Holzofenbrot mit Bauernbrot-Gewürz aus Wels

aus der Gewürzmühlerei: mit Schwarzkümmel von der Herlinde! Da haben sich zwei Verläufe getroffen: ich, seit langer, langer Zeit wieder einmal beim Schwarzbrotbacken (und den Sauerteig vom Holzmayr geschenkt bekommen – Danke!) bekomme ein Sackerl Brotgewürz aus Wels, noch dazu mit einem meiner Lieblings-Kümmel(n?), dem schwarzen, der mit dem Kreuz- konkurriert. Was für Geschmäcker!
Ein bisschen herumgetan mit dem bisserl Sauerteigansatz, den dann über Nacht vermehrt und dann mit der zufällig vorhandenen (für die Hennen!) Buttermilch ergab das beste Brot seit langem.
Die Simperln aus Oberösterreich, der Waldstaudenroggen, den wir aus dem Waldviertel kennen – da kamen viele Besonderheiten zusammen und das Brot: so gut wie noch nie!
Danke an alle Beteiligten!

PS: Rezept folgt ist hier!

Ja, sind’s jetzt ganz Wild geworden?

werden sich manche denken, die unseren fast ausschließlich vegetarischen Blog lesen. Abgesehen von unserer Haltung, auch Ausnahmen zu machen und nur zum allergrößten Teil vegetarisch zu leben (es gibt also den einen Fleisch-möglich-Tag, den Sonntag, statt des fleischfreien Donnerstags/Freitags/Montags ) gibt’s noch andere Gschichten, eine davon ist die vom Eisenmangel von mir.

Also: wenn schon, dann ausgesucht, garantiert nicht aus Massentierhaltung und es soll immer noch etwas besonderes sein…
Am meisten Eisen hat Hirschfleisch, ein Vielfaches von jedem anderen und das ist ja bei uns durchaus üblich und zu bekommen. Hab ich gemeint. Als ich’s dann versucht hab, war’s sehr schwierig. Vom Ritschi ein schönes, selber ausgelöstes Stück für unseren Silvesterabend (Danke!), ein paar wenige Würst im Bauernladen und auf Bestellung in Imst – ich hab begonnen zu hamstern und zu kosten.

Was ich aber dann nach einigem Stöbern übers Internet aus Neumarkt beim Strohmeier bestellen konnte, ist für mich einzigartig: außerordentlich fein gewürzt (NICHT zu salzig, feinste Gewürzaromen) und ein zartes Fleisch, dem man das behutsame Räuchern und die Lufttrocknung anschmeckt – unglaublich. Hauchdünn geschnitten reichen ein paar wenige Scheiben aufs mit ein wenig Butter bestrichene Holzofenbrot und dann wünscht man sich nur mehr das, was sich der Faust niemals hätte wünschen dürfen!

Flexitarier müsst man sein :-))

Montag Paktltag

Wer kennt es nicht, dieses Lied “Was isch heint fiar a Tag?” (Nudeltag, Strudeltag….)
Ich habe es mit den Kindern gern gesungen, da konnte man sie so richtig knuddeln, knödeln und strudeln.

Bei uns ist der Montag Paktltag geworden. Heute hat uns der Anschriftzettel schon beeindruckt. Da hat sich jemand seine eigene Briefmarke gestaltet. Darüber haben wir bei unserer speziellen Post( Einladungen und Danke) auch schon nachgedacht, haben es dann aber verabsäumt.

Schaut sehr freundlich und professionell aus.

Und, wer bitte, hat dann noch so ein HERZLICHES KUVERT im Paket drinnen.

Darf ich vorstellen: Anthony, ein Polster der wegen seiner Machart schon sehr viele Geschichten zu erzählen hat. Und je länger er in Verwendung sein wird, noch viele Geschichten hören wird. Er liegt wunderbar im Arm. An ihm kann man sich festhalten, ausreden, ausweinen und austoben. Eine Bereicherung für unser Haus.

Wer sich bei dieser professionellen UNIKATSfirma mit Namen [JT]recycling nicht umsieht, dem entgeht was…..

Heimlich unterm Tisch

shoppen, wird sie wahrscheinlich, hab ich mir gedacht, und niemals vermutet, dass sie Maße durchgibt! Heute ist meine neue Paulette-solls-kuschlig-haben-Laptop-Tasche (15“ MB Pro) gekommen und ich bin begeistert: so feine Materialien, innen und außen, so passgenau und natürlich ein Unikat auch noch! Auch meine Spezialanforderung – soll in der Schultasche platz haben, wenn nötig, einwandfrei erfüllt.
Petra – herzlichsten Dank – sensationell!

