Heute morgen

bin ich mit einer weiteren leeren Eierschale aus dem Schupfele gekommen. Kücken Nummer Acht ist geschlüpft. Es war ein herrlicher Sonnentag und eine gute Ruhe lag in der Luft.

Noch einmal alle Helfer und Begleiter für Vega kontrollieren und den Korb für nach der Operation vorbereiten.

Sie gschpiaren alles

Es gibt sie noch, die Menschen, die ahnungslos sind, wenn es um die Wesen geht, die wir Tiere nennen. Und es gibt sie, die Menschen, die sich irgendwann auf diese Wunder eingelassen haben.

Heute war wieder so ein Tag, wo uns von unseren Mitbewohnern gezeigt wurde, welche Fähigkeiten sie haben. Sie spüren ALLES, vielleicht wissen sie auch alles.
Vega wird morgen operiert. In diesem Zusammenhang werden gerade alle Vierbeiner recht gestärkt und verwöhnt. Gutes, ganz spezielles Essen, Kugelen und Tropfen und ganz viele Streicheleinheiten.

Dass dann beim Gnapserle( kurzes Nickerchen nach dem Essen) auch Maxi und Emma plötzlich da waren und bei ihr waren, hat mich dann doch sehr berührt.

Eva war dann auch noch auf einen Sprung da und hat für Vega ein Maskottchen und ein paar Zeilen, die wir ihr vorlesen sollen, vorbeigebracht. Die dazu passenden Bilder brauchen keinen Kommentar. SIE GSCHPIAREN ALLES!!!

Nur eine Geschichte

Hermann hat gestern im Schupfele, dort wo die Kücken schlüpfen, die Lichter gelöscht. Damit alle ihren wohlverdienten Schlaf bekommen. Nach all den Geschichten, die ihnen ihre Mamas erzählen.

Egal wer von uns in welchen Stall geht, es gibt immer einen kurzen Bericht über die Lage der NATION. Er erzählt mir, dass Lotte mit all ihren Kücken bei Anna im Nest sitzt. Zuerst war ich sehr verwirrt, da Lotte schon einmal eine Drei- Glucken- Brut hatte. Das hat bedeutet, dass Kücken getauscht und gewechselt wurden und schließlich DREI Mütter hatten, was nicht immer ganz reibungsfrei war.

Dann ist mir eingefallen( woher auch immer), dass alle Hennen außer Seidenhennen und Anna ist ein Seidenhuhn, ihren Kücken beim Schlüpfen helfen.

Annas Eier waren 4!!!!Tage über der Zeit. Dennoch ist heute ein Kücken bei ihr geschlüpft! Nummer SIEBEN.

Ob Lotte mitgeholfen hat, oder, was auch immer war, werden wir nie erfahren. Und das ist auch gut so. Fakt ist: Bei Anna ist ein Kücken geschlüpft.

Lotte managt gerade alles da draußen. Alle Kücken im Parterre( Rosa ist auf der oberen Etage) finden unter ihren Flügeln Platz. Danke Mädl!

Da sagen Bilder

einfach mehr als 1000 Worte.

Rosa, sie ist die Jüngste unserer Glucken und wächst jeden Tag an ihrer Aufgabe. Sie ist eine aus unserer letzten Brut, die das weitergibt, was sie von ihren Eltern mitbekommen hat. So haben wir auch von denen, die nicht mehr da sind, doch noch etwas, das weitergegeben wird. So ist das Leben.

Gute Nacht Geschichten

Wer schon einmal in einem Stall mit Bruthennen und Kücken war, weiß, dass er eine Melodie aus fiep, fiep, put, put, put, fiep, fiep zu hören bekommt.

Jetzt passiert es immer wieder, dass Vega, wenn sie zu späterer Stunde noch einmal vor die Türe geht, dies mit ihrem Gekläffe begleitet.

Von mir erhält sie dann meistens eine Ansage wie, du kannst mir doch nicht die Hennen aufwecken. Oder eben zur Zeit, du kannst doch nicht die Pipelen so erschrecken.

