Die alten Hochbeete

haben wir freigeschaufelt und mit gut abgelegenem Kompost vermischt in die neuen Hochbeete eingefüllt. Die leeren Kompostbehälter mit Kartonagen ausgelegt und Restmaterial als Bodensatz gefüllt. Die Bretter von all den Schrauben befreit, damit wir sie zu Brennholz verarbeiten können.

Dabei sind einige Fundstücke von früheren Osterfeuern aufgetaucht. Meine alte Filmrolle und ein Magnet dessen Botschaft die Jahre überdauert hat. Nicht nur meine Mädels hatten damit ihre Freude.

Emma ist 8!

Unser Energiebündel und fröhlicher Wirbelwind ist nun acht geworden! Wie es bei uns Tradition ist, hat es den ganzen Tag über Lieblingsspeisen für alle gegeben. Emma durfte sogar noch extra eine Runde draussen drehen, Maxi hat sie dabei begleitet und den Tag mit einem seiner Überraschungsangriffe gewürdigt!

Eine Ära geht zu Ende

Seit drei Generationen

MARK Karl sen.

MARK Adolf

MARK Wolfgang

Seit einem Dreiviertel Jahrhundert

Säcklmoaschter der Roller und Scheller beim Imster Schemenlaufen

Bei der IMSCHTER FÅSNÅCHT

VERGALTSGOTT

Lebendiges Brauchtum

Graue Eminenzen

Prägend für und auf Generationen

Heute wäre ich gerne beim Schlusskroas dabei

Bei diesem heiligen Moment

Aber, wie Herlinde schon kommentiert hat, manche Jahre sind anders.

Lieber Cipollino,

Ich weiß nicht wieviele Beiträge ich über dich noch schreiben kann oder darf. Aber ich weiß, dass ich jeden Tag dankbar und berührt bin, dass wir dich auch beim alt werden begleiten können. Seit ein paar Tagen bist du verloren und verwirrt. Du findest nicht mehr ums Haus, du kannst nicht mehr auf deinen Fressplatz springen. Noch spazierst du im Wohnraum herum, lässt dich zu deiner Schüssel heben und zum Wassernapf. Den Rest der Zeit schläfst du oder lässt dich ein wenig streicheln. Danke für jeden Tag, an dem du noch da bist.

Alles Gute zum Geburtstag!

Aus Imscht kimmt die Tant, die Herlinde,
kann bei ålls und jeden Guats finde,
sie legt wås dazua,
Humor håt sie gnua,
låsst Not und an Kummer verschwinde!

Altwürde

Dieses Kunstwerk steht in Imst am Sparkassenplatz- oder heißt er jetzt doch schon Adolf- Mark- Platz?

Es ist eines der Ausstellungsstücke des Projekts “Kunststraße”, das in dieser Stadt regelmäßig veranstaltet wird.

Das heurige Siegerprojekt.

Altwürde.

Beeindruckend, bewegend und berührend.

So ungefähr fährt man den edelwiser

Oder anders formuliert: so fährt er, der edelwiser.
Wobei fahren nicht das treffende Wort ist.
So kurvt er, der Ski, der mindestens drei Geschichten in sich birgt. Nein, er swingt.
Warum HIRTER drauf steht?
Das ist eine andere Geschichte.
Eine Passende.
So laufen manchmal die Fäden des Lebens über Amorgos, Facebook, Van der Bellen, Klagenfurt, Nicola, Erwin, Christian und Hermann zusammen und landen auf meinem Gabentisch. Danke an euch ALLE.
Hier und dort.

Von meinem iPad gesendet

Über Lust und Laster

Neulich auf Ö1.
Brilliant, intelligent und verdammt gut.
Ich mag diese Frau, ihre Themen und ihre Lust am Wort und ihre Lust an der Darstellung. Lasterlehre in berührender und erfrischender Weise.
Dante und Schopenhauer so ganz nebenbei eingestreut.
“WENN WIRKLICHES MENSCHTUM AUSBRICHT, ERTRAGEN WIR DAS NICHT IN UNSERER SEPTISCHEN WELT.”

Von meinem iPad gesendet

Von den Kindern. Zum 18. Geburtstag von Eva

Liebe Eva!

Von den Kindern
[…]
Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Lasst euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so, wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt Er auch den Bogen, der fest ist.

Auszug aus: Khalil Gibran. „Der Prophet.“

Zu diesem Geburtstag haben wir für Dich einen “Stangger” hergerichtet. Ein ganz besonderer, wir haben ihn vor vielen Jahren gemeinsam aus einem alten Stadel im Allgäu geholt. Einer der drei Außenstäbe war irgendwann gebrochen und musste geflickt werden, verlängert mit einem anderen Ast mit langer Geschichte aus unserem Garten, ein innerer, abgebrochen, neu eingehängt.

Wie der Bogen, der auf die Freude, das Leben gerichtet ist, ist der Stangger ein Gerüst, nicht immer ganz grad vielleicht, aber tragend. Da haben wir Vieles eingehängt, im Lauf der Jahre, Keime und Kerne.

Dein Stangger hat viele kleine und große Packtln dran, gemeinsam hast Du sie mit uns ausgepackt und wir haben uns erinnert. Lachend und zu Tränen gerührt.

Flieg wie ein Pfeil ins Leben!

