Diesen Platz hat sie sich ausgesucht

In all den drei Monaten der Krankheit, der Genesung, der Hege, der Pflege, der Sorge und der Hoffnung ist sie nie bis zur Quitte gegangen.
Erst an ihrem letzten Tag und die Nacht vorher im Traum.
Ergo gab es nur einen Platz, um dort das Grab von Fany anzusiedeln.
Bei der Quitte.

Der alte Griller, der seine Farbe schon lange von metallgrau in rostbraun geändert hat, war das geeignete Behältnis.
Zahlreiche Grabbeigaben, die uns — sie und mich — in den letzten Monaten begleitet haben, sind beigelegt.
Zwei leere Flaschen von Starkbieren- ein starkes Wesen braucht ein starkes Bier- geben dem Herzen Halt.

Sogar die Quitte hat uns an ihrem Sein und ihrem Wissen teilhaben lassen.
Pfiati Captain und komm gut heim.

Geteilte Freude

Wir haben uns sehr über diese doch sehr speziellen Biere gefreut. Hofbräu Kaltenhausen haben wir schon vor einigen Jahren durch einen ehemaligen Schüler kennengelernt. Jetzt haben wir Nachschub bekommen, einen Teil der 200 Jahre Stille Nacht Kollektion. Auf der Rückseite sind auf den Etiketten die einzelnen Strophen abgedruckt. Jene aus der Urfassung, die uns so gut gefallen haben, sind mit dabei.
Und wenn der Winter sich weiterhin so zeigt, haben wir fast ein stimmiges Ambiente, um eines davon zu verkosten.

Von meinem iPad gesendet

Ob dieses Bier direkt vom Himmel kommt?

Zumindest hat es einige tausend Flugkilometer und dabei wohl auch einige tausend Höhenmeter hinter sich, bis es in der Klockerei auf dem Tisch gelandet ist.
Eva hat es für Hermann aus dieser Brauerei, die sich besucht hat, mitgebracht.
Ein Engele mit einem Bierkrug in der Hand ist das Logo dieser Firma.
Ja, wenn das keine Bereicherung für den Bierkeller der Klockerei ist, dann PROST.

Das Christkind hat sich verflogen

Trotz all der widrigen Wetterbedingungen hat es es aber trotzdem geschafft, das Paket vor die richtige Haustüre zu legen.
Es war ein freudvolles Auspacken und jedes Geschenk knüpft an all das gemeinsam Erlebte an.
Ein sehr tragendes Netzwerk.
Alleine wenn ich daran denke, wie Hermann ob des Anblicks auf die Amper ins Schwärmen geraten ist.
Schau, die Amper.
Jetzt fahren wir wieder über die Amper.

Da bin ich jetzt mal gespannt, wie ihm der Hopfenbazi vom Amperbräu schmeckt.
Das Isarkindl erinnert mich an unsere ersten Brauversuche.
Was es alles für Ideen und kreative Köpfe gibt.

Es liegt wohl an diesen Tagen

und an diesen Momenten, dass ich die Beiträge über den heurigen Sommer immer noch nicht geschrieben habe.
Ein traumhafter Herbst, gefüllt mit Wärme und Sonne begleitet uns seit Wochen.

Ernte in Hülle und Fülle, wie hier der Rosenblätteressig, fallen uns ins Haus.

Wenn dann auch die letzten Erdäpfel auf dem Tisch liegen

und ein Teil der Schlehen als Medizin angesetzt ist, dann ist mitten in der Fülle der Moment, um den Feierabend zu zelebrieren.

Auch die Lienzrose

hat uns im heurigen Sommer gezeigt, was in ihr steckt. Mit einer Hundertschaft an Blüten hat sie uns über all die Wochen erfreut. Sie ist eine unserer Hochzeitsrosen und es tut gut, durch eine derartige Blütenpracht daran erinnert zu werden. Als Ergänzung zu diesem Beitrag, ganz ohne Foto, möchte ich an der Stelle doch festhalten, dass ich diesen Beitrag an einem lauen Sommerabend Mitte September auf unserer Terrasse schreibe. Das gibts nicht oft und auch daran möchte ich mich beim Nachlesen erinnern. Begleitet wird das alles von einem guten italienischen Bier( Dorata), drei schlafenden Enten unter der Weide und dem leisen Geputte der Hennen. Er kann schon recht schön sein, der Feierabend.

