ist da- und mit ihm der erste Frost !

Wir warten immer bis zu den ersten Minusgraden, um alle empfindlichen Pflanzen ins Haus zu bringen. Die Zeit, die sie im Haus sind, versuchen wir immer so kurz wie möglich zu halten.

Jetzt ist unser Bad( nicht nur dort, aber dort verstärkt) wieder eine Oase im Grünen. Die Pflanzen bringen heuer besonders viel aufgetankte Energie mit. Wenn wir Glück haben reifen auch noch die Oliven von einem unserer Hochzeitsbäumchen aus!!

Archiv des Autors: Angelika
Wenn es dampft, blubbert und köchelt
dann ist meist ein regnerischer Tag. Hermann steht viele Stunden in der Küche

und kocht für die Wintermonate verschiedene Tomatensaucen ein.

Es gehört schon zum Ritual, die erste Kostprobe am Tag des Kochens auszuprobieren.

Testergebnis von Eva und Angelika: MMMHMMMHHMM!! MAAAAAHHHHH SOOOOO
GUUUAAAAAT!!!!!!
Wir haben ein neues Türschild
Dank Petra, die sich zur Künstlerin, was Verwertung von “alten” Jeans betrifft, etabliert hat,
haben wir das SCHÖNSTE UND EINMALIGSTE Türschild weit und breit!!
Morgenstunden
Ausgsteckt isch
Nein, weder der neue Wein, noch der Heurige. Wir haben die letzten beiden Tage, die noch einmal herrliche Wärme gebracht haben, genützt und das Rohgerüst für unser rundes Hochbeet ausgesteckt. Altes Schwemmholz bildet das “Fundament”. Dazwischen kommen die abgeschnittenen Äste der heurigen Gartenpracht. Und dann wird geflochten, geflochten, geflochten!
Wir haben uns den sonnigsten und windgeschütztesten Platz ausgesucht: Die Mittelscheibe unseres großen Wohnraumfensters.
Im Ensemble mit dem alten Griller, dem Steinmandle und der Bibelrundenkerze bildet es eine stimmige Einheit.
Falls wir noch ein paar Tage geschenkt bekommen, wird es heuer noch wachsen- sonst warten wir aufs Frühjahr!!
Chaira
hat den Lockruf des Lebens ihrem Namen würdig (weibliche Form von Chairos) erhalten, verstanden und erwidert ihn jetzt jeden Tag.
Sobald sie meine Stimme hört, stellt sie sich vor die Terrassentüre. Beim Öffnen spaziert sie herein und wartet auf ihre Portion MEHLWÜRMER. Dann macht sie kehrt und geht wieder zu den anderen. Ihre Genesung hält an!!!

Mag. Angelika Klocker-Mark
Antoniusweg 19
A 6600 Breitenwang
Kraftorte
gibt es in und ums Haus schon einige. Gestern ist einer dazugekommen.
Die schriftlichen Glückwünsche zu unserer Hochzeit haben einen würdigen Platz beim Stiegenaufgang gefunden.

Beim Aufstehen und beim Schlafengehen nehmen wir die Erinnerungen, die Wünsche, die Freude, die Verbundenheit und die vielen guten Gedanken, die damit verbunden sind, mit in den Tag und mit in die Nacht.
Die Quitte-kostbare und köstliche Heilerin
Ein Teil unserer Birnen war reif zum Verarbeiten. Nach ausgiebiger Suche haben wir zwei Rezepte gefunden, die wir ausprobieren wollten. Ich habe mich an den Birnensenf gewagt. Hält sich einige Monate. Vom Kosten her würde ich sagen, dass es eher mein Senf ist. Sehr mild und gehaltvoll- wie süß- saure Marmelade!!

Es war gar nicht leicht würdige Rezepte für unsere Quitte zu finden. Gelee, Marmelade, Quittenkäse haben wir schon. Beim Stöbern ist mir wieder in Erinnerung gebracht worden, welch Heilkraft die Quitte in sich birgt. Und so habe ich mich für einen Ansatz entschieden.

Der braucht viel Zeit und Wärme und ist laut Beschreibung in zwei Jahren besser als in einem Jahr!

Und dieser süßen Versuchung, die zudem Stärkung und Linderung bei Husten ist, kann ich altes Schleckermaul nicht widerstehen: Quitten in Honig eingelegt!!

Besondere Wirkkraft haben die Quittenkerne. Sie helfen in Tees und bei Hautentzündungen.
Verwendet werden dürfen nur die ganzen Kerne. Die aufgeschnittenen gehören in den Giftschrank.
Das Leben schmackhaft machen
Immer wieder gibt es Hennen, die es zwickt und plagt. Dann stehen sie meist mit eingezogenem Kopf herum und wollen nicht mehr viel essen und trinken. Wenn wir es rechtzeitig achten, versuchen wir sie immer ins Leben zu locken.

