Buona Pasqua

Heuer hat er sich nicht lumpen lassen, der Herrgott mit der Auferstehung.

Dieser Beitrag ist sowohl so eine Art Zeit-dokument, das nicht nur dafür spricht, dass diese sozialen Medien ihren Namen manchmal zu Recht verdienen.

Er ist auch ein starker Ausdruck dessen, was für mich Ostern und Auferstehung bedeutet.
Das Leben, die Lebendigkeit, die Menschen und das Wesentliche im Leben eines Menschen lassen sich nicht unterkriegen.

Aller Panik, aller Angst, allem Todbringenden zum Trotz.
Die Trotzmacht der Herzen und die Trotzmacht des Geistes- und der kommt ja an Pfingsten noch dazu.

Habt Dank euch allen.
Habt Dank.

Alles hat seine Zeit- Gratuliere Martin!

Der Zufall führt recht oft Regie im Leben und so kommt es auch, dass an dieser Stelle Beiträge entstehen, die jetzt so direkt mit der Klockerei nichts zu tun haben.
Nein, aber mit den Menschen, die darin leben.

Nein, ich kann es noch gar nicht glauben, was mir da heute zugefallen ist.
Wenn mir das jemand vor cirka 20 Jahren gesagt hätte, wäre ich wohl in Gelächter ausgebrochen oder hätte zumindest geschmunzelt.
Oder diskutiert oder gestritten.

Ist das lässig, was du aus dir gemacht hast.
Und es tut mir so gut, jetzt in diesem Lebensabschnitt zu erfahren, dass da Systeme Lügen gestraft werden.

Eine Trotzdemblüte des Lebens.
Martin, Gratulation und weiterhin einen guten Weg und gutes Schaffen.

Innergärten und Trotzdemblüten

So lautete die Überschrift in einer Zeitschrift, die mir neulich ins Auge gesprungen ist.
Der folgende Artikel dann gleich in mein Herz.
Da war die Rede von kräftigen und lebendigen Gegenbildern, vom Paradies, von rituellen Handlungen, vom Urzustand, der Erinnerung und der Schöpfung und vom kindlichen Blick.

Da bin ich schon sehr daheim und meine Erfahrungen mit der Trotzmacht des Geistes ( Frankl) kamen mir wieder in den Sinn.
Es tut schon sehr gut, wenn man Menschen begegnet, die, wie man so sagt, auf der selben Wellenlänge sind.

Die einem an die eigenen Innergärten und Trotzdemblüten erinnert.

Mein Lebensregal strotzt so vor Trotzdems und die Leuchttürme der oberen Etagen haben es auch in sich.

Und es blüht hinter ihm her- eine Aussage von Melanie Wolfers oder Hilde Domin über Jesus…
Es blüht und wächst doch hinter jedem von uns her…

Das Dirndlbräu mit Claudia, den Lauser mit Herlinde und das Cittavecchia mit Hermann in Triest.
Erinnerungen sind schon ein Balsam und ein Segen.

Irgendein kluger Kopf hat einmal gesagt: “Unser Universum ist wie eine der Perlen im Sektglas Gottes.“
So groß und so klein, so wichtig und so unwichtig…
Aber immer im Leben und in guten Händen.

So schaut mei Platzl fürn Papa aus.
Und da hätte ich jetzt wieder gefühlte 100 Geschichten dazu.

Auch mein Bär erreicht jetzt bald das Alter von 60 Jahren.
Ein Lebensbegleiter, der wenn die Menschen wieder einmal neben den Schuhen stehen, immer noch „herhalten“ muss.
Er kann es immer noch.

Genauso wie mei Negerle.
Wenn sie mit ihren Augen klimpert, ist meine Welt wieder in Ordnung.

Manchmal, wenn die Außenwelten und Irrwelten der Menschen zu nervig sind, „hauen“ wir uns miteinander auf die Couch.
Dann gehts uns allen wieder besser.

Und die Christrose ist wohl die Trotzdemblüte der Außengärten.

Angelika, jetzt wissen es wieder einmal alle.
Passt schon.
Die, die mich kennen, wissen das eh und die Anderen sind miar WURSCHT.
Drum sind es ja die Anderen- wie meine Freundin immer zu sagen pflegt.

Von der Gnade und Tulpengeschichten

Im Herbst hatte ich die Gnade, mir doch wieder einmal ein paar neue Tulpenzwiebel zuzulegen.
Und den richtigen Riecher, sie ins Rundbeet, das direkt vor unserem Wohnraum steht, zu setzen.

