Wenn es wimmelt

auf der Terrasse bei der Wohnzimmertüre, dann kann das nur eines bedeuten: Sie kommt mit der Extraration Futter zur Türe raus. Die verblieben Mandelsplitter der Weihnachtsbäckerei sind heute dran. Da wird gepickt und gemampft und Energie gegen die Kälte gesammelt. Und, ganz klar, meine Fany zeigt mir schon, wo der Nachschub zu finden ist. Reden tun sie noch nicht- also nicht in der Sprache der Menschen- aber sonst haben sie so ziemlich alles drauf- meine Mädels. Die Burschen natürlich auch. Zumindest tun sie dann, nachdem alle schon picken so, als ob sie das Futter gefunden hätten.

Nicht nur unsere Schar

hatte heute große Freude mit diesem milden Tag. Kaum zu glauben, dass vor wenigen Tagen noch soviel Schnee gelegen hat. Sie haben sich gut an die Temperaturen gewohnt. Alle wirken recht frisch und munter.

Von der kleinsten, Little Miss Sunshine über die mittlere Alberta, bis hin zur großen Agathe- alle scharren, picken und laufen dann mit ihrer Beute durch den Garten.

Meine Anna, die Sängerin in der Schar, ist wieder so schön, wie sie als junge Dame war. Ein wunderschönes Zwergseidenhuhn.

Die Vierlinge, Alma, Rho, Tau und Rosa sind so richtig robuste Hennen. Sie lieben es den Schnee aufzuwühlen um Halbgefrorenes zu picken ( Feinschmeckerhennen, was sonst).. Fini und Antonia sind mit von der Partie.

In den Mund gelegt


“Die im Stall, wir wissen nicht wer, weil all die Namen können wir uns nicht so schnell merken, haben gesagt, wenn wir diesen Blick aufsetzen, bekommen wir was zum NASCHEN!!”

“Seit dem Tod vom Donatello habe ich gebrütet. Die Zeit hat ihre Wirkung getan und ich bin wieder unter den Lebenden” (Little Miss Sunshine)

Jetzt haben wir uns aber eine Rast verdient. Immerhin haben wir einen Kubikmeter Misthaufen umgegraben. (Mimi, Flocke, Grauele)

Es geht nichts über diese kühlende Erde- bei den Temperaturen!! (Karla)

Da wird wohl noch eine fünfte Platz haben- mit a bisl am guaten Willen!! (Ada)

Ein Festessen

hat Eva ihnen bereitet. Das restliche Kartoffelpüree mit Reiskörnern. Wenn sie einen Topf auch nur erblicken, rennen sie aus allen Winkeln des Gartens und schauen, dass sie genug erwischen. Die Kleinsten haben das auch schon erkannt und erfreuen sich an der Abwechslung.

Acht bildhübsche Damen

sind gestern in unser Leben getreten:
Vier Italiener namens Karla, Sara, Agathe und Fany, eine weiße Brahma, die Martha heißt und drei Seidis, die wir auf Mimi ( in Memoriam), Grauele uund Flocke getauft haben.
Sie sind sehr schön und sehr elegant. Wir freuen uns über sehr über all die Neuankömmlinge!!!!