Dann dürfen sie für eine Weile in die warme Stube, bekommen Heilfutter und Stärkung.

Und heute hatten wir einfach auch noch viel Zeit. Das Wetter war grausig, der Garten ist fertig und auch bei den Resttätigkeiten sind wir gut vorangekommen. Also habe ich Chaira, die immer noch gleich leise fipst wie in den ersten Wochen, alle alten Fotos und Videos von IHR, GUNDL und GINA gezeigt. Sie hat alles sehr interessiert verfolgt. Wir hoffen, das der Lockruf ins Leben gschmackig genug war!
Neugierig sein
Mit dieser Freude am Ausprobieren bin ich gleich von zwei Seiten reich beschenkt. Zum einen von meiner Mutter, die, obwohl sie seit über 50 Jahren täglich kocht, sich immer auf die Suche nach neuen Rezepten macht und diese auch ausprobiert.
Und zum anderen ist da Hermann, der sich durch alle Details und Feinheiten der Kochkunst versucht. So werden die dunklen Herbstabende genützt, um auf die Suche nach geeigneten Rezepten zu “Was können wir daraus machen?” und “Das haben wir auch noch im Depot.” bis zu “Das ist ein gutes Stärkungsmittel” zu gehen. Wahre Fundgruben sind all unsere Bücher, die sich so im Laufe der Zeit angesammelt haben. Die Freude an der Neugierde, am Versuchen und Probieren belebt und beleibt!!!!!

Mit der Erfahrung meiner Urgroßmutter und der meines Vaters probieren wir gleich noch eine sehr alte Tradition unter Hennenhaltern aus: Mehlwürmer züchten!! Man nehme alte Lodenfetzen und alte Regendächer, beträufle diese regelmäßig mit Wasser, verteile darin zerbröselte MEAHLKLUMPEN und wartet bis es krabbelt. Nach der ersten Verkostung bei den Hennen wurden wir mit einer “Haube” belohnt.

Der Garten ist in seiner verdienten Ruhezeit. Für den Neubeginn haben wir heute noch Tulpenzwiebeln und Johannas Korkenzieherweide gesetzt. Im Eingangsbereich zum Hennenstall. Wir hoffen auf ein gutes Anwachsen.

Farbenpracht
Nicht nur die bunt gefärbten Blätter an den Bäumen, die blühenden und verblühenden Blumen,

auch unsere Schönheiten im grünen Gras, tragen zur herbstlichen Farbenpracht bei. Mama Gina, die wenns sein muss ihren Kindern immer noch ein Ohr leiht.

Alma sitzt gerne auf einem Logenplatz. Sie denkt über sehr Vieles nach- unsere Philosophin!

Mama Ida, die ihre “Küken” immer noch begleitet, war schon lange nicht mehr so schön!

Mizzi, eine unserer kleinsten wartet gerade auf den richtigen Zeitpunkt um diese Fliege zu fangen.
Fini, unser Adler tut mir den Gefallen und posiert wie ein Model!
Kraft und Duft
Heute habe ich mir die Zeit genommen alle Ansätze zu kosten (sie versprechen gute Elixiere zu werden) und die angesetzten Öle abzufüllen.

Jetzt können kleinere und größere Wunden hilfreich behandelt werden.Es ist eine angenehme Tätigkeit. Es riecht und duftet nach frischen Blüten.

Und wenn ein Tropfen auf die Hände fällt, kann man gleich die Probe aufs Exempel machen.
Jetzt werden Hennenbeine auf den Winter vorbereitet und den gebrochenen Schweif von Maxi habe ich gleich mit Beinwellöl behandelt. Und für unser Hinkebein Marilyn ist ein spezielles Fläschchen bereitet. Bin schon gespannt auf die Wirkung.

Das Öl hat den Lavendel überraschend gut aufgenommen. Eine gute zweite Wahl zum Blütenöl.
Gedenktage sind Danktage
Die Ereignisse der letzten Tage haben mich ins Sinnieren gebracht.
Ins Sinnieren über den OKTOBER! Dieser Monat beinhaltet viel von dem, was ich als Teil unserer Werte- als Teil unseres Lebens bezeichne!