Augsburg ist immer einen Ausflug wert

Ich mag diese Stadt, die so viel Geschichte und so viele Geschichten in und um sich hat.
Diesmal war diese Unternehmung unter dem Motto: EINEN TAG FREI VON DER KLOCKEREI.
Ohne Hunde (Jasmin war uns wie immer dabei behilflich, unsere Tiere gut zu versorgen), nur Hermann und ich- im knallroten Volvo.
Begonnen haben wir den Tag im RIEGELE – wie es sich gehört.
Feines Ambiente, gutes Essen und richtig gutes Bier.

Für Hermann eine Weißwurscht, für mich Mozzarella aus Italien auf Kräuter und Salat, dazu ein Prosecco-Tomateneis – was es alles so gibt.
Gut wårs und fein wårs.

Das gehört zu den Dingen, die ich am Riegele mag- so viele Weisheiten für fast alle Lebenslagen!

Dass die Schwester Doris nicht fehlen darf, steht außer Frage.
Mein Gott, das hätte ich mir damals auch nicht gedacht, vor mehr als 15 Jahren, als Irmgard mir in Gottfrieding das Flaschl Bier in die Hand gedrückt hat und gemeint hat: Das ist eine Freundin von mir, sie ist Nonne und Braumeisterin. Kost amol- s’Flaschl bringst miar hålt wieder.
Das Flaschl hab ich immer noch- zur Erinnerung. Die Irmgard wird’s mir verzeihen. Und wie berühmt die Schwester Doris ist, weiß ich inzwischen auch.
Am meisten aber schätze ich ihre Braukunst und ihre Weisheiten.

Der Håhntennen isch wieder offen

Meist schafft es die Straßenmeisterei mit all der Gerät- und Mannschaften die Passstraße über das Hahntennjoch bis Pfingsten wieder befahrbar zu machen. Dann dauert es nicht lange bis meine Eltern sich auf den Weg machen um sich mit uns irgendwo im Lechtal auf einen Ratscher zu treffen. Am liebsten würden sie, glaube ich, gleich hinter der Schneefräse, so als Polier der Strasse übers Joch fahren….Diesmal war neben dem schon traditionellen Speck auch Bier aus Oberösterreich dabei. Eine lange Reise von Buchkirchen über Imst hat es hinter sich und ist nun endlich am Bestimmungsort angelangt. Mit einem herzlichen Vergaltsgott steht der Verkostung jetzt nichts mehr im Wege. Mahlzeit und Prost.

Unser Bierkeller ist um eine Region reicher geworden

Diese Biere aus fünf verschiedenen fränkischen Kleinbrauereien sind seit Jahresbeginn Teil unseres Bierbestandes. Es tut sich so einiges in der Braukunst. Noch haben wir keines verkostet, obwohl der Festbock wohl gerade jetzt seine Zeit hat. Ich bin am überlegen, ob es eine fränkische Woche oder während der nächsten Wochen einen fränkischen Tag geben wird. Oder ob wir das Frühjahr abwarten und die Osterzeit damit zelebrieren. Solche Biere bekommt man ja nicht alle Tage.

Ich kann schon das Meer riechen

Danke Mädl

Vom Propellerbier bis zu Stille Nacht

Geschmacklich kann ich noch nicht ganz mitreden. Wir haben uns in all unserem Tun nicht die Zeit genommen, am Abend die Biere auch zu verkosten. Die meisten warten noch im Depot. In den Ferien wird jetzt wohl dann die Ruhe und die Zeit kommen, um auch den Geschmack zu testen.

Dieses Etikett hat meine Phantasie beflügelt und meine Sehnsucht gleich mitgenommen. So schaut mein Outfit aus, wenn ich mit Emma in der Beiwagenmaschine durch Italien tuckere. Geparkt wird dann vor einem Trullo mitten in Apulien.

