Wir scheuen keine Mühe

um unseren Wesen einen möglichst artgerechten Lebensraum zu ermöglichen.
Ja, wir bringen auch im tiefen Winter frisches Badewasser.
Bei den Schneemengen ist das super.
Den Trog kann man wie in einer Bobbahn gleiten lassen.
Das Angebot war da.
Ob sie es genutzt haben, weiß ich nicht.
Aber schauen waren sie.

Tiefwinterlich

Wenn dann wieder einmal die Sonne durchkommt, dann sitze ich oft da und schaue.
Nur schauen.
So viel Schnee, gezeichnet vom Regen und der Sonneneinstrahlung.
So a guats Angricht.
Alle wichtigen Wege und Plätze sind freigeschaufelt.
Der Aufwand und die Mühe haben sich gelohnt.
So ist es wieder ein Leichtes alle Wesen rundherum zu versorgen.
Und ich komme aus dem Schauen nicht mehr raus.

Sonntagsbrunch

Den haben wir uns nach dieser Woche redlich verdient.
Was für eine Wohltat, dem Schneegestöber beim Flocken zuzuschauen und dabei „Leib und Seele zusammenhalten“.

Mariannes Kaspressknödel

Marianne, die Mutter von Hermann, ist eine gute Köchin.
Einige ihrer Gerichte sind von besonderer Qualität.
Der Schweinsbraten mit Knödel- mir rinnt noch jetzt das Wasser im Mund zusammen, Hendln, ihr Blattlstock und eben ihre Kaspressknödel.
Bei ihrem letzten Besuch hat sie uns ein paar Portionen davon mitgebracht, die wir gleich in einer unserer Gefrierladen verstaut haben.
Für jene Zeiten, in denen uns die Zeit und die Muse zum Kochen fehlt.
So eine Woche haben wir gerade hinter uns.
Was für ein Luxus, dann zum Gefrierschrank zu gehen, die Knödel raus holen und einen zu Wasser( eine Suppe aus der viele Augen raus schauen) und einen zu Land zu essen.
Da geht das Schnee schaufeln am nächsten Tag gleich noch einmal so flott.

Offenstallhaltung

Bedeutet, dass die Tiere jederzeit auch ins Freie gelangen können, um sich in der frischen Luft zu bewegen.
Auch bei unseren Hühnern habe ich mich vor Jahren dafür entschieden.
Mit Erfolg.

Die Unerschütterliche

Gretl, die Eminenz unserer Schar, satt an Lebensjahren, lässt sich von Nichts und Niemandem beeindrucken.
Sie hat ihren eigenen Tagesablauf und geht ihren Weg- unerschütterlich.
A schneidigs Weiberleit.

Erster Entenwinter

Valentin und seine Mädels erleben ihren ersten Winter.
Von dem werden sie wohl noch Jahre zu erzählen haben.
Ihnen scheint es nicht das Geringste auszumachen mit ihren hübschen Füßen durch den Schnee zu watscheln.
Sie wirken immer fröhlich und neugierig und freuen sich über das Futter, das sie vorfinden.

Danke Nachbar

Bernhard ist einer unserer Nachbarn und hat allerhand schweres Gerät in seinem „Geräteschuppen“ zur Verfügung.
Unter anderem einen Traktor mit Schaufel.
Es war reiner Zufall und dann die Idee- „Fragen können wir ihn ja, ob er uns auch ein paar Schaufeln voll Schnee ins gegenüberliegende Feld führt?“
Dann hätten wir wieder Platz für den nächsten, angekündigten 1m Schneezuwachs.
Gesagt, gefragt, getan.
Danke für die Hilfsbereitschaft.
Danke für die Erleichterung.
Eine Sorge weniger.
Apropos Sorge.
Beim Dach sind wir bei der Hälfte der Belastbarkeit angelangt.
Laut Baumeister: „Wir sind bei 250kg.“
Bei 380-400kg sollten wir etwas tun.
Na, dann…wissen wir ja ungefähr, was auf uns zukommt.

Mit blauem Himmel

schaut das alles noch einmal ganz anders aus.
Noch schnell ein paar Fotos knipsen, bevor ich mich auf den Weg zur Arbeit mache.
Vom Wohnraum aus.
Der Spaziergang zum Arbeitsplatz war dann ein großes Staunen.
Mama Mia, ist das beeindruckend, was das Auge da geboten bekommt.

Die Blüte der Königskerze,

die im heurigen Sommer stattliche 1,5m hoch wurde, habe ich trocknen lassen und an die Stallwand gestellt.
Damals habe ich noch geschrieben, dass man sie früher immer wieder als Gradmesser für die Schneemengen des Winters genommen hat.
Voila!

Impressionen vom 10.1.2019

So hoch und so viel

Ich habe versucht, ein paar Bilder zu machen, die das Ausmaß der Schneemenge zeigen.
Es ist unglaublich.
Wir können uns nicht erinnern, das je so erlebt zu haben.
Laut TT soll bis Dienstag noch einmal 1m dazukommen.
Dann muß ich in den ersten Stock, um aus dem Fenster schauen zu können.
Vom Wohnraum aus. Das Rundbeet ist in voller Höhe eingeschneit.

Hermann ist 1, 92m. Der Schnee geht bis zu seinen Hüften.

Der Volvo ist 1, 70m hoch. Links davon ist einer der zwei „freigeschaufelten“ Häufen.

Eingangsbereich

Das Wegele zum Stall.

Das ist vom dreibeinigen Stange noch zu sehen.

Der kleine, grau- rostige Teil auf dem Foto ist ein 100l Ölfass.

Der Stamm des Quittenbaums ist eingeschneit. Nur noch die Krone ist sichtbar.

Schneepflugfahrer

In solchen Ausnahmesituationen sind sie wohl im Dauereinsatz und machen möglich, dass die wichtigsten Straßen befahren werden können.
Der Antoniusweg ist das erste Mal seit wir hier wohnen nicht geräumt- es ist ja auch nur eine Seiten-Seiten-Seitenstraße.
Ich genieße es gerade einmal sehr, nicht um 4.00 Uhr morgens schon mit den Geräuschen der Straßenräumung konfrontiert zu werden.
Außerdem schafft unser Schwede das mit links…und sonst gehen wir zu Fuß.

A Wächte wie an der Taschacheiswand

Die Taschacheiswand war berühmt für ihre Wächte (ja, die alte Schreibweise), die man ganz zum Schluss erklimmen mußte.
Bei unserem Haus wächst gerade auch eine anständige Wächte den Hauswänden entlang nach unten.
Wann immer ich mich sorge, ob der Schneemenge am Dach, bekomme ich die Antwort: 8-fach gesichert.
Was das heißt, wissen wohl nur Statiker.
Die sollten es halt wissen- oder zumindest berechnen können.

Schneeschaufeln am 9.1.2019