Gartenmeditation: Die Hopfenhöhle

Jedes Gartenjahr bringt immer wieder aufs Neue spezielle und besondere Plätze hervor.
Heuer hat sich der Hopfen wie eine große Schutzhöhle um den Stangen gewickelt.
Maxi weiß diesen Platz sehr zu schätzen und hält dort gern sein Mittagsschläfchen.
Mich lädt dieses Gebilde immer wieder zum meditieren ein…
Es verbreitet Ruhe und Langsamkeit.
Nichts läuft mir davon.
Es ist ein Kommen und ein Gehen…
Ein beschützt und behütet sein…
Nichts kann mir passieren.

Brauerei und Schloss-Stuben Starkenberg

Anlässlich des 80ers von der Waltraud waren wir wieder einmal bei der Brauerei Schloss Starkenberg. Der Platz vor der Schloss-Stuben ist in diesem Sommer herrlich, wir sind mit Herlinde und Familie dort gesessen, haben geratscht. Das “Heimat-Bier” (trotzdem trinken!) ist wirklich gut!

Auf der Tagesempfehlung waren Tagliatelle mit einer Soße aus Pilzen und Salsiccia. Eh schon jedes von beiden anziehend, die Kombination unwiderstehlich. Die flotte Kellnerin hat bei meiner Bestellung wissend gelächelt.

Und: es schmeckte tatsächlich sagenhaft! Schon wieder: ein kleiner Urlaub, so hab ich das bis jetzt nur in Italien gegessen…

A so a Tant, wenn man håt

rettet den Tag, manchmal die Woche, und ist gute Begleitung durch alle Zeiten.

Heute kam ein Paket an, ganz unverhofft, die Absender waren klar. Aber was war drin?

Beim ersten Flascherl war dann die Erinnerung wieder da: Andreas hatte eine Besprechung eines Braugasthofs, dem “Hopfen und Schmalz“, entdeckt und uns geschickt. Wir haben nachgelesen und gestöbert und das dann gleich an die Herlinde-Tante weitererzählt, weil: ganz in ihrer Nähe!

Und heute schickt sie uns zum Probieren (und Verlocken!) gleich ein paar Kostproben. Fantastisch! Wir können’s schon fast nimmer erwarten, bis das alles gut gekühlt ist.

Und bis wir uns wieder einmal auf den Weg machen können, ostwärts, um uns dort wieder zu treffen und gemeinsam zu genießen! Beides sooo verlockend!

Bibel und Bier

Ja, die haben in meinem Fall einiges miteinander zu tun.
Eine Gruppe gestandener Weiberleit, die sich seit fast 30 Jahren monatlich trifft, hat herausgefunden, dass wir sehr neugierig auf allerlei Brauarten sind.
Neben einem feinen Mittagessen und einem gemütlichen Spaziergang bin ich mit einer Kiste voller Bierspezialitäten, einem Bierkochbuch und einem Bierkuchen reich beschenkt wieder Heim gekommen.
Yamas!

Glückliche Biere von freilebenden Brauern

Und weil ich gerade über Besuche und Begegnungen schreibe passt dieser Beitrag dazu.
Die „Freisinger“- Claudia, Robert und die Mädels waren da und wie so oft haben wir gemeinsam einige der Freuden des Lebens erlebt.
Neben den Gesprächen, der Herzlichkeit, der Verbundenheit und dem Lachen haben wir uns hauptsächlich mit Essen und Trinken beschäftigt.
Und wir haben wieder einige Spezialitäten der bayrischen Braukunst bekommen.
Allein die Etiketten zeugen von der Freude an Hopfen und Malz.
GOTT ERHALTS.

Die Elsbeere

Seit einigen Jahren steht ein Elsbeerbaum in unserem Garten, bis heute hat er noch kein einziges Mal geblüht.
Es hat so den Anschein, als ob diese Wildfrucht gerade recht aktuell ist.
Das heurige Waldbier ist ein fruchtiges Rotbier der Elsbeere und schmeckt sehr gut und im Falter gab es neulich einen Bericht über das Elsbeerreich und das Elsbeerhaus.
Vielleicht motiviert das unseren Baum im nächsten Frühjahr doch einmal Blüten zu treiben.

Extra Pale Ale aus Australien

Das letzte hatten wir am Heiterwanger See verkostet, dieses versprach als “Extra Pale Ale” eher anspruchsvoll zu sein, vielleicht extra bitter vom vielen Hopfen.
Ganz im Gegenteil offenbarte es sich als sehr weiches, angenehmes Bier, das in seiner Leichtigkeit auch noch exotische Fruchtnoten wie Maracuja mitbrachte. Sehr fein!
Wer genau schaut, wird am Etikett auch noch ein Surfbrett erkennen. Was für ein Zufall!