Diese Brauerei kenne ich bereits vom Vorjahr. Heuer haben sie sich für Granny Mary entschieden. Das Heben einer Augenbraue von ihr reicht aus, ob dein Tag ein guter wird- oder eben nicht. Jaja, die Familie und ihre Geschichten: vom Feldwebel bis zum Kommandant vom Ofenloch.

Herrlich. Die Venus von Willendorf mit einer Hopfenblüte als Kopf. Hopfengöttin. Da war ich schon fast versucht, diese Flasche in den Geschichtsunterricht mitzunehmen.

Und zur Zeit wird in Oberndorf gerade wieder dieses spezielle Bier gebraut.

Was es so alles gibt… in einem Bieradventkalender.

Der Bieradventkalender von Kalea

war auch heuer eine Bereicherung. Wobei die Craftbeervariante, die ich mir ausgesucht hatte, gegenüber der sogenannten österreichischen Variante schon um einiges mehr zu bieten hatte. Den Mehrpreis ist es allemal wert. Allein die Etiketten erzählen Geschichten und bringen immer wieder einmal Neues mit in den Tag.

Ein Bier zu Ehren der 13 Gründerstaaten von Amerika mit dem Namen 13 Guns.

Bunt und blumig- von der Flasche bis zum Kronen.

Berührt hat mich der Walkürenschluck.

Es war mir neu, dass die Walküren jene Wesen in der nordischen Mythologie sind, die die gefallenen Krieger vom Schlachtfeld sammeln. Bereits da habe ich das erste Mal geschluckt. Gibt es das noch in anderen Mythologien oder Religionen?
Und dann bringen sie die Gefallenen nach Walhalla. Kämpfen, schmausen und trinken mit all den Gefallenen bis zur GÖTTERDÄMMERUNG. Was für ein Bild!

Vielleicht mag ich deswegen all die gståndenen Frauen und Männer, die ich oft mit der Redewendung” wie eine Walküre” beschreibe. Alle die mir jetzt dazu einfallen haben genau das in sich: Sie lassen die Gefallenen nicht liegen, sondern sammeln sie ein.

Ein Bier der Götter.

Pforzheim ist eine Goldstadt

und feiert heuer 250 Jahre. Dieses Wissen hat mir mein heuriger Adventkalender in Haus gebracht. Bereits zum zweiten Mal lassen wir uns von den Kalea- Bierkalendern durch den Advent begleiten. Kreativität innen wie außen und immer was zum schmunzeln dabei.

Ein Knopf als Kronenkorken und Stoffmuster vom Schneider.

Was sich da jede Kleinbrauerei immer alles einfallen lässt.

Jede Flasche hat eine Geschichte auf Lager.

Erinnerungen an Claudia und Robert und Neuentdeckungen. Mei, kann das Leben vielseitig sein.

Das kann doch eine Rose nicht erschüttern

Weder die Schneefälle der letzten Wochen noch Väterchen Frost haben bei den Rosen einen Winterschlaf ausgelöst. Die knospen und blühen immer noch vor sich hin. Lichtblicke im schneebedeckten Garten.

Heuer haben wir rechtzeitig Vogelfutter in unsere Sträucher und Bäume gehängt. Dafür bekommen wir jetzt täglich allerlei zum Schauen und Staunen geboten.

Dafür haben wir das haben nicht rechtzeitig in Haus gebracht. Jetzt haben wir FROZEN BEER.

Ein Bier, das nach Sommerwiese schmeckt

Es gelingt uns recht gut, den neu erprobten Alltag zu leben und vor Sonnenuntergang die Gartenhandschuhe und die Schaufel beiseite zu legen, um den Feierabend zu zelebrieren. Auf der oberen Terrasse. Ein lauschiger Ort der von Kräuterduft erfüllt ist, Sonne auf der Haut und diese Ruhe AM ENDE DES TAGES( der musste jetzt sein). Dazu ein Glas kühles Bier, das wahrlich so schmeckt wie es heißt: Sommerwiese. Wia a Zuckerle.