Mein Garten- euer Gehege

Wie machen wir das?

Was haben wir an Materialien?

Was können wir wieder verwenden?

Brauchen wir noch etwas?
Geht sich das aus?

Diese Fragen gehen all den Haus- und Hofprojekten voraus. Auch mit diesem Trennzaun zwischen MEINEM Garten und dem Gehege der Hennen ist das nicht anders gewesen. Die Abdeckungen der Hochbeete, die alten Paletten und das Türl von unserem früheren Hauszaun haben ausgereicht, um diese Idee zu realisieren. Bis auf zwei Stipfl war alles schon da, noch in brauchbarem Zustand und somit für die Wiederverwertung geeignet. Da sind wir dann beide immer recht stolz auf das gelungene Werk. Erste Impressionen.

Löwenmäulchen

blühen und blühen und geben ihrem Namen alle Ehre. Sie erinnern mich immer an unsere tapferen Kämpferinnen, denen wir diese Blumen auf ihre Gräber gesetzt haben. So zart und farbenprächtig.

Was ist denn das?

Diese Raupe habe ich neulich in der Garage gefunden und sie dann aufs Feld gebracht. Ob das ein Einhorn wird? So etwas habe ich vorher noch nie gesehen.

Wenn sich die Hagebutte

mit den Hopfenzapfen im Weinlaub trifft, dann ist er da, der Herbst und schüttet all seine Farbenpracht aus.
Bei jeder Runde ums Haus wandern meine Gedanken zu Marmelade oder Gelee, Hopfentee und Hopfenpolster oder doch Weintrauben und Herbstkränze. Da bin ich dann immer ganz dankbar und weiß, dass ich reich beschenkt bin.

Fleißig, fleißig

Das Holz der alten Stapelpaletten, die ich vor Jahrzehnten von meinem Vater bekommen hatte, haben ihren Geist aufgegeben. Sie sind im Morschhaufen gelandet. Dort rottet das Holz mit Streu und Grasschnitt vor sich hin und züchtet uns viele Regenwürmer. Übrig geblieben sind die Metallteile und die Schrauben, die eine eigene Philosophie sind. Wenn die neuen Bretter da sind kann Hermann daraus zwei neue Hochbeete bauen.

Das letzte Stück Randstreifen, das bei den Spaliergittern haben wir jetzt auch von allem Unkraut befreit. Ganz sauber ist es jetzt rund um Haus und Garten.

Der September 2017

war sehr kalt und regnerisch und hat KEINEN Beitrag zur Freude der Gärtner geleistet.
Einen ganzen Monat lang hat er den meisten Früchten das Reifen verweigert und ob der Nässe die Fäulnis gefördert.

Das Hopfenmonster

Den Hopfen haben wir vor zwei Jahren an einen anderen Platz verpflanzt. Dort hat er mehr Sonne, ist ein Blickschutz und kann der Brombeere nicht mehr all das Licht nehmen. Eine Wurzel ist wohl noch im Erdreich verblieben und erobert sich jedes Geflecht und jeden Stab, der sich ihr bietet. Jede Woche zeigt sich das Gebilde in einer anderen Form. Einhorn und Elefant hatten wir schon. Ich bin gespannt, welche Fabelwesen sich diese Pflanze noch einverleibt. Eine der nettesten Ecken in unserem Garten.