Buabefåsnåcht 2018 in Imst

Damit man immer, wenn einem danach ist, was zum Anschauen hat!

Video mit freundlicher Genehmigung von Westproductions, erstellt für Imst Tourismus

Eine Ära geht zu Ende

Seit drei Generationen

MARK Karl sen.

MARK Adolf

MARK Wolfgang

Seit einem Dreiviertel Jahrhundert

Säcklmoaschter der Roller und Scheller beim Imster Schemenlaufen

Bei der IMSCHTER FÅSNÅCHT

VERGALTSGOTT

Lebendiges Brauchtum

Graue Eminenzen

Prägend für und auf Generationen

Heute wäre ich gerne beim Schlusskroas dabei

Bei diesem heiligen Moment

Aber, wie Herlinde schon kommentiert hat, manche Jahre sind anders.

Solche Post lässt das Herz höher schlagen

Jedem Imster ist dieser Satz sonnenklar.
Nein, ich gendere nicht.

Bei der Fåsnåcht wird nicht gegendert.:-)))

Und jedem Nicht- Imster und jedem Leser dieses Blogs sei ans Herz gelegt: Prädikat sehenswert und Prädikat erlebenswert.

Fasnachtssuppe 2: Panadelsuppe oder Brotsuppe

Brotsuppe war bei uns früher oft auf dem Tisch, das waren dann wirklich Brotreste mit eingesprudeltem Ei.
Hier aber eine besondere Variante: von den Brotbrezen von der Imster Fasnacht, aus denen wir schon Brezensuppe gemacht haben, hat Angelika absichtlich drei zurückbehalten!

Um damit die Panadelsuppe, die österreichische Bezeichnung für eine Brotsuppe, zu machen, wird das Brot dünn geschnitten und in etwa 1 1/2 l kalter Suppe für eine halbe Stunde einweichen (unsere Gemüsebrühe kann man auch kalt anrühren), dann wird die Suppe aufgekocht, evtl. mit einer Schneerute durchgeschlagen – es dürfen schon noch Brotstücke drin sein! Dann mit Salz, Pfeffer, Petersil und etwas Muskat würzen (bei uns in der zweiten Runde: dazu noch Koriander und ein paar Wacholderbeeren, mit der Flockenqueschte geflockt). Nach einigen Minuten vom Herd nehmen und mit drei Eidottern legieren (d.h. die Suppe sollte nicht mehr kochen). Ein bisschen Schnittlauch, und, wer’s mag, ein paar leicht geröstete Zwiebelringe drüber.

Die Suppe kann man wunderbar wärmen (evtl. noch etwas Suppe nachgießen) und schmeckt sehr warm und wärmend.

Fasnachtssuppe, die Erste

mit Rezept. Energie pur!

Von guter Energie

So schaut der Tisch nach der Fasnacht aus. Ich erfreue mich an den Geschichten in der ROFNKATHL, freue mich über das Foto von Björn auf der Titelseite, den begeisteren Zeilen von Hubert Daum und all den Brezen, die es nur bei der Fasnacht gibt. DANKE MARKUS. Obwohl er gar nicht gewußt hat, dass es damit heuer eine ganz eigene Bewandtnis hat, hat er einige der Brezen, die er als ehemaliger Roller bekommen hat, direkt an mich weitergegeben.

Von meinen Eltern haben wir dieses Kochbuch, das von Suppen, Eiern und allerlei Philosophischem rund ums Essen handelt, bekommen. Ich als Suppenburgerin habe mir sofort meine Suppen ausgesucht und bin dabei auch auf einige Brotsuppenrezepte gestoßen. Geschmunzelt habe ich über das Bedauern des Autors, dass die Brezensuppe ausgestorben ist, weil es keine Weißbrotbrezen mehr gibt. Der sollte vielleicht einmal zu den heiligen Zeiten nach Imst kommen.

Lebenskreise

sind sich bei und um die Fasnacht herum begegnet. Die Bewerbung über die sozialen Netzwerke hat ein Video angeboten, das die Herstellung der heurigen Larveln, die man beim Einführen bekommt, zeigt. Ich schau mir das an, bin schwer beeindruckt über das Können des Künstlers in der Glasfachschule. Irgendwoher kenne ich diesen Mann? Es klingelt, die Erinnerung ist wieder da. Es ist jener Lehrer, der Adela, die vor 16 Jahren diese Schule besucht hat, das Handwerk des Glasfaches beigebracht hat.

Mein Gott,wie oft hat er ihr aus der Patsche geholfen, wenn das Glas wieder ein zersprungen ist oder sie zum Zug nach Reutte wollte, weil sie sonst in Kramsach bleiben hätte müssen.

Ihr Gesellenstück ziert eine unserer Wände und ich weiß, wer ihr das alles beigebracht hat.

Ausgerechnet dieser Mann hat diese wunderschönen Gebilde hergestellt. Den Link dieses Videos habe ich sogleich an Adela geschickt, mit der Frage, ob sie diesen Mann kennt. Wir haben beide über die unglaublichen Zufälle des Lebens gestaunt.

Die Larveln von Herrn Gritsch, eingeführt von Björn und Niklas, zieren jetzt den Stiegenabgang. Der letzte Blick des Tages, bevor ich zu Bett gehe und der erste nach dem Aufstehen.