Am Ende der Gartensaison 2018

Nur zu gut erinnere ich mich an den Herbst 2017, von September an kalt und regnerisch.
Welch eine Wonne, im Vergleich dazu, der heurige Herbst.
Am Ende- nein, nicht des Tages- sondern der Gartensaison- gibt es Himbeeren, die zum zweiten Mal geblüht haben, zum Naschen.

Kann man immer noch draußen essen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Das blieb vom Rohnenkraut…

Ich flaniere noch einmal durch den Garten und erfreue mich an den Hochzeitsrosen, die immer noch blühen.

Und als Schlussakt des Jahres haben wir unser organisches Hochbeet mit dem ersten Weidenschnitt neu bestückt.
Der Winter kann kommen.

Die Rose von Eva blüht noch einmal auf

Und das Mitte November.
Ein passendes Zeichen für ihre große Reise.

Es liegt wohl an diesen Tagen

und an diesen Momenten, dass ich die Beiträge über den heurigen Sommer immer noch nicht geschrieben habe.
Ein traumhafter Herbst, gefüllt mit Wärme und Sonne begleitet uns seit Wochen.

Ernte in Hülle und Fülle, wie hier der Rosenblätteressig, fallen uns ins Haus.

Wenn dann auch die letzten Erdäpfel auf dem Tisch liegen

und ein Teil der Schlehen als Medizin angesetzt ist, dann ist mitten in der Fülle der Moment, um den Feierabend zu zelebrieren.

Der Traum vom Rosenhaus

Dieser Traum war von Anfang an da.
Dieses Haus sollte ein Rosenhaus werden.
Damals haben wir uns sogar Rankgerüste entlang der Hauswand überlegt.
Entlang der Süd- und der Westseite haben wir verschiedene Rosenstöcke gepflanzt.
Heuer zeigen sie was sie können. Wir leben in einem Rosenhaus.
Wohltuend, wenn Träume wahr werden.

Das kann doch eine Rose nicht erschüttern

Weder die Schneefälle der letzten Wochen noch Väterchen Frost haben bei den Rosen einen Winterschlaf ausgelöst. Die knospen und blühen immer noch vor sich hin. Lichtblicke im schneebedeckten Garten.

Heuer haben wir rechtzeitig Vogelfutter in unsere Sträucher und Bäume gehängt. Dafür bekommen wir jetzt täglich allerlei zum Schauen und Staunen geboten.

Dafür haben wir das haben nicht rechtzeitig in Haus gebracht. Jetzt haben wir FROZEN BEER.

Spumante di Sambucco

So gehaltvoll klingt Holersekt auf italienisch. Wieder eine unserer Geschäftsideen. Im Laufe unserer Blogerei haben wir oft die Erfahrung gemacht, dass sich einiges von unserem Treiben großer Beliebtheit erfreut. Damit könnten wir reich werden- so unser Kommentar, wenn wir wieder einmal damit konfrontiert sind. Da wir aber nicht noch reicher werden wollen, bleibt es meist bei geistreichen Gedankenspielereien.

Der Geschmack vom heurigen Holersekt ist einzigartig. Kein Getränk kann mit diesen Aromen mithalten. Das gibt es sonst nirgendwo. Ab und zu gönne ich mir eine Flasche von diesem flüssigen Gold. An warmen Oktobertagen, als Begleiter zur Gartenarbeit schmeckt und tut er besonders wohl. Der Bogen vom blühenden Frühjahr zur Altweiberzeit wird gespannt. Halleluja, såg i då.

Die blauen Stunden im Spätherbst

Das sind meine Stunden. Meine Lebensstunden.

Wenn alles gesagt und getan ist.

Sich dieser Frieden und diese Ruhe einstellt und noch soviel Blühkraft da ist.

Soviel Freiraum und soviel Freiheit.

Und so viele wunderbare Erinnerungen an den Sommer.

Ich mag sie, diese blauen Stunden.

Ganz besonders im Spätherbst.

Labsal und Erquickung.

Räucherplatzl

Geräuchert wird in der Klockerei nicht nur zu den heiligen Zeiten, sondern auch wann immer die Luft gereinigt werden soll. In den letzten Wochen war sie im Dauereinsatz um einigen alten Mustern und den damit verbundenen Symbolen beim Gehen zu helfen. Danach war auch eine Reinigung der Räucherschale, die eine alte Dachschindel aus den Marken ist, angesagt. Von diesem Ort aus werden jetzt die NEUEN Feuer entfacht und zum Ausgeistern auch wieder hingebracht. Ein guter Ort, umgeben von Liebe und HOCHzeit.

Rosa, Mohn und Rosen

Rosa ist der lateinische Name für Blume, sie ist für mich auch eine der herrlichsten. Aber wie könnte man die anderen weniger schätzen: sie blühen gerade um die Wette, jede in ihren eigenen Rosa-Tönen: der herrliche Mohn, die Lienz-Rosen, der Rosenstock und die Stockrosen, jede hat ihre eigene Persönlichkeit und Art zu blühen. Ich kann mich gar nicht sattsehen an allen.

Eiszaubereien

Seit drei Wochen haben wir Schnee und zweistellige Minusgrade. Und seit zwei Wochen noch strahlenden Sonnenschein dazu. Das sind die Zutaten, die diese Zaubereien hervorbringen.

Mitten im Winter

Gaudetesonntag 2016

Lichtspiele

Wenn der Tag langsam zur Neige geht, in Richtung blaue Stunde, dann wärmt die Sonne den Blüten noch einmal ein wenig den Rücken. Ich mag dieses DURCHSCHEINEN.

Tägliches Aufblühen

und ich brauche fast zwei Tage

um all das Wachsende und Gedeihende und Blühende und Spriessende im Garten zu bestaunen.