Worauf Hermann gesagt hat, nein, er glaubt, dass es dann spannende Gute Nacht Geschichten gibt:

Kücken: Fiep, fiep, fiep, was ist denn fiiiiiep das?

Bruthennen: Put, put, put, ja, da draussen put, put gibt es noch Wölfe, put, put, und die…

Ja, und ob der Geschichte schlafen sie dann alle ein. Und das Ende wissen wohl nur die gefiederten Wesen.

Wir wollen Namen haben

Wir sind jetzt ein paar Stunden auf dieser Welt und wissen schon allerhand. Unsere Mamas zeigen uns das Futter und richten es für uns schnäbelchengerecht her. Zum Trinken werden wir von der Futterbringerin gezwungen. Ja, ist schon gut, wir wissen jetzt, wo das Wasser steht.

Immer, wenn die Zweibeinerin mit ihrem Korb voller Spezialitäten rein kommt, hören wir Lotte, Rosa, sogar schon englische Wörter wie Sunshine bekommen wir zu hören. Tante Afra hat gesagt, das nennt man Namen. Wir möchten auch so etwas haben! Falls jemand so etwas für uns hat: BITTE MELDEN.
Die beiden von Rosa habt ihr ja gestern schon gesehen, ich bin leider noch das einzige Kücken von meiner Mama und Lotte hat drei in verschiedenen Farben. Meine Mama hat gesagt, dass wir nicht jeden Namen nehmen müssen- nur schöne!!

Ein halbes Dutzend

ist DA.

Alle sind gesund und an allen ist alles dran!!!!!! In allen Farben und Mustern sind sie geschenkt geworden. Rosa ist der Stolz regelrecht anzusehen. Bei Lotte sieht man alle drei und während ich sie auf dieser Welt begrüßt habe, hat das Pipele von Little Miss Sunshine schon ganz frech unter dem Flügel ausigiggelet. Jetzt wünsche ich Anna noch aus ganzem Herzen einen Schlupf, ihr hatte ich die meisten Eier untergeschoben.

Alle Eingeweihten

wissen, was dieses Foto bedeutet. Zwei Federknäuel haben den Schlupf in diese Welt geschafft und sind DA!!!!!!
Ein bereits trockenes, geflecktes Kücken bei Rosa( = unsere dritte Generation) und ein nasses, helles bei Lotte, einer erfahrenen Glucke.
Seit unserer ersten Brut, damals war es ein Kücken namens Juliane( nach meiner Urgroßmutter) bei Miss Daisy, ist es eine unserer Aufgaben, die Bruthennen täglich zwei Mal zu kontrollieren.
Vieles haben wir schon erlebt, daher haben wir uns angewöhnt, nachzuschauen. Bei Juliane haben wir uns auf Mutter Natur verlassen, die Ehrfurcht vor dem, was da passiert war entsprechend groß. Nach drei Tagen haben wir sie tot im Nest gefunden. Seither kontrolliere ich, nach einem Cocktail aus Baldrian/ Notfalltropfen und Schnaps zwei Mal pro Tag, was sich denn unter den Bruthennen, die sich in einem fieberähnlichen Delirium befinden, abspielt.
VERTRAUEN IST GUT, KONTROLLE IST BESSER hat sich bewährt. Zudem kommt, dass die Seidenhennen ihrem Nachwuchs nicht weiterhelfen, wenn ein Ei angepickt ist, aber sich nicht weiterhelfen kann, weil der Schnabel irgendwo eingeklemmt ist. Die anderen Hennen machen das, die helfen mit ihrem Schnabel nach.
Wir sind sehr glücklich über den Nachwuchs und freuen uns für Rosa und Lotte. Ich wünsche mir auch für Anna, Little Miss Sunshine und Afra, dass sich unter ihnen ein fiepsender Federknäuel rührt.

Etiketten und die Zirbe

Ich habe es schon einmal geschrieben, meistens suche ich den Wein nach den Etiketten aus. Noch selten bin ich enttäuscht worden. Diese hier erinnert mich an Paul Flora und an das Freche, das diese gefiederten Zweibeiner, ob Raben oder Hennen, so draufhaben.

