Es ist schon ein besondere Zeit

Diese Zeit vor der HEILIGEN NACHT.
Wenn ich am Abend durchs Haus gehe, um Nachschau zu halten, ob alles in Ordnung ist, dann erlebe ich ein Mädchenzimmer, in dem am Hochbett die Henne Chaira ihre Erkältung kuriert, während der Kater Maxi sich am Wasserbett räkelt. Immer öfter kommt mir bei solchen Bildern in den Sinn, dass das, was man über die Tiere so lernt und liest, nur von Menschen geschrieben worden sein kann, die keine Tiere hatten. Ammenmärchen und Lügengeschichten. Unsere Tiere lehren mich ein ganz anderes Sein! Und das mit einer Selbstverständlichkeit, als ob es kein anderes Sein gäbe.
Mein Weg führt mich ins Balkonzimmer, wo unsere Barbarazweige austreiben und sprießen. Über die Galerie, wo die Feige an Gewicht zunimmt und die Blätter bereits eine stattliche Größe erreicht haben, gelange ich ins Bad. Dort finde ich neben der erblühten Amaryllis, den Oleander und den Olivenbaum, die beide Knospen angesetzt haben und zum Blühen bereit sind. Mitten in die Kälte und in die Dunkelheit hinein.

Und im Wohnraum kuscheln und schmusen Emma, Eva und Vega um die Wette. Ich mag diese FRIEDVOLLEN MOMENTE und diesen FRIEDEN AUF DIESEM STÜCKCHEN ERDE!!!!

Wenn der Herrgott Zeit zum farbeln hat…

In meiner Kindheit hat mir mein Vater immer wieder Geschichten erzählt, warum ein Tier so ausschaut wie es ausschaut, oder woher eine Blume ihren Namen hat. Allesamt waren es diese berührenden, wunderschönen Geschichten, in denen der “liebe Gott” zum Farbtopf greift oder zum Namenspatron wird. An diese Geschichten erinnere ich mich in ganz vielen Begegnungen mit unserer Hühnern.

Bei Jota hat er anscheinend noch einige Farben versteckt gehalten, denn sie beginnt jetzt vom Hals abwärts orange zu werden. Und ihren Blick kenne ich nur zu genau, der hat mich über viele Jahre täglich begrüßt!!!!

Oder unser ANTONIUS VOM ANTONIUSWEG. Welch eine Farbenpracht! Sein Gefieder sieht wie loderndes Feuer aus, seine Schwanzfedern sind smaragdgrün und sein Gefieder an den Beinen stammt wohl von Charlie Chaplin. Ich mag ihn besonders, weil er sich immer wieder in Marilyns Nähe (pickt gerade im Hintergrund) aufhält. Und manchmal hat es den Anschein, als wolle er gerade von diesem Hahn etwas lernen. Auf alle Fälle hatte der Herrgott an dem Tag große Lust und Freude am Farbeln!!

Bei Sigma, die sich gerade zwischen “Hopfen getrocknet” und “Schnee gut abgelegen” entscheidet, erahne ich, welch freche Wildheit sich aus diesem Gefieder entwickeln wird. Vielleicht erzählt sie mir in einer der Adventnächte ihre “Farbelgeschichte”??

Hermann hat festgehalten, was passiert, wenn ich auf die Terrasse gehe!!!! Innerhalb weniger Sekunden kommen alle Hennen angeflogen oder angerannt. Es scheint, dass ihnen unser “Hennenkoch” richtig GUAT schmeckt. Aber vor allem bekommt er ihnen!!

Vega ist immer fassungslos, dass schon wieder die Hennen etwas zu essen bekommen, wo doch sie der Mampfhund ( ich habe IMMER Hunger) ist.

Wir haben einen neuen Eierkorb

Gestern war der heurige Ausflug MEINER Bibelrunde, die sich seit mehr als 20 Jahren einmal im Monat trifft, um sich mit der HEILIGEN SCHRIFT, dem WORT GOTTES auseinander zu setzen.

Immer wieder lassen sie sich zu diesem Ausflug passende, liebevolle, originelle und selbst gemachte Geschenke einfallen. Viele davon sind in diesem blog bereits abgebildet oder erwähnt.

Dieser Korb bietet neben der Funktion die Goggelen unserer wunderbaren Hühner einzusammeln auch noch die Möglichkeit “Schölfeler” warm zuhalten. Dazu habe ich noch ein weiteres Tuch bekommen

Heute haben wir den Korb bereits eingeweiht!

Aus Bruchstücken des Lebens SCHMUCKSTÜCKE werden lassen

Dieser Satz kristallisierte sich vor einigen Jahren am Ende einer langen und intensiven Ausbildung zur Geistlichen Begleitung als mein Lebensmotto heraus.
Da gibt es diese Umbrüche im Leben, manchmal voll von Erbarmen getragen, manchmal einem Fausthieb gleich. Zurück bleiben Scherben oder gar ein Scherbenhaufen. Tränen, Trauer, Schmerzen, Pein und Leiden sind die Folgeerscheinungen.
Um dem allem Ausdruck zu geben, habe ich mir bei all diesen Umbrüchen ein dafür passendes Symbol als Anhänger machen lassen. Und so ist im Laufe der Jahre meine Lebenskette entstanden.
Sie steht für die Kraft, den Mut und die Hoffnung aus diesen Bruchstücken zu lernen und weiterzugehen.
Im heurigen Frühjahr und Sommer musste ich mich von vielen meiner treuen und geliebten Begleiter verabschieden.Berta, Salvatore, Zipi, Audrey und Lucia. Zu VIELE!!!!!
Hermann hat ihnen die Fußringe abgenommen und meine Schmuckstücke wurden mit einem Paar Ohrringen komplettiert. Sie zu tragen gibt mir Stärke, Mut, Dankbarkeit, Erinnerung, Trost und Halt. Dieses große Geschenk Leben verlangt mir manchmal alles ab.
Dieses große Geschenk Leben beschenkt und tröstet mich immer wieder, aufzustehen und weiterzugehen. AUS BRUCHSTÜCKEN DES LEBENS SCHMUCKSTÜCKE DES LEBENS WERDEN LASSEN.

Dienet einander wie Stufen und Glander

Dieses sehr stimmige Bild haben wir der Hl. Notburg zu verdanken: