Pfingsten 2018

Nach 50 Tagen haben wir es endlich geschafft, die Beiträge über unsere Osterreise zu schreiben. Zumindest im Überblick, in der Hoffnung, dass uns all die Geschichten dann doch wieder einfallen. In diesen 7 Wochen haben die Pflanzen viel Wärme und Sonne erhalten und es sprießt an allen Ecken und Enden. Vielversprechend und verheißungsvoll.

Geteilte Freude

Ich kann mich gar nicht sattsehen an der Engelwurz. Bis ich alle Feinheiten dieser Heilpflanze entdeckt habe, vergeht oft eine ganze Weile. Vielleicht hat es ja doch etwas mit der Namensgleichheit zu tun. Obwohl in der Botanik wird sie Archangelika/Erzengel genannt. Diesbezüglich bestreite ich eine Ähnlichkeit. Wenn sich dann noch die Bienen in ihr tummeln, weiß ich nicht, wer gerade die größere Freude mit unserer Türwächterin hat.

Es dschungelt

Wenn das mit dem Regen und den passenden Temperaturen so weitergeht gleicht unser Garten bald einem Dschungel.

Die Mauerkatze wächst schon in den Stall,, Efeu und die Merlotrebe geben den Blick auf den Untergrund nicht mehr frei. Und der Engelwurz hat die 2,50m Marke erreicht.

Engelwurz oder Angelika

Jetzt wächst sie langsam in Richtung zweiter Stock, diese Heilpflanze. Die ersten “Blüten” sind da und so der Sommer will, werde ich im Herbst die Samenkörner durch die Flockenquetsche lassen und mich an diesem herrlich süßlichen Duft, der auch in den Wurzeln steckt, erfreuen.

Engelwurz

Vor vielen Jahren habe ich schon einmal den Versuch gemacht, eine Angelika- eine Engelwurz in meinem Garten heimisch zu machen. Aber nach einem Jahr war sie nicht mehr da. Bei unserem letztjährigen Besuch in Maria Bildhausen habe ich mir wieder eine mitgenommen. Sie hat den Winter gut überstanden und wächst gerade Richtung Himmel, wo sie doch für ihre Wurzeln so bekannt ist.