Heute kam dann diese Geschichte ins Haus geflogen, die mich veranlasst hat, wieder einmal im Rundbeet nachzuschauen, ob sich schon was tut.
Siehe da, sie sind schon auf dem Weg, wo „HIMMEL UND ERDE ALS EINE GROßE WIRKLICHKEIT ZUSAMMENGEHÖREN“.
978-3-86917-697-0_02.pdf

Lass es gut sein, Angelika

Lass die Perlen des Lebens durch deine Hand rieseln.

Erfreu dich an den Heilkräften, die dir geschickt und geschenkt wurden und die dich begleiten.

Und gib dich der Sehnsucht hin, mit der Hilfe eines Faulenzers- man muss nicht alles selbst erledigen, vieles erledigt sich von selbst- durch die Straße deines Lebens zu flanieren.

Was für eine Flaniermeile meine Strada di Angelika doch ist.

Ein prachtvoller Schaufensterbummel, begleitet vom verlockenden Duft von Kaffee und frischem Brot.

Lass es gut sein, Mädl.

Lass es gut sein.

Noch nie war dieses Lied so stimmig für mich

Aus dem Film „Wie im Himmel“
Sich im Loslassen erinnern
Und Erinnerungen loslassen

Weil es um das Leben geht
Und um die Freiheit

Gib mir bitte die Brille

Es gibt Zeiten, da ist man durch den Wind oder neben der Spur.
Da kann dann schon passieren, dass die Brillenübergabe so endet.
Das Lachen, ob dieses Anblicks hat gut getan.

Ein ganz herzlicher Dank nach Altenburg in Thüringen

Unbekannter Weise und recht ungewöhnlich ist dieser Dank.
Seit einiger Zeit erfreue ich mich ob all der Gedichte, die ich in den Kommentaren in unserem Hausbuch finde.

In den verdichteten Worten ist Frohsinn, Ehrfurcht vor der Natur, Liebe zu den Menschen, Aufmunterung und Nachdenkliches dabei.
Da ist so Einiges dabei, das ich mag.
Daher an dieser Stelle ein herzlicher Dank.

Verbunden mit den besten Wünschen,
Weiterhin viel Freude beim Skat spielen und am VERDICHTEN des Lebens zu Worten.

Mit herzlichen Grüßen aus dem winterlichen Mühl.

Seelenfrieden und Schmerzfreiheit

Das ist die Antwort von einem der Philosophen aus dem alten Griechenland.
Sokrates oder Aristoteles, ich weiß es nicht mehr und es ist mir auch vollkommen egal.
Die Antwort auf die Frage:“ WAS IST GLÜCK?“

Glück ist, wenn es am Christtag 2020 Schölferer gibt.
Ich weiß, in der Klockerei geht es um ganz viel Kochlust und Gaumenfreuden.
Aber wenn da so der dampfende Erdäpfel( die Roten von der Mieminger Bäurin), auf dem die Almbutter von der Usseralm zerrinnt, drüber das Rohnensalz von der Mama auf dem Teller liegt, dann ist das für mich ein FESTMAHL- kein x-Gänge- Menü bringt mich von diesem Teller weg.

Glück ist einen Platz zum Rasten und Ruhen zu haben.

Glück ist, Hilde, Frida und Valentin- sie haben einen Fuchsangriff überlebt- beim Picken in der Wintersonne zu beobachten.

Und Glück ist, wenn ich unsere Krippe anschaue und es zieht nicht mehr in der Herzgegend, weil sich die Urschel zur Börnie gewandelt hat.
Wenn es so ruhig ist, innen drinnen, ganz ruhig, wenn die Seele ihren Frieden hat.
Was für ein Glück!

Im Lebenslabyrinth oder wie aus der Urschel eine Börnie wurde

Wie schaut es aus, Angelika, schaffst du diesen Beitrag jetzt in knackiger Kürze oder wird das jetzt ein Evangelium aus dem Jahre 2020?
Schaug miar amål, nåcher seiche miar schu…

Ja genau, damit hat das alles zu tun: Mit dem Schauen, dem Sehen, dem genau hinschauen, was tut sich denn da wo?

Wenn es so in der Luft liegt, du eine Ahnung davon bekommst, da tut sich was…
Wenn so von überall her die Botschaften ins Haus trudeln…
Wenn die Zufälle keine Zufälle oder eben genau Zugefallenes sind…
Wenn sogar auf allen Teesorten, die du bekommst, Botschaften stehen…

Dann braucht es manchmal nur mehr diese eine Botschaft, die dir eine Erkenntnis bringt.
Ein Schlüssel, der dir bisher verschlossene Türen aufsperrt.

