Weihnachtskekse selbstgemacht

Das geht sich heuer nicht aus. Es ist Ruhe und Langsamkeit angesagt. Nicht ganz freiwillig, aber inzwischen ganz gut zum Nehmen. Und dann, am Gaudetesonntag, werden uns Weihnachtskekse vor die Tür gestellt. Selbst-gemachte. Unerwartet. Mit viel Herzlichkeit und noch mehr Geschmack. Mit Anteilnahme und Achtsamkeit.

es weihnachtet

an allen Ecken und Enden.

Die Barbarazweige hat Herman von seiner Runde am Bichl mitgenommen. Es ist immer wieder ein schönes Zeichen der Vorfreude und des Wartens. Und die griechische Weihnachtsbäckerei brauche ich heuer allein schon aus Gründen der Solidarität für meine Helden in diesem Europa.

Keksl backen

ist uns an diesem Wochenende ganz leicht von der Hand gegangen. Zu den ausgesuchten Rezepten hat sich wieder einmal der Wochenmarkt aus dem Zeitmagazin “dazugeschwindelt” und wir haben diese SHORTBREADS mit gerösteten Mandeln und Parmesan gleich mit ausprobiert. Laut der Beschreibung besonders gut geeignet zu Champagner. Da ist doch irgendwo noch eine Flasche, um diese Kombination auszuprobieren???

Für Emma bedeuten Kekse: Irgendwann wird diesen vier fleißigen Händen doch etwas auf den Boden fallen!!! Ihre Geduld ist grenzenlos. Das war bei Eva der Auslöser, aus den lästigen Teigresten kleine Häufelchen für die Hunde zu machen.

Diese Kekse sind unser aller Lieblingskekse. Im letzten Jahr haben wir sie abgezählt( ein Stück pro Tag), damit dies Gaumenfreude für ein paar Wochen reicht. Heuer haben wir genug gebacken!!!!

BRABANTER KRAPFERL von Oma Mark. So lautet das Rezept, das mir meine Mutter abgeschrieben hat. Bei all ihren Rezepten steht immer dabei von wem sie es erhalten hat. Somit wird Wissen und viel Erzählenswertes weitergegeben.

Die Unwiderstehlichen( NOMEN EST OMEN) sind heuer Unansehnliche geworden. Die Kugelen haben beschlossen, sich auszubreiten und mit den anderen Kugelen zu verbinden. Schmecken tun sie trotz verändertem Aussehen UNWIDERSTEHLICH!

Um all die Köstlichkeiten auch entsprechend aufzubewahren habe ich mich auf die Suche ins Depot begeben. Dabei habe ich meine alte Suppenschüssel, die man leider viel zu selten verwendet, wieder entdeckt und zur Keksschüssel erklärt. Die Holzschatulle ist liebevolles Handwerk von Menschen, die anders sind. Die kleine Schatulle war gehaltvolles Mitbringsel aus früheren Tagen. Jetzt sind alle gefüllt mit dem Ergebnis unserer “Backerei”.

Ums Eck denken

Es ist Donnerstag. Jener Tag, an dem in unserem Postfach “Die Zeit” liegt. Zum alle-Artikel-Lesen kommen wir recht selten, aber das Rätsel im Zeitmagazin bildet oft einen unterhaltsamen Tagesabschluss. Bewaffnet mit Hennenbleistift ( ungespitzt) und einem Radiergummi gehts los.

Manche bringen uns zur Verzweiflung, andere gelingen recht flott. Meistens lernen wir dabei auch noch einiges- vergessen es aber auch recht bald wieder! Freuen tun wir uns immer darauf.

Das erste Backwochenende ist geplant. Da auf dem Grabl vom Salvatore immer noch Rosmarin in voller Pracht wächst, probiere ich wieder einmal die Rosmarinkekse. Zwischen all dem süßen Naschwerk ein erfrischend anderer Geschmack. Die anderen Rezepte müssen noch “ausgewählt” werden.