Magische Momente im Herbst (Besuch im Ötzidorf)

Und es liegt wohl auch an all den Ereignissen, die mein Beruf mit sich bringt, dass da oft nicht mehr die Ruhe und die Muße zum bloggen ist.
Es war um wahrsten Sinne des Wortes ein magischer Moment, als nach zahlreichen Versuchen die Feuersteine aneinander zu schlagen, dann endlich der Funke in das leicht feuchte Gemisch aus Haaren, Seilen, Zunderschwamm und Kohle gesprungen ist.


Gekonnt, beherzt und zugleich beinahe zärtlich hat unsere Begleiterin dann das Bündel in ihren Händen zum Lodern gebracht, um es anschließend ins Feuer zu werfen.

Staunende Gesichter von Jung und Alt.

Wenn der Sommer wahre Wunder wirkt

Mit diesen Worten hat mich zu Schulbeginn eine Kollegin in ihrer gewohnt herzlichen Manier begrüßt.
Ja, dieser Sommer hat wahre Wunder bereitet.
Jetzt ist es an der Zeit- bevor der Herbst ins Land zieht- Revue passieren zu lassen.
Als passendes Symbolbild habe ich mir die Königskerze ausgesucht, über all die Wochen hat sie mich in ihrem Wachstum beeindruckt.
Wir haben gestern noch einmal nachgemessen.
Die Pflanze hat stattliche 3,50 m erreicht.
Allein die Blüte misst 2 m.
Zwei Meter Blütenpracht, die zudem noch mit Heilkraft gefüllt ist.
So ungefähr war unser Sommer, prächtig, warm, unzählige Sonnenstunden und eine reiche Ernte.
Begegnungen, getragen von Herzenswärme, Fröhlichkeit und das Wissen umeinander.
Zahlreiche Knoten haben wir in unser tragendes Netzwerk MENSCHEN geknüpft und geknotet.
Altvertrautes aufgefrischt und neue Fäden dazugelegt.
Gestärkt, bestärkt, gesättigt und ausgestattet mit zahlreichen Erinnerungen gehen wir in dieses neue Arbeitsjahr.
ANDIAMO.

Die drei aus Mattsee

Drei Laufenten aus Mattsee sind seit Samstag dabei, die Klockerei zu erkunden.
Viele Orte, viele Menschen und viele Geschichten laufen bei diesen drei Wesen zusammen.
Sie alle zu erzählen fällt wohl eher in die Kategorie: irgendwann im Ruhestand.
Bis dahin erfreuen wir uns an neuem Leben und daran, dass all unsere Tiere so fein miteinander SEIN können. Hennen, Hunde, Katze und Enten.
Immer wieder erstaunlich.

Mondfinsternis Juli 2018

Ein faszinierendes Schauspiel war da am Abendhimmel zu sehen.
Aufgenommen mit Tele und ohne Stativ.
Der Mond bittet zum Tanz.

Krankenpost nach Art der Süddeutschen

Die alten Hochbeete

haben wir freigeschaufelt und mit gut abgelegenem Kompost vermischt in die neuen Hochbeete eingefüllt. Die leeren Kompostbehälter mit Kartonagen ausgelegt und Restmaterial als Bodensatz gefüllt. Die Bretter von all den Schrauben befreit, damit wir sie zu Brennholz verarbeiten können.

Dabei sind einige Fundstücke von früheren Osterfeuern aufgetaucht. Meine alte Filmrolle und ein Magnet dessen Botschaft die Jahre überdauert hat. Nicht nur meine Mädels hatten damit ihre Freude.

Emma ist 8!

Unser Energiebündel und fröhlicher Wirbelwind ist nun acht geworden! Wie es bei uns Tradition ist, hat es den ganzen Tag über Lieblingsspeisen für alle gegeben. Emma durfte sogar noch extra eine Runde draussen drehen, Maxi hat sie dabei begleitet und den Tag mit einem seiner Überraschungsangriffe gewürdigt!

Eine Ära geht zu Ende

Seit drei Generationen

MARK Karl sen.

MARK Adolf

MARK Wolfgang

Seit einem Dreiviertel Jahrhundert

Säcklmoaschter der Roller und Scheller beim Imster Schemenlaufen

Bei der IMSCHTER FÅSNÅCHT

VERGALTSGOTT

Lebendiges Brauchtum

Graue Eminenzen

Prägend für und auf Generationen

Heute wäre ich gerne beim Schlusskroas dabei

Bei diesem heiligen Moment

Aber, wie Herlinde schon kommentiert hat, manche Jahre sind anders.

