Schau, der passt zu dir

Beim Ordnen und Sortieren all der verschiedenen Einmachgläser ist Hermann auch dieses Exemplar untergekommen. Es gab also auch eine Marke namens Phönix. Der Schriftzug aus den 50ern – alleine darüber habe ich mich gefreut.

Noch mehr über die Botschaft: Phönix aus der Asche.
Oder um es mit Tante Poldi zu sagen: #Phönixausderflasche.
Bin schon recht gespannt, welche Inhaltsstoffe die größte Heilwirkung haben.

Qualitätskontrolle

Was die beiden da wohl machen?

Genau, Qualitätskontrolle.

Was machen wir mit den Kompotten, dem Apfelmus, den Schwarzwurzeln, den Ringlotten, die seit 30!!!!! Jahren in Weckgläsern sind?

Kosten.

Qualitätskontrolle: Für uns? Für die Hennen? Für den Raben? Für den Kompost?

Hunde waren nicht als Option dabei, was Vega als sehr ungerecht empfunden hat – weiß doch jeder, dass Hunde Apfelmus und Zwetschgenkompott mögen.

Einwecken oder Frauenlob

Nicht nur das Fermentieren erlebt eine Wiederentdeckung, auch die Methode des Einmachens erfährt frischen Aufwind. Wie gut, dass wir im Laufe der vielen Jahre jede Menge dieser Gasbehälter gesammelt haben. Im Sommer haben wir noch einmal Nachschub von Reini und Tini bekommen. An allen Ecken stehen bei uns solche Gläser, die so viel Wertvolles sicher und gut aufbewahren. Vom Tee bis zu den Bohnen, von eingelegten Radieschen bis hin zu eingemachten Suppen. Meine Mutter hat mir vor kurzem erzählt, dass ihre Patin, die berühmte SIRAPUITGOTI sogar Gulasch und Schnitzel auf diese Art haltbar gemacht hat. Dass es neben den allseits bekannten Marken WECK und REX auch noch die Firma FRAUENLOB gab, weiß ich seit der Sommerlieferung und die Variationen, was die Deckel betrifft, geht fast schon in den zweistelligen Zahlenbereich.

Einmachgläser

Wir haben von Reinis Eltern Einmachgläser geschenkt bekommen: kleine, große, leere, volle – aus allen Zeiten, viele Fabrikate: Flachrand, Schliffrand, Rollenrand, Rundrand – Rex (damit sind wir aufgewachsen), natürlich Weck, aber auch Exoten wie Union, Gerrix, Schwerter, Siemens, und: Frauenlob!

Nach einer ersten Sichtung ging es ans Reinigen und Sortieren der leeren Gläser. Bald kommen dann die vollen dran, Jahrgangskompotte aus dem 85er Jahr sind auch dabei  – ich bin sehr gespannt, wie die schmecken!

Auf jeden Fall ist das aber ein Schatz: die vielfältigen Vorteile des Einlegens und Einkochens sind für uns schon lange Grund genug, Gemüse aber auch Gekochtes und auch Kuchen “im Glas” zu konservieren. Nun hat unsere Familie von Gläsern vielfältigen Zuwachs aus naher und ferner Verwandschaft erhalten.