Diesen Platz hat sie sich ausgesucht

In all den drei Monaten der Krankheit, der Genesung, der Hege, der Pflege, der Sorge und der Hoffnung ist sie nie bis zur Quitte gegangen.
Erst an ihrem letzten Tag und die Nacht vorher im Traum.
Ergo gab es nur einen Platz, um dort das Grab von Fany anzusiedeln.
Bei der Quitte.

Der alte Griller, der seine Farbe schon lange von metallgrau in rostbraun geändert hat, war das geeignete Behältnis.
Zahlreiche Grabbeigaben, die uns — sie und mich — in den letzten Monaten begleitet haben, sind beigelegt.
Zwei leere Flaschen von Starkbieren- ein starkes Wesen braucht ein starkes Bier- geben dem Herzen Halt.

Sogar die Quitte hat uns an ihrem Sein und ihrem Wissen teilhaben lassen.
Pfiati Captain und komm gut heim.

Ob deis Bier bei dem Wetter hilft?

Neben grässlichem Wetter gibt es wirklich auch grässliche Etiketten.
Hoffentlich schmeckt es nicht den Namen entsprechend.

Geteilte Freude

Wir haben uns sehr über diese doch sehr speziellen Biere gefreut. Hofbräu Kaltenhausen haben wir schon vor einigen Jahren durch einen ehemaligen Schüler kennengelernt. Jetzt haben wir Nachschub bekommen, einen Teil der 200 Jahre Stille Nacht Kollektion. Auf der Rückseite sind auf den Etiketten die einzelnen Strophen abgedruckt. Jene aus der Urfassung, die uns so gut gefallen haben, sind mit dabei.
Und wenn der Winter sich weiterhin so zeigt, haben wir fast ein stimmiges Ambiente, um eines davon zu verkosten.

Von meinem iPad gesendet

Motto für die kommenden Wochen

Von meinem iPad gesendet

Ob dieses Bier direkt vom Himmel kommt?

Zumindest hat es einige tausend Flugkilometer und dabei wohl auch einige tausend Höhenmeter hinter sich, bis es in der Klockerei auf dem Tisch gelandet ist.
Eva hat es für Hermann aus dieser Brauerei, die sich besucht hat, mitgebracht.
Ein Engele mit einem Bierkrug in der Hand ist das Logo dieser Firma.
Ja, wenn das keine Bereicherung für den Bierkeller der Klockerei ist, dann PROST.

Sonntagsbrunch

Den haben wir uns nach dieser Woche redlich verdient.
Was für eine Wohltat, dem Schneegestöber beim Flocken zuzuschauen und dabei „Leib und Seele zusammenhalten“.

Das Christkind hat sich verflogen

Trotz all der widrigen Wetterbedingungen hat es es aber trotzdem geschafft, das Paket vor die richtige Haustüre zu legen.
Es war ein freudvolles Auspacken und jedes Geschenk knüpft an all das gemeinsam Erlebte an.
Ein sehr tragendes Netzwerk.
Alleine wenn ich daran denke, wie Hermann ob des Anblicks auf die Amper ins Schwärmen geraten ist.
Schau, die Amper.
Jetzt fahren wir wieder über die Amper.

Da bin ich jetzt mal gespannt, wie ihm der Hopfenbazi vom Amperbräu schmeckt.
Das Isarkindl erinnert mich an unsere ersten Brauversuche.
Was es alles für Ideen und kreative Köpfe gibt.

In Biersocken zum Gaudetesonntag

Gaudete- Freut Euch!
Der dritte Adventsonntag ist der sogenannte Gaudetesonntag.
Der Sonntag der Freude.
Und wie wir uns gefreut haben, schon ein paar Tage vorher, als ein Paket abgegeben wurde.
Und dann erst beim Öffnen.
Biersocken, liebevollst gearbeitet waren ein Teil des Inhalts.
Wir freuen uns schon auf den Sonntag, wenn wir in diesen Kunstwerken mit unserem Schlafbier anstoßen.
Hoffentlich haxeln wir uns dabei nicht.
Und wer weiß, vielleicht wird sogar der Neujahrswalzer diesmal in diesen Socken getanzt.
Asterixleser wissen sicher um die Passagen, wenn Obelix, jedesmal wenn er Kleopatra sieht, in Verzückung gerät und immer wieder stammelt:“ Die Nase, diese Nase.“
So ähnlich ergeht es mir mit der Ferse dieser Handarbeit: Die Ferse, diese Ferse- sie hat es mir echt angetan.
Danke für soviele Momente der Freude.