Lieber Cipollino,

Ich weiß nicht wieviele Beiträge ich über dich noch schreiben kann oder darf. Aber ich weiß, dass ich jeden Tag dankbar und berührt bin, dass wir dich auch beim alt werden begleiten können. Seit ein paar Tagen bist du verloren und verwirrt. Du findest nicht mehr ums Haus, du kannst nicht mehr auf deinen Fressplatz springen. Noch spazierst du im Wohnraum herum, lässt dich zu deiner Schüssel heben und zum Wassernapf. Den Rest der Zeit schläfst du oder lässt dich ein wenig streicheln. Danke für jeden Tag, an dem du noch da bist.

Alles Gute zum Geburtstag!

Aus Imscht kimmt die Tant, die Herlinde,
kann bei ålls und jeden Guats finde,
sie legt wås dazua,
Humor håt sie gnua,
låsst Not und an Kummer verschwinde!

Altwürde

Dieses Kunstwerk steht in Imst am Sparkassenplatz- oder heißt er jetzt doch schon Adolf- Mark- Platz?

Es ist eines der Ausstellungsstücke des Projekts “Kunststraße”, das in dieser Stadt regelmäßig veranstaltet wird.

Das heurige Siegerprojekt.

Altwürde.

Beeindruckend, bewegend und berührend.

So ungefähr fährt man den edelwiser

Oder anders formuliert: so fährt er, der edelwiser.
Wobei fahren nicht das treffende Wort ist.
So kurvt er, der Ski, der mindestens drei Geschichten in sich birgt. Nein, er swingt.
Warum HIRTER drauf steht?
Das ist eine andere Geschichte.
Eine Passende.
So laufen manchmal die Fäden des Lebens über Amorgos, Facebook, Van der Bellen, Klagenfurt, Nicola, Erwin, Christian und Hermann zusammen und landen auf meinem Gabentisch. Danke an euch ALLE.
Hier und dort.

Von meinem iPad gesendet

Über Lust und Laster

Neulich auf Ö1.
Brilliant, intelligent und verdammt gut.
Ich mag diese Frau, ihre Themen und ihre Lust am Wort und ihre Lust an der Darstellung. Lasterlehre in berührender und erfrischender Weise.
Dante und Schopenhauer so ganz nebenbei eingestreut.
“WENN WIRKLICHES MENSCHTUM AUSBRICHT, ERTRAGEN WIR DAS NICHT IN UNSERER SEPTISCHEN WELT.”

Von meinem iPad gesendet

Von den Kindern. Zum 18. Geburtstag von Eva

Liebe Eva!

Von den Kindern
[…]
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so, wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Auszug aus: Khalil Gibran. „Der Prophet.“

Zu diesem Geburtstag haben wir für Dich einen “Stangger” hergerichtet. Ein ganz besonderer, wir haben ihn vor vielen Jahren gemeinsam aus einem alten Stadel im Allgäu geholt. Einer der drei Außenstäbe war irgendwann gebrochen und musste geflickt werden, verlängert mit einem anderen Ast mit langer Geschichte aus unserem Garten, ein innerer, abgebrochen, neu eingehängt.

Wie der Bogen, der auf die Freude, das Leben gerichtet ist, ist der Stangger ein Gerüst, nicht immer ganz grad vielleicht, aber tragend. Da haben wir Vieles eingehängt, im Lauf der Jahre, Keime und Kerne.

Dein Stangger hat viele kleine und große Packtln dran, gemeinsam hast Du sie mit uns ausgepackt und wir haben uns erinnert. Lachend und zu Tränen gerührt.

Flieg wie ein Pfeil ins Leben!

Sie hat es wirklich getan

An Neujahr hat mir meine Freundin Gabi diesen Beitrag geschickt und ich habe der Versuchung ihn gleich zu teilen, nicht widerstanden.

In einem Kommentar von Herlinde war zu lesen: SCHON UNTERWEGS

Sie hat es wirklich getan.
Sie hat ein Paket geschickt, das heute angekommen ist.
Über die Aus- und Nebenwirkungen schweigen wir uns hier aus.
Die Folgewirkung möchte ich erwähnen: Gelächter, Gekuttere, Freude, Schmunzeln, Staunen… und Neugier, wie das alles wohl schmecken wird.
Was für ein Jahresbeginn.