Eingelegte Eier

Allerhand haben wir schon gekocht, gebacken, gebraten, gerührt, paniert mit den Eiern, die wir täglich geschenkt bekommen. In letzter Zeit haben wir eine Vielzahl erhalten. Immer wieder haben wir uns überlegt, was und wie wir damit machen können.

Wie so oft, kam die SERVUS gerade rechtzeitig. Da gab es einen Bericht über einen Wachtelliebhhaber, der diese kleinen Eier einlegt und verkauft. Unsere Seidenhühner, die Zwergcochins und die federfüßigen Gartenzwerge legen auch recht kleine Eier.

Nach genauerer Recherche war es dann soweit. Hermann probiert aus. Verschiedenste Rezepte, verbunden mit minutiösen Kochanleitungen, von kernweich bis hartgekocht, werden ausprobiert. Jetzt heißt es ein paar Tage warten, bis die Verkostung stattfindet.

Vor der Haustür

gelegen ist unser Dürrenberg, wir könnten die Schi schon zuhause anziehen und über die Straße in fünf Minuten zum Urisee und dann den Forstweg entlang Richtung Alm aufsteigen – heute sind wir vom Urisee weg. Schon letzte Woche war das ein Sonntagsausflug, der sich trotz anfänglicher Schneeschauer und Wolken dann als sogar sonnig entpuppt hat, mit glitzerndem Schnee. Eine Schitour für Genießer (die wahren, die das in der Sonne sitzen und gemütlich haben wichtiger nehmen als der erste in einem Pulverhang sein zu müssen). Heute noch einmal, Eva mit der Rodel dabei. In beiden Fällen ein Fest für die Hunde, die beim Aufstieg den Schnee genießen und beim Runterfahren dann so richtig ins schnelle Laufen kommen: auch Vega mag das sehr und zuhause liegen dann auf jeden Fall die Hunde flach.
Ein großer Spielplatz nicht nur für Kinder, einige andere treffen wir, die das auch gemacht haben, nur lachende Gesichter, die mit der Sonne um die Wette strahlen.

Kein Wunder,

dass Ander sich ob all der Schönheiten nicht entscheiden kann. Ja, so ist das, wer die Wahl hat, hat auch die Qual.

Orange macht sich besonders gut im Schnee

Die letzten Schneeflocken fallen ins erste Sonnenlicht, das einen strahlenden Tag verspricht.
Das ist dann die Zeit, die unsere Schar nützen darf um Wärme zu tanken und im mit Heu ausgelegten Grasfleck zu picken und zu scharren.

Besonders auffallend sind dann unsere orangefarbenen Hennen. Fini, die sich bei ihrer letzten Mauser ein schillerndes Orange in das ockerfarbene Gefieder gezaubert hat. Schön ist sie, mit den kleinen schwarzen Tupfen und den schillernd blauen Ohrscheiben.

Das Orange von Hannerl wird hingegen mit jeder Mauser weniger. Dafür die weißen Tupfer immer mehr. Jede Mauser eine Reihe Tupfer!

Agnes war gestern auf Wanderschaft. Jeden Weg, der freigeschaufelt war, ist sie ausgegangen. Ganz gschaftig war sie dabei, der orange Knäuel.

Dörrobst

Auf der einen Seite gibt es immer mehr Menschen, die das Obst nicht mehr von ihren Obstbäumen holen und auf der anderen Seite gibt es Einrichtungen, deren Grundidee Lebensmittel zu teilen ist. Dort kann man sich melden, wenn die Bäume nicht mehr abgeerntet werden, oder wenn man Bäume sucht, deren Obst man verwenden möchte. Diese Birnen stammen von einem Baum, dessen Früchte nicht mehr beachtet werden.

Die geschmackvollste Reife erreichen sie erst, wenn sie einige Monate abgelegen sind. Die gelbe Haut beginnt dann zu runzeln. Dann, ja dann ist es Zeit sich an ihnen zu erfreuen.

Ganz langsam, Bissen für Bissen essen, oder Kompott machen, oder trocknen und sie dann am Berg als Energielieferant verspeisen.

Hühnerglück und Hühnerlachen

Es hat so den Anschein, als ob sich der Zugang zu Hennen und der Umgang mit Hühnern so langsam entwickelt, oder sich doch wieder daran erinnert, welch erfrischende Wesen diese Zweibeiner sind.

Den Tipp zu diesem Buch von Anny Duperey, einer französischen Schauspielerin und Schriftstellerin, habe ich von jener britischen Hühnerseite, die sich für die Rettung von Hühnern aus Legebatterien, einsetzt.(British hen welfare trust)

Die Beschreibung zu diesem Buch ist recht kurz zusammenzufassen: Ein Muss für jeden Hühnerfeund.

