Pforzheim ist eine Goldstadt

und feiert heuer 250 Jahre. Dieses Wissen hat mir mein heuriger Adventkalender in Haus gebracht. Bereits zum zweiten Mal lassen wir uns von den Kalea- Bierkalendern durch den Advent begleiten. Kreativität innen wie außen und immer was zum schmunzeln dabei.

Ein Knopf als Kronenkorken und Stoffmuster vom Schneider.

Was sich da jede Kleinbrauerei immer alles einfallen lässt.

Jede Flasche hat eine Geschichte auf Lager.

Erinnerungen an Claudia und Robert und Neuentdeckungen. Mei, kann das Leben vielseitig sein.

Das kann doch eine Rose nicht erschüttern

Weder die Schneefälle der letzten Wochen noch Väterchen Frost haben bei den Rosen einen Winterschlaf ausgelöst. Die knospen und blühen immer noch vor sich hin. Lichtblicke im schneebedeckten Garten.

Heuer haben wir rechtzeitig Vogelfutter in unsere Sträucher und Bäume gehängt. Dafür bekommen wir jetzt täglich allerlei zum Schauen und Staunen geboten.

Dafür haben wir das haben nicht rechtzeitig in Haus gebracht. Jetzt haben wir FROZEN BEER.

Ein Bier, das nach Sommerwiese schmeckt

Es gelingt uns recht gut, den neu erprobten Alltag zu leben und vor Sonnenuntergang die Gartenhandschuhe und die Schaufel beiseite zu legen, um den Feierabend zu zelebrieren. Auf der oberen Terrasse. Ein lauschiger Ort der von Kräuterduft erfüllt ist, Sonne auf der Haut und diese Ruhe AM ENDE DES TAGES( der musste jetzt sein). Dazu ein Glas kühles Bier, das wahrlich so schmeckt wie es heißt: Sommerwiese. Wia a Zuckerle.

Affogato al birra nera

In unserem Stammcafé “Dicianove” gab es heute eine Premiere (die Idee kam von Angelika): einen Affogato im herrlichen, wuchtigen, schwarzen “Noctus 100” von Riegele, das eh schon so viele Kaffee und Schokoladenoten hat, dass sich die Kombination anbietet: die Kugel Vanilleeis löst sich im schäumenden Eintauchen teilweise auf, ein Teil des Biers bleibt und beim Genießen ist es schwer zu entscheiden, ob der schaumig cremige Beginn oder der feinherbe Abgang großartiger ist. Wird wohl kaum mit einem anderen Schwarzbier funktionieren, also: Noctus kaufen: schmeckt am besten am Tag und besonders auch so!

Unser Bierkeller

ist seit gestern wieder um eine Nation reicher. British – very British. Danke Gabi!

Herzerfrischend

war der Besuch der “Freisinger” am letzten Wochenende. Ein Tragerl Bierhandwerk haben sie uns mitgebracht und allein die Etiketten erzählen Geschichten oder deuten auf den Inhalt der Flaschen hin.

Ja und hier ist die Fantasie der Leser gefragt: Was haben sie da gemacht? Darüber wird Hermann noch einen Beitrag schreiben. Viel Spaß beim Rätseln.

Hofbräu Kaltenhausen

Martin hat uns dieses Bier schon einmal empfohlen, Bianca hat es jetzt zu uns gebracht: ein Bier aus dem Hofbräu Kaltenhausen, der ältesten Brauerei Salzburgs. In diesem Fall eine limitierte Sonderedition (schade! die würden wir immer wieder kaufen), ein starkes, sehr hopfenlästiges Bier: schmeckt eigentlich wie ein IPA, aber unvergleichlich frisch: es duftet nach Blumen, Früchten, langem Pfeffer (und natürlich nach frischen Hopfenzapfen ;-). Beim Trinken hätten wir getrocknete Aprikosen erschmeckt, die Brauer selbst sprechen auf ihrer Seite von Melone — auch wahr.

Unglaublich gut, uneingeschränkt zu empfehlen und: schnell besorgen, vielleicht gibt’s das nur heuer!