Crostata 2 mit Brombeeren

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Zweiter Anlauf und noch einmal ein bisserl anders (und noch mehr nach Ritas Rezept): Crostata, diesesmal mit einer Fruchtzubereitung aus frischen Brombeeren aus dem Garten (zwei Handvoll mit einem Löfferl Honig: soll leicht sauer sein als Gegengewicht zur Masse).

30 dag Mehl, 15 dag Zucker, 15 dag zimmerwarme Butter, 3 Eier, 1 Esslöffel Backvanille (steht im Rezept – ich hab Vanillezucker genommen). Verkneten, rasten lassen. Etwa ⅓ des Teigs für den Boden und den Rand verwenden, den ruhig höher machen und am Schluss einschlagen. Früchte (mit Soße drauf) und Gitter basteln.

Die Verarbeitung des Teigs fällt mir immer noch nicht leicht: es nutzt halt nix, da muss bemehlt werden: Hände, Nudelholz, Nudelbrett, einfach alles. Das verbackt dann schon alles…

Crostata mit frischen Apfelbeeren

In unserem heurigen Urlaub in den Marken haben wir von Rita jeden Tag eine frische Crostata bekommen. Am Abend, als dolce, aber auch zum Frühstück. Herrlich. Wieder zuhause wollte ich das sofort probieren. Es existieren eine Unzahl von Rezepten für eine solche torta, auf jeden Fall ist der Teig Mürbteig, die Menge der Eier und ob mit oder ohne Backpulver variiert. Ich hab’s hier ohne probiert:

300g Mehl, 150 g Zucker, 150 g zimmerwarme Butter mit 1 Ei, 2 Eigelb und einigen EL Milch zu einem Teig verkneten. Im Kühlschrank rasten lassen. Je länger desto besser! Die frischen Beeren mit etwas Wasser und 1 TL Honig aufkochen und abkühlen lassen, kann ruhig noch Saft dabei sein. Ein Drittel des Teigs in eine gebutterte bemehlte Springform (⌀26cm) legen, dabei am Rand hochziehen. Aus dem Rest das typische Gitter formen und über die draufgeleerte Fruchtmischung geben. Bei 175° etwa eine halbe Stunde backen.

Statt frischer Früchte (jeder Art) kann auch Marmelade verwendet werden – dann geht’s noch einfacher. Bei diesem Rezept stimmt die Gesamtsüße perfekt.

Rom und Wels

Was haben Wels und Rom gemeinsam? Das Franziskusbrot, das früher Hermann hieß. Petra, Thomas und Carina haben uns ein herzliches und liebevolles Paktl mit einem Viertel dieses Teigs geschickt. Inzwischen ist er von uns gefüttert und drei Teile davon wieder weiter gegeben worden. Morgen wird unser Anteil gebacken. Bin schon sehr gespannt. Danke.

Schokofudge mit Orangen aus der Klockerei

Als Höhepunkt der Restlverwertung( Schokoladereste, Ribisel- Stachelbeerkompott) hat Eva die Schokofudge gebacken. Da im Gefrierschrank doch keine Kirschen mehr zu finden waren- nur Mangoldfülle für Krapfen in Hülle und Fülle- hat sich Eva für das Ribisel/ Stachelbeerkompott entschieden. Als Krönung hat sie dann zwei Orangen von unserem Bäumchen verwendet. Das Ergebnis: SEHR GUT!!

Germgebäck und Schokoladekuchen

Eva hat die ersten Tage der Osterferien bei uns verbracht und sich AUSGIEBIG an der Reslverwertung- diesmal im süßen Bereich- beteiligt. Nussschnecken mit Vollkornmehl, Osttiroler Nüssen und Dörrobst des letzten Jahres. Immer wieder bin ich erstaunt, wie ergiebig Dörrfrüchte und Onkel Anders Walnüsse sind. Wir können noch ein paar Kochereien damit gestalten. Es sind so schöne Nüsse – jede Kaliforniafrucht erblasst dagegen.

Kartoffelbrot vom FEINSTEN.