Sie hat es wirklich getan

An Neujahr hat mir meine Freundin Gabi diesen Beitrag geschickt und ich habe der Versuchung ihn gleich zu teilen, nicht widerstanden.

In einem Kommentar von Herlinde war zu lesen: SCHON UNTERWEGS

Sie hat es wirklich getan.
Sie hat ein Paket geschickt, das heute angekommen ist.
Über die Aus- und Nebenwirkungen schweigen wir uns hier aus.
Die Folgewirkung möchte ich erwähnen: Gelächter, Gekuttere, Freude, Schmunzeln, Staunen… und Neugier, wie das alles wohl schmecken wird.
Was für ein Jahresbeginn.

Ein gutes neues Jahr 2018

Zu den Klängen des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker wieder einmal unter Ricardo Muti (aus Neapel!) sitzen wir hier, diesesmal am Radio, in diesen ersten Stunden des neuen Jahrs: ge- und berührt von der herrlichen Musik, noch erfüllt von den Eindrücken dieser Silvesternacht, die so intensiv war wie schon lange nicht mehr.

Der Fast-Vollmond und das herrlich klare Wetter zauberten einen tiefblauen Nachthimmel umrahmt von schneebedeckten Bergen. Zwei kleine Heißluftballons ließen wir steigen: einen als Dankeschön, den zweiten mit Wünschen und Bitten: er vollführte einen tollkühnen Flug entlang unseres Hauses, sagte auf dem Balkon kurz auf Wiedersehen zu all den Wesen, flog dann noch einmal das Haus entlang und stieg dann erst steil empor. Ganz grad und einfach ist halt nix — aber umso schöner war dann das Steigen zu den Sternen bis wir ihn nicht mehr sehen konnten.

Für das Jahr 2018 wünschen wir nebst der Gesundheit und dem Segen Gottes, Vergnügen, Freude, Spaß und Gestaltkraft für alles, was da kommt!

!

Die Blühkraft der dunkelsten Tage

In den letzten Dezembertagen erscheint die Sonne um kurz nach 10.00 Uhr. Ruhe und Stille liegt in der Luft und über dem Land.

Mein Gott, wieviel Kraft ist noch in diesen letzten Tagen des Jahres !?

Wieviel Blühkraft !?

Wieviel Lebenskraft !?

Ein Wunder- ein jährliches Wunder dieser heiligen und heilenden Tage und Nächte- dieser Rauhnächte.

Mein tragendes Netzwerk aus Menschen

hat mir wärmende und wohltuende Worte geschrieben. Wünsche geschickt, die ich gut brauchen kann. Mich mit Bildern, Fotos, Gedanken und Geschenken erfreut und mit mir DAS LEBEN gefeiert. Dafür bin ich sehr dankbar. Schön, dass es euch ALLE gibt!

So macht älter werden Spaß.

Auch oder gerade weil es diesmal arschknapp war…

Manchmal redet SIE so einen Blödsinn

Aber ich gehöre ja den Wesen an, die für ihre unerschütterliche Gelassenheit berühmt sind.

Außerdem kenne ich SIE, die Zweibeinerin schon über 18 Jahre. Da erlebt man so allerhand. Da wird mir wohl keiner, der SIE kennt widersprechen. Jetzt in meinen betagten Tagen redet SIE allerdings an manchen Tagen schon recht wirres Zeug.

Der Doktor Pfleger habe gesagt, ich solle mich täglich bewegen. Das tue mir gut- und dabei stellt SIE mich einfach vor die Türe. Bei Wind und bei Wetter muss ich dann einmal den Hauswänden entlang SCHREITEN, um bei der Katzentüre wieder reinzukommen. Das sind sage und schreibe 28,5m. Was soll daran gut tun? Naja, wenn ich ehrlich…
Und nur um mich zu motivieren, vielleicht doch noch ein paar Lebensjahre dazuzulegen, hat SIE mir vor ein paar Tagen versprochen, dass ich im nächsten Advent auch so einen Kalender bekomme- nur weil mir dieser Rastplatz halt schon recht gefällt. Er hat so etwas von einem Thron.

An manchen Tagen frage ich mich schon, wer von uns BEIDEN alt und verwirrt ist.

Aber wie gesagt: Gelassenheit ist mein zweiter Name.

In der Wörterwolke ist es immer nur ein Name

Wann immer ich auf einen Namen bei unseren Schlagwörtern(tags) klicke, um mir all die dazugehörigen Beiträge anzuschauen, stelle ich jedesmal aufs Neue fest:

Was so wenig habe ich darüber geschrieben, so wenige Fotos, dabei sind sie doch dauernd um mich herum, ich sehe sie jeden Tag, da sind doch noch so viele Geschichten, die ich mit diesen Wesen geteilt habe.

Aber immerhin finde ich ein paar Momentaufnahmen die dann das große Tor zu all den Erinnerungen auftun. Rosa und Rho haben uns über viele Jahre begleitet und waren unkomplizierte, friedliche und freundliche Wesen. Ja, über jede könnte ich wieder einmal ein Buch schreiben. Beide haben uns im letzten Monat verlassen. Ich vermisse sie immer noch. Danke Mädels, tausend Dank für all die Freude, die ihr in mein Leben gebracht habt.

Rosa als Mama

Rosa als Kücken

Rho unter der Weide

Sie war eines von unseren Julikücken.