Von Bäumen und Büschen

Vor ein paar Tagen stand überraschend Roman vom Buschwerk vor der Tür — Angelika hatte ihn vor einiger Zeit angerufen. Wir hatten uns wegen der Feuerbrand-Gefahr über einige seltsame Blätter Sorgen gemacht.

Alles in bester Ordnung, befand er. Ein paar Sträucher leiden unter Pilzbefall, harmlos, nicht wert das zu bekämpfen, das sei eben Natur. Eine gute Nachricht!

Bei der kleinen Gartenbegehung konnten wir dann auch gleich ein paar andere Fragen klären:

  • unsere Sanddornin (ein paar Früchte hatten wir schon hin und wieder) wird einen Bestäuber bekommen.
  • Den Nussbaum (er ist inzwischen 4 Meter hoch!) schneidet man, genauso wie eine Kirsche, mitten im Sommer. Alle anderen im Frühjahr oder Herbst.
  • Die Lockenweide können wir jederzeit in ihrem unglaublichen Wachstum bremsen, indem wir einen Hauptast abschneiden: sie übersteht das locker!
  • Der Kirschbaum, den wir durch Schnitt versucht haben, für das Hennengehege zu retten, ist keiner. Sondern nur mehr der Stamm, auf dem die Zierkirsche aufgepfropft war.

Gesagt, getan: die unnötigen Triebe am Fuß des Nussbaums habe ich gleich abgeschnitten, die Schnitte sind inzwischen perfekt verheilt! Die Sanddorn-Hochzeit gehe ich gleich nächste Woche an.

Was für eine Rose!

Sie ist heuer so schön und groß wie noch nie! Seit Wochen blüht sie, es sind noch so viele Knospen dran. Der Garten ist ein Paradies, das wir jeden Tag genießen. Und gut brauchen können.

Falter, da holst du mich bitte NICHT raus

Die TICKETTOTHEMOON habe ich bereits gekannt und so habe ich der Versuchung beim Verlängern unseres Falterabos nicht widerstehen können.
Also wähle ich das Kombiangebot mit der Hängematte von TICKETTOTHEMOON.

Als Einladung, die Seele doch etwas öfter baumeln zu lassen.
Oder eben dem Motto 80% Geltung zu verschaffen.

Und dann kam der Moment, sie einzuweihen…..
EUPHORIE

Das Teil ist ein Geniestreich, das ist keine Hängematte, das ist ein Biwak- Bergsteiger wissen, was ich meine.
Die macht ganz zu und du bist im schaukelnden Kokon- temperaturgeregelt.

Ja, das hat jetzt wohl zur Folge, dass ich in dieser Wiege auch die eine oder andere Nacht verbringen werde- ich warte nur noch die Gewitternächte ab.
Sehr wohlig und sehr luftig mit dem Hauch von Freiheit.
Da lasse ich mich so schnell nicht mehr rausholen.

Immer wieder der Mohn

Der große, rote — die Samen stammen aus Angelikas Verwandtschaft aus Wörgl, da stammt auch der erste Waldmeister her — ist jedes Jahr der erste und wir hoffen immer auf schönes Wetter. Meist bekommt er nur einen Tag. Prächtigst stehen die Riesenblüten dann da und jede einzelne ist ein Wunder, eine Botschaft des Lebens.

In den letzten Tagen sind zwei weitere aufgeblüht. Ein roter Seidenmohn und einer in herrlich blasslila!

Endlich: Salat!

Gestern haben wir den ersten Salat aus dem Garten gegessen, einen kleinen grünen Kopf mit Pflücksalat und ein paar Blättern Rucola aus dem Kräutergarten.

So gschmackig, aromatisch, intensiv und frisch!

Ästling bei alten Hochzeitern

Schon seit Wochen sehen wir jeden Tag ein Meisenpärchen auf unseren Bäumen, Sträuchern und Rosen geschäftig Nahrung sammeln und dann zum Nachbarn fliegen: in deren Vogelhäuschen brüten sie. Geschäftigst und mit einem genauen Rhythmus, am Morgen etwa sind eine Zeit lang beide auf dem Weg.

Gestern entdeckten wir in unserer Weide, inzwischen Heimat unserer Hochzeitsenten von Mazi, ein sehr kleines Vögelchen sitzen, eine mindestens doppelt so große Meise flog blitzschnell hin, fütterte und war schon wieder weg. Wir wagten nicht, unsere Jalousie zu verändern, hatten wir doch Ähnliches letztes Jahr schon mit unseren Amseljungen gesehen: die aber waren am Boden unterwegs, während dieses Meiselchen ganz sicher am Baum saß. Hofften wir auf jeden Fall, schlossen auf jeden Fall einmal alle Türen um unseren Kater Maxi herinnen zu behalten und verbrachten einige Zeit nur mit dem Beobachten dieses Wunders. Nach einigen Fütterungen flog das Kleine dann anstandslos in die Quitte, wo es von Ast zu Ast weiterhüpfte.

