Wie Phönix aus der Asche

Die Mattseer Weide ist unsere Stallwächterin, einer Wallküre gleich ist sie heuer im Frühjahr in vollem Grün im Garten erschienen.

Dann kamen Schnee und Frost und übrig blieb ein verbrannter, brauner Baum, dem dieÄste zu Berge standen.

Nach einiger Zeit hat sie begonnen an allen nur erdenklichen Stellen neu auszutreiben.

Hermann hat sie dann von ihren erfrorenen/verbrannten Teilen befreit.

Jetzt ist sie wieder im satten Grün, nur die Figur ähnelt eher Josephine Baker und so tanzt sie auch manchmal mit dem Wind. Was das Leben und die Natur immer wieder auf Lager haben erstaunt und erfreut mich jedes Mal aus Neue.

Das kann doch eine Henne nicht erschüttern

Zumindest keine Henne aus der Klockerei. Das bißchen Schnee. Eine geht voraus, die anderen hinterher. Ungeregelte Kreuzungen sind kein Problem und überholen ist allemal drin.

Die nächtlichen Temperaturen

schaffen immer noch diese herrlichen Gebilde. Noch ist es zumindest auf den Bergen recht winterlich.

Winterportionen

Wenn die Nächte so kalt sind und die Sonne die Temperaturen gerade einmal um den Gefrierpunkt herum erwärmt, dann gibt es für unsere Mädels meist eine zusätzliche Ration Energie.

Bereits beim Herrichten der Teller kommen sie alle zur Türe und warten.

Sobald die Teller den Boden erreicht haben, picken sie, als ob sie seit 3 Wochen kein Futter mehr erhalten hätten.

Schauen und staunen

dankbar und demütig

still und leise

einzigartig und einmalig

zauberhaft und zart

kraftvoll und unerschütterlich

Leise rieselt der Schnee

und zeigt sich als Künstler der Veränderung. Alles erscheint in neuen Formen und in anderen Gestalten. Das ist fast so wie beim Wolken schauen, wo man der Fantasie seinen freien Lauf lassen kann.

Das Auenfeld

haben wir im Sommer schon einmal besucht. Auf die Spuren der Walser haben wir uns damals begeben. Dabei haben wir schon die ersten Stützen des Auenfeldjets gesehen. Jener berühmte Lift, der jetzt nach Jahrzehnten des Diskutierens die Skigebiete Lech und Warth miteinander verbindet. Und einmal im Winter zeigen wir Eva ein besonderes Skigebiet. Diesmal war Lech an der Reihe. Was ich an Lech ganz besonders mag, ist, dass man kilometerlange Runden fahren kann. Man umrundet den Ort auf traumhaft präparierten Pisten. Und beim Anblick der alten Gondel auf den Rüfikopf glaubt man in der Zeit eines Karl Schranz zu sein. Auch das mag ich an Lech. Warum Hermann hinter dem Kartenhaus den Blick ins Weite hat, ist eine andere Geschichte. Eine unglaubliche Geschichte, aber eine für die Ofenbank: