Wenn die Tage, wie jetzt in der Erntezeit, besonders dicht sind, werden die Pausen gerne mit Musik gefüllt. Dann sind sie meist ein wenig länger, aber ergiebiger, gehaltvoller und beruhigend!

Unser Hannerl, frisch gemausert!
Jetzt schaut sie wieder prächtig und gesund aus. Nach der Mauser der Hennen habe ich oft das Gefühl, dass sie sehr froh darüber sind, Altes gelassen und Neues erhalten zu haben. Sie wirken dann immer sehr glücklich und zufrieden. Ich glaube, sie wissen auch, dass sie gerade sehr schön sind!

Archiv des Autors: Angelika
Klauben und brocken
ist gerade angesagt. Soviele Köstlichkeiten sind jetzt reif, dass ich mir schon überlege, ob man nicht Ernteferien einführen sollte.

Meine heißgeliebte Kapuzinerkresse haben wir gepflückt, kleingeschnitten und für die Wintermonate tiefgekühlt. So habe ich mein Elixier auch in den unwirtlichen Monaten.

Erdäpfelklauben bedeutet schwarze Hände haben, ein herrlich erdiger Duft steigt dir in die Nase und die Vorfreude auf Schölfeler und Püree.

Die Dirndlmarmelade ist fertig, die Dirndloliven auch. Heuer gibt es sehr viele Früchte, die Stauen sind prall gefüllt. Wenn es Zeit zulässt, werden wir alle möglichen Varianten ausprobieren.

Und bei der Hagebutte versuche ich den Tipp einer älteren Frau. Alles zu einem Brei kochen, passieren und mit Zucker verfeinern. Hoffentlich funktioniert das, ich freue mich schon sehr auf einer meiner Lieblingsmarmeladen!!

Die müssen jetzt noch 3 Monate reifen, dann sind sie die besten”Oliven”, die man im Vorbeigehen naschen kann.
Sie tragen viel zu Ruhe und Frieden bei
Und kommen in diesem Blog immer ein wenig zu kurz:
Unsere “Tiger”!

Es war Cipollino, der uns vor Jahren gezeigt hat, wo er denn gerne essen würde.
Für einen Kater ja ganz in Ordnung, aber wenn alle drei gleichzeitig essen, kann es schon eng werden.Selbst beim Essen kennen sie keine Eile und keine Hektik, unsere Muinzen.

Bagheera lässt sich für sein Leben gerne verwöhnen. Er kann das auch wie kein Zweiter.
Hier erfreut er sich daran, von Maxi gesäubert zu werden.

Alle Plätze müssen ausprobiert werden. Vom Blumentopf bis um Korb. Von frisch gebügelter Wäsche bis zum Schaukelstuhl.
Über welcher Lektüre Maxi da eingeschlafen ist, können wir nur raten.Es war wohl eher die Wärme der Sonne, denn bei diesen Büchern schläft man eigentlich nicht ein. Und bei der SERVUS erst recht nicht.
Der Stall ist fertig
Viele Geschichten kann er schon erzählen- unser Stall. Jetzt ist er wieder sauber und von den Ereignissen des letzten Jahres entrümpelt und gereinigt.

Sehr vorsichtig und neugierig wird er von der Schar inspiziert und ausprobiert.

Er scheint ihnen sehr zu gefallen, auch wenn die schönen Tage im Freien verbracht werden. Aber am Abend sitzen sie recht stolz und zufrieden auf ihren Plätzen.
Emma ist läufig
Sie riecht ihn schon von weitem, aber wenn sie ihn sieht (zwischen den Zaunlatten),

dann ertönen die reinsten Minnelieder durch den Garten und die umliegenden Felder.

Nettes Detail am Rande:Sowohl der Besitzer, als auch der Hund sind uns nicht ganz unbekannt.Sie spazieren jeden Sonntag vorbei. Der Hund ist seeeeehr brav, doch in letzter Zeit haut er des öfteren Richtung Klockerei ab.Dort kann schon vorkommen, dass er mit einem Satz hinterm Zaun ist. Am Sonntag war er eine ganze Weile ums Haus herum. Der Besitzer hat ihn wohl gesucht, denn nach einiger Zeit hat er zum letzten Mittel gegriffen, um den Hund heimzuholen. Er ist mit seinem Traktor eine Runde gefahren(da will er immer mit). Siehe da, auf dem Heimweg saß er recht konsterniert neben seinem Herrchen.
ABER NOCH IST NICHT ALLER TAGE ABEND
Die Neugier und das Entdecken
Wie jeden Tag gehen wir an unserem Quittenbaum vorbei und entdecken “a Kischtl voll” reifende, pralle Früchte.