Ich kann dem nur beipflichten. Die Bilder und Worte sind derart liebevoll, dass ich gerade schwer in Versuchung gerate, meine Damen, die gerade brüten, die Eier nicht mehr wegzunehmen. Sprich: brüten lassen!!!!

Ein nettes Beispiel, wie das Hühnerleben so laufen kann, war auch neulich in der Tiroler Tageszeitung zu lesen. Eine von vielen Geschichten, die das Leben so schreibt.

Gar nicht zum Lachen fand Antonia, dass ich ausgerechnet sie ausgewählt habe, um die Hühnerpullis anzuprobieren. Für Zwergwelsumer viel zu klein. Also Schnitt vergrößern und neu zuschneiden.

Ein ganz spezielles Kochbuch

wurde neu aufgelegt.
In den 70ern wurde die leidenschaftliche Köchin Sophia Loren gefragt, ob sie ein Kochbuch schreiben möchte. Sie hat es getan und jetzt ist dieses Kochbuch neu aufgelegt worden. IN CUCINA CON AMORE- KOCHEN FÜR DIE ITALIENISCHE SEELE.
Ein bißchen wie ein Geschichtsbuch. Rezepte, die es heute in dieser Art nicht mehr gibt, mit herrlichen Fotos der LOREN und netten Geschichten rund ums Kochen und ums Essen. Oder der italienischen Seele entsprechend rund ums TAFELN.

Guter Schutz

war im zweiten Paktl zu finden.

Meinem Hals und meinem Nacken kann mit diesem Loop nichts mehr passieren und ich habe festgestellt, dass es nicht nur um goldene Nähnadel, sondern auch um die goldene Häkelnadel geht.

Zum Schutz unserer Goggelen.

Aber ich konnte der Versuchung nicht widerstehen, ob sich diese fröhlichen Hauben nicht auch für unsere Hennen eignen. Christl war SICHTLICH nicht erfreut!!

Frucht und Sinne

Manchmal ist es gar nicht so einfach, alles, was mit einem Paktl so mitgeliefert wird, in Worte zu fassen. Gemeinsamkeiten, Zufälle, Erinnerungen sind bei den Köstlichkeiten mit dabei. Es beginnt mit der Karte, die mit einem Zitat von MEINEM Thoreau bedruckt ist. Jener Mann, dessen Schriften von einem Mahatma Ghandi an seine Schüler weitergegeben wurden. Jener Mann, dessen Worte immer die Eröffnungsworte der geheimen Treffen beim CLUB DER TOTEN DICHTER waren.

Dass Hermann morgen wieder einmal Schwarzbrot machen möchte hat wohl nichts damit zu tun, dass da auch ein Paktl mit Schwarzbrotgewürz dabei war. Die anregenden Zusatzinformationen verleiten uns dazu, wieder einmal zu suchen, was es denn im Osten Österreichs für spezielle Betriebe gibt. Weil neben der Gewürzmühle wollen wir uns auch noch über Frucht und Sinne( eine noch unbekannte Schokolade) informieren.

Wir sind beschäftigt, ABER dabei werden wir probieren und verkosten. Darauf freue ich mich am allermeisten!!!

Es paktelt

und alleine die Verpackung bringt es mit sich, dass da ein Lächeln ins Gesicht gezaubert wird und die Worte die dabei zu hören sind, gleichen wohl eher einem Stammeln. Mei, schau, mei, liab, mei,….

Anregend sind sie, die Adressen. Mühl deutet wohl darauf hin, dass es an diesem Ort einmal Mühlen gegeben hat. Hermann weiß, dass es neun an der Zahl waren und nicht nur Getreide- auch Ölmühlen waren dabei. Jetzt machen wir uns auf die Suche nach genaueren Informationen und vielleicht finden wir gar das eine oder andere Foto.

Kinderzeichnungen auf einem Paktl, das habe ich noch nicht oft erhalten. Ganze Geschichten sind drauf zu finden. Und dass der Hermann von oben herab zum gemeinsamen Namen fällt, finde ich sehr passend. So ist das mit den Geschöpfen, die zumindest einen Flügel haben.

Wenn es wimmelt

auf der Terrasse bei der Wohnzimmertüre, dann kann das nur eines bedeuten: Sie kommt mit der Extraration Futter zur Türe raus. Die verblieben Mandelsplitter der Weihnachtsbäckerei sind heute dran. Da wird gepickt und gemampft und Energie gegen die Kälte gesammelt. Und, ganz klar, meine Fany zeigt mir schon, wo der Nachschub zu finden ist. Reden tun sie noch nicht- also nicht in der Sprache der Menschen- aber sonst haben sie so ziemlich alles drauf- meine Mädels. Die Burschen natürlich auch. Zumindest tun sie dann, nachdem alle schon picken so, als ob sie das Futter gefunden hätten.