der beste Sommer von den Wetterbedingungen her.

Dennoch wird im Bezirk NICHT angebaut. Die Beziehung zum Boden und Erde scheint sich zu verlieren. SCHADE!!!! Sehr schade!