Gartengenuss

Vor einigen Tagen war es wieder einmal so weit: im Frühling, an, zumindest für die Hennen, gezählten, Tagen, dürfen alle raus. Das ganze junge (erst einmal gemähte) Gras ist Genuss für die Hennen, sie probieren schon einiges andere auch aus. Von den Enten aber sieht man meistens nur mehr die Hinterteile, derart viel gibt es hier zu erschnabeln.

Unsere Wesen scheinen manchmal nicht zu wissen, wo sie zuerst hinpicken sollen, so viel Prächtiges und Köstliches bietet sich ihnen. Uns geht es beim Zuschauen genauso.

Im Garten mit den Hunden sitzen

ist einfach ein Genuss. Vega mag es besonders gerne im kühlen Gras (wenn da Schnee wäre, wär’ es ihr vermutlich noch lieber). Manchmal aber auch auf der warmen Holzterrasse (ein komisch widersprüchliches Wort) in der prallen Sonne. So wie ich.

Dem Flieder

hingegen gefällt es heuer besonders gut.

Von meinem iPad gesendet

DER Mohn

sucht sich immer die Regentage aus, um aufzublühen.
Es hat den Anschein, dass er das so mag.

Von meinem iPad gesendet

Mit Ende April ist ausgesäet und angepflanzt

Nach einigen Jahren habe ich der Sehnsucht nach Garteln wieder einmal früher nachgegeben.
Es hat sich eingebürgert, dass ich vor Mitte Mai weder anpflanze noch aussäe, allzuoft hat mir der Frost oder der Schnee einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Heuer hat es den Anschein, dass es sich ausgeht- ohne Frost und ohne Schnee und wenn ich mir die Bilder, die ich vor einigen Tagen gemacht habe so ansehe, dann stelle ich fest, dass die Pflanzen schon ordentlich gewachsen sind.
Cipollino und Sternenstaub zeigen mir bei meiner täglichen Runde die Verbundenheit von “drüben”.

Von meinem iPad gesendet

Und dann habe ich mir noch den Süden ins Haus geholt

Wenn sie schon meinen, dass sie meine Reisefreiheit einschränken müssen, dann hole ich mir eben den Süden ins Haus.
Zum Glück habe ich mir im Laufe meines Lebens ein prall gefülltes Erinnerungsalbum angelegt.
Jetzt sitze ich da, mach es auf und der Duft von Griechenland gepaart mit der Frische der Meeresbrisen von italienischen Inseln kommt mich besuchen und schupft meine Seele schon wieder an…

Von meinem iPad gesendet

Die Pflanzzeit hat begonnen

Die obere Terrasse ist unser Kräutergartl.
Dort beginne ich immer die Gartensaison- man kann nie genug Küchen- und Heilkräuter haben.
Ein Anruf bei der Gärtnerei unseres Vertrauens und die Lieferung an Kräutern und Blumen war da.
Wühlen, graben, auszupfen, einsetzen, den herrlichen Ausblick auf den Roten Stein genießen und den Duft der Kräuter einatmen, war angesagt. Es ist so ein lässiger Ort, dieses Kräutergartl.

Von meinem iPad gesendet

Die Lienz-Rose haben wir gemeinsam geschnitten

Die haben wir uns gemeinsam vorgenommen: nachdem Angelika schon fast alle anderen geschnitten hat. Die schneiden wir miteinander, hat sie gesagt, schließlich ist es unsere Hochzeitsrose.

Ich hatte wieder einmal alles vergessen und hatte begonnen, meine Rose (die recht große, zartrosa (!) am Eck) zu schneiden. Schaust einfach, hat sie gemeint, dann siehst schon. Stumm murrend hatte ich begonnen, glaubte keine Ahnung zu haben, was denn da wegzuschneiden wäre, fragte schließlich leicht quengelnd, ob denn Hagebutten noch was an der Rose zu suchen hätten. Nein, meinte sie, und tatsächlich war dieser eine Tipp bereits ausreichende Grundregel (Axiom tät der Mathematiker sagen). Und das Verdorrte, das ich dann immer mehr erkannte, natürlich auch nicht. Was denn sonst? Und so wurde ich immer begeisterter und fanatischer, Stunden später war ich dann fertig und ganz zufrieden.

Also freute ich mich schon auf dieses Schneiden, gemeinsam, die Rose, die wir zu unserer Hochzeit von meinem Vater bekommen haben. Die ganz besonders widerstandsfähig ist und manchmal grad zum Trotz noch nach einigen Schneefällen blüht. Und heuer schon Knospen getragen hat. Und wieder wird und in gefühlt hunderten Blüten prachtvoll sein wird!

Wir haben uns auf Bergfink geeinigt

Danke für all die hilfreichen Rückmeldungen.
Mir war bis jetzt nicht klar, dass es gar nicht so einfach ist, einen Vogel zu identifizieren. Die Favoriten waren Schwarzkehlchen, Braunkehlchen und Bergfink. Nach Nachschau und Nachfrage haben wir uns auf BERGFINK geeinigt.

Von meinem iPad gesendet