Diese Waben bergen einen sehr speziellen Honig in sich. Immer noch stärke ich mein Immunsystem mit dem Erzeugnis der Lechtaler Bienen vom Kusses Karl.

Schokoreste verschiedenster Sorten haben den Weg in diesen Kuchen im Glas genommen. Den gibt es auf Grund der Mischung nur einmal. Herrlicher Geschmack.Ein Glas davon erreicht gerade Orvieto und wird die Kinder zu animali werden lassen- so nennt das Ines immer, wenn sie über Lebensmittel herfallen.

La Marescialla

Ich habe dir einen Kuchen gebacken und es gibt kein Rezept dazu, weil ich ihn nach meiner Phantasie gemacht habe. Mit diesen Worten hat Eva mir diese Torte überreicht und gemeinsam mit Hermann ein Ständchen angestimmt.

Ja, und da es diesen Kuchen noch nicht gibt, hatte er auch keinen Namen. Und ja, ich darf mir einen Namen dafür aussuchen. Nach einigen Scherzen und Übersetzungen und Vergewisserungen, was denn was bedeutet, habe ich mich für LA MARESCIALLA entschieden. Marschall war eines der fünf Hofämter im Mittelalter. Er hatte die Oberaufsicht über das Geschehen am Hof. Er hatte dafür zu sorgen, dass alle und alles gut versorgt waren. Zeichen seines Amtes ist der Marschallstab. Ja, genau, in jungen Jahren nennt man das Gschaftlloch oder Kommandoloch 🙂 Im fortgeschrittenen Alter: LA MARESCIALLA

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für die weibliche italienische Form entschieden( da steckt auch noch das MARE drinnen).

Die Creme in der Mitte war mit karamellisierten Nüssen bestückt und wurde von allen Kostern als der allerbeste Teil dieser Torte benannt.

Im Anflug(!!) haben Fany und Josefa sich ein Stück von Evas Torte geholt.

Die Bäckerin hat schwesterlich geteilt.

Was tun?

Mit all den guten Himbeeren, den Brombeeren und dem Rhabarber?? Damit wieder Platz in den Gefrierschränken wird, war heute Backtag angesagt. Zweimal Blechkuchen und einmal Kuchen im Glas. Jetzt ist die Kaffeepause wieder versüßt, und im Gfrierer wieder Platz.

Nüsse knacken

Mir war wieder einmal danach, und Gott sei Dank haben wir noch einige Osttiroler Nüsse von Onkel Ander. Also hat Eva Nüsse geknackt und die Schale in einen Karton geworfen. Natürlich sind dabei immer wieder einige Stücke ” auf den Boden gefallen”. So wie eben, wenn man Tiere hat, die man ab und zu verwöhnt, immer wieder einmal etwas auf den Boden fällt.

Nach getaner Arbeit, 410g Nüsse waren geschält, haben wir den Karton auf den Boden gestellt. Sowohl Hund als auch Huhn haben da noch jede Menge Brösel gefunden.

Wie kann es anders sein, kam von Eva, die großen Gusto auf gutes Süßes hatte, die Frage: Soll ich einen Kuchen backen? Da überlegen wir nie lange, sie mag und sie kann es, die Zuckerbäckerin des Hauses. Engadiner Nusstorte hat sich Hermann gewünscht. Seine Erinnerung daran war rasend!

Also Rezept aufgeschlagen, mit einigen Raffinessen, die Konditorgeheimnis bleiben, bis jemand DIE GABE( eine Anlehnung an den Film mit Helen Mirren) hat, und gebacken. Herrlich geduftet hat es. Und sehr verlockend das Aussehen. Und der Geschmack….HIMMLISCH…

Viele Varianten

und Rezepte gibt es von der Linzer Torte. Bisher war das von Pia mein Lieblingsrezept. Seit gestern muß ich gestehen, dass diese Variante, dessen Rezept es nur mit geheimnisvollen Versprechen und Schwüren gibt (Hermann hat den Eid geleistet), eine Königin unter den Rezepten zu dieser Torte ist. Ja genau, Eva, unsere MADAME PÂTISSIÈRE, war da. Ihr Werk! Unser Vergnügen.