Unsere jüngste Brut sonnt sich im Rosenstock. Sie lieben es, ganz eng aneinander und ineinander und übereinander zu liegen.

Von links:Jota, Rho, Tau und Sigma- im Hintergrund Mama Lotte

Einen Tomatenstanger habe ich ihnen gemacht. Die leeren Tomatenstauden waren noch so schön, grün, satt und voll mit Kleingetier, dass ich sie auf einen Stanger gegeben habe, um dort in Ruhe abzureifen.
Und da Hennen von Natur aus sehr neugierig sind, hat es nicht lange gedauert, bis die Entdeckungstour stattgefunden hat.
Oben: Gina in der Mitte, Chaira und Gundel links.

Und hier Lotte mit Rho und Jota.

Ein guter Tag geht langsam zu Ende!!!!
Gestern war STALLPUTZTAG
Der Wetterbericht hat für einige Tage warm und sonnig angekünigt. Das war ausschlaggebend um den Stallreinigungstag zu erledigen.
Alle Einstreu wurde rausgebracht, in Säcke verbannt, um bald in die abgeernteten Beete als guten Dünger einzubringen.

Alle angebrachten Teile, wie Leitern, Kotstangen, Balkon wurden abmontiert, gewaschen und desinfiziert.

Beim Trocknen ist dann sichtbar geworden, wieviel Wissen, Liebe und Geschick Hermann in alle diese Teile eingebracht hat.

Den Stall selber haben wir mit dem Gartenschlauch “entstaubt”, geschrubbt, getrocknet und desinfiziert.

Jetzt schaut er wieder aus wie NEU!!!!!!
Nach dem heutigen “Resttrocknen” gibt es frische Einstreu und ein neues Sandbad.
Und Hopfen, Brennnessel, Lavendel, Sonnenblumen und Ysop fürs Gemüt.
Für unsere Hennen kann der Herbst/Winter kommen!!!!!
Ich esse für mein Leben gern!!!!!

Nein, hier handelt es sich nicht um moderne Kunst. Das ist das vorläufige Ergebnis von meinem zweiten Apfelbeerenrezept.
Getrocknete Apfelbeere in Schokolade gehüllt.Ob ich dafür ein Aufbewahrungsglas suchen soll, oder ob sie nicht alt werden, wird sich weisen.

Wärmende Linsen/Bohnensuppe ist ein wahrer Energiespender für herbstliche Tage!

Dirndl in Hülle und Fülle gibt es heuer.Heute habe ich das erste Körberl gepflückt und heimgetragen.Pralle reife Früchte warten auf bewährte oder neue Rezepte.
Am Heimweg habe ich dann noch einen Hagebuttenstrauch entdeckt. Der wartet auch auf mich!?
Manchmal wundere ich mich sehr, dass die Menschen derartige Köstlichkeiten am Wegrand gar nicht beachten. Für mich ist das Pflücken jedes Mal mit Staunen und Dank verbunden.
Steinpilze
Diese Köstlichkeiten, die der Waldboden verschenkt, von Hermann “gesucht” werden, trocknen bei unserem Raumklima auf schonendste Weise.
Dieses Glas wird wie ein Schatz gehütet und uns einige herrliche Essen verfeinern.
Wenn so ein Glas getrockneter Pilze in unserem Depot ist, kann der Hermann wieder beruhigt wandern gehen- ohne ständig Ausschau zu halten!!!

Reich beschenkt von der Natur.

Diese Köstlichkeit ist LEIDER schon wieder fertig.
TURRON-spanisches Mandelnougat haben wir als ein Mitbringsel von unserer Weltenbummlerin erhalten.
Zergeht auf der Zunge und erfüllt herbstlichen (Schiachwetter) Energiemangel.Ich habe schon nach einem Rezept gesucht- gefunden- und werde es ausprobieren.Hat SUCHTFAKTOR oder ist Übungeinheit in Zurückhaltung.
Ab und zu kann die Sonne durchkommen
so lautete die Wetteransage. Seit Schulbeginn(!!!!!!!!!!) regnet, stürmt oder schneit es auf 1200m.

Und siehe da, die Sonne kam durch!

Der Boden und die Erde in den Töpfen ist vollgesogen. Es ist nass und es windet.
Aber wenn die Sonne durchkommt, ergeht es Mensch und Tier gleich:Sonnelen ist angesagt!

Dabei legen sich die Hühner auf den Boden, halten einen Flügel ein wenig nach oben, so dass die Sonne den Bauch und das Herz erreicht.Hier Haiderl mit Mizzi, Vroni, Rosa und Erna.

