Die Guten ins Töpfchen

und alles andere ins Kröpfchen der Hennen. Noch ein Nachtrag zum Kraut. Dieser Arbeitsschritt soll bei der Ernte und der Verarbeitung von Kraut nicht unerwähnt bleiben. Fein säuberlich geteilt in Blätter und Herzl, der Rest gehobelt oder geschnitten. Und der Rest vom Rest als Gutele für die Hennen. Und wie sie das mögen, nein, es zerreißt sie nicht…:-))

Weißkraut, Rotkraut, Blaukraut, Sauerkraut

In den letzten Jahren habe ich nur Weißkraut angebaut, um daraus dann Sauerkraut zu machen. Immer einen Keramikgärtopf voll. Heuer habe ich das erste Mal auch Blaukraut/ Rotkraut gesetzt. Ein herrliches Farbenspiel, das diese Köpfe beim Wachsen an den Tag legen.

Vier verschiede Varianten, diese unterschiedlichen Krautköpfe einzulegen, haben wir heuer ausprobiert. Nicht mehr im großen Gärtopf, sondern in 2l Einmachgläsern. Auch hier zeigt sich die Farbenpracht dieser Gewächse. Wir freuen uns schon auf KRAUTFECKERLN in verschiedenen Farben und Geschmacksrichtungen.

Aus allen Poren

Täglich schüttet es mindestens einmal wie aus Kübeln. Die Kraut”köpfe” wachsen in die Höhe, wollen durch die Abdeckungen, haben aber keine Ruhe zum Kopfen. Das werden heuer Krautstauden.

Und beim Kompost wächst neben Kürbis und Zucchini alles Mögliche aus den Öffnungen. Begrünter Komposthaufen mit Mohn, Nachtkerze, Brotklee, Klee und Unkraut.

Die Gärtöpfe

und die Beschwersteine sind bereit, um die heurige Krauternte in Empfang zu nehmen.

Obwohl die Hennen illegalerweise zwei Krautköpfe als Naschereien auserkoren haben, kann sich die 2015er Ernte sehen lassen.