Germspeisen,

ein Backbuch von Maria Drewes habe ich neulich im Depot wieder einmal hervorgeholt. Hermann kocht immer wieder eines ihrer Rezepte nach und- er liebt Germspeisen.

Ein bisschen Blättern im Fundus der Rezepte, ein wenig nachdenken, was denn so an Schätzen noch im Depot lagert und schon waren die Ideen für eine stattliche Menge Germteig da:

Mohn aus dem Waldviertel, Trockenfrüchte aus der Klockerei und Anders Nüsse aus dem Osttirol.

Ich war fürs Nüsse knacken abgestellt. Für mich eine herrlich meditative Arbeit, die mich ins Staunen versetzte. Jede einzelne Frucht ein Meisterwerk der Natur. Fein ausgebildete Windungen und Rundungen, mit Maserungen versehen und einem dünnen Blättchen abgeteilt.

Vom Geschmack haben sich Emma, Vega und ich in einer gemeinsamen Verkostung überzeugen lassen. Das Ergebnis: MMMMMMMMmmmmmmhhhhhhhhh!!

Am Ende des Tages lagen da Nussschnecken in Hülle und Fülle, ein Mohnstrudel, wo die Fülle Guten Tag gesagt hat( Zitat Pumuckl) und ein Kranzkuchen. Das verbliebene Sechstel Teig wird noch im Glas gebacken.

Verkostet. Portioniert und eingefroren. Jetzt bleibt die Vorfreude auf gemeinsame Ratscher bei Kuchen und Kaffee. Nach einer gemeinsamen Skitour oder Schneestapferei ein Hochgenuss.

Gedeckter Apfelkuchen

nach einem weiteren Tante Gerti Rezept. Was soll ich noch sagen: EVA WAR DA!!!!

Der Erdbeerkuchen

In Imst die Buabefasnacht(das gilt auch für das Schemenlaufen) zu besuchen, heißt auch, dass man sehr viele vertraute Gesichter sieht, alten Bekannten begegnet und Menschen trifft, die man nur bei der Fåsnåcht trifft!
Und zu all den Menschen gibt es natürlich Geschichten, die mich mit ihnen verbinden. Damit “meine Familie” sich die Namen und Gesichter leichter merkt, erzähle ich ihnen manchmal die eine oder andere der Geschichten. Wie zum Beispiel die Geschichte von TANTE GERTIS ERDBEERKUCHEN, der Jahre später in einem Rezeptbüchlein von ihrer Tochter für mich niedergeschrieben wurde. Mein Schwärmen über diesen Kuchen hat Hermann dazu bewogen, dieses Rezept auszuprobieren.

Voilà!!!!!

Verwöhnen

An den Wochenenden, wo Eva bei uns ist, werden wir (vor allem ich) sehr verwöhnt. Da möchte sie die Handsemmeln ausprobieren und die Frage” Kann ich euch einen Kuchen machen?” bekommen wir regelmäßig zu hören. Der letzte Kuchen, ein Apfelnusskuchen, war besonders nach meinem Geschmack.

Mein Geburtstagskuchen

Dieser Kuchen begleitet mich schon einige Geburtstage lang. Vor sehr langer Zeit habe ich ihn an meinem ?? Geburtstag von Marietta bekommen. Ab da habe ich ihn mir gewünscht.
Er hat sich eingebürgert, ist Tradition geworden. Jeden Geburtstag seither. Allen Neulingen, also jenen die diesen Kuchen noch nicht kennen, oder den Geschmack vom letzten Jahr nicht mehr in Erinnnerung haben, ergeht es so: “Magsch a Stückl koschten?”-“Ja, a Stückl, grad an Biss.” UND WEG IST ER !!!!!!!

Auch Kuchen kann haltbar gemacht werden


Heute machen wir Schokokuchen und Nusskuchen IM GLAS.
Hält sich für 4-8 Wochen. Ist beim Öffnen frisch und flaumig. Besonders für Besuche und Geschenke geeignet.