Archiv für den Monat: Januar 2017

Pasta Madre – das erste Brot

Jetzt endlich ist es da, unser erstes Brot! Mit einem Teil unserer Mutterhefe — die aus den Schlehen war eindeutig aktiv(er) — der noch dreimal gefüttert werden wollte, war ich in der Früh bereit, um mit den Zutaten für das Brot zu beginnen. Auch hier hieß es wieder: kneten (händisch), rasten, kneten, rasten, falten, rasten usw. Fast ganz hab ich mich ans Rezept gehalten, dann war Schluss – um vier Nachmittag hab ich den Ofen angeheizt und statt des “Bräters” aus dem Rezept war eine Tadjine zu finden (in den Tiefen des Depots). Schon nach einer halben Stunde durfte man den Deckel lüften und die Kruste fertigbacken. Dann, so die Vorschrift – mindestens zwei Stunden warten. Das genaue Rezept kommt noch, ich probiers nächste Woche noch einmal mit kleinen Änderungen – u.a. will ich weniger Salz drin haben.

Aber: das Brot schmeckt unwiderstehlich, es ist für sich alleine schon so gut, dass man gar nichts zusätzliches mag: die leichte Säure und fruchtige Anklänge ergeben einen betörend-magischen Geschmack. Da versteht man, warum die Italiener zu allem Brot dazu essen wollen. Hier braucht es gar kein dazu.

 

Amore

Jetzt wirds ernst

UNSERE Pasta madre wird das erste Mal ausprobiert.

Unser Christl

hat sich einen Fuß gezerrt oder ausgerenkt, das wird sich noch klären. Ich sorge für Stärkung, Massage, Heilung, Wärme und Gymnastik.

Depotfundstücke

Vielleicht werde ich doch noch Erzählerin – Lebenserzählerin. Von meinem und unserem Leben. Wenn ich mir so die Mappen, Ordner, Bücher, Platten, Schachteln, Filme, CDs, Sackeln und Symbole in unserer Lagerhalle, so kann man dieses Depot nennen, anschaue, dann habe ich nicht nur ein Leben gelebt. Bisch du deppet…was ich alles initiiert und organisiert habe…und angepackt und durchgeführt…Hut ab, Angelika, Hut ab!

Jetzt wundert mich nichts mehr – höchste Zeit zum Durchschnaufen und Ausrasten. Manche der Fundstücke passen gut zu den vorigen Abhandlungen, haben mit Erkenntnis und Reinigung zu tun. Und manche kommen aus dem Herzen und fallen direkt wieder dorthin zurück.

Wieder andere sind mir entfallen – wohl im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch das ist strawanzen

Wunderpflanze

Ich weiß nicht einmal, wie diese Pflanze heißt. Sie hat sich von sich aus in unseren Garten gesetzt und ich habe sie stehen lassen, weil sie so versteckt zwischen der Lienzrose herausragt. Im Schneefall und am Morgen hat sie die Blätter ganz eng am Stengel angelegt und schaut erfroren aus. Aber wenn die ersten Sonnenstrahlen auf ihre Blätter fallen, steht sie da, als ob Sommer wäre. Mein tägliches Wunder.