Zu Beginn gibt es Gedenktag an den Hl. Franziskus. Eine außergewöhnliche Erscheinung in der Geschichte. Die Brutalität eines Krieges hat ihn in eine Radikalität ( kommt von radix= die Wurzel) gegenüber der Welt und des Glaubens geführt. Er hat in den Tieren die Geschöpfe Gottes erkannt mit denen er Zwiesprache halten konnte. Sein Sterbetag wurde zum Welttierschutztag erklärt. Damals wie heute werden Tierschützer in die verrückte Ecke gestellt und in Österreich sogar vor Gericht gezerrt.Von einer Tierethik sind wir in diesem Land noch weit entfernt. Tiere wurden zu Lebensmitteln “gemacht”. Oder zum “Plüschwesen”. Wir versuchen im Umgang mit “unseren” nichtmenschlichen Tieren ihnen als fühlende Wesen gerecht zu werden.

Der nächste Gedenktag im Oktober ist ERNTEDANK. In jedem Essen, Einkochen, Backen, Einlegen, Trocknen und Verwerten versuchen wir diese Dankbarkeit zu leben. Das heurige Symbol für diesen Dank ist ein großer Kranz, den ich aus den abgeschnittenen Weinreben gebunden habe.

Ja und am Ende feiert die Reformation noch ihren Festtag und geleitet in den NOVEMBER, der mit Allerheiligen und Allerseelen beginnt. Jetzt bin ich beim Ausgangspunkt meines Sinnierens angelangt.
Dieses ALLERSEELEN, das ich in Kindheitstagen nicht sehr gerne mochte. So oft war es kalt am Friedhof, so oft gab es Tränen und Trauer. Und das Stehen am Grab war manchmal so lange!
Dennoch erinnere ich mich mit einem Gefühl der inneren Ruhe und des inneren Friedens daran.
Gefreut habe ich mich immer aufs Zusammensitzen nachher in Omas “Kuchl”. Da waren immer alle da und es hat immer etwas das “LEIB UND SEELE ZUSAMMENHÄLT” gegeben.
Da wurde mir auch gleich wieder warm und in den Geschichten, die erzählt wurden, im Erinnern an die Verstorbenen hat die Trauer dem Lachen Platz gemacht.
Im vergangenen Jahr sind viele Hühner von uns gegangen. Und hier ist jetzt der Raum um sich ihrer in aller Dankbarkeit, Liebe und Verbundenheit noch einmal zu erinnern:
Berta, die am Tag der Verhandlung (zeitgleich) gegangen ist
Salvatore, der seiner Liebe in der Auferstehungsnacht nachgegangen ist
Zipi, unsere Kleinste
Audrey, unsere Freche
Lucia, meine Lichtbringerin
Olga, unsere mutigste Mama
Notburga – keine 3 Monate alt
Ella, die innerhalb weniger Stunden eingeschlafen ist
Teresa und Hilde – beide von heute auf morgen- wie man so sagt
Am Samstag noch ein Erdbad in der Sonne und Montag morgen nicht mehr da.
Es dauert immer ein paar Tage bis das Wehklagen verklungen ist, bis ich den Lauf des Lebens wieder annehmen kann, bis die Tränen wieder versiegen, bis die Wunden heilen und vernarben.
Und ganz im Sinne von “DER STEIN, DER IN DEIN LEBEN FIEL, HAT EINEN TIEFEN SINN. WENN DU IHN NICHT VERSETZEN KANNST, SOLLST DU IHN ÜBERBLÜHEN” finden alle unsere verstorbenen Hennen ein Platz in einem Blumentopf( immer zu zweit, damit sie nicht so alleine sind).Echinacea, Enzian, Akelei, Rosen, Hauswurz, Kräuter, Stiefmütterchen, Gänseblümchen und Gräser blühen in den Töpfen und erinnern uns an sie
Was bleibt ist Dankbarkeit, dass sie da waren, die Liebe, die sie uns gegeben und da gelassen haben und ihr Duft-HENNEN RIECHEN SO GUT!!
Quellwasser und Kaltansätze
Um die Heilkraft und die Heilwirkung von Kräutern anzuwenden, gibt es verschiedene Möglichkeiten.Tee, Tinkturen,Salben…..
Da ich sie aber auch für unsere Tiere verwenden will, habe ich lange nach einer Variante zur Tinktur gesucht(Alkohol). Am stimmigsten erschien mir der KALTAUSZUG. Dabei verwenden viele Heilkundige Quellwasser.

Also blieb meinen Zwei- und Vierbeinern nichts anderen übrig als eine Sonntagswanderung zur nahe gelegenen Heilquelle zu machen und dort einige Liter zu fassen. In Glasflaschen versteht sich- und auf Vorrat!

Heute habe ich die Sonne und die Wärme genutzt um sowohl eine Salbeitinktur als auch einen Kaltauszug vom Salbei anzusetzen. Eine Flasche Quellwasser habe ich für “Notfälle” aufbewahrt.

Jetzt werde ich schauen und kosten, wie denn das mit dem Kaltauszug ist!!