Dann passiert Wandlung.
Und die Hin-WENDUNG zum Leben.

Versinnbildlicht auf unserer Krippe.
Seit gestern wartet „die Urschel“- so sagt man das bei uns „ Mei, bisch du sou a Urschel“ nicht mehr darauf, bis der schlafende Hiaterbua aufwacht- der hat ja den weckenden Engel.

Sie hat sich umgedreht, den Blick auf Geburt und Leben gerichtet.
Nimmt den Weg über die beiden Stufen und ist mitten drin in diesem Wunder.

Manchmal hilft klärender geweihter Rauch um die bezaubernde Jeannie aus der Flasche zu locken.

Börnie- wieso Börnie?
Naja, das ist wieder eine andere Geschichte.
Börnie heißt eigentlich Bernadette, aber alle nennen sie Bernie- ausgesprochen Börnie.
Ihr haftet die Leichtigkeit und das Spielerische an.

Als sie in der Volksschule mit einem eher „ durchwachsenen“ Zeugnis nach Hause kam, hat sie auf die Frage ihrer Mutter. „Und was sagst denn du dazu?“
Mit dem Satz geantwortet:
Ich bin sehr zufrieden mit mir!

Das ist doch ein Motto für das nahende neue Jahr.

…dann kommt eben Italien zu mir

Dieser Beitrag könnte viele verschiedene Titel haben.
Und birgt viele verschiedene Geschichten in sich.

Oder eben ganz einfach auf den Punkt gebracht:
DA SIEHT JEMAND MIT DEM HERZEN UND ALLES IST GUT!

Der Juchezer-Engel

ist ein Erbstück von Hermann.
Zwei Leben, zwei Lebensgeschichten und zwei Lebensphilosophien sind da in Holz geschnitzt.
Es sind nicht meine Geschichten und schon gar nicht meine Philosophien.

Ich trage lieber eines meiner lässigen Kleider statt dem Nachthemd.
Hab die Schuhe lieber trittsicher zugebunden und die Flügel gern dort wo sie hingehören, nicht unterm Arm.

Aber in Zeiten, wo es so richtig dick kommt, stelle ich ihn mir auf den Tisch, trägt er doch eine weitere zentrale Botschaft in sich:
AUCH IN ZEITEN, WO DU NUR MEHR EIN NACHTHEMD ANHAST, DIE SCHUHE OFFEN SIND UND DIE FLÜGEL UNTERM ARM, GIBT ES AN JEDEM TAG DEN MOMENT FÜR EINEN JUCHEZER .

Ein Ausruf der Freude ob der Erkenntnis, dass dieses verrückte Leben das größte Geschenk ist( Brunners).
JUCHUI!!!!!!!!

Ausräuchern und einsegnen

Es war mir eindeutig ZUVIEL, was da an Boshaftigkeit — einschließlich all ihrer Kollegen — ins Haus gebracht wurde und so habe ich einen Seelsorger gebeten, unser Haus auszuräuchern und einzusegnen.
Es war sehr feierlich, so ganz im Sinne: Befreiend nach hinten und stärkend nach vorne.
Danke für deine Seelsorge.

Quittengschichten

Auch heuer hat er reiche Ernte gebracht, DER Quittenbaum, kurz DIE Quitte genannt.
Es ist wohl jener Baum oder jene Frucht, die die meisten Gespräche am Gartenzaun entstehen lässt.
Nur wenige Menschen kennen diese Frucht und so ergibt sich meist ein feiner Ratscher, gehört sie doch für mich eigentlich zu meinen Lebensbegleitern.
Im heurigen Gartenjahr war sie für drei erfrischende Begegnungen verantwortlich.
Die Besucher haben Quitten und das Wissen darum mitgenommen und uns haben sie Freude, ein Miteinander, gute Ideen, guten Wein, Schpeck! und gute Bücher dagelassen.
Es war einfach nur fein, wohltuend, ermutigend und gemütlich.

Wohlgeschmack zum Ferienende

Mama Mia, was war das für ein Schulbeginn.
Alarmstufe ROT ist gleich von mehreren Seiten ausgerufen worden.
Ja, Halleluja und Saggrahaxn…
Umso tröstlicher und erfreulicher die Geschenke, die auch eine Punktlandung hingelegt haben.
Guat waren sie, die Schwammerln und die Süßigkeiten.
Das Bier wartet noch auf den Zeitpunkt, wo Weißglut und Rotglut sich wieder beruhigt haben- dann schmeckt es gleich doppelt so gut.
Und das Prosit auf das Meisterstück kann ich kaum erwarten.
Was für passende Biernamen…