Da diese Flasche außerdem einen Schraubverschluß hat, konnten wir gleich eines der Geschenke, der letzten Woche ausprobieren.

Ein Schraubverschlussweinöffner aus Zirbenholz. Hochgehalten wird sie in letzter Zeit, die Zirbe, mit ihrem unvergleichlichen Duft, den ihr Holz zu bieten hat. Wir waren neugierig und wollten natürlich wissen, woher denn dieser spezielle Öffner kommt.

Ein Firma names Luttinger, die in Biberwier (Außerfern!) beheimatet ist , produziert neben Zirbenliegen mit Infrarotstrahler (zum 60iger!!!!) diesen praktischen Öffner.

Meine Augen brauchen Nahrung

Nach zwei Monaten Schneedecke, heuer ganz in WEIß gehalten, brauchen meine Augen Nahrung und die Erinnerung an Grün und an blühen.

Diesen Zimmerhortensien konnte ich nicht widerstehen. Besonders die, mit den blauen Blüten hat es mir angetan. Das ist dieses spezielle Blau, das auch die Farbe der Ohrscheiben der Seidenhennen ist. Je mehr Hühnerrassen wir haben, desto klarer wird uns, welche Qualitäten diese Federknäuel wirklich haben.

Geduld und giggelen

Während ich mich, unseren Bruthennen gleich, in STOISCHER Geduld übe, entdecke ich, wie überall im Haus verteilt, neues Leben ausegiggelet. Ich hoffe sehr, dass unter jeder der brütenden Wesen mindestens ein Küken schlüpft- ich würde es ihnen so von Herzen wünschen.. Morgen ist Nachschauen angesagt!

Wenn man

von den Bruthennen nichts mehr sieht und hört, wenn sie nicht einmal mehr aufstehen zum Essen und Trinken, dann ist der Tag Null in meinem Brutkalender. Morgen sind die 21 Tage Brutzeit vorbei. Diese Ruhe, die da herrscht, habe ich nie vergessen und auch heute war sie wieder da. Es ist eine Atmosphäre, die eigentlich nicht zu beschreiben ist. Innigste und tiefste Konzentration auf das Leben. Die Welt hält den Atem an und Ehrfurcht vor dem Wunder Leben liegt in der Luft.

Vor der Nachtruhe bin ich noch eine Runde mit dem Weihwasser gegangen und habe für alle Kommenden um einen guten Schlupf gebeten.

Unser Geburtstagskind

Unsere Emma ist heute fünf Jahre alt geworden. Viel Zeit zum Feiern hatten wir leider nicht, aber dafür waren wir beim Metzger und haben Hundsfuater ins Haus gebracht. Noch köchelt es vor sich hin, aber die Nase von unseren Vierbeinern weiß schon lange, was das bedeutet.

EMMA, alles, alles Gute und noch viele Jahre in Gesundheit und an unserer Seite.

Bist ein großes Geschenk für uns!!!!!

Weihwasser

Die anregenden Karten vom Familienverband waren der Auslöser, dass ich Hermann gebeten habe auf seiner Erledigungsrunde ein Weihwasser mitzunehmen. Daheim habe ich es dann in schöne Flaschen umgeleert und beschriftet.

Und in der Fastenzeit wird es wieder vermehrt und sehr bewußt Segnungszeiten geben.

Meine Bibeln

Das Sortenhandbuch von Arche Noah ist angekommen. Einmal habe ich es mir noch schicken lassen, dann werde ich auf PDF umsteigen. Um Papier und Kosten dieser Organisation zu sparen. Seit 25 Jahren gibt es nun diese Einrichtung, die sich um die Erhaltung von altem Saatgut kümmert.

Einmal will ich darin noch blättern und staunen und lernen und…

Dieses Buch ist meine zweite Bibel. Eine Ansammlung von enormem Wissen, von Erfahrung, von Liebe zur Natur, von Achtung den Pflanzen gegenüber, von unbezahlbarer Kulturarbeit, von der Freude an der Vielfalt. 268 Seiten voll von Wundern der Natur.