Und Jule, noch ein wenig gezeichnet von der erfolglosen Brut. Aber in der Wärme der Sonne bekommt sie wieder die notwenige Energie.
WIR AUCH!!!!
Linsen und Bohnen
gehören zu meinen Leibgerichten.Deshalb lasse ich mir von unseren Freunden immer was vom Naschmarkt in Wien mitnehmen(linkes Paktl). Das rechte habe ich vom Bauernmarkt in Orvieto.

Das wünsche ich mir morgen zum Essen. IIrgenwas mit Linsen und /oder Bohnen!!
Und gestern gab es Polenta mit Trüffelöl aus Todi und Tomatenvielfalt mit Mohnöl. Mei der Polenta (aus Haiming-Tiroler Tirgge gemahlen) isch sou guat!!!!

Alltagsgschichten

Gina und Gundel ruhen sich nach der Mittagszeit gerne auf unserer Sonnenliege aus.
Gundel isch doch ganz die Mama!!

Und die beiden feiern ihre Flitterwochen.Matteo und Little Miss Sunshine kennen sich schon eine ganze Weile. Bisher wollte sie nicht viel von ihm wissen.Seit sie gebrütet hat und ihre Jungen großartig in die Welt begleitet hat, benimmt sie sich wie eine Dame und Matteo geleitet sie galant durch den Garten. Anscheinend mag sie das, denn die anderen Hähne haben nur noch wenig Chancen.

Von links nach rechts:Tau, Jota, Lotte.
Sie hat es wirklich geschafft, unser kleinstes Küken auf den höchsten Schlafplatz zu bekommen. Und es freut sie gar nicht, dass ich das dokumentieren will.

Kunigunde, Thea und Antonia sind sich einig: Das Wetter im September lässt zu wünschen über.
ER IST MEIN HELD
Im Herbst 2013 haben wir ihn als 7 Tage altes und verkrüppeltes Küken von einem Züchter geschenkt bekommen-sonst kriagt ihn am Abend der Fuchs- so sein Kommentar.Die Sicherheit und Entschlossenheit mit der Hermann ihn mir in die Hand gedrückt hat, weiß ich noch heute.Meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Schon einmal haben wir versucht ein verkrüppeltes Küken großzuziehen. Ohne Erfolg, es konnte nicht selbstständig essen und so haben wir es einschläfern lassen müssen.
Zu dem Zeitpunkt hatten wir 3 Bruthennen- alle drei haben ihn verpickt- und so kam es, dass Lucia ihn über 4 Monate großgezogen hat. Von ihr hat er viel gelernt!!
Heute ist er ein Hahn, der in die Schar integriert ist. Keiner tut ihm was zuleide.
UNERSCHÜTTERLICH hat er sich seinen Alltag bereitet.Er hat seine Plätze und Stationen.
Um zu seinem Schlafplatz zu kommen, muss er über zwei Treppen “springfliegen”- anders kann man das nicht nennen.Diesen Schlafplatz hat er sich ausgesucht, weil er immer in der Nähe seiner Lucia sein wollte. Auch nach ihrem Ableben ist es sein Schlafplatz geblieben.
Ganz schnell wird er, wenn er eine Henne sieht, die es ihm angetan hat. Davon haben wir zwei! Aber mit nur einem gesunden Bein ist das mit dem bespringen nicht ganz einfach.
Niemals hat man den Eindruck, dass ihn das frustriert. UNERMÜDLICH unternimmt er dieses Unterfangen Tag für Tag.
Niemals habe ich erlebt, dass er andere pickt und, dass sich die begehrtesten Damen unserer Schar bei ihm ausrasten, die Küken bei ihm schlafen zeigt mir, dass er nicht nur für mich etwas BESONDERES ist.
MARILYN, DU BIST MEIN HELD. Dich in deiner Geduld, deinem Frohsinn, deiner Ausdauer, deinem Mut, deiner Unerschütterlichkeit jeden Tag zu erleben, berührt mich im Innersten. Und das sieht man manchmal über die Wangen rinnen.

Die Tomaten
Es ist so dunkel
und so kühl draußen!!!!
Trude, Hederl und Hannerl machen es sich auf der Terrasse gemütlich.
Thea hat das schöne Gefieder ihrer Mutter.Sogar den einen, weißen Zehennagel hat sie von ihr geeerbt.
Alma(sie ist sooooooo hübsch) möchte lieber noch mit Marilyn kuscheln.Jeden Abend warten die 5 aus der Afra/Little Miss Sunshine Brut im Nest, das wir speziell für Marilyn gemacht haben.Da ist viel Heu drinnen, damit er sein Hinkebein entspannen kann.
Jetzt ist er im wahrsten Sinne des Wortes der